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Chronik 2005  - Gründung 60+

06.12. Das 3. gemeinsame Frühstück im evang. Gemeindehaus stand natürlich im Zeichen des Nikolaustages. Die Tische waren weihnachtlich geschmückt. Rund 30 Teilnehmer fanden sich ein. Erika, Robert Lay, Frau Schützler und Gerhard Bergmann führten den humorvollen Sketch "der Christbaumkauf" auf, was großen Anklang fand. Ebenso fand Erikas "Dudel" großen Anklang, die bei dem Sketch in Einsatz kam. Herr Degen, seines Zeichens Bäcker, stellte Rezepte für die Weihnachtsbäckerei vor. Außerdem beantwortete er die vielen Fragen der Hausfrauen; etwa, was man machen kann, wenn die Glasur nicht glänzend werden will oder wenn die Plätzchen zäh werden.

 

01.12. Ausflug zum Besuch des Weihnachtsmarktes in Esslingen. Der Einladung zur Fahrt nach Esslingen folgten 41 Teilnehmer. Das Wetter war sonnig, aber doch kalt und windig. Alle 11 Pkw fanden Platz in Theater-Tiefgarage. Anschließend führte Erika Güth durch die Esslinger Altstadt und wusste viel Interessantes zu berichten. Es ging durch die Kiesstraße zum Wolfstor, dann weiter über den Otilienplatz und Heppächer zum Gelben Haus. Das sind Gegenden der alten Reichsstadt, die viele noch nie gesehen hatten. Auf dem Hafenmarkt und am Postmichel-Brunnen standen Buden des Weihnachtsmarktes. Der Trubel dort behinderte die Stadtführung doch ziemlich. Über die Innerer Brücke, Maille und durch "Klein Venedig" kamen wir schließlich zur Stadtkirche. Für eine Führung durch die Vitalis-Kirche war unsere Gruppe zu groß. So wurde geteilt und die Hälfte der Zeller Jungsenioren ging erst einmal eine ¾-Stunde auf den Weihnachtsmarkt. Beim Einbau einer Fußbodenheizung fand man 1960 unter der Stadtkirche die Reste von zwei Vorgängerbauten. Die erste Kirche wurde um 760 erbaut und gilt als Keimzelle Esslingens. Die zweite Kirche (Vitalis-Kirche) entstand etwa 100 Jahre später und war deutlich größer. In einer, noch teilweise erhaltenen, Krypta waren die Gebeine des hl. Vitalis aufgebart. Damals war Esslingen das Ziel vieler Pilger, was kräftig zum Aufschwung der Stadt beigetragen hat. Nach der Führung gab es noch Gelegenheit zu einem Bummel durch den historischen Weihnachtsmarkt. Den Zeitpunkt der Rückfahrt nach Zell wurde jedem selbst freigestellt. Allerdings trafen sich gut die Hälfte der Ausflügler um 18.00 Uhr noch im Deutschen Kaiser zum geselligen Ausklang.

 

19.11. Besuch der Dschingis-Khan-Ausstellung in München, organisiert von Marlies Berger - 10 Teilnehmer, Bahnfahrkarte 30,- € für 5 Personen, Eintritt 6,-,€. Eigentlich hatten sich 13 Personen für diesen Ausflug angemeldet. Eine fiel kurzfristig aus wegen Krankheit, zwei weitere fehlten bei der morgendlichen Abfahrt. Zufällig konnten wir eine Gruppenfahrkarte in Göppingen verkaufen, so dass finanziell kein Schaden entstand. Nach 2½ Stunden erreichten wir München. Eine kurze Fahrt mit der U-Bahn brachte und zum Isartor. Dann war es nicht mehr weit zum Völkerkundemuseum. Wir schauten uns erst zwei Filme an, die uns auf die Mongolei und auf Dschingis-Kahn einstimmten. Die Ausstellung war durchaus sehenswert. Persönlich war ich besonders erstaunt, wie meisterhaft die Mongolen Götterfiguren oder Schmuckstücke herstellen konnten. Ich hatte sie eher für ein primitives Monadenvolk gehalten, dessen Fähigkeiten eher beim Reiten, Ringen oder Bogenschießen liegt. Zum Mittagessen suchten wir uns ein urig-bayerisches Lokal aus. Danach bummelten wir noch eine Weile durch die Innenstadt: Viktualienmarkt, Marienplatz, Frauenkirche, Stachus usw. Gegen 16:00 Uhr ging unser Zug zurück. Diesmal waren wir noch länger unterwegs.

 

??.11. Treffen von einigen Mitgliedern (Willauer, Reißmüller u.a.) bei Herrn Dahlmann, um zu klären, welche Leistungen bei "Senioren helfen Senioren" angeboten werden sollen und wie die Aktion durchgeführt werden könnte.

 

10.11. 2. Wanderung auf dem Schwäbischen Vulkan "Elsachstadt + Kesselfinkenloch" Wanderstrecke 7,5 km, Höhendiff. 150 m (mit Abstieg zum Konradfels) Obwohl das Wetter nicht mehr so optimal war, (es war diesig und kalt) fanden sich diesmal 31 Teilnehmer ein. Eine Kolonne von 9 PKWs setzte sich in Bewegung - über die Autobahn und Owen nach Erkenbrechtsweiler. Am Ortsanfang sahen wir uns ein Stück des Heidengrabens und das nachgebaute, keltische Stadttor an. Zwischen Erkenbrechtsweiler und Grabenstätten gab es dann noch deutlichere Spuren der Elsachstadt zu sehen. Wir parkten am Ortsanfang von Grabenstetten und wanderten über die kahle Hochfläche auf einem alten Heerweg. Erstes Wanderziel war das Kesselfinkenloch, eine ungewöhnliche Doline mit Naturbrücke am Albtrauf in der Nähe von Hochwang. Weiter ging es am Albrand entlang und durch eine dicke Laubschicht. Durch die bereits kahlen Bäume konnte man ins Lautertal sehen. Leider war die Fernsicht heute nicht besonders. Wer gut zu Fuß ist, stieg mit mir hinunter zum Konradfels. Das ist ein, von der Verwitterung freigelegter Vulkanschlot. Der Vulkantuff ist stark magnetisch, was ich mit einem Kompass zeigen konnte. Beim Rückweg zu den Autos wurde es langsam dunkel. Die Nachmittage sind im November doch recht kurz. Zum Abschluss kehrten wir im Gasthof Burrenhof ein. Natürlich gab es auch heute wieder Erklärungen von mir über die Kelten, über das Kesselfinkenloch und den Konradfels. Erika las einen Auszug aus dem Rulaman.

 

08.11. Das 2. gemeinsame Frühstück im evang. Gemeindehaus fand mit 28 Teilnehmern noch etwas mehr Zuspruch als das erste. Eine Besonderheit waren diesmal die üppigen Wurst- und Schinkenplatten, die von Herrn Holzschneider gespendet worden waren. Im organisatorischen Teil stand heute die restliche Planung für 2005 und die Jahresplanung 2006 an. Ich hatte dafür einen Kalender vorbereitet und mit Erika überlegt, in welchem Monat welche Aktivitäten sinnvoll sind. Ich hatte "Auftragszettel" mitgebracht, die die jeweilige Aufgabe bezeichnet und über mögliche Hilfen informiert. Damit gelang es mir, in kurzer Zeit genügend Freiwillige zu finden, dass bis Ende 2006 jeden Monat wenigstens eine Aktivität und natürlich das gemeinsame Frühstück stattfinden wird. Natürlich sollen sich im Laufe der Zeit weitere Angebote dazugesellen. Für die soziale Sparte "Senioren helfen Senioren" fand sich Herr Dahlmann bereit, als Anlauf- und Sammelstelle für Wünsche und Hilferufe zu dienen. Nachdem das Wetter immer noch beständig und sonnig war, schlug ich vor, kurzfristig eine weitere Wanderung zu veranstalten. Eine Idee, die allgemeine Zustimmung fand. Einen kurzen Vortrag zu einem aktuellen Thema gab es auch: Frau Dr. Schützler sprach zum Thema: "Müssen wir uns vor der Vogelgrippe fürchten?"


18.10. 1. Wanderung auf dem Schwäbischen Vulkan Randecker Maar + Schopflocher Moor. Wanderstrecke ca. 8 km, Höhendifferenzen ca. 250 m. Die Wanderung wurde ein voller Erfolg und alle Teilnehmer waren begeistert. 21 Personen trafen sich um 13.00 Uhr am Zeller Busbahnhof. Mit 6 Fahrzeugen fuhren wir ans obere Ende des Zipfelbachtales. Es folgte der steile Aufstieg zum Mörickefels. Nach einer kurzen Rast begann die Wanderung über den Magerrasen des Auchtert und am Maar vorbei. Dort trafen wir auf weitere 4 Teilnehmer, die den Anstieg zum Mörickefels nicht mitmachen wollte. Weiter ging es zum Schopflocher Moor und über dem Gereut (Vogelbeobachtungsstation) zurück zum Randecker Maar. Das Wetter hätte nicht besser sein können. Es war vielleicht der letzte goldene Oktobertag. Die Natur zeigte sich in wunderschönen Herbstfarben. An geeigneten Plätzen erzählte ich etwas über die Geologie der Schwäbischen Alb, über die Entstehung von Maar, Moor und Dolinen, sowie über den Torfabbau am Schopflocher Moor. Erika zitierte aus den Werken von Möricke und steuerte einige Sagen bei. Zur Käseprobe und zur Einkehr hatten wir uns in der Ziegelhütte angemeldet. Beim Abstieg durch das Maar zu unseren Autos wurde es bereits kalt und dunkel. Die Nachricht über die tolle 60+-Wanderung mit eingestreuten Informationen verbreitete sich in Windeseile in ganz Zell.

 

11.10. Zum ersten gemeinsamen Frühstück fanden sich 25 Personen im evang. Gemeindehaus ein. Es gab Brot, frische Brötchen, Marmelade, Honig, auch Käse, Wurst und Tomaten. Natürlich schmeckte es in Gemeinschaft besonders gut. Müsli fand weniger Anklang. Bei dem munteren Geplauder war es mühsam, zum Organisationsprogramm zu kommen, das an diesem Tag auch noch abgehandelt werden sollte. Zunächst die Auswertung der Fragebögen vom Einführungsabend: (Die 11 vorgeschlagenen Themenkreise in der Reihenfolge des bekundeten Interesses.)

1. Besichtigungen von Firmen, Ausstellungen, Museen usw.

2. Wanderungen, Radfahrten, sportliche Betätigung

3. Diavorträge über Reisen oder aktuelle Themen

4. Besuche von Konzerten, Theater, Operette u.ä.

5. Umgang mit Medien (Handy, Computer, Internet)

6. Senioren-Themen (Testament, Patientenverfügung u.a.)

7. Rund um Zell (Ortschronik, Geschichte, Pflanzenwelt u.a.)

8. Senioren helfen Senioren

9. Basteln, Handarbeiten, Garten

10. Kochen + Backen, gemeinsame Mahlzeiten

11. Musizieren und Singen

Um gleich ein Angebot zu haben, luden Erika und ich für den nächsten Dienstag zu einer Wanderung auf der Schwäbischen Alb ein. Da es zeitlich nicht mehr reichte, im Gemeindemitteilungsblatt zu dieser Wanderung einzuladen, wurden einige Einladungen verteilt. Frau Berger regte an, die Dschingis-Kahn-Ausstellung in München zu besuchen. Sie war auch bereit, solch einen Ausflug vorzubereiten. Das war um so erfreulicher, als es der erste Vorschlag war, der nicht aus den Reihen der 60+ - Organisatoren kam. Angesichts des Feiertages (Allerheiligen) wurde das nächste Frühstück für den 8. 11. geplant.

 

06.10. Einführungsabend der Initiative 60+ in der Schule. Im Vorfeld: Um alle Personen im Alter zwischen 60 und 70 Jahren anzusprechen (allen in Zell sind das knapp 400), wurden an alle Jungsenioren in Zell und Aichelberg Einladungen verteilt. In einem Einführungsabend wollten sich die Organisatoren von 60+ vorstellen und erkunden, für welche Art von Aktivitäten in den Bevölkerung Interesse besteht. Beteiligung: Zum Einführungsabend kamen etwa 60 Personen, darunter nur wenige aus Aichelberg. Ablauf: Nach einer kurzen Begrüßung von Robert Lay folgten Grußworte von Bürgermeister Link und Pfarrer Hoeltz. Dann stellten sich die Organisatoren kurz vor: Ehepaar Bergmann, Herr Dahlmann, Ehepaar Güth, Herr Hiller, Ehepaar Kadau, Herr Lay und Herr Reißmüller. Verschiedene Referenten stellten, unterstützt von Dias, die möglichen Aktivitäten von 60+ vor. Danach wurden Fragebögen verteilt. Jeder Teilnehmer konnte ankreuzen, für welche Themenkreise er sich interessiert und in welchen Bereichen er selbst Fähigkeiten und Wissen einbringen könnte. Ergebnisse: Generell wurde der gute Besuch des Einführungsabends positiv gesehen und bewies, dass ein Interesse an einem Angebot für die Jungsenioren besteht. Genauere Aussagen lieferte die Auswertung der insgesamt 51 Fragebögen.

 

05.10. Treffen der 60+-Organisatoren im evang. Gemeindehaus zur Vorbereitung des Einführungsabends (Vorstellung möglicher Aktivitäten von 60+ an Hand von Dias, Wahl eines Logos).

 

04.10. Treffen einiger 60+-Organisatoren bei Güth zur Vorbereitung des Einführungsabends (Gestaltung der Fragebögen, Diaschau).

 

23.06. Vorbereitungstreffen der Initiative 60+ im evang. Gemeindehaus. Zu Gast Herr Strittmatter, der über die Aktivitäten der Jungsenioren in Boll berichtet.

 

13.06. Der Seniorenrat des Landkreises Göppingen veranstaltet in Heiningen eine "Ideenbörse". Vertreter verschiedener Ortschaften berichten über ihre Initiativen im Bereich der Senioren- und Jungseniorenarbeit. Einige Zeller 60+-Organisatoren nehmen teil (Güth, Lay, Bergmann).

 

25.05. Vorbereitungstreffen der Initiative 60+ im evang. Gemeindehaus. Um immer die aktuellsten Berichte am Anfang stehen zu haben, läuft diese Chronik "rückwärts". Jeweils der neueste Beitrag wird an den Anfang der Chronik gestellt und verschiebt alle anderen weiter nach hinten. Deshalb folgt nun am Schluss das, was man als Einleitung oder Vorbemerkung ganz am Anfang erwartet: Vorbemerkung: "Nicht das Leben mit Jahren füllen, sondern die Jahre mit Leben füllen!" -Ein schönes Motto, das über den Aktivitäten der Initiative 60+ stehen könnte. Es ist besonders sinnvoll für die Altersklasse der 60- bis 70-jährigen. Diese Personen sind in der Mehrzahl aus dem Berufsleben ausgeschieden -freiwillig oder zwangsweise. Sie stehen aber noch mitten im Leben, besitzen Zeit, Fähigkeiten und Wissen -also Werte, die häufig brach liegen. Außerdem sind sie noch jung und neugierig genug, um Neues zu lernen und zu erfahren. Eigentlich ist es verwunderlich, dass es gerade für diese Altersgruppe keine besonderen Angebote gibt - weder von den Vereinen, noch von der Gemeinde oder den Kirchen. Dabei stellen diese Jahrgänge allein in Zell fast 400 Personen, also eine besonders starke Altersgruppe. Man sagte mir, als erste habe das Ehepaar Pfeiffer die Vorstellung geäußert, man solle doch unter den Jungsenioren selbst einige finden, die bereit wären, altersgerechte Aktivitäten vorzubereiten, anzubieten und durchzuführen. Als Pfarrer Hoeltz diesen Gedanken dann auf seine Fahnen schrieb, waren die Pfeiffers wohl etwas verschnupft. Sie tauchten im weiteren Vorbereitungskreis nicht mehr auf. Übrigens war Pfarrer Hoeltz auch nur bei den ersten Vorbereitungstreffen an leitender Stelle zu finden. Als die Initiative konkret wurde und ins Rollen kann, zog er sich aus dem Vorbereitungskreis zurück. In erster Linie ist es Robert Lay zu verdanken, dass es die Initiative 60+ gibt. Er wählte aus seinem großen Bekanntenkreis geeignete Personen aus und lud sie zu den Vorbereitungstreffen ein. Manche - so wie Erika und ich - fanden sich auch mehr oder weniger ungefragt auf der Liste des Vorbereitungsteams. In zweiter Linie ist dann die Initiative den Teilnehmern der Vorbereitungstreffen zu verdanken -ihrem Einsatz und ihrem Sinn für Machbares und Wünschenswertes. Es gibt keine Satzung, aber doch einige Vorstellungen, auf die sich das Vorbereitungsteam einigte. Ich möchte sie an dieser Stelle festhalten:

1. Der Name soll "Initiative 60+ Zell und Aichelberg" heißen.

2. Sie soll kein Verein (mit Vorstandschaft, Kasse, Mitgliedern) sein oder werden.

3. Unsere Angebote richten sich an die Bewohner von Zell und Aichelberg im Alter von 60 bis 70 Jahren. Aber wir wollen offen sein für alle, die sich für unsere Aktivitäten interessieren. Niemand soll ausgeschlossen sein, wegen seiner Herkunft, seines Alters, seiner Religion oder Parteizugehörigkeit.

4. Eine finanzielle Unterstützung von der Gemeinde oder den Kirchen erwarten wir nicht. Wir nehmen es aber dankbar an, wenn man uns insofern unterstützt, dass man uns Räumlichkeiten für das gemeinsame Frühstück oder für andere Veranstaltungen günstig oder kostenlos zu Verfügung stellt.

5. Als regelmäßiges Treffen ist ein gemeinsames Frühstück am ersten Dienstag eines jeden Monats vorgesehen. Bei dieser Gelegenheit sollen auch weitere Angebote geplant oder vorgestellt werden. Außerdem bietet sich der Dienstagstermin als Forum an, für kleinere Fachvorträge oder andere Beiträge.

6. Die Art und Anzahl der Angebote von 60+ richtet sich hauptsächlich nach den Wünschen der Altersgruppe (siehe Auswertung der Fragebögen, 11.Okt.). Ein oder mehrere Freiwillige sollten es übernehmen, eine Aktivität vorzubereiten und durchzuführen. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Kosten (z.B. für Fahrtkosten, Eintritt, Führungen o.ä.) sollten von den Teilnehmern getragen werden.

7. Neben diesen Einzelveranstaltungen möchte sich 60+ im sozialen Bereich engagieren, zum Beispiel mit einer Art Nachbarschaftshilfe für alte Mitbürger.

Die ersten Veranstaltungen der Initiative 60+ fielen auf große Resonanz und viel Zustimmung bei der angesprochenen Bevölkerungsgruppe. Man hörte aber auch negative Meinungen. Es gibt schon lange eine Seniorengruppe in Zell, die von der Gemeinde unterstützt wird und sich an die Bürger über 70 Jahren richtet. Sie sieht in 60+ eine Konkurrenz und befürchtet, nun keinen Nachwuchs mehr zu bekommen.

Ich denke aber, dass die Angebote von 60+ bestimmte körperliche und geistige Anforderungen stellen sollen und stellen werden. Wer eine ordentliche Wanderung oder Radtour nicht mehr mitmachen kann oder wem eine Tagestour zu einer Ausstellung oder zu einem Konzert zu stressig ist, der soll sich eben andere Angebote auswählen (gemeinsames Frühstück oder Diavortrag) oder sich in Richtung der Seniorengruppe orientieren.

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