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Chronik 2008

29.12. Die letzte Veranstaltung von 60+ im Jahre 2008 war dann noch einmal ein Spieleabend. Robert Lay hatte eingeladen. Zu den zwanglosen Spielrunden fanden sich 23 Teilnehmer ein.

 

18.12. Zum weihnachtlichen Mittagessen für Zeller Senioren hatten sich Wolfgang Holzschneider und seine Helferinnen und Helfer etwas Besonderes einfallen lassen. Nach der entsprechenden Werbung fanden sich 80 Essensgäste ein. - Etliche waren nicht angemeldet, was dann doch zu Problemen geführt hat. Für einen Kostenbeitrag von nur € 5,- war heute zu haben: Prinzessbohnen-Salat mit frisch gebratenen Gänseleberstreifen, dazu Pariser Brot und ein Glas Sekt (rosé), knusprig gebratene franz. Entenkeule mit Erdäpfelknödeln und Apfelblaukraut, ½ Williamsbirne und Wildpreiselbeeren, Torten-Büffet mit Kaffee und Getränke - Säfte, Mineralwasser, Wein und Bier - wie immer.

 

16.12. Vor Weihnachten wartete noch ein weiterer Ausflug, diesmal nach Waldenbuch zur Schokoladenfabrik Ritter. Robert Lay hatte eingeladen und 16 Teilnehmer fanden sich ein. Wir fuhren durch das Aichtal nach Waldenbuch. In der Firma Ritter gab es einen Film zu sehen, in dem über die Geschichte der Firma und die Herstellung der Schokolade informiert wird. Eine kleine Ausstellung gibt es auch. Wir waren dann auch in dem Schokolade-Laden, in dem es die Ritter-Sport in allen Variationen und zu mehr oder weniger ermäßigten Preisen gibt. Alle haben sich reichlich eingedeckt. Vor der Heimfahrt legten wir noch eine Pause im firmeneigenen Café ein. Hier gibt es ungewöhnlich guten Kakao und ausgezeichnete Torten.

 

11.12. In der Vorweihnachtszeit hatte sich Marlies Berger noch einen besonderen Ausflug nach Stuttgart einfallen lassen. An diesem Tag war es feucht und kalt. Die Bäume waren dick bereift und es schneite fast den ganzen Tag. Trotz dieser Wetterbedingungen trafen sich 15 Ausflügler. Wir fuhren zunächst zum Ohmdener Wasserturm und parkten hier. So weit reicht das Gebiet der VVS. Mit einer Gruppenkarte (nur € 3,50 pro Person) kann man den ganzen Tag beliebig viele Verkehrsmittel benutzen. Wir fuhren per Bus nach Kirchheim und per Bahn nach Wendlingen und Stuttgart. Mit der S-Bahn ging es weiter zum Marienplatz und mit der ?Zacke? hinauf nach Degerloch. Der tolle Ausblick hinunter in den Stuttgarter Talkessel verschwand freilich im Schneetreiben. Wir wanderten auf dem "Blaustrümpflesweg" von Degerloch zum Dornhaldenfriedhof. Der Weg durch den tief verschneiten Winterwald war traumhaft. Vom Friedhof führt eine Seilbahn ("Erbschleicherbahn") hinunter nach Heslach. Im Löwen kehrten wir zum Mittagessen ein. Nachmittags gab es Gelegenheit, über den Stuttgarter Weihnachtsmarkt zu bummeln oder Geschenke einzukaufen. Dazu trennte sich die Gruppe. Um 16:00 Uhr trafen wir uns am Bahnhof wieder zur Heimreise.

 

09.12. Das letzte gemeinsame Frühstück im Jahr 2008 wurde auf den 9. Dezember verlegt, damit auch die Oliven-Erntehelfer teilnehmen konnten. Auch in diesem Jahr war wieder eine Gruppe von 60+ in Portugal (vom 29.11. bis 06.12.), um Jörg Binder bei der Ernte zu Helfen. Es sollte ein weihnachtliches Frühstück sein. Der Raum war weihnachtlich geschmückt. Jeder fand Süßigkeiten und Mandarinen (frisch aus Portugal mitgebracht) an seinem Platz vor. Herr Holzschneider präsentierte eine besonders große Auswahl an Wurst, Fisch und Pasteten. Zum Weihnachtsfrühstück fanden sich auch besonders viele Gäste (67) ein. Als Beiprogramm zog ich ein Resumé für das Jahr 2008 (insgesamt 63 angebotene Veranstaltungen mit 2082 Teilnehmern) und gab einen Einblick in die Planungen für das kommende Jahr. Dann folgte unter Regie von Erika Güth ein weihnachtliches Programm aus den eigenen Reihen mit gemeinsamen Liedern, Gedichten, gespielten Szenen, dem Duo Lotte Breitung und Erwin Joos mit Begleitung von Elisabeth. Besonders zu gefallen wusste das Gesangsquartett (Lotte Breitung, Erwin Joos, Erika und Wolfgang Güth). Überhaupt kam das Weihnachtsprogramm so gut an, dass man es, etwas vereinfacht, am nächsten Tag im Pflegeheim Alexanderstift wiederholte.

 

27.11. Im Winterhalbjahr wollen wir auch wieder Spielnachmittage oder -abende durchführen. Den ersten Nachmittag organisierte Robert Lay. 22 Teilnehmer spielten mit Begeisterung allerhand Karten- und Brettspiele.

 

20.11. 52 Gäste genossen den 22. Mittagstisch für Zeller Senioren. Auch diesmal das Menü, das sich Wolfgang Holzschneider ausgedacht und vorbereitet hatte: Rinderkraftbrühe mit feiner Nudeleinlage, Schwäbische Linsen und Spätzle, sowie Kassler und Wienerle, frischgebackene Apfelscheiben mit Zimt und Zucker.

 

18.11. Im November hatten wir einen weiteren Ausflug im Programm. Diesen hatte Robert Lay vorbereitet. Er führte nach Bad Überkingen zum historischen Pumpwerk der Wasserversorgung Ostalb. Hatten sich für Hundertwasser hauptsächlich die Frauen interessiert, so waren im Pumpwerk die Männer in der Überzahl - insgesamt 14 Teilnehmer. Die Führung durch das historische Pumpwerk und auch durch die moderne, automatisch betriebene Pumpanlage machte der Bürgermeister von Bad Überkingen (Herr Joos) höchstpersönlich. Übrigens war die Führung sehr interessant. Auch dieses Mal hatte der Nachmittag einen geselligen Ausklang in einem Café in Bad Überkingen.

 

14.11. Wenige Tage später lud Erika Güth zu einem Ausflug nach Plochingen ein, bei dem das Multitalent Friedensreich Hundertwasser im Mittelpunkt stand. Zunächst unternahmen wir eine kleine Wanderung durch die Fußgängerzone von Plochingen. Dann besuchten wir die Hundertwasser-Ausstellung in der Volksbank. Es gab einen Film zum Leben des Künstlers zu sehen, sowie zahlreiche Bilder, Skizzen und Farbdrucke. Anschließend besichtigten wir den Regenturm. Das ist eine Wohnanlage im Stadtzentrum, die ganz nach den Vorstellungen und Anweisungen des Architekten Hundertwasser erbaut wurde. In dieser Anlage gibt es auch in ein Café im Stile Hundertwassers. Dort genossen wir Kaffee und Kuchen. Es war ein gelungener Nachmittag. Leider hatten sich bei der kalten und nebeligen Witterung nur 12 Teilnehmer eingefunden.

 

11.11. Walter Dahlmann hatte zu einem Ausflug nach Jebenhausen zum Waldeckhof eingeladen. Obwohl das Wetter eher mies war, fanden sich 32 Teilnehmer ein. Eine kleine Gruppe ließ sich von Regen und Wind nicht abschrecken und fuhr per Fahrrad nach Jebenhausen. Der große Rest kam mit PKWs. Wir erlebten eine recht nette Führung durch das Gehöft und die Käserei. Leider begann es unterwegs zu regnen. Zum Abschluss kehrten wir im Café des Waldeckhofes ein, kauften Käse und genossen den selbstgebackenen Kuchen.

 

04.11. Beim 36. gemeinsamen Frühstück hatten wir wiederum ein volles Haus (53 Teilnehmer). Im Beiprogramm gab Herr Kadau Tipps, wie man ohne Erkältung durch den Winter kommen kann. In einem Satz zusammengefasst, empfahl er reichlich Vitamine und körperliche Fitness.

 

24.10. Herr Holzschneider hatte sich einfallen lassen, das bayrische Oktoberfest nach Holzmaden zu holen. Er nahm es auch auf sich, die umfangreichen Vorbereitungen zu erledigen und den Abend durchzuziehen - mit einigen Helfern versteht sich. Zum Oktoberfest wurde das evang. Gemeindehaus ganz in Blau und Weiß dekoriert. Es gab bayrisches Bier vom Fass (neben anderen Getränken). Zu Essen gab es Grillhändl und Schweinshaxn, dazu Kartoffelsalat und Krautsalat (Der beste Krautsalat meines Lebens!). Später wurde noch eine umfangreiche Käseauswahl gereicht. Um auch das Programm bayrisch zu gestalten, hatte er den Trachtenverein Boll-Dürnau engagiert. Die kamen mit einer Trachtengruppe und einigen Musikern. Sie unterhielten uns mit einigen Tänzen und Almglockenspiel. Das Ganze wurde ein toller Erfolg. 62 Teilnehmer feierten bis tief in die Nacht. Selbst die Mitwirkenden aus Boll und Dürnau schienen viel Spaß zu haben.

 

16.10. Wie jedes Mal mundete der Mittagstisch für Zeller Senioren wieder allen Gästen - diesmal 52 an der Zahl. Wolfgang Holzschneider hatte sich folgendes Menü ausgedacht und vorbereitet: Kürbiscremesuppe mit Speckwürfel, Victoria-Barsch-Filet gebacken auf bunten Nudeln in Weißweinsoße und Salatteller und Obstsalat aus Zeller Gärten.

 

15.10. Für diesen Tag hatte Erika Güth wieder einen Besuch des Mittagskonzertes in der Liederhalle in Stuttgart organisiert. Leider wollten nur 10 Senioren mit, was den Aufwand schier nicht lohnte. Im Programm standen diesmal Werke von Sibelius (Finnland), Tubin (Estland) und Rachmaninow (Russland). Hinterher wollten wir noch auf einen Kaffee im Waldeck/Aichelberg einkehren. Doch das Restaurant hatte wegen Bauarbeiten geschlossen. Da die Beteiligung zudem kläglich war, verzichteten wir darauf, ein anderes Lokal zu suchen.

 

09.10. Nachdem der August sehr verregnet war, gab es Anfang Oktober endlich einmal ein paar sonnige Tage hintereinander. Insofern schien der Termin für meine Herbstwanderung am Albtrauf bei Neuffen gut gewählt. Das bunte Herbstlaub leuchtete in herrlichen Farben. An jenem Donnerstag freilich ließ sich der Morgennebel nicht von der Sonne vertreiben. 20 Teilnehmer starteten trotzdem zu unserem Ausflug, in der Hoffnung, auf der Alb sei das Wetter vielleicht besser. Es war gerade umgekehrt. Am Startpunkt beim Burrenhof hatte man keine 10 m Sichtweite. Zum Glück hatte ich die Wanderung vorher schon einmal abgelaufen. Sonst hätte ich im dichten Nebel den Parkplatz und den Beginn des Wanderweges gar nicht gefunden. Ungeachtet der fehlenden Aussicht besichtigten wir den Vulkanschlot beim ehemaligen Steinbruch, die Höllenlöcher, die Molach, den Startplatz der Drachenflieger und die Festung Hohenneuffen. Obwohl noch zwei Busse unterwegs waren, bekamen wir Platz im Restaurant auf dem Hohenneuffen. Für den Rückweg wählten wir den Astronomie-Lehrpfad auf der Albhochfläche. Zum Glück hatte sich der Nebel nun etwas gelichtet.

 

07.10. Beim gemeinsamen Frühstück sind wir mittlerweile bei Nr. 35 angekommen. Wir konnten uns über 58 Teilnehmer freuen. Für das Beiprogramm konnten wir einmal mehr Altbürgermeister und Ehrenbürger Gerhard Schwegler gewinnen. Der hatte in seinem reichen Fundus gekramt und Zeller Geschichten aus den 20-ger Jahren mitgebracht. Er ließ deutlich werden, wie beschwerlich das Leben in Zell in den Hungerjahren nach dem 1. Weltkrieg und in der Inflationszeit gewesen ist.

 

27.09. Die Radtour, die sich Herr Reißmüller ausgedacht hatte, war bequem und ohne größere Steigungen - also für weniger Geübte geeignet. Leider war der Tag ziemlich regnerisch. So fand sich wieder nur der "harte Kern" (7 Teilnehmer) zur Ausfahrt ein. Die Tour führte zur Kreuzeiche und über den Schafhof nach Kirchheim. Nach einer Pause im Café beim Schloss, ging es durch das Wiestal zurück nach Zell.

 

18.09. Wolfgang Holzschneider und seine Helferinnen luden nun auch bereits zum 20. Mal zum Mittagstisch für Zeller Senioren ein. 53 Personen ließen sich von dem Menü anlocken. Auf der Speisekarte stand: Rinderkraftbrühe mit Riebele, zartes Suppenfleisch vom Bürgermeisterstück mit Meerrettichsoße, dazu Petersilienkartoffeln und Rote Bete, Pflaumen in Rum und Trollinger Wein und dazu Getränke wie immer.

 

16.09. Für den heutigen Tag hatte Robert Lay ein besonderes Ereignis organisiert: Ein Besuch beim SWR in Stuttgart. Ein gutes halbes Jahr Im Vorfeld hatte er bereits den Besuch und eine Führung beantragt. Die Gruppe durfte 25 Personen zählen (Schließlich waren es 26.) Natürlich hätten wir mit etwas Werbung deutlich mehr Besucher zusammengebracht. Denen, die nicht mitkommen durften, stellten wir in Aussicht, im nächsten Jahr den Besuch zu wiederholen. Im SWR-Gebäude bekamen wir zunächst eine Information mit Bildern. Dort wurde uns etwas über die öffentlichen Rundfunk- und Fernsehsender erzählt und über ihre Programme. Anschließend durften wir den Akteuren in den Rundfunk-Sendestudios eine Weile über die Schultern schauen. Interessant war auch ein Besuch im Schallarchiv im Keller. Heute laufen da keine Hilfskräfte mit Schallplatten durch die die Gänge. Heute funktioniert das alles sauber und unsichtbar mit unzähligen gespeicherten Daten. Nach Ende der Besichtigungen im Rundfunk-Teil, hatten wir die Gelegenheit, in der Kantine etwas zu Essen. Dieser Programmpunkt ging allerdings ziemlich daneben. Die Kantine war auf unser Kommen nicht vorbereitet. Zu dieser Tageszeit (Spätnachmittag) gab es fast keine Speisen mehr. Wir wanderten durch den langen Tunnel zur Villa Berg, um auch den Fernseh-Teil des SWR zu sehen. Höhepunkt war zweifellos, dass wir bei der Sendung der Abendschau zuschauen durften. Insgesamt war unser Besuch ein hochinteressanter Ausflug. Zum Abschluss wurde unsere Gruppe fotografiert und war in der Folgezeit im Internet im Gästebuch des SWR zu sehen.

 

09.09. Bei herrlichem Wanderwetter trafen sich 19 Teilnehmer zur ersten Wanderung nach der Ferienzeit. Gerhard Bergmann hatte sich die Route ausgedacht. Startplatz war der Parkplatz des Klosters Lorch, wohin wir mit 5 PKWs fuhren. Dort schauten wir uns erst mal die neue Staufer-Stele an, die kürzlich zum 800. Todestag von Irene von Byzanz aufgestellt worden war. Dann wanderten wir etwa 3 km nördlich zur Schelmenklinge. In dem steilen Bachtal drehen sich zahlreiche (Spielzeug-) Wasserräder. An der alten Straße Lorch - Bruck staunten wir über die mächtigen Mammutbäume. Genau genommen sind es Wellingtonien. Nachdem wir zeitig wieder in Lorch waren, legten wir hier eine Pause ein. Wer wollte, bekam Gelegenheit, sich das Rundbild anzuschauen. Am Schluss hatten wir ordentlich Durst: Im Ausflugslokal Muckensee gab es genug zu trinken.

 

06.09. Die Idee von Maries Berger, per Bahn nach Ludwigsburg zu fahren und dort die Venezianische Messe zu besuchen, fiel auf erstaunlich viel Interesse. So ließen sich 24 Jungsenioren (darunter 21 Frauen) auch von der zweifelhaften Witterung nicht abschrecken und fuhren am Samstagnachmittag nach Ludwigsburg. Das Wort "Messe" lässt Ausstellung und Verkauf bestimmter Waren erwarten. Nun, das gab es auch, ebenso wie Musikgruppen und allerhand Gaukler und Jongleure. Aber das war alles nur Staffage für zahlreiche maskierte und kostümierte Teilnehmer. Es gab ununterbrochen Fotomotive am laufenden Band. Meine Frau Erika war nach ihrer Kniegelenksoperation erstmals wieder dabei. Für sie war es doch recht anstrengend. Wir suchten uns mehrfach ein ruhiges Plätzchen, um auszuruhen. Leider wurde das Wetter schlechter. Nach 19:00 Uhr regnete es sich ein. Überhaupt hätte der farbenprächtigen Messe etwas Sonnenschein gut getan. Um 21:00 Uhr fuhren wir zurück und waren zwei Stunden später wieder in Zell.

 

02.09. Nach der Sommerpause im August hatten sich alle auf das gemeinsame Frühstück gefreut. Mit 60 Teilnehmern hatten wir auch wieder ein volles Haus. Das Beiprogramm stammte wieder einmal aus den eigenen Reihen: Michael Gregorg hatte sein Haus im letzen Jahr mit einer Photovoltaikanlage, und vor einigen Monaten mit einer Solar-Heizungsunterstützung ausgerüstet, einige Haushaltsgeräte gegen energiesparendere ausgetauscht und diverse Leerlauf-Stromfresser eliminiert. Darüber hat er sehr eindrucksvolle Bilder gestaltet und vorgetragen. Thema: "Rund ums Haus Kosten vermeiden - Energie sparen. Den Energieräubern auf der Spur".

 

28.08. Bei wunderschönem Sommerwetter hatte ich zu einer kleinen Radtour eingeladen. Wirklich waren von den 18 Teilnehmern diesmal fast die Hälfte Frauen. Ziel war mal wieder das Schloss Filseck, wo gerade eine Ausstellung historischer Postkarten gezeigt wird. Die Hinfahrt wählte ich über Hattenhofen und Sparwiesen, die Rückfahrt über Jebenhausen und Bezgenriet. Eine Kaffeepause gab es nach der Ausstellungsbesichtigung im Schlosshof.

 

19.08. Herr Reißmüller und ich hatten einen Ausflug nach Aalen organisiert. 24 Teilnehmer machten mit. Mit PKWs ging es über Schwäb. Gmünd nach Aalen. Genauer gesagt, fuhren wir in den Ortsteil Röthardt nordöstlich der Stadt. Hier wurde Jahrhunderte lang Eisenerz abgebaut, das in Wasseralfingen zu Stahl und Gusseisen verhüttet wurde. Seit einigen Jahren ist das stillgelegte Bergwerk wieder für Besucher geöffnet. Mit einer kleinen Bahn fährt man einen Kilometer in den Berg hinein. Dann folgt eine Wanderung durch allerhand Gänge und Stollen. Wo es Platz gibt, hat man Exponate ausgestellt, z. B. Ausrüstung und Werkzeug der Bergmänner. Natürlich gibt es eine Führung, die alles erklärt. Auch diesmal kehrten wir bei der Heimfahrt noch ein. Und zwar in den Wannenhof bei Hohenstaufen.

 

05.08. Einige Ausflüge gab es aber auch in der Ferienzeit. So eine Wanderung auf dem neuen Alptraufgängerweg. Gerhard Bergmann führte die 18-köpfige Gruppe. Der Weg führt nach Aichelberg und dann nicht am Albtrauf sondern etwa in Höhe des unteren Wald-randes nach Osten. Es ging über Eckwälden und vorbei an der Silberpappel bis zur Boller Heide. Auf dem Rückweg wurde im Boller Schützenhaus eingekehrt. August Im August hatten wir ein etwas reduziertes Programm. Weil das evangelische Gemeindehaus geschlossen war, ließen wir das gemeinsame Frühstück und den Mittagstisch für Zeller Senioren ausfallen. Andererseits beteiligten wir uns in der Ferienzeit wieder rege am Schüler-Ferienprogramm. Aus unseren Reihen wurde angeboten: Nordic-Walking-Kurs (Kadau), Historisches Dorfspiel (Lay), Münzen sammeln (Schwamberger), Rittermahl (Holzschneider), Kirchturmbesteigung (Lay). Besonders das historische Dorfspiel und das Rittermahl fanden rege Beteiligung und erfreuten sich großer Begeisterung bei den Kindern.

 

23.07. Auch wenn 60+ kein Verein ist, gibt es gelegentlich Unstimmigkeiten auszuräumen oder Themen zu besprechen - Dinge die in einem Verein der Vorstand oder ein Ausschuss regelt oder beschließt. So trafen sich die Herren Dahlmann, Güth, Holzschneider und Lay. Es ging zum Beispiel um die Frage, ob wir uns bei den Einnahmen beim Frühstück oder Mittagstisch korrekt verhalten, oder z.B. das Finanzamt Einwände haben könnte. Es ging auch um die Frage, ob und wie es möglich wäre, bedürftigen Personen den Mittagstisch kostenlos anzubieten. Und es ging um die Frage, ob und wie wir uns am Seniorennachmittag (19.10.) beteiligen wollen.

 

22.07. Radausflug auf dem Jakobsweg. Ende April waren vom Verwaltungsverband Raum Bad Boll mit dem Albtraufgängerweg und dem Albtraufguckerweg zwei neue Wanderwege propagiert und eingeweiht worden. In den letzen Wochen kam noch ein weiterer Wanderweg hinzu. Der neue Jakobsweg führt von Bargau bei Schwäbisch Gmünd über Göppingen, in unseren Raum bis weiter nach Tübingen. Die Radtour führte auf diesem Weg vom Pliensbachtal über die Kreuzeiche und Notzingen bis zur Jakobskapelle in Bodelshofen. Auf der Rückfahrt kehrten wir in Kirchheim zu Kaffee und Kuchen ein. 10 Radfahrer haben mitgemacht.

 

17.07. Zum 17. Mittagstisch für Zeller Senioren fanden sich 53 Gäste ein. Als Menü hatten Herr Holzschneider und seine Helferinnen diesmal vorbereitet: Als Vorspeise: Bayrischer Nudelsalat; als Hauptgericht: Curry-Geschnetzeltes mit Kartoffelrösti und buntem Salat; als Dessert: Orangensaft-Reis und französisches Apfelmus. Überflüssig zu erwähnen, dass es wieder allen vorzüglich geschmeckt hat.

 

08.07. 18 Teilnehmer unter Führung von Walter Reißmüller fuhren nach Mühlhausen und starteten von dort zur Orchideenwanderung in das Naturschutzgebiet zwischen Leimberg und Rufstein. Sie wanderten durch das Tal des Schönbaches hinauf und auf etwas anderem Weg zurück. Der Himmel war wechselnd bewölkt und das Wetter zum Wandern ideal. Man hätte die Wanderung 2 oder 3 Wochen früher ansetzen sollen. Die Orchideen waren teilweise schon verblüht. Bei der Heimfahrt kehrte man noch im Deutschen Haus ein.

 

03.07. Bei etwas zweifelhaftem Wetter trafen sich 26 Teilnehmer, um mit Frau Berger zur Landesgartenschau nach Bad Rappenau zu fahren. Wie schon mehrfach bei ähnlichen Ausflügen fuhren wir zunächst mit PKWs nach Ebersbach, um dann die Reise mit der Bahn fortzusetzen. Der Hauptteil der Landesgartenschau befindet sich im Osten des Kurortes auf dem Gelände der ehemaligen Saline. Es gab viel Interessantes und Schönes zu sehen - auch wenn die Hauptblütezeit wohl schon vorbei war. Um die Mittagszeit kehrten wir auf dem Ausstellungsgelände ein, um uns auszuruhen und zu essen. Danach zerstreute sich unsere Gruppe. Jeder schaute sich das an, was ihn besonders interessierte. Später traf ich einen Teil der Gruppe wieder. Mit dem Gartenschau-Bähnchen fuhren wir in den anderen Teil der Gartenschau in der Nähe des Wasserschlosses. Hier gab es eine Rosen-Sonderschau (wegen der wir diesen Termin gewählt hatten). Die war aber ganz anders, als wir das erwartet hatten: In einer gläsernen Halle hatte man Bilder und Szenen - z. B. Märchen - aus frischen Rosen gestaltet. Auf einer Terrasse wollten wir Kaffee trinken. Nun begann es zu regnen. Wir verzogen uns ins Restaurant. Bis zur Rückfahrt regnete es noch mehrfach. Doch das meiste hatten wir ja vorher gesehen.

 

01.07. Heute traf sich 60+ zum 33. Mal zum gemeinsamen Frühstück. Und wie jedes Mal war das Frühstück mit 56 Teilnehmern gut besucht. Als Beiprogramm hatten wir diesmal Besuch von Frau Hildegard Lutz, Leiterin des Kreisseniorenrates Göppingen. Sie erzählte uns über ihre Aufgaben im Kreisseniorenrat, was ich persönlich nicht besonders spannend empfand. Aber es hat mich tief beeindruckt, mit wie viel Elan und Vitalität die alte Dame (ich glaube sie war 84 Jahre alt) ihr Referat vorgetragen hat. So fit möchte ich in dem Alter auch noch sein.

 

24.06. Die schon für Mai geplante und verschobene Radtour in die Gegend um Laichingen fand nun statt. Walter Reißmüller hatte die Tour erkundet und dazu eingeladen. Mit vier PKWs und ihren Fahrrädern fuhren die 14 Radler hinauf zum Startplatz an der Tiefenhöhle. Zwischen, Laichingen, Merklingen, Hohenstadt und Drackenstein radelte man bei gutem Wetter eine große Runde oben auf der Albhochfläche. Der Abschluss der Tour fand dann wieder bei der Tiefenhöhle statt.

 

19.06. Einmal mehr fand der Mittagstisch für Zeller Senioren statt. Neben den rund 50 Mittagsgästen im Gemeindehaus wurden auch wieder einige Portionen "über die Straße" verkauft.

 

11.06. Gerhard Bergmann hatte zu einer Wanderung mit Besichtigung des Wäscherschlosses eingeladen. Mit PKW fuhren die 23 Teilnehmer nach Hohenstaufen und parkten am Ortsende. Zu Fuß ging es hinunter zum Wäscherschloss. Herr Reißmüller hatte kürzlich ein Modell des Schlosses gebaut und eine Führung durch Paul Kaiser - den heutigen "Burgherren" - organisiert. Leider war Herr Kaiser erkrankt und sein Sohn übernahm die Führung. (Kurz darauf ist Paul Kaiser verstorben.) Der Rückweg führte über Maitis wieder nach Hohenstaufen. Zum Abschluss kehrte die Wandergruppe im Honey-Do-Restaurant ein.

 

07.06. In einer Feierstunde übergab 60+ das neue Ortswappen an die Gemeinde. Doch zunächst einige Worte zur Entstehung des Wappens. Als wir gefragt wurden, ob sich 60+ auch am Ortsjubiläum beteiligen würde, da wollten wir uns nicht nur auf irgendeine Beteiligung an einem Fest beschränken. Wir wollten etwas Bleibendes schaffen. So entstand der Plan, das Ortswappen mit den Jubiläumsdaten anzupflanzen oder zu pflastern. Gerhard Bazlen verhandelte mit der Gemeindeverwaltung und entwickelte einen Plan, wie das Werk verwirklicht werden könnte. Als das Wetter es zuließ (Mitte Februar), trommelte Herr Bazlen zahlreiche Helfer zusammen und man machte sich voller Eifer an die Arbeit. Einen Rückschlag ereilte die Arbeiten Anfang März. Herr Bazlen hatte einen Unfall mit mehreren gebrochenen Rippen und war für einige Wochen außer Gefecht gesetzt. Mit etwas Verzögerung nahm das Ortswappen aber doch Gestalt an. Übrigens haben sich 1550 Arbeitsstunden für das Werk aufaddiert - aber es hat sich gelohnt. Heute wurde das fertige Ortswappen an die Gemeindeverwaltung übergeben. Etwa 150 Besucher wollten die Übergabe miterleben. Bürgermeister Link bedankte sich in einer Rede. Herr Holzschneider sorgte für Getränke und Kleinigkeiten zu essen.

 

06.06. Vor einem Jahr veranstaltete Frau Seefeldt ein Matjesessen, das auf unerwartet viel Interesse fiel und viel Beifall gefunden hat. Deshalb wurde die Veranstaltung wiederholt. Auch diesmal erschienen 59 Teilnehmer, die Frau Seefeldts Matjes nach Hausfrauenart mit Kartoffelsalat essen wollten. Hermann Degen sorgte für Musik und Stimmung. Es wurde wiederum ein gelungener Abend.

 

03.06. Zum 32. Gemeinsamen Frühstück kamen 56 Gäste. Im Beiprogramm konnte ich (mit Hilfe meines Sohnes Karsten) meinen neuen Beamer ausprobieren. Einerseits zeigten wir Bilder unserer Berlin-Reise. Andererseits zeigten wir Bilder über die Entstehung des Ortswappens.

 

01.06. Anlässlich des Jubiläums 900 Jahre Zell lud die evangelische Kirchengemeinde zu einem Zeller Kirchentag ein. Da wir keine eigene Veranstaltung ausrichten wollten, entschloss sich 60+, diese Veranstaltung zu unterstützen und mit eigenen Beiträgen zu ergänzen. Das Ehepaar Kadau hatten große Bildwände gestaltet, auf denen dargestellt wurde, was 60+ so alles macht. Erika Güth verkaufte die die Filz-Kirchenmäuse, die man im Vorfeld gebastelt hatte. Walter Reißmüller verkaufte Bastelbögen oder fertige Papiermodelle unserer Kirche. Walter Dahlmann füllte und verkaufte Gasballons für den Luftballonwettbewerb der Kinder. Robert Lay ließ Radfahrer durch die vergangenen 9 Jahrhunderte radeln. Zu essen und zu trinken gab es auch. Wolfgang Holzschneider und seine Helferinnen buken Kartoffelpuffer. Ich hatte den Verkaufsstand der Holzmadener Sänger für den Verkauf der Getränke aufgestellt. Wir hatten uns auf dem Hof und in der alten Schlosserei westlich des Gemeindehauses eingerichtet - eine sehr gute Lösung. Bei herrlichem Sommerwetter wurde der Kirchentag eine gelungene Veranstaltung. Ich hätte mir noch einige Besucher mehr gewünscht. Doch auch so konnten wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein.

 

27.05. Zur Maiwanderung in den Raum Geislingen hatte Frau Johann eingeladen. Die 21 Teilnehmer fuhren mit PKWs nach Geislingen und parkten in der Nähe der WMF. Dann ging es zu Fuß hinauf zur Burg Helfenstein. Da es an diesem Tag recht heiß war, war es angenehm, dass der Aufstieg weitgehend im schattigen Wald verlief. Bei der Burg Helfenstein hielten wir uns eine Weile auf und genossen die Aussicht. Weiter ging es durch die Ortschaft Weiler zum Ödenturm und wieder hinunter nach Geislingen. Wir besichtigten die Pfarrkirche. Überhaupt wusste Frau Johann allerhand über ihre Heimatstadt zu erzählen. Wir fuhren dann noch hinauf auf die Alb nach Türkheim, um den Ausflug mit einem Besuch im Biergarten abzuschließen.

 

15.05. Der Mittagstisch für Zeller Senioren fand nun zum 15. Mal statt. Rund 50 Gäste genossen wiederum ein ausgezeichnetes Menü. So erfreulich es für die älteren Mitbürger ist, eine ausgezeichnete und preisgünstige Mahlzeit zu bekommen, die Veranstaltung bringt auch immer wieder kleinere Probleme mit sich. So sind die älteren Zeller, für die der Mittagstisch eigentlich gedacht ist, deutlich in der Minderheit. Für Herrn Holzschneider ist jeder Termin ein Kraftakt, zu dem ja auch der Einkauf der Nahrungsmittel gehört. Die Suche nach Helfern oder genauer Helferinnen in der Küche gestaltet sich oftmals als zäh. Schließlich gibt es eine Meldeliste, damit Herr Holzschneider weiß, für wie viele Personen er kochen soll. Doch dann fehlen Personen, die angemeldet waren oder es sitzen Gäste am Tisch, die gar nicht auf der Meldeliste standen.

 

09.05. Vorbereitung Kirchentag: Nachdem sich 60+ entschlossen hatte, sich am Kirchentag Zell (1. Juni) kräftig zu beteiligen, trafen sich an diesem Abend 15 Personen im Gemeindehaus, um noch einmal im Detail durchzusprechen, wer welche Aufgaben übernimmt und was im Vorfeld noch organisiert werden muss.

 

08.05. Endlich war das Wetter wieder einmal sonnig und warm. Doch unser Ausflug war offen-sichtlich zu kurzfristig angekündigt. Jedenfalls fanden sich nur 7 Teilnehmer zu einem Besuch in Freilandmuseum Beuren ein. Das war umso ärgerlicher, als ich eine örtliche Führung bestellt hatte und die, bei so wenigen Teilnehmern, recht teuer wurde. Für die Mitglieder unserer kleinen Gruppe wurde es aber ein sehr informativer und gemütlicher Nachmittag.

 

06.05. Anfang Mai trafen wir uns zu unserem 31.Gemeinsamen Frühstück. Eine Rekordbeteiligung gab es diesmal nicht, aber 58 Gäste sind die Anzahl, die sich im Gemeindehaus gerade noch gut verkraften lässt. Im Zuge der Veranstaltungen zum 900-jährigen Jubiläum von Zell. hatten wir diesmal als Beiprogramm eine Kirchenführung. Die Führung übernahm Frau Petz, die in jüngster Zeit extra eine entsprechende Schulung erhalten hatte. Genau genommen gab es zwei Kirchenführungen. Während der ersten Führung räumten etliche Helfer das Gemeindehaus auf und wuschen das Geschirr ab. Für diese Helfer gab es dann die zweite Kirchenführung.

 

28.04. Durch die Busreise lag die Blütenwanderung etwas spät im Jahr. Die Zeit der Kirschblüten war vorbei. Immerhin standen nun die Äpfelbäume in voller Blüte. Gerhard Bergmann hatte mit seiner Frau eine Wanderung westlich und südlich von Neidlingen herausgesucht. Allerdings hatte eine Grippe den Gerhard kurzfristig außer Gefecht gesetzt. So führte Liesa Bergmann die 18 Wanderer auf der Blütenwanderung. Leider war uns Petrus nicht besonders gut gesonnen. Unterwegs erwischte uns ein Regenschauer. Und als eine weitere dunkele Wolkenwand heranzog, kürzten wir die Strecke ab und beeilten uns, ins Lamm nach Neidlingen zu kommen.

 

20.-25.04. Busreise nach Berlin.

Nach der tollen Busreise nach Budapest, organisierte ich auch 2008 eine ähnliche Busreise. Ursprünglich hatte ich Prag als Reisziel im Sinn. Doch die Mehrheit bei 60+ sprach sich für Berlin aus. Diesmal mieteten wir nicht nur den Bus von Firma Buck. Buck organisierte diesmal auch die Hotels und die örtlichen Führungen. Das Detailprogramm stammte weitgehend von mir. Meine Frau Erika übernahm wiederum die Reisekasse. Um die Reise möglichst preisgünstig zu gestalten, waren wir diesmal mit 31 Personen unterwegs.

Sonntag, 20. April Wir starteten morgens in Zell. Das Wetter entwickelte sich leider nicht so schön, wie es anfangs aussah. Den ersten Zwischenstopp legten wir bei Meiningen ein. Hier ist ein Grenzübergang an der ehemaligen inner-deutschen Grenze nachgebaut. Hier ist die Heimat von Herrn Breitung. Er erklärte uns die Grenzbefestigungen und erinnerte sich an das Leben an der Grenze. Unsere Mittagspause legten wir bei dem Biathlon-Stadion bei Oberhof ein. Hier lag noch viel Schnee. Es war kalt und nebelig. Trotzdem fand ich das Biathlon-Stadion sehr eindrucksvoll. So etwas kannte ich bisher nur aus Fernsehübertragungen. In Erfurt hatten wir eine durchaus interessante und kurzweilige Führung durch den Dom und die Altstadt. Leider pfiff ein kalter Wind durch die Gassen und zeitweise regnete es. Wir froren jämmerlich. Hinterher suchten wir uns schnell ein Café, um uns aufzuwärmen. Unser Hotel am Rande der Erfurter Altstadt hatte Firma Buck ausgewählt. Es war ein schönes Haus (angeblich das beste in Erfurt). Auch das gemeinsame Abendessen im Hotel war hervorragend.

Montag, 21. April Es war immer noch kalt, aber die Wolken hatten sich verzogen. Nach einem vorzüglichen Frühstück setzten wir unsere Reise auf der Autobahn fort und fuhren über das Hermsdorfer Kreuz nach Potsdam. Immerhin war es nun warm genug, dass man sich für die Mittagspause ein sonniges Plätzchen im Freien aussuchen konnte. Danach gesellte sich ein Stadtführer zu uns, der uns die schöne Stadt auf einer Busrundfahrt ausführlich vorstellte. Besonders interessant fand ich die Stadtviertel, in denen sich zur DDR-Zeit die Russen eingenistet hatten. Ein Besuch im Schloss und Park Sanssouci durfte natürlich nicht fehlen. Am späteren Nachmittag fuhren wir nach Berlin und bezogen Quartier in unserem Holiday-Inn-Hotel in Siemensstadt. Freilich war das Hotel von der Innenstadt eine knappe Stunde entfernt. Aber das Hotel ist durchaus empfehlenswert. Die Zimmer, das Frühstück und das gemeinsame Abendessen (am ersten Abend) ließen eigentlich keine Wünsche offen.

Dienstag, 22.April Für diesen Tag hatte ich einen ausgiebigen Besuch im Stadtteil "Mitte" vorgesehen. Wir ließen uns mit unserem Bus an den Alexanderplatz bringen. Unterwegs machten wir einen Fotostopp am Brandenburger Tor. Es gelang uns auch, Eintrittskarten für den Alex (Fernsehturm) zu bekommen. Bei blauem Himmel und herrlicher Fernsicht, genossen wird den Blick auf Berlin in alle Himmelsrichtungen. Danach gesellte sich ein Bekannter von Herrn Schwamberger zu uns, der mich bei der Führung durch Berlin unterstützte. Es ging nun zu Fuß weiter. Wir waren in den Hackeschen Höfen, am Centrum Judaicum, auf der Museumsinsel und am Berliner Dom. Zu einem Besuch im Pergamonmuseum reichte die Zeit nicht, aber zu einer kurzen Besichtigung des Domes. Nach der Mittagspause trafen wir uns zu einer Rundfahrt auf der Spree. Vielleicht war die Mittagspause zu knapp bemessen. Jedenfalls waren bei der Abfahrt des Schiffes noch nicht alle da. Ein Teil unserer Reisegruppe fuhr mit dem nächsten Schiff. Die Fahrt auf der Spree ist recht erholsam. Man sieht auch viel, besonders die neuen Gebäude im Regierungsviertel oder den neuen Hauptbahnhof. Wir wanderten dann weiter durch das Zentrum von Berlin. Da die Zeit schon fortgeschritten war, trennten wir die Gruppe am Gendarmenmarkt. Ich eilte dann mit einigen schnellen Wanderern zum Checkpoint Charlie. Dort trafen wir unseren Bus, der dann noch die restliche Gruppe am Gendarmenmarkt einsammelte. Nach einer längeren Pause im Hotel fuhren wir abends nochmals in die Innenstadt zum Reichstag. Im Plenarsaal erhielten wir ausführliche Informationen. Hinterher hatten wir Gelegenheit, in der gläsernen Kuppel hochzusteigen und den Blick auf das nächtliche Berlin zu genießen.

Mittwoch, 23. April Heute waren wir am späteren Vormittag mit Herrn Riegert (CDU-Abgeordneter unseres Wahlkreises) verabredet. Er erzählte uns von seiner Arbeit, und es gab Gelegenheit, Fragen zu stellen. Natürlich reichte die Zeit nicht. Draußen erwartete uns der Stadtführer, den wir aus Potsdam schon kannten. Er zeigt uns nun per Bus einige Stellen von Berlin, die wir gestern zu Fuß nicht gesehen hatten. Besonders eindrucksvoll die modernen Bauten um das Sony-Center und den Potsdamer Platz. Für das alte Zentrum von Berlin-West mit Bahnhof Zoo, Kurfürstendamm, Gedächtniskirche und KaDeWe blieb leider viel zu wenig Zeit. Auch heute hatten wir nach einer Pause im Hotel noch ein Abendprogramm. Wir waren in der Friedrichstraße im Kabarett "Kneifzange". Im Mittelpunkt standen Lieder und Couplets von Walter Reutter. - Nicht schlecht, aber ich hatte mir eigentlich etwas anderes vorgestellt.

Donnerstag, 24. April Nach 2 Tagen Großstadt stand uns der Sinn wieder nach etwas Natur und Erholung. Wir unternahmen eine Tagestour in das nordöstliche Umland von Berlin. Unser erstes Zwischenziel war die Waldsiedlung bei Wandlitz. Hier wohnten, streng abgeschieden von den Normalbürgern, die Mächtigen der DDR. Wir unternahmen einen Spaziergang und schauten uns die eigentlich recht bescheidenen Villen von Ulbricht, Grotewohl und Co an. Dann besuchten wir das Kloster Chorin mit seiner Backsteingotik-Kirche. Ein paar Lieder haben wir auch gesungen. Unter Erikas Leitung klappte das ganz gut. Ein ganz anderes Ziel auf unserem Ausflug war das Schiffshebewerk in Nieder-Finow. Hier legten wir auch unsere Mittagspause ein. Am Nachmittag waren wir noch am Müggelsee. Wir aßen Eis und genossen nun schon den vierten herrlichen Tag (während es in fast ganz Deutschland regnete). An diesem Abend waren wir auf Vermittlung von Herrn Holzschneider in einem typisch Berliner Lokal im Nikolaiviertel, bei "Mutter Hoppe". Die riesigen Portionen ließen sich kaum bewältigen.

Freitag, 25. April Es war Zeit für die Heimfahrt. Da wir am Abend in Zell sein wollten, mussten wir schauen, zügig voranzukommen. Lediglich in Naumburg legten wir eine längere Besichtigungs- und Mittagspause ein. Wir hatten eine interessante Führung im Naumburger Dom und statteten der berühmten Uta einen Besuch ab. Anschließend durchstreiften wir die Gassen der Stadt. Schließlich fand sich fast die ganze Gruppe in einem winzigen Imbiss ein. Es war wohl die einzige Stelle an der es Thüringer Bratwürste gab. Der Herr über den Wurstgrill war leicht überfordert. Doch mit Robert Lays tatkräftiger Mithilfe kam letztlich jeder zu einer leckeren Bratwurst. Im Raum Nürnberg haben wir nochmals eine kleinere Pause eingelegt, Kaffee getrunken und die Reste verzehrt, die vom Picknick des Vortages noch übrig waren. Das Wetter war nun nicht mehr so gut. Aber im Bus war uns das auch egal, wenn es zeitweise regnete.

 

17.04. Auch im April bereiteten Wolfgang Holzschneider und seine Helferinnen ein ansprechendes Mittagessen für die Zeller Senioren. Rund 50 Essensgäste nahmen die Gelegenheit gerne wahr. Ein weniger erfreuliches Thema am Rande führte zu Diskussionen hinter den Kulissen. Bisher war es Herrn Holzschneider gelungen, für 5 ? nicht nur ein feines Menü zu kochen, man konnte sich auch zum gleichen Preis noch Getränke nach Wunsch holen. Nun war aufgefallen, dass einzelne Gäste das ausnutzten. Sie ließen sich zum Essen auch noch 2 oder 3 Viertele Wein schmecken. Was tun? Den Essenspreis erhöhen oder für die Getränke extra kassieren? Schließlich einigte man sich, den Status quo vorläufig zu belassen und die Szene zu beobachten.

 

16.04. Die kleine Radtour, die Walter Reißmüller für den April geplant hatte, litt wiederum unter mäßigem Wetter: Es war kühl und regnerisch. So fanden sich auch nur 7 Männer zur Radtour ein. Wir fuhren hinauf zum Lotenberg. Ich erzählte etwas über die Vergangenheit dieses geschichtsträchtigen Platzes. Weiter ging es über Eschenbach und Heiningen. Zum Abschluss kehrten wir im Einkaufszentrum Reutter im Café ein.

 

14.04. Erika Güth lud einige Frauen nachmittags ins Gemeindehaus, um nochmals Filzmäuse für den Zeller Kirchentag zu basteln. 7 Frauen fanden sich ein. Am Kirchentag sollten die Mäuse als Erkennungszeichen verkauft werden und die Einnahmen für einen guten Zweck gespendet werden.

 

09.04. Ein Besuch im Daimler-Museum Untertürkheim war ja schon lange einmal geplant. Nun hatte Robert Lay die Organisation in die Hand genommen. 26 Teilnehmer bewiesen auch, dass an diesem Ausflug großes Interesse bestand. Der hochmoderne Bau ist schon von der Architektur her sehr ungewöhnlich und sehenswert. Man fährt mit einem gläsernen Fahrstuhl bis hinauf unter das Dach. Hier sind Exponate aus der Urzeit der Verbrennungsmotoren und Automobile ausgestellt. Man wandert über Rampen von Ausstellungssaal zu Ausstellungssaal, bis man im Erdgeschoss in der Neuzeit angekommen ist. Im Erdgeschoss kann man sich bei einem Kaffee oder Bierchen erholen und warten, bis die ganze Gruppe angekommen ist.

 

03.04. Vielleicht war dieser Termin etwas kurzfristig nach dem Frühstück gewählt. Jedenfalls fanden sich nur 12 Teilnehmer ein. Dabei hätte der Besuch in der Polizei-Reiterstaffel in Kemnat, den uns Herr Schart vermittelt hatte, durchaus mehr Beteiligung verdient. Ich hatte in dem Stützpunkt wesentlich mehr Betrieb erwartet. Doch der Polizeibeamte, der uns von seinem Beruf erzählte und die Anlage zeigte, war fast der einzige Mensch vor Ort. Ich hatte erwartet, dass wir bei irgendwelchen Dressuren zuschauen würden. Stattdessen zeigte man uns einen hochinteressanten Film über den Einsatz der Reiterstaffel. Zum Abschluss kehrten wir zum Mittagessen noch in Aichelberg ein.

 

01.04. Unser 30. gemeinsames Frühstück brachte mit 70 Frühstücksgästen eine Rekordbeteiligung. Vielleicht verlockte dabei unser Beiprogramm: Im Zuge von "900-Jahre Zell" kam Kreisarchivar Walter Ziegler zu uns und wollte etwas über berühmte Zeller erzählen. Das tat er auch. Allerdings war ich persönlich etwas enttäuscht über diesen Vortrag. Herr Ziegler beschränkte sich auf die beiden, aus Zell stammenden Äbte Adelbergs - Berthold und Leonhard Dürr. Außerdem fehlten mir bei dem Vortrag Bilder oder Landkarten. Man ist heut in dieser Beziehung halt recht verwöhnt.

 

27.03. Die Berlin-Fahrer trafen sich zu einem Informationsabend im Nebenzimmer des Deutschen Kaiser.

 

27.03. Zwei Tage später war das Wetter immer noch trüb und kühl. Marliese Berger führte eine Gruppe zu einer Bahnfahrt nach Karlsruhe. 21 Personen nahmen teil. Wir fuhren wieder über Ebersbach und mussten in Stuttgart und Vaihingen/Enz umsteigen. In Karlsruhe hatte man den Straßenbahnverkehr vor dem Hauptbahnhof stillgelegt, um die Gleise auszuwechseln. Es gab einen Bus-Ersatzverkehr. Aber es dauerte eine Weile und wir mussten zweimal umsteigen, bis wir auf dem Marktplatz ankamen. Die Stadtführerin wartete bereits eine geraume Zeit auf uns. Wir hatten dann eine recht interessante Führung durch das Zentrum der Fächerstadt. Die Führung endete beim Schloss. Wir waren dann noch auf dem Schlossturm und sahen uns die Stadt von oben an. Zum Mittagessen waren wir in einer Brauereigaststätte. Attraktion dieses Hauses war eine große Rutschbahn vom Erdgeschoss hinunter in ein zweites Kellergeschoss. Und ehe nicht jeder einmal (oder mehrmals) die Rutschbahn ausprobiert hatte, war die Gruppe nicht aus dem Lokal zu bekommen. Wir waren nochmals am Marktplatz und besichtigten ein Museum Jugendstil und Bauhausstilmöbel u. ä. Nach einer Einkehr zu Kaffe und Kuchen war es wieder Zeit, sich auf den Heimweg zu machen.

 

25.03. Für den Oster-Dienstag hatte ich zu einem Osterspaziergang eingeladen. Leider war es an diesem Tag kalt und windig. Die Sonne ließ sich zwischen heftigen Schneeschauern nur kurz blicken. 14 Teilnehmer ließen sich von diesen Bedingungen nicht abschrecken. Wir führen mit PKWs zum Charlottensee und parkten dort. Wir wanderten am Charlottensee vorbei und durch den Wald zum Schloss Filseck. Im Restaurant kehrten wir zu Kaffee und Kuchen ein. Auf dem Rückweg erwischte uns nochmals ein heftiger Schneeschauer.

 

20.03. Am Gründonnerstag richteten Herr Holzschneider und seine Helferinnen wieder den Mittagstisch für Senioren aus. Ich selbst habe nicht teilgenommen. Ich habe mir sagen lassen, dass 52 Personen zum Mittagessen gekommen sind. Außerdem hat man noch einige Portionen "über die Straße" verkauft. Wie immer hat es allen sehr gut geschmeckt.

 

11.03. Für diesen Tag hatte ich eine kleinere Radtour vorgesehen. Die Strecke war extra leicht gewählt, um auch ungeübte Radler nach der Winterpause wieder mal aufs Fahrrad zu locken. Das ging gründlich daneben. An diesem Tag blies ein ordentlicher Sturm aus Westen. Nur drei Männer ließen sich von diesen Bedingungen nicht abschrecken. Bis Ohmden kamen wir gegen den Wind nur mühsam voran. Manchmal haben uns die Böen schier vom Rad geblasen. Im Wald und Richtung Nordosten war es dann besser. Bei Hattenhofen hat uns der Rückenwind die Berge hoch geschoben. Wir waren an den Rossteichen bei Sulpach und kehrten über Albershausen und Hattenhofen zurück.

 

04.03. Unser 29. gemeinsames Frühstück war gleichzeitig das Osterfrühstück. Die Tische waren bunten geschmückt (mit Primeln). Neben der reichen Auswahl an Wurst, Käse und Fisch gab es diesmal bunte Ostereier. Diesmal hatten wir 45 Frühstücksgäste. Das heutige Beiprogramm hatte mein Sohn Karsten übernommen. Er stellte das Thema Astronomie als Hobby vor. Es gab eindrucksvolle Bilder zu sehen und unglaubliche Fakten zu erfahren. - Das Thema soll noch eine Ergänzung bekommen. An einem geeigneten Spätabend wollen wir uns treffen, um Doppelsterne, Planeten oder Kugelhaufen durch ein Fernrohr im Original zu betrachten.

 

04.03. Unser 29. gemeinsames Frühstück war gleichzeitig das Osterfrühstück. Die Tische waren bunten geschmückt (mit Primeln). Neben der reichen Auswahl an Wurst, Käse und Fisch gab es diesmal bunte Ostereier. Diesmal hatten wir 45 Frühstücksgäste. Das Beiprogramm hatte mein Sohn Karsten übernommen. Er stellte das Thema Astronomie als Hobby vor. Es gab eindrucksvolle Bilder zu sehen und unglaubliche Fakten zu erfahren. Das Thema soll noch eine Ergänzung bekommen: An einem geeigneten Spätabend wollen wir uns treffen, um Doppelsterne, Planeten oder Kugelhaufen durch ein Fernrohr im Original zu betrachten.

 

27.02. Nachdem die Vorlese-Aktion im Kindergarten (5.12.2007) auf so große Begeisterung bei den Kindern (und den Eltern) gefallen war, organisierte Robert Lay wiederum eine Aktion im Kindergarten. Er sammelte verschiedene Spenden (Eier, Mehl usw.). Sechs Frauen von 60+ fanden sich, um daraus im Kindergarten leckere Waffeln zu backen. Natürlich schmeckte es den kleinen Zellern unglaublich gut. - Ruckzuck waren 120 Waffeln verputzt.

 

22.02. Ausflug nach Neu-Ulm zur Orchideenausstellung: Die Idee zu diesem Ausflug fand ich in der Zeitung. Ein Orchideenschau im Februar - das wäre doch etwas für 60+. Ich organisierte eine fachkundige Führung durch die Blumenschau und lud zu diesem Ereignis ein. Freilich interessierten sich für dieses Thema besonders die Frauen. So waren auch unter den 23 Teilnehmern nur zwei Männer. Die Orchideenschau war wirklich großartig und beeindruckend. Die Führung litt etwas darunter, dass sich unsere Gruppe im Laufe der Zeit ziemlich zerstreute. Nach der Besichtigung suchten wir uns in Neu-Ulm eine Konditorei und genossen, vor der Heimfahrt noch Kaffee und Kuchen.

 

21.02. Für den Mittagstisch für Zeller Senioren im Februar hatte sich Wolfgang Holzschneider zünftig bayerisches Essen ausgedacht. Es gab eine Bayerische Brotsuppe mit Röstzwiebeln; als Hauptgericht gab es Bayerischen Krustenbraten mit Bier übergossen, sowie rohe Kartoffelknödel und Bayerisch Kraut. Zum Nachtisch schließlich gab es einen Allgäuer Käseteller und besonderes König-Ludwig-Brot. Insgesamt hat es den 50 Mittagsgästen (wie immer) prima geschmeckt.

 

14.02. Robert Lay hatte auch zu diesem Spielabend eingeladen. Doch letztlich hatte er gar keine Zeit und überließ die Rolle des Gastgebers dem Walter Dahlmann. Und während 18 Frauen und Männer eifrig um irgendwelche Punkte und Siege kämpften, zerfte Robert Lay zwei Häuser weiter mit dem Bürgermeister, den Gemeinderäten und irgendwelchen Anträgen, Kosten und Paragraphen.

 

05.02. Unser 28. gemeinsames Frühstück fand genau am Faschingsdienstag statt. Offenbar hatten einige der üblichen Teilnehmer die Faschingstage zu einem Kurzurlaub genutzt. Jedenfalls war die Beteiligung mit 42 Personen etwas geringer als üblich. Als kulinarische Besonderheit gab es an diesem Tag frische Faschingsküchle. Auch unser Beiprogramm befasste sich mit dem Thema Fasching: Herr Schart erzählte allerhand über die Hintergründe, Bedeutung und Geschichte von Fasching, Fasnet und Karneval.

 

31.01. Am Schmotzigen Donnerstag traf sich 60+ zu einem geselligen Faschingsabend im katholischen Gemeindehaus. Hermann Degen sorgte für Stimmungs- und Tanzmusik. Gute Laune hatten die 35 Gäste mitgebracht. So herrschte den ganzen Abend tolle Stimmung. (Das hätte ich dem Publikum mit fortgeschrittenem Altersdurchschnitt nie zugetraut!) Jedenfalls fühlten sich alle wieder jung, tanzten und sangen den ganzen Abend und trugen auch mit Sketchen und Witzen zur Stimmung bei.

 

24.01. Gleich am nächsten Tag war das Ehepaar Güth wieder in Aktion: Ich hatte zu einer Winterwanderung nach Holzmaden eingeladen. Dabei wählte ich den wenig bekannten Weg am ehemaligen Schieferbruch vorbei durch das Frauenholz. Insgesamt waren 26 Personen beteiligt. Unser Ziel war das Museum Hauff. Dort gab es erst einen Informationsfilm, dann eine Führung meiner Frau Erika und schließlich Kaffee und Kuchen. Wir hatten einen wunderschönen Tag erwischt, doch auf dem Heimweg durch das Wiestal wurde es kühl und dämmerte. Ein großer Teil der Wandergruppe traf sich noch zum Vesper im Deutschen Kaiser.

 

23.01. Ein reges Interesse fand unser Dia-Vortrag "Südseeträume". Da wir Probleme hatten, ein geeignetes Lokal zu finden, waren wir auf diesen Termin und in die Schule ausgewichen. Doch für 54 Besucher war auch ein großes Klassenzimmer viel zu klein. Als Thema hatten wir einen Ausschnitt unserer Weltreise von 2004. Dabei erzählte meine Frau Erika etwas über Tahiti, während ich die Bilder von Neu Seeland und der Osterinsel kommentierte.

 

17.01. Der monatliche Mittagstisch für Zeller Senioren wurde auf den Donnerstag verlegt, weil das besser mit den Konfirmandenunterricht passt, der ebenfalls im Gemeindehaus stattfindet. - Künftig findet der Mittagstisch immer an dritten Donnerstag jeden Monats statt. - 55 Essensgäste waren gekommen. Ich war diesmal nicht dabei. Deshalb weiß ich auch keine Details über den Speiseplan.

 

15.01. Im evang. Gemeindehaus fand eine Besprechung statt, bei der unsere Beteiligung an den Aktivitäten zu "900 Jahre Zell" geplant werden sollte. Obwohl es ja nur eine Detailplanung war, fanden sich 18 Teilnehmer ein - eine sehr erfreuliche Tatsache. Hauptsächlich möchte sich 60+ in zwei Bereichen engagieren: 1. Unter Leitung von Herrn Bazlen soll ein teilweise gepflanztes, teilweise aus Mosaik bestehendes Ortswappen entstehen (an der Einmündung Boller- und Göppinger Straße). 2. Mit verschiedenen Tätigkeiten werden wir uns am Zeller Kirchentag am 1. Juni beteiligen: Verkauf von Speisen (Kartoffelpuffer), Getränken, Bastelbögen der Zeller Kirche, Radeln durch die Jahrhunderte, Luftballonwettbewerb, Bilder der 60+-Tätigkeiten.

 

13.01. An diesem Sonntag begannen die offiziellen Veranstaltungen zu "900 Jahre Zell" mit einem ökumenischen Gottesdienst und einem Festvortrag des Historikers Dr. Lorenz aus Tübingen. An diesem Tag begann auch der Verkauf meines Büchleins "Geschichte und Geschichten aus Zell II", das die Chronik des Ortes im vergangenen Jahrhundert zusammenfasst.

 

08.01. Das neue Jahr begann vergleichsweise spät mit unserem 27. gemeinsamen Frühstück. Die Beteiligung war wieder einmal riesig. 61 Gäste sind wirklich kaum zu bewirten. Neben dem reichhaltigen Frühstück selbst, hatte offenbar unser Beiprogramm viele Teilnehmer angelockt. Und es kamen wirklich alle auf ihre Kosten. Im Beiprogramm erzählte Altbürgermeister Schwegler über die Zeller Wasserversorgung von 1900 bis 1970. Auf der einen Seite ist das eine endlose Geschichte von Pannen und Unzulänglichkeiten - aber auch mit köstlichen Episoden und urigen Originalen der Zeller Ortsgeschichte. Natürlich war das auch ein Einstieg in das Jubiläumsjahr "900 J

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