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Chronik 2006

15.12. Unser letztes Angebot im Jahr 2006 war ein geselliges Beisammensein in adventlichem Rahmen. Robert Lay und einige Helfer hatten den Abend vorbereitet, den Raum weihnachtlich geschmückt und für Essen und Trinken gesorgt. Fünfunddreißig 60+-ler waren gekommen. Sogar Pfarrer Hoeltz beehrte uns mit seinen Besuch. Ich zog eine recht positive Bilanz über unsere Angebote im letzten Jahr und zählte einige der Ideen auf, die wir 2007 verwirklichen wollen. Es wurden auch etliche Weihnachtslieder gesungen, teilweise begleitet von Elisabeth Degen mit ihrer Mandoline. Es wurde ein netter, harmonischer Abend.

 

14.12. Erika hatte zu einem Ausflug zum Planetarium Stuttgart eingeladen. Wie immer in der Weihnachtszeit läuft dort "Der Stern der Magier" - eine Untersuchung, welche Himmelserscheinung es denn seinerzeit wirklich gegeben hat. Erika hatte gesagt, dass es nur eine begrenzte Zahl von Karten gebe. Das führte dazu, dass nur 15 Personen teilnahmen. Wir fuhren mit PKWs noch Degerloch und dann mit der S-Bahn zum Hauptbahnhof. Nach dem Besuch im Planetarium gab es Gelegenheit, die neue Königsbau-Passage anzusehen, durch die Markthall und über den Weihnachtsmarkt zu bummeln oder auch Weihnachtsgeschenke zu besorgen. Ich bin bei der Rückfahrt noch über Hohenheim gefahren, um die Bodenproben in einem Institut der Uni abzugeben.

 

13.12. Herr Bazlen hatte angeregt, Bodenproben in den Gärten zu entnehmen. Eine Sammeluntersuchung sei nicht teuer und würde Aufschluss geben, welche Düngung dem Boden gut tun würde. Es zeigte sich, dass in den Reihen von 60+ etliche Leute Interesse an einer solchen Bodenprobe hatten. An diesem Mittwoch suchten wir, Herr Bazlen und ich, die Personen auf und entnahmen die Bodenproben. Das klappte erstaunlich gut. Bereits zum Mittagszeit hatten wir alle 15 Bodenproben beieinander.

 

12.12. Um auch den Portugalfahrern die Teilnahme am 15. gemeinsamen Frühstück zu ermöglichen, wurde dieses auf den 2. Dienstag im Dezember verlegt. Dieses Frühstück brachte mit 56 Teilnehmern eine neue Rekordbeteiligung. Es wurde ein besonders schönes Frühstück. Frau Bürkle sorgte für eine ungewöhnliche, weihnachtliche Dekoration. Wolfgang Holzschneider hatte ein exquisites Büffet aufgebaut: mit allerhand Wurstsorten, verschiedenen, leckeren Leberpasteten, Lachs- und Forellenfilet bis hin zu Hummer. Wirklich einmalig! Als Beiprogramm sprach Herr Degen über das Backen von Weihnachtsstollen und verteilte entsprechende Rezepte.

 

27.11. bis 6. 12. 6 Männer (Robert Lay, Martin Holl, Hans Binder, Gerhard Neuper, Walter Dahlmann und ich) flogen vom 27.11. bis 6.12. nach Portugal, um dem ehemaligen Zeller Jörg Binder bei der Olivenernte zu helfen. Die Aufgaben wurden möglichst gleichmäßig verteilt: Walter besorgte die Flugtickets bei Germanwings, mietete und chauffierte einen Kleinbus. Robert war für der Koch der Gruppe, Gerhard führte die gemeinsame Kasse, Martin war als "Schnepperführer" der wichtigste Mann bei der Olivenernte und ich spielte den Reiseleiter, wenn wir in Lissabon oder im Land unterwegs waren. Es war gewiss keine Luxusreise, eher eine Abenteuerreise. Jedenfalls haben wir viel erlebt und waren immer bester Stimmung. Eine knappe Woche waren wir bei Jörg und haben nach Kräften Oliven geerntet (880 kg). Dann waren wir noch 3 Tage in Lissabon und haben uns die interessante Stadt angesehen.

 

24.11. Schon lange lag aus Hattenhofen der Wunsch vor, 60+ möge das erfolgreiche Käse- und Weinseminar doch auch noch einmal in Hattenhofen wiederholen. Ende November fand man einen geeigneten Termin in der dortigen Sillerhalle. Mit 52 Teilnehmern war das Seminar wiederum ausgebucht. Robert Lay führte wieder in gekonnter Weise durch den Abend. Der Überschuss des Abends (ca 700,- €, so weit ich weiß) kam dem Bau des Hattenhofer Gemeindehauses zu gute.

 

22.11. 60+ lud erstmals zu einem gemeinsamen Mittagstisch für Zeller Senioren ein. Robert Lay, Walter Dahlmann und Herr Holzschneider (?) organisierten und bereiteten die Mahlzeit. Die Anmeldung erfolgte über das Pfarramt. Letzteres bewährte sich nicht. Es meldeten sich zunächst nur ein Dutzend Teilnehmer. Eine weitere Werbung brachte dann wenigstens 25 Mittagsgäste. Ich war nicht dabei. Deshalb kann sich zur Qualität des Essens, oder darüber, wie das Angebot bei den Senioren angekommen ist, nichts sagen.

 

18.11. Geselliger Abend mit Mexikanischer Nudelpfanne. Zu diesem Abend hatte Herr Holzschneider nicht nur eingeladen, er organisierte und managte auch die ganze Veranstaltung mit Unterstützung seiner Frau. 36 erwartungsvolle Besucher hatten sich eingefunden. Herr Holzschneider erzählte zunächst etwas von einer Mexico-Reise. Dann machte er Schaukochen. Dazu hatte er eine riesige Pfanne mit einem entsprechenden Gasbrenner im Gemeindehaus aufgebaut. Danach ließen wir uns die Mexikanische Nudelpfanne schmecken (es schmeckte vorzüglich). Im Laufe des Abends mixte Herr Holzschneider auch noch typisch mexikanische Drinks und unterhielt mit Fragespielchen seine Gäste. Erst nach Mitternacht beendeten wir den fröhlichen Abend.

 

17.11. Mitte November war das Wetter doch recht wechselhaft und regnerisch. Herr Reißmüller wollte noch eine kleinere Radtour nach Rechberghausen veranstalten, aber eine längere Planung war nicht möglich. Die kurzfristige Einladung kam wohl nicht überall an. So starteten nur 6 Radler nach Rechberghausen. Am Ziel sah man sich eine Fahrradaus-stellung an. Ich selbst war nicht dabei und kann deshalb keine Details berichten.

 

14.11. Ein Ausflug zur Neuen Messe Stuttgart mit Besichtigung der Großbaustelle fiel auf besonders großes Interesse. Ich organisierte die Führung, weil ich kürzlich von Firma Kirchhoff zu eben einer solchen Besichtigung eingeladen war. 30 Personen wollten mit. (Bei etwas Werbung wäre die Zahl sicher noch größer gewesen.) Wir fuhren per PKW und parkten auf dem Parkplatz P0. Bei der Führung bekamen wir zunächst Bilder und Filme zu sehen, wie das Gelände früher ausgesehen hat, und wie sich die Baumaßnahme Schritt für Schritt entwickelt hat. Dann bekamen wir Gummistiefel, Schutzwesten und Helme verpasst und es ging hinaus ins Gelände. Die riesigen Ausstellungshallen, die Außenanlagen und die Verkehrsanbindungen sind schon sehr beeindruckend. Nach der Besichtigung trafen wir uns noch in Aichelberg im Café Waldeck zu einem Kaffee oder Vesper.

 

07.11. Zum 14. gemeinsamen Frühstück fanden sich 42 Gäste ein. Diesmal bezahlte ich die Kosten für Brot, Wurst, Käse usw. Herr Göbel hatte 60+ im Sommer seine Briefmarkensammlung vererbt. Ich hatte Teile daraus (und später die ganze Sammlung) übernommen. Um den fiktiven Kaufpreis (insgesamt 350,- €) den Mitgliedern von 60+ zukommen zu lassen, habe ich - als erste Rate - das Frühstück bezahlt. Als Beiprogramm war heute Herr Bazlen bei uns und gab Tipps, wie man seinen Garten und die Topfpflanzen auf den Winter vorbereitet bzw. überwintert.

 

24.10. Ende Oktober hatte Marlies Berger zu einer Bahnfahrt nach Ludwigsburg ins Blühende Barock und speziell zur Kürbisausstellung eingeladen. 24 Teilnehmer machten mit. Mit PKWs fuhren wir nach Ebersbach und dann weiter nach Ludwigsburg. Das Wetter war für die Jahreszeit noch recht sonnig, aber leider auch sehr windig. Der Blumenschmuck war noch erstaunlich vielfältig. (Wenige Tage später hat man die Blumen abgeräumt oder ins Winterquartier gebracht.) Mich hat es sehr beeindruckt, wie viele Sorten Kürbisse es auf der ganzen Welt gibt und wie riesig sie werden können. Um die Mittagszeit suchten wir uns ein Restaurant auf dem Parkgelände. Etwa um 15:00 Uhr wanderten wir zurück zum Bahnhof und traten die Heimreise an.

 

22.10. Seither hatten die weltliche Gemeinde und die Kirchengemeinden einmal im Jahr ihre Senioren zu einem Kaffeenachmittag in die Gemeindehalle eingeladen. Die Kuchen buken die Landfrauen (gegen Bezahlung). Die anderen Speisen und Getränke lieferte ein Partyservice. Die Kosten teilten sich die einladenden Gemeinden. Diese Version war den Kirchengemeinden zu teuer. Dieses Jahr luden die evang. und die kath. Kirchengemeinde die Senioren ein. Sie suchten in den eigenen Reihen nach ehrenamtlichen Helfern und gespendeten Kuchen. Insbesondere Walter Dahlmann nahm die Sache in die Hand und warb im Helfer und Kuchenspenden. Dank der tatkräftigen Mithilfe von 60+ wurde der Senioren-Kaffeenachmittag in der Gemeindehalle zu einem vollen Erfolg.

 

19.10. Nachdem bei der ersten Fahrt zur Saurier-Ausstellung nach Eislingen am 7. 9. nicht alle Interessenten mitkommen konnten, bestellte ich für diesen Donnerstag eine weitere Führung - diesmal als Abendtermin, um auch Berufstätigen die Teilnahme zu ermöglichen. Diesmal waren wir 20 Personen. Die Führung war diesmal noch etwas besser. Offenbar hatten die Ausstellungsführer inzwischen Erfahrungen gesammelt und dazu gelernt. An diesem Abend gab es auch Gelegenheit, eigene Versteinerungen mitzubringen und von Fachleuten begutachten zu lassen. Ich brachte den dicken Ammoniten mit, den ich seinerzeit am Aichelberg geschenkt bekommen hatte. Doch der Fachmann schien überfragt. Wahrscheinlich handelt es sich um einen nicht vollständigen Telocerac und ist ziemlich selten. Zufällig feierten die Ausstellungsmitarbeiter an diesem Abend eine Party. Sie hatten uns eingeladen - gegen eine Kostenbeteiligung - an der Party teilzunehmen. Die meisten 60+-ler nahmen die Einladung wahr. Die Party war anfangs recht chaotisch, aber dann wurde es doch ganz nett.

 

13.10. Schon im Januar hatte Robert Lay eine Führung bei der WALA, Eckwälden beantragt, die nun stattfinden sollte. Insgesamt 24 Interessenten fanden sich ein. Die meisten verbanden das mit einem Spaziergang durch die herbstlichen Fluren nach Eckwälden. Allerdings waren einige Frauen zunächst enttäuscht, als sie erfuhren, dass es heute "nur" um eine Führung durch den Kräutergarten ging. Eine Besichtigung der Produktion, verbunden mit verbilligtem Einkauf von Kosmetikartikeln war heute nicht möglich. Die Führung durch den Garten erwies sich dann als sehr interessant. Über die Heilkräfte der Pflanzen und über die Gewinnung der Wirkstoffe gab es Erstaunliches und manchmal Unglaubliches zu erfahren. Ein kleines Präsent der Firma WALA (Duschgel) gab es auch noch. Vor dem Heimweg nach Zell kehrten wir noch im Albblick in Eckwälden ein. Eine Führung durch die Produktion der WALA soll im kommenden Jahr stattfinden.

 

06.10. "Wo die Alb am schönsten ist" - unter diesem Motto hatte ich zu einer Herbstwanderung eingeladen. 24 Wanderer stellten sich ein. Wir fuhren mit PKWs über Boll, Heiningen und Schlat zum Gairenhof und parkten dort. Dann wanderten wir am Waldrand entlang nach Südosten. Morgens war es noch trüb gewesen, aber nun kam die Sonne heraus uns wir hatten eine gute Fernsicht. In der Nähe von Reichenbach ging es ein Stück steil aufwärts durch die Wacholderheide und den Wald bis fast auf den Haarberg. Danach ging es bequemer weiter Richtung Norden auf dem Forstweg zum Wasserberghaus. Zur Kaffeezeit kehrten wir dort ein. Auf Empfehlung von Gerhard Bergmann wählten wir zur Rückkehr zu unseren Autos einen etwas längeren Weg mit Abstieg auf der Ostseite des Wasserberges und entlang des nördlichen Waldrandes. Hier hat man eine besonders schöne Aussicht hinunter auf Schlat und das anschließende Albvorland.

 

04.10. Zum 13. gemeinsamen Frühstück kamen 40 Besucher. Nachdem das Angebot an Speisen beim letzten Mal etwas knapp ausgefallen war, hatte das Vorbereitungsteam diesmal etwas reichlicher vorgesorgt. Nachdem wir am gleichen Tage Handwerker (neue Fenster) im Haus hatten, habe ich mir die Anwesenheit beim Frühstück mit Erika geteilt. Erika war dort zum Kaffeekochen und zum Frühstück. Danach löste ich Erika ab, um das umfangreiche Oktober-Programm vorzustellen. Bei der Gelegenheit zog ich auch eine erste

Jahresbilanz: Zwischen dem 11. Oktober 2005 und dem 27. September 2006 gab es von 60+ insgesamt 45 Angebote. 1270 Teilnehmer machten mit, im Mittel also 28,22 Personen je Veranstaltung. - Eine Bilanz, auf die wir wahrlich stolz sein können. Im Beiprogramm sprach Herr Schart aus Bezgenriet über "Der Weg zum wahren Glück". Dabei führte er uns in die Gedankenwelt der Philosophen ein. Hochinteressant!

 

27.09. Herr Reißmüller hat zu einer Radtour nach Oberlenningen eingeladen. Erfreulicherweise fanden sich 20 Teilnehmer ein, darunter 6 Frauen. Morgens war es noch recht trüb gewesen, doch nachmittags war das Wetter ideal zum Radeln. Ziel war das kleine Schlösschen in Oberlenningen, das vor ein paar Jahren gründlich renoviert worden ist. Es gab eine Führung durch das alte Haus und das kleine Papiermuseum. Wir haben uns länger als geplant, in Oberlenningen aufgehalten. So war es schon bald 19 Uhr, als wir wieder in Aichelberg waren. Einige sind dort noch ins Sportheim eingekehrt. Doch viele hatten noch einen Abendtermin und sind gleich nach Zell gefahren.

 

19.09. Ergänzend zu dem Besuch der Saurier-Ausstellung organisierte Robert Lay eine Radtour nach Eislingen zu den Fundstellen der Saurierknochen an der Umgehungsstraße. Leider waren diesmal nur 8 Teilnehmer dabei. Man hat auf einer längeren Strecke verschiedene Informationstafeln aufgestellt. Wir hatten eine nette Frau als Führerin, die uns an Hand der Tafeln die Sachlage erklärte. Leider hatte man die einzige, noch "in Arbeit" befindliche Fundstelle abgedeckt, weil es morgens geregnet hatte. Zum Abschluss kehrten wir noch im Waldheim von Eislingen ein.

 

04.08. bis 08.09. Am diesjährigen Kinder-Ferienprogramm beteiligte sich die Initiative 60+ besonders intensiv. Insgesamt wurden 9 Veranstaltungen angeboten. Teilweise wurden diese sehr gut angenommen, teilweise hätten ruhig einige Kinder mehr daran teilnehmen können. Zwei Angebote wurden mangels Beteiligung ganz abgesagt. Insgesamt war wohl das Angebot größer als der Bedarf. Angeboten wurde: "Unser Kirchturm" (2 Termine) von Dahlmann und Lay, "Burgstelle vermessen" und "Schiffe schwimmen" von Reißmüller, "Briefmarken sammeln" von Güth und Lay, "Edelsteine" und "Sagen +Märchen" von Berger, "Dorfspiel" von Lay, "Indiaka-Turnier" von Willauer und Lay.

 

07.09. Wenige Tage nach der Eröffnung der Saurier-Ausstellung in Eislingen hatte ich einen Ausflug nach Eislingen und eine Führung durch die Ausstellung organisiert. 30 Personen sind für eine Führung zugelassen. Genau so viele Personen waren wir auch. Nachdem es noch weiter Interessenten gibt, soll der Besuch bei der Saurier-Ausstellung im Oktober wiederholt werden. Gezeigt werden einige Fundstücke aus Holzmaden. Außerdem, und das war der Anlass dieser Ausstellung, hat man beim Bau der Umgehungsstraße in einer bestimmten Schicht unzählige von kleinen und kleinsten Knochenstückchen gefunden. Diese hat man mit Sachverstand und viel Geduld sortiert und zu dreidimensionalen Skeletten zusammengesetzt und ergänzt. Der Nachmittag war recht warm. Wir fuhren noch zum Wannenhof bei Hohenstaufen, um den Durst zu löschen.

 

05.09. Mit dem 12. gemeinsamen Frühstück ist diese Tradition nun schon ein Jahr alt. Hatten wir anfangs geglaubt, auf die Dauer würde nur ein bestimmter Kreis von vielleicht 20 oder 25 Personen kommen, so bin ich heute der Meinung, das gemeinsame Frühstück wächst immer noch - wächst, was die Beliebtheit des Angebotes angeht und wächst was die Teilnehmerzahl angeht. Offenbar haben wir mit essen, schwätzen und einem interessanten Beiprogramm die richtige Mischung gefunden. Nebenbei kann man das jeweilige Programm des neuen Monats vorstellen oder auch mal horchen, was gewünscht wird. Jedenfalls hatten wir mit 50 Personen fast Rekordbeteiligung - und das, obwohl noch einige im Urlaub waren und das Beiprogramm nicht so ungewöhnlich war. Im Beiprogramm stellte das Ehepaar Degen ihr gemeinsames Hobby vor: Musik machen.

 

29.08. Frau Güth hatte einen Besuch der Monet-Ausstellung in Stuttgart organisiert. Dort fand in der Staatsgalerie eine Sonderausstellung zum Thema "Felder im Frühling" statt. Es hätte sogar noch mehr Interessenten gegeben, doch die Führung ist auf 25 Personen begrenzt. Schließlich fuhren 23 Jungsenioren mit. In der Staatsgalerie bekamen wir einen Führer, der es ausgezeichnet verstand, uns die Gedanken und Vorstellungen der Impressionisten und speziell von Monet verständlich zu machen. Auf der Rückfahrt kehrten wir noch im Waldeck in Aichelberg ein.

 

15.08. Herr Boger hatte zu einem interessanten Ausflug auf die Blaubeurener Alb eingeladen. Obwohl der August ziemlich kalt und verregnet war, erwischten wir einen der wenigen sonnigen Tage. Die Fernsicht war ausgezeichnet. Die Welt präsentierte sich wie frisch gewaschen und in leuchtenden Farben. 23 Teilnehmer fanden sich ein. Wir fuhren zu einem Parkplatz in der Nähe von Seissen und starteten dort unsere Wanderung. Nach etwa 5 km kamen wir zur Sontheimer Höhle. Es folgte eine kurze Einkehr in der Höhlengaststätte und dann eine kompetente Führung durch die älteste Schauhöhle unserer Gegend. Auf dem gleichen Weg ging es zurück. Unterwegs wusste Herr Boger allerhand zu erzählen. Er hat in diesem Forst schon seit Jahren eine Jagd gepachtet. Zum Abschluss trafen wir uns in der Sonne in Hohenstadt.

 

04.08. Die Hitzeperiode war vorbei und die Tage von Regenschauern geprägt. So musste die geplante Grillparty im Gemeindehaus statt im Garten stattfinden. 37 Personen nahmen teil. Das Grillgut und die Getränke wurden von 60+ übernommen. Salate, Kuchen und Nachtisch sollten von den Teilnehmern mitgebracht werden. (Anfangs war die Resonanz hier etwas dürftig. Nach einer weiteren Aufforderung, Salate und Kuchen mitzubringen, war dann das Angebot reichlich.) Um das Grillgut hatte Herr Holzschneider gekümmert, um die Getränke Herr Ulmer. Die allgemeine Vorbereitung übernahmen Robert Lay und Walter Dahlmann. Dank der musikalischen Einlagen vom Ehepaar Degen war die Stimmung hervorragend bis ausgelassen. Es wurde auch getanzt. Fast alle Teilnehmer blieben bis gegen Mitternacht und halfen auch noch beim Aufräumen.

 

01.08. Zum 11. gemeinsamen Frühstück fanden sich 40 Teilnehmer ein. Eigentlich hatten wir mit weniger Personen gerechnet, denn die seit Wochen anhaltende Hitze lähmt die Aktivitäten, und einige 60+-ler waren auch bereits im Urlaub. Als Beiprogramm gab es diesmal "Ikebana - die Kunst des Blumensteckens". Frau Bürkle erklärte zuerst an Hand von Bildern einige klassische Grundmuster dieser fernöstlichen Kunst. Danach schuf sie selbst einige Beispiele - kleine vergängliche Kunstwerke aus Blumen, Baumrinde und anderen mitgebrachten Materialien. Natürlich fand das besonders bei den weiblichen Besuchern höchstes Interesse und Bewunderung.

 

26.07. Herr Reißmüller hatte zu einer Radtour nach Filseck eingeladen, mit einer Führung durch das dortige Schloss. Die im ganzen Juli war es auch heute wieder recht heiß. Trotzdem fanden sich 13 Radfahrer zu der Fahrt über Hattenhofen und Sparwiesen nach Filseck. Dort fanden sich weitere 12 Jungsenioren ein, die per Auto gekommen waren. Ein Bekannter von Herrn Reißmülller, Vertreter des Förderkreises Schloss Filseck führte uns durch die Gebäude. Er erzählte von der bewegten Geschichte der Burg Filseck, die später zu einem Schloss wurde. Und er zeigte mit Stolz die vielen alten Fundstücke, die man bei den Renovierungs- und Wiederaufbauarbeiten in den 80-ger Jahren gefunden hat. Außerdem konnten wir einen Blick in das Kreisarchiv werfen und ein Burgmodell bestaunen, das Herr Reißmüller gefertigt hatte. Radfahrt und Führung machen durstig. Es gab noch Gelegenheit zu einer Einkehr ins Schloss-Restaurant, bevor wir über Jebenhausen, Schopflenberg und Hattenhofen zurück fuhren.

 

18.07. "Bäume, Glas und schwäbische Sprüche" hatte ich eine Wanderung bei Dürnau genannt. 21 Teilnehmer ließen sich auch von extremer Hitze nicht abschrecken, den Ausflug mitzumachen. Wir parkten bei der Dürnauer Kleingartenanlage. Von dort wanderten wir hinauf Richtung Boller Heide. Wo man aus dem Wald kommt, hat man eine Wundervolle Sicht auf die Orte am Fuße der Alb und hinüber zu den 3 Kaiserbergen. Hier beginnt ein alter Obstlehrpfad, der kürzlich auch zu einem "Schwäbische-Sprüche-Weg" ausgebaut wurde. An einem Platz mit toller Aussicht erzählte ich etwas über die Landschaft und dien Dichter der Sprüche. Erika las ein Gedicht vor. Wir wanderten auf dem Hangweg bis nach Gammelshausen und dann wieder hinunter nach Dürnau. Im Gralglas-Museum hatten wir eine Führung und sahen zwei Filme über Glasherstellung. Leider war es auch hier unerträglich heiß. Etwas angenehmer war der gesellige Abschluss auf der Terrasse der Wilhelmshöhe.

 

11.07. 29 Teilnehmer (überwiegend Männer) trafen sich bei glühend heißem

Wetter zu einer Fahrt zum Stuttgarter Flughafen, die Herr Reißmüller organisiert und vorbereitet hatte. Wir fuhren zum Parkplatz 0 am westlichen Ende des Flughafengeländes. Im klimatisierten Gebäude der Flughafenverwaltung wurden wir von einem ehemaligen Fluglotsen empfangen, der uns auf humorvolle Weise die Abläufe auf einem Großflugplatz näher brachte. Zunächst gab es einen Film zu sehen. Dieser zeigte, was alles mit einem Flugzeug geschieht, vom Landeanflug bis zum neuen Start: Einweisung in Warteschleifen - Radarhilfen beim Landen - Einweisung in Parkposition - Aussteigen der Fluggäste - Ausladen des Gepäcks - Auftanken - Toiletten entsorgen - Reinigen der Maschine - Wechsel der Crew - Wettermeldung - Festlegen der Flugroute - Funktionstests -Versorgung mit Speisen und Getränken - Laden des Gepäcks - Einsteigen der Fluggäste - Startfreigabe -Start. Danach führte uns der Fluglotse durch die Abfertigungshallen und erklärte uns dort die Abläufe. Wir passierten auch eine Sicherheitsschleuse und fuhren mit einem Vorfeldbus zur Flughafen-Feuerwehr. Die hochmodernen, riesigen Einsatzfahrzeuge sind schon sehr beeindruckend. Beeindruckend auch das Gewirr von Kofferbändern, die, automatisch gesteuert, dafür sorgen dass jedes Gepäckstück den richtigen Flieger findet und nach dem Flug auch wieder seinen Besitzer. Drei Stunden Führung vergingen wie im Flug. Ein Teil der 60+-Gruppe traf sich hinterher noch im Café Waldeck in Aichelberg.

 

04.07. Mit 52 Teilnehmern fand sich zum 10. gemeinsamen Frühstück eine Rekordbeteiligung ein. Das heiße Sommerwetter hätte die Aktivitäten normalerweise eher gebremst. Doch das interessante Beiprogramm sorgte für ein volles Haus. Überhaupt war es eine gelungene Veranstaltung - auch wenn unterwegs mal Brot und Brötchen alle waren. Als Beiprogramm sprachen der Zeller Peter Wahler und zwei weitere Herren der KKG Steuerberatungsgesellschaft Weilheim über die Themen "Vererben und Verschenken" sowie über das neue "Alterseinkünftegesetz". Das war hochinteressant. Es sollte unsere Altersklasse veranlassen, ein vorhandenes Erbe "ratenweise" zu vererben. Das kann helfen, beträchtliche Erbschaftssteuern zu sparen. Weiter kann eine Generalvollmacht evtl. auch eine Patientenverfügung im Ernstfall hilfreich sein und Notarkosten sparen.

 

27.06. Frau Berger hatte erneut zu einer Bahnreise eingeladen - diesmal nach Heidenheim zur Landesgartenschau. 17 Jungsenioren sind dabei gewesen - ich selbst leider nicht, weil ich verreist war. So habe ich meine Weisheiten nur aus den Erzählungen der Teilnehmer. Jedenfalls, so berichteten sie übereinstimmend, sei es ein schöner und kurzweiliger Ausflug gewesen. Die Landesgartenschau selbst sei so schön gewesen, dass man sie gerne auch ein zweites Mal anschauen wolle.

 

14.06. Herr Reißmüller hatte zu einer Radtour zu den Bürgerseen und nach Bodelshofen eingeladen. Das Wetter war recht heiß. Deshalb fanden sich auch nur 10 Radfahrer ein. Denen jedoch hat diese Tour ausgezeichnet gefallen. Wir fuhren über Aichelberg, Weilheim, Bissingen und Dettingen an die Bürgerseen. Im Schatten legten wir eine Pause ein. Dann ging es hinauf nach Lindorf und wieder hinunter nach Ötlingen und Bodelshofen. Wir wollten die alte Jakobs-Kapelle besichtigen. Es war niemand da, aber man hatte und die Kapelle aufgeschlossen und Informationsmaterial hingelegt. Ich war gerade dabei, die Geschichte der Kirche vorzulesen, als die Pfarrerin eintrat. Sie freute sich, dass sich jemand für ihre Kapelle interessierte und erzählte uns noch allerhand über die Glasfenster. Wenige Schritte von der Kirche entfernt, gibt es eine kleine Wirtschaft. Bei der Hitze hatten wir uns eine Erfrischung wohl verdient. Über Kirchheim und Ohmden ging es dann zurück nach Zell. Streckenlänge ca 42 km.

 

09.06. 25 Zeller trafen sich am Vormittag in der Kirche, um zu schauen, was sich hinter der Orgelrenovierung verbirgt. Herr Scharfe von der Orgelbaufirma wusste viel zu berichten von der Funktion der Orgel, von der Reinigung, Reparatur und Stimmung der einzelnen Orgelpfeifen. Wir kamen aus dem Staunen nicht heraus. Denn wer hat schon einmal gesehen, wie eine Blechpfeife ausgebeult wird, dass sie wieder wie fabrikneu aussieht?

 

07.06. Herr Kadau hatte zum 2. Computerkurs ins Gemeindehaus eingeladen. Diesmal sollte um das Excel-Programm, um dessen umfangreiche Möglichkeiten gehen und wie man es handhabt. 10 Interessenten hatten sich eingefunden. Die Unterrichtsstunde von Herrn Kadau hätte mehr Zuhörer verdient gehabt. Allerdings, wer noch nie mit Excel gearbeitet hat, wird sich die vielen Tipps und Möglichkeiten nicht merken können. Für mich war dieser Kurs ein Anlass, alle meine Kenntnisse über Excel in verständlicher Form zusammenzustellen. Wer an solch einer Gedächtnisstütze Interesse hat, kann sich bei mir melden.

 

06.06. Zum 9. gemeinsamen Frühstück fanden sich 36 Teilnehmer ein. Als Beiprogramm gab es wiederum zwei Beiträge. Schon länger war ein Referat und eine Diskussion von Herrn Boger zum Thema ?Jagd? geplant. Nun hatte das Ehepaar Kadau ein Probefrühstück mitgebracht, das ganz besonders auf die Bedürfnisse unserer Altersgruppe ausgerichtet war. Herr Kadau hielt einen Bild-Vortrag über Ernährung mit ausreichend Vitalstoffen. Dies Thema allein, hätte reichlich genügt, um unser Beiprogramm zu füllen. Mir tat nur Herr Boger leid, der geraume Zeit auf seinen Einsatz warten musste. Schließlich kam Herr Boger aber doch zu seinem Recht. Er las erst aus eigenen Aufzeichnungen vor, und beantwortete dann Fragen aus der Runde. Das war sehr interessant. Schließlich war es schon nach halb zwölf, doch es war kaum jemand vorzeitig gegangen.

 

23.05. Frau Berger hatte zu einer Bahnfahrt nach Friedrichshafen eingeladen. Zu diesem Tagesauflug fanden sich 15 Personen ein. Der Wetterbericht hatte nicht besonders verheißungsvoll geklungen. Er sagte heftige Regenschauer voraus. Nun, wir ließen das auf uns zukommen. Die Bahnfahrt über Ulm nach Friedrichshafen verlief kurzweilig. Hinter Ravensburg entschlossen wir uns - trotz dunkler Wolken - für das "Schönwetterprogramm". (Die Alternative bei Regen wären Museumsbesuche in Friedrichshafen und eine Wanderung durch die Altstadt von Ravensburg gewesen.) Wir fuhren per Schiff weiter nach Meersburg. Mein Vorschlag, eine halbe Stunde zur Haltnau zu wandern und dort in einem Ausflugslokal zu Essen, erwies sich als Volltreffer. Der Weg am Bodensee entlang, war wunderschön. Das Wetter hatte sich so weit gebessert, dass wir draußen essen konnten. Das Essen war ausgezeichnet und seinen Preis wert. Die meisten wählten Bodenseefelchen-Filet - sehr delikat! Für den Rückweg wählten wir den Höhenweg durch die Weinberge. Von hier hat man eine großartige Aussicht über den See. Wir besuchten dann das kleine Droste-Hülshoff-Museum im Fürstenhäuschen. In einer sehr persönlichen Führung wurde und die Dichterin und ihr Werk näher gebracht. Dann wanderten wir vom malerischen Marktplatz hinunter zur Unterstadt. Es reichte noch zu einem Kaffee an der Seepromenade. Auf der Rückfahrt nach Friedrichshafen zogen sich wieder dunkle Wolken zusammen. Aber nun konnte uns das egal sein. Wir hatten einen herrlichen Tag am Bodensee verbracht. Die Kosten für Parkgebühren, BW-Ticket, Schiffsfahrt und Museumseintritt addierten sich zu 21,50 € auf.

 

11.05. An diesem Donnerstag fand die Maiwanderung von Gerhard Bergmann statt. Als Ziel griff er die Limburg auf, das Ziel, das eigentlich schon als Kirschblütenwanderung am 20. April vorgesehen gewesen war. Bei herrlichstem Frühlingswetter fanden sich 20 Teilnehmer ein. (Bei dem Wetter hätte man auch mit mehr Teilnehmern rechnen können. - Doch im Moment wird von vielen Seiten zur Wanderung eingeladen, sodass eine gewisse Übersättigung eingetreten ist.) Wir parkten an der Alten Bissinger Straße und wanderten von dort durch das neue Baugebiet und die Klostersteige hinauf zum Rundweg um die Limburg. Bei den Weinbergen hielten wir eine kurze Rast. Ich erzählte etwas über die Entstehung des Vulkanberges, über die Umgebung und über den Weinbau. Dann ging es vollends hinauf auf die Bergkuppe. Herr Reißmüller und Erika erklärten die Lage der ehemaligen Limburg. Beim Abstieg gab es noch einmal eine Rast, für die Lisa Bergmann allerhand leckere Wässerchen mitgebracht hatte. Erika las die Sage vom Drachen auf der Limburg vor. Nun ging es hinunter zu den Autos und zur Gaststätte "Zum Kutscher". Eine kleinere Gruppe wählte noch etwa 2 km Umweg durch die Obstgärten zur Alten Bissinger Straße. - Kirschblüten gab es zwar nicht mehr, aber es gab einige wunderschön blühende Apelbäume. Außerdem standen die Wiesen und Hänge in voller Blüte. Der Löwenzahn färbte alles in kräftiges Gelb.

 

04.05. Den Vorschlag, per Fahrrad oder PKW nach Jebenhausen zu fahren, und dort eine kleine Marc-Chagall-Ausstellung zu besichtigen, haben nur wenige wahrgenommen (insgesamt 7 Personen). Dabei war herrliches, sonniges Wetter, das durchaus zu einer Radtour lockte. Die Ausstellung war in der Andreä-Kirche. Herr Pfarrer Kuppler erklärte uns die Exponate mit großer Sachkenntnis, Einfühlungsvermögen und einigen Marc Chagall-Gedichten. Für die Rückfahrt wählten wir die Strecke über Boll und kehrten dort auf dem Bauernmarkt zu Kaffee und Kuchen ein.

 

02.05. Zum 8. gemeinsamen Frühstück fanden sich 42 Teilnehmer ein. Als Beiprogramm gab es diesmal zwei Beiträge aus dem Bereich Gesundheit. Frau Schulemann stellte das "Gemini-Programm" vor. "Gemini" ist ein Trainingsprogramm, das für Astronauten entwickelt wurde, um Muskelabbau zu verhindern oder neue Muskeln aufzubauen. Natürlich ist es auch für (ältere) Normalbürger geeignet, um die Muskulatur zu stärken. Außerdem referierte Herr Keller über die Möglichkeiten und Leistungen des Krankenpflege-Vereins Boll.

 

20.04. Wanderung. Eigentlich hatte ich für diesen Termin eine

Kirschblütenwanderung zu Limburg vorbereitet. Doch der Frühling ließ auf sich warten. Es zeichnete sich ab, dass es am 20. April noch keine Kirschblüten geben würde. Also wählte ich als Ziel Bad Überkingen und das Autal. 25 Teilnehmer fanden sich ein. Wir wanderten ans Ende des Autales. Bei der kleinen Kapelle erzählte ich etwas über die Geologie dieses Tales und die ungewöhnliche Vegetation. Die Märzenbecher waren zwar schon weitgehend verblüht, dafür gab es Schlüsselblumen, Veilchen, Gelbsterne und einige andere, teilweise seltene Blumen zu bewundern. Das Wetter war ideal zum wandern. Deshalb entschieden sich nur wenige für die kurze Runde um das Autal. Die Hauptgruppe wanderte auch noch um das Rötelbachtal und Bad Überkingen. Im Ort selbst bewunderten wir die reich geschmückten Eierbrunnen. In Restaurant an der Autalhalle sind wir dann noch eingekehrt.

 

18.04. Die Radtour war eigentlich für den 11. 4. geplant. Doch da hatte der Winter die Natur noch fest im Griff. Es war lausig kalt, morgens regnete es etwas, und vom Frühling gab es noch keine Spur. So wurde die Radtour um eine Woche verschoben. Drei Unentwegte radelten die Strecke trotzdem ab. Es war zwar kalt, aber bei Sonnenschein am Nachmittag ließ sich recht gut fahren. Am 18. 4. trafen sich dann 8 Männer und eine Frau zur ersten 60+ -Radtour, die sich Herr Reißmüller ausgedacht hatte. Es ging über Aichelberg und Weilheim nach Neidlingen. Dann fuhren wir auf dem Radweg hinter der Limburg nach Nabern und weiter nach Kirchheim. Am Schafhof war das Frühlingserwachen besonders deutlich. Die ersten Bäume blühten und in den Vorgärten sprießte es überall. Der Rückweg führte uns über die Kreuzeiche, den Hattenhofer Sportplatz und den Uhlandhof zurück nach Zell. Insgesamt waren das 35 km. Da die Gaststätten unterwegs (Sportplatz Nabern oder Brenne am Schafhof) noch geschlossen hatten, entschlossen wir uns, zum Abschluss im Café im Einkaufszentrum Reutter einzukehren.

 

04.04. Zum 7. gemeinsamen Frühstück hatten sich wiederum sehr viele (über 40) Teilnehmer eingefunden. Wahrscheinlich lockte die Gelegenheit, von alten Zellern etwas über die vergangenen Zeiten des Ortes zu erfahren. Das Ehepaar Mannal hatte ja auch schon im März beim gemeinsamen Frühstück für ein volles Haus gesorgt. Diesmal machte man im Anschluss an das Frühstück eine gemeinsame Wanderung durch den Ortskern.

 

31.03. Zweites Käse- und Weinseminar als Benefizveranstaltung zu Gunsten der Orgelrenovierung. Das erste Käse- und Weinseminar (17. 2.) war in kürzester Zeit "ausverkauft" gewesen. Man entschloss sich zu einer Wiederholung der Veranstaltung am 31.3., weil das Gemeindhaus nicht früher zu Verfügung stand. Obwohl kaum Werbung gemacht wurde, war auch dieses Seminar in kurzer Zeit voll belegt. Es fand schließlich mit 53 Teilnehmern statt. Herr Büttner war diesmal verhindert. Dafür sprang Herr Ulmer ein und präsentierte die Weinsorten, die er auch verkauft. Robert Lay stellte wiederum die Käsesorten vor. Ich habe mir sagen lassen, dass dieses Seminar mindestens so gut gewesen sei, wie das erste. Man hatte natürlich auch dazugelernt und von Anfang an darauf geachtet, dass die Referenten überall gut zu hören waren. Der Abend brachte 660 € an Spenden für die Orgelrenovierung.

 

29.03. Immerhin 19 Teilnehmer hatten sich bei Erika angemeldet, um unter dem Thema "Musik am Mittag" ein klassisches Konzert in der Stuttgarter Liederhalle zu erleben. Zur Einstimmung hatte Erika die Lebensläufe der russischen Komponisten Tschaikowsky und Rachmaninow zusammengestellt und verteilt. Wir trafen uns um 11:00 Uhr, um in Fahrgemeinschaften nach Degerloch zu fahren und weiter mit der S-Bahn in die Innenstadt. Doch auf Wunsch einiger Fahrer, fuhren wir direkt zur Liederhalle. Da hätte eine halbe Stunde später auch noch gut gereicht. Das Konzert war sehr eindrucksvoll. Es wurde auch als Live-Übertragung im Rundfunk gesendet und entsprechend kommentiert. Eine finnische Dirigentin leitete das Rundfunk-Symphonieorchester mit rund 70 Musikern. Ein solch riesiges Orchester habe ich noch nie in der Realität erlebt. Alle 60+-Leute waren begeistert und wünschten, solch einen Konzertbesuch gelegentlich zu wiederholen. Da wir alle das Mittagessen verpasst hatten, trafen wir uns zum Abschluss bei Kaffee und Kuchen im Waldeck in Aichelberg.

 

18.03. Auf Einladung und Vermittlung von Herrn Holzschneider trafen sich 25 Teilnehmer um 10:00 Uhr hinter dem Deutschen Kaiser zum Weißwurst-Seminar. Metzger Richard Hoyler hat schon über 600 solche Weißwurst-Seminare durchgeführt und damit wesentlich beigetragen, die bayerische Spezialität auch im Schwabenland bekannt und beliebt zu machen. In humorvoller Art erläuterte Herr Hoyler die Zutaten und Arbeitsschritte auf dem Weg zur Weißwurst. Ich persönlich war bisher der Meinung, die Rohstoffe und Gewürze würden über Geschmack und Konsistenz einer Wurst entscheiden. Ich musste einsehen, dass das nicht so einfach ist. Zum Beispiel spielen die Zugabe von Eis und die Behandlung des Wurstbräts bei bestimmten Temperaturen eine wesentliche Rolle. Die Abfüllung des Wurstbräts in Naturdärme. Als die fertigen Würste in den Sudkessel wanderten, zeigte uns Herr Hoyler noch die zahlreichen Geräte und Maschinen, die heute ein Metzger zum Schlachten, Zerkleinern, Mischen, Verwursten und Räuchern braucht. Nach einer guten Stunde wurde das Seminar in den Keller verlegt. Hier hat Herr Hoyler ein kleines Privatmuseum mit alten Metzgerei-Geräten. Und er hat hier einen Partykeller, wo dann die frischen Weißwürste - mit Brezeln, süßem Senf und Fassbier - auch ausgiebig probiert wurden.

 

07.03. Herr Reißmüller hatte eine Führung im Kohlekraftwerk Altbach organisiert und zu dem Ausflug eingeladen. 18 Interessierte fanden sich ein - und diesmal waren die Männer in der Mehrzahl. Es wurde eine lange und hochinteressante Führung. Nach einigen Erläuterungen an diversen Exponaten im Foyer des Informationszentrums wurden wir in einen Schulungsraum zu Getränken und frischen Brezeln eingeladen. Hier erhielten wir eine anschauliche Darstellung der komplexen Vorgänge im modernsten Wärmekraftwerk Deutschlands und der chemischen Vorgänge, die man vor Ort nicht sehen kann. Nach einer Stunde ging es hinaus ins Gelände: Hybridkühlturm, Kohleentladung und Kohlelager. Im Hauptgebäude sahen wir die Rauchgasentschwefelung, den Kesselraum, das Maschinenhaus mit den Generatoren und vieles mehr. Die Aussicht vom 80 m hohen Kesselhaus konnten wir auch genießen. Kurzum, am Ende waren wir alle begeistert.

 

06.03. Das Beiprogramm zu unseren 6. gemeinsamen Frühstück war offensichtlich besonders zugkräftig. Jedenfalls fanden sich über 40 Gäste ein, obwohl das Frühstück ausnahmsweise an einem Montag stattfand. Erika hatte Bilder von 60+ - Veranstaltungen gesammelt und ausgestellt. Robert Lay und ich hatten diesmal umfangreiche Ankündigungen für die nächsten geplanten Angebote. Dann stellte Willy Mannal zahlreiche seiner Bilder vor. Die Bilder zeigten Häuser aus Zell, die inzwischen abgerissen wurden oder heute ganz anders aussehen. Gretel Mannal erzählte dazu interessante und lustige Geschichten aus alter Zeit. Für mich krankte der Vortag daran, dass die Häuser meist an den Namen der Bewohner festgemacht wurden - die ich aber auch nicht kenne.

 

24.02. Ich hatte zu einer Winterwanderung nach Weilheim eingeladen. 25 Wanderer ließen sich auch vom trüben Wetter und Temperaturen um den Gefrierpunkt nicht abschrecken. Weitere 6 gesellten sich noch in Aichelberg und Weilheim zu uns. Wir wanderten zunächst durch Zell und dann den alten Kirchweg hinauf nach Aichelberg. Beim Rathaus sammelten wir die Gruppe und ich erzählte etwas aus der Geschichte des Dorfes und der ehemaligen Burg Aichelberg. Weiter ging es hinauf an den Waldsaum des Turmberges. Viele waren hier noch nie gewesen und waren überrascht über die schöne Aussicht auf das Albvorland. Bei guter Fernsicht und Sonnenschein wäre dieser Ausblick natürlich noch viel schöner gewesen. Bei der Grünbrücke erzählte ich noch mal etwas über den Bau der Reichsautobahn 1936-38 und über die Modernisierung 50 Jahre später. Wir wanderten dann weiter über den Speller und die Wolfsscherre, vorbei am Kinderwasen und hinunter nach Weilheim. Wir kehrten im Café am Markt ein und wärmten uns auf bei Kaffee und Kuchen. Frau Pfarrerin Veil zeigte uns die Peterskirche. Da unsere Gruppe anfangs noch nicht komplett ist, singen wir einige Lieder. Obwohl wir noch nie zusammen gesungen haben und keine Noten haben, ist das Ergebnis durchaus hörenswert. Frau Veil weiß viel zu berichten, über die Entstehung der Kirche, warum sich in dem evangelischen Gotteshaus der katholische Einfluss bis 1803 erhalten hat und woran man das bis heute erkennen kann (z.B. Rosenkranzgemälde). Gegen 18:00 Uhr fuhren wir mit dem öffentlichen Bus zurück nach Zell. Es war nun kalt und ungemütlich. Zur abschließenden Einkehr im Deutschen Kaiser fand sich nur noch einen kleines Häufchen der Wanderer.

 

22.02. Es ist sicher nicht einfach, einen Computerkurs durchzuführen, wenn man keinen Raum mit mehreren Computerarbeitsplätzen, ja nicht einmal einen Internetzugang hat - und wenn die Vorkenntnisse der Kursteilnehmer irgendwo zwischen "null" und "recht gut" schwanken. Herr Kadau hat trotzdem solch einen Kurs angeboten und mit erstaunlich gutem Erfolg durchgeführt. Gut 10 Teilnehmer fanden sich im ev. Gemeindehaus ein. Herr Kadau stellte zunächst die Grundlagen vor: Hard- und Software, Betriebssysteme usw. Weiter ging es mit dem Umgang von Word und Windows. Schließlich stellte er auch noch die Grundbegriffe für das Surfen im Internet vor. Die Teilnehmer waren begeistert. Aber natürlich waren am Schluss nicht alle Fragen erschöpfend beantwortet. Deshalb wird es sicher irgendwann eine Fortsetzung geben.

 

21.02. Etwa 10 Interessenten kamen zu einer Besprechung der Radfahrer, zu der Herr Reißmüller eingeladen hatte. Man einigte sich auf zwei Halbtagestouren in unserer Gegend, von der die erste Mitte April stattfinden soll. Weiter ging es darum, wie man eine Gruppe von Radfahrern führt und wie man in der Gruppe fährt, damit es nicht zu Unfällen kommt. Zu Gast war Herr Binder. Der stellte ein Fahrrad mit Elektromotor vor, das auch schwächeren Radfahrern die Teilnahme an Radtouren ermöglicht. Er bot 60+ an, dieses Rad gelegentlich kostenlos auszuleihen.

 

17.02. Die Idee, ein Käse- und Weinseminar als Benefizveranstaltung zu Gunsten der Orgelrenovierung durchzuführen, wurde zu einem Bombenerfolg. Grundlage war die Bereitschaft der beiden Hauptakteure Robert Lay und Erich Büttner nicht nur die Veranstaltung vorzubereiten, sondern auch, den Wein und den Käse, sowie die anderen Zutaten (Brot, Weintrauben, Wasser) zu spenden. Die erwartete Spende von 10,- € je Teilnehmer konnte somit in voller Höhe der Kirchengemeinde bzw. der Orgel zu Gute kommen. Die 50 Teilnehmer, die man für diesen Abend angenommen hatte, waren für dieses Seminar eigentlich schon zu viel. Robert Lay präsentierte mit viel Sachverstand und launigen Sprüchen ein Dutzend Sorten Käse verschiedenster Art. Abwechselnd stellte Erich Büttner mit großem Fachwissen etliche Sorten vor. Verschiedene Helfer (Ehepaar Dahlmann, Frau Seefeld, Frau Dreher und Frau Büttner) hatten im Vorfeld die Tische hübsch gedeckt, verteilten dann die Käseproben und schenkten den Wein nach. Die Stimmung war hervorragend. Im Laufe der Zeit trug auch der Alkohol seinen Teil dazu bei. Die Vortragenden hatten Mühe, sich Gehör zu verschaffen. Insgesamt wurden 500 € für die Orgelrenovierung gesammelt. Außerdem ist für Ende März eine Wiederholung des Käse- und Weinseminars geplant, weil nicht alle Anmeldungen berücksichtigt werden konnten.

 

08.02. Herr Degen berichtete mit 360 Bildern von einer Reise mit dem Wohnmobil kreuz und quer durch Süd-Norwegen. Im Lad der Berge, Fjorde und Gletscher waren das natürlich traumhaft schöne Aufnahmen der Natur und Bergwelt. Er zeigte aber auch, dass Norwegen im August recht kalt und regnerisch sein kann. Obwohl am gleichen Tag auch bei den Zeller Senioren Dias gezeigt wurden (Mecklenburger Seen), wollen 33 Besucher den Dia-Vortrag sehen. Hinterher saß ein harter Kern von 60+ noch bei einem Glas Wein beieinander.

 

07.02. Zum 5. gemeinsamen Frühstück fanden sich 33 Teilnehmer ein, also deutlich weniger, als beim Januar-Termin. Wenn sich die Zahl etwa auf diesem Niveau einpendelt, wäre das ideal. Denn über 50 Teilnehmer sind bei dieser Veranstaltung räumlich und logistisch kaum zu bewältigen. Es gab wiederum Brot, Brötchen und Brezeln in allen Variationen, dazu Butter, Käse, Wurst, Schinken, Honig und diverse Sorten Marmelade. Als Beiprogramm gab es diesmal eine "Dichterlesung". Ich las "Der Traum des Dr. Brückner" - eine Fantasiegeschichte vor heimischer Kulisse. Eine knappe halbe Stunde lauschten die Anwesenden gebannt der Geschichte und bedankten sich am Schluss mit einem herzlichen Applaus. Robert Lay und ich stellten die nächsten geplanten Veranstaltungen vor. Erika Güth öffnete wiederum die 60+ - Bücherkiste.

 

20.01. Gerhard Bergmann hatte zu einer Skiwanderung eingeladen und im Vorfeld die Schneelage auf der Alb erkundet. 13 Teilnehmer trafen sich am Friedhofsparkplatz und fuhren dann hinauf zur Pfulb bei Schopfloch. Dort trennte man sich. 8 Skiwanderer umrundeten die ausgewiesene Langlaufloipe auf der es noch genügend Schnee gab. Die restlichen 5 Wanderer folgten dem Hochtal zum Bahnhöfle und dann auf anderem Weg zurück zum Harprechtshaus (ca 6,3 km). Wahrscheinlich hätten sich mehr Teilnehmer eingefunden, wenn man bei der Einladung auch darauf hingewiesen hätte, dass des auch eine Wandergruppe ohne Ski gab. Im Harprechtshaus trafen sich dann alle wieder zu Kaffee und Kirsch- oder Rhabarberkuchen.

 

04.01. Der Vorschlag von Frau Schützler, die Landesausstellung "Imperium Romanum" in Stuttgart zu besuchen, fand unerwartet großes Interesse. Frau Schützler hatte die Vorbereitung dieses Ausflugs übernommen. Schließlich fanden sich 39 Teilnehmer ein, die allerdings nicht alle zur Gruppe der Jungsenioren zu zählen sind. Wir fuhren mit eigenen PKWs ins Parkhaus Degerloch/Albstraße und weiter mit der S-Bahn zum Schlossplatz. Mit vier Personen in einem Auto ist dies eine recht preis-günstige und schnelle Variante, ins Stuttgarter Zentrum zu kommen. Die Ausstellung war geradezu überlaufen. Die Zeller wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und erhielten zwei kompetente Führer. Per Mikrophon und Kopfhörern waren die Führer gut zu verstehen. So konnten wir die interessante Ausstellung trotz des Gedränges genießen. Nach der Rückfahrt trafen sich die meisten der Teilnehmer noch im Schäferhof in Zell zu einem geselligen Ausklang.

 

03.01. 4. gemeinsame Frühstück. Nachdem seit unserer letzten Veranstaltung doch einige Zeit vergangen war, verteilten Robert Lay und ich zusätzlich zur zum Bekanntmachung in der NWZ noch einige gesonderte Einladungen. Das wäre nicht notwendig gewesen, denn zum ersten Frühstück im neuen Jahr fand sich mit 51 Teilnehmern eine Rekordbeteiligung im Gemeindehaus ein. Zur Begrüßung gab es diesmal ein Glas Sekt. Herr Holzschneider hatte Weißwürste vorbereitet, und dazu gab es frische Brezeln. Herr Lay hatte Bier mitgebracht, doch das fand zu morgendlicher Stunde kaum Abnehmer. Aber sonst schmeckte des den Besuchern so gut, dass man mit dem Kaffeekochen kaum nachkam und Brot und Brötchen nachgekauft werden mussten. Als Überraschungsbeitrag brachte Frau Degen einen lustigen 1-Personen-Sketch über das Thema "Schlank sein oder auch nicht". Den Kurzvortrag hielt Herr Holzschneider. Als gelernter Metzger referierte er darüber, wie ein Rind fachgerecht aufgeteilt wird, welche Eigenarten und welchen Geschmack die einzelnen Fleischteile haben, was sich besonders gut zum Braten oder Kochen eignet usw. Ich erinnerte noch kurz an die nächsten geplanten Veranstaltungen. Erika Güth stellte ihre Bücherkiste vor. Einige Leseratten ergriffen auch gleich die Gelegenheit, sich mit Lesestoff zu versorgen.

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