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Friedrichshafen

Das Highlight im Februar war sicherlich der Bahn-Tagesausflug nach Friedrichshafen, den sich Marliese Berger ausgedacht und organisiert hatte. Als Wochentag hatte sie einen Samstag gewählt, weil dann die Gruppenkarten schon früher gelten. 19 Teilnehmer machten mit. Wir fuhren per Bus nach Göppingen und dann per Bahn weiter nach Ulm und Friedrichshafen. Gegen 11 Uhr kamen wir am Bodensee an. Im ehemaligen Hafenbahnhof ist das Zeppelin-Museum eingerichtet, in dem gerade Umbauarbeiten stattfinden. Im Zeppelin-Museum genossen wir eine Führung. Dabei wurde klar, dass die Luftschiffe ursprünglich für die militärische Nutzung gedacht waren – z. B. zur Beobachtung des Geländes hinter den feindlichen Linien. Nach dem ersten Weltkrieg entwickelten sich die Zeppeline zu einer sehr bequemen und luxuriösen Möglichkeit für Fernreisen. Per Flugzeug war das noch lange nicht möglich. Leider waren die Luftschiffe sehr empfindlich gegen Sturm. Und da man in Deutschland brennbares Gas (Wasserstoff) verwendete, führte das zu katastrophalen Brand-unfällen. Heute gibt es nur eine wenige Luftschiffe für Werbung und touristische Rundflüge.

Im Zeppelinmuseum gibt es ein Restaurant, in dem wir die Mittagspause einlegten. Danach wanderten wir die Uferpromenade entlang in den Stadtteil Buchhorn. Dort gibt es ein Schulmuseum, in dem wir ebenfalls eine Führung bestellt hatten. Zu sehen gab es verschiedene Klassenzimmer - angefangen bei den ersten Klosterschulen, bis hin zu den Dorfschulen, wie wir sie selbst noch erlebt haben.

Heute war das schweizer Ufer gut zu sehen. Darüber hinaus funkelten die schneebedeckten Berge in der untergehenden Sonne – von Bregenz in einer langen Kette bis zum Säntis. Solche Fernsicht ist am Bodensee selten. Vom Stadtbahnhof ging es dann wieder auf die Heimfahrt.

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