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Chronik 2009

29.12. Die letzte Veranstaltung im Jahr 2009 war ein Bilderabend von mir, mit dem Thema "Rumänien". Ende August, Anfang September hatte ich an der von Alfred und Lilli Schittenhelm organisierten Reise der evang. Kirchengemeinde nach Rumänien teilgenommen. Schwerpunkt dieser Reise waren die deutschen Spuren der Siebenbürger Sachsen und die ungewöhnlichen Moldauklöster in der Bukowina. Meine zahlreichen Bilder dieser Reise hatte ich später zu einem interessanten Fotobuch verarbeitet. Nachdem ich mich dabei intensiv mit dem Thema "Rumänien" befasst hatte, lag es nahe, die Bilder auch bei 60+ zu zeigen und allerhand Wissenswertes zu erzählen. Erika sorgte für Getränke und Knabbereien. 43 Besucher erlebten einen lockeren und interessanten Abend. Kleine Bilanz zum Jahresende: 60+ bot im Jahr 2009 65 Veranstaltungen an (im Vorjahr 63 Veranstaltungen). Dabei sind die regelmäßigen Treffen der Nordic-Walker, die Angebote beim Schüler-Ferienprogramm, organisatorische Treffen u.ä. nicht berücksichtigt. Insgesamt wurden 2227 Teilnehmer gezählt (im Vorjahr 2082). Faszit: 60+ ist nach wie vor ein Erfolgsprogramm.

 

17.12. Für den letzten Mittagstisch im Jahr 2009 hatte sich Wolfgang Holzschneider ein besonders verlockendes Weihnachtsmenü ausgedacht: Suppe: frischgekochte Hühnerbrühe mit Fleischeinlage und feinen Nudeln. Hauptgericht: Hirschkalbkeule gebraten, in Wachholderrahmsoße mit Albgoldnudeln, Preiselbeeren und buntem Salatteller. Nachtisch: Überraschungsdessert: Neben den üblichen Getränken gab es dies mal für jeden noch ein Glas roten Sekt. Rund 50 Gäste wollten sich das leckere Mahl nicht entgehen lassen. Dies war der 34. Mittagstisch für Zeller Senioren, und wohl auch der letzte unter der Regie des Ehepaares Holzschneider. Beide sind nun Mitte 70 und gesundheitlich angeschlagen. Deshalb haben sie sich mit dem Jahresende aus der aktiven Arbeit für 60+ zurückgezogen. Andererseits ist der gute und preisgünstige Mittagstisch bei einigen älteren Mitbürgern so beliebt, dass 60+ diese soziale Einrichtung nicht einfach streichen will. Im Moment pausiert der Mittagstisch. In welcher Form und mit welchen Helfern er wieder beginnen kann, wird zur Zeit geklärt.

 

14.12. Auch der vorweihnachtliche Spielabend litt an schwacher Beteiligung. Die 9 Spieler kämpften dafür besonders verbissen und unermüdlich um die Ehre. Herrn Neuper vielen Dank für die Organisation.

 

10.12. In der Vorweihnachtszeit gibt es offenbar doch zu viele Termine und zu viel Stress. Nur 12 Teilnehmer ließen sich bewegen, mit nach Stuttgart zu fahren und die Landesausstellung "Eiszeit" zu besuchen. Wir parkten in Degerloch und fuhren mit der S-Bahn zum Schlossplatz. Dabei war die Ausstellung wirklich sehr beeindruckend, und der junge Mann, der uns die Ausstellung näherbrachte, sehr gut. Als die Führung endete, hatten wir die Mittagszeit verpasst. Auf meinen Vorschlag hin, gingen wir in die Markthalle, um die dortige Gastronomie zu testen. Das war eher ein Reinfall. Das Lokal war überfüllt, der Kellner unfreundlich und richtigen Kuchen gab es auch nicht. Wir waren dann noch auf dem Weihnachtsmarkt und probierten (recht guten) Glühwein. Als es zu regnen begann, brachen wir den Aufenthalt auf dem Weihnachtsmarkt ab und machten uns auf den Heimweg. - Ich habe noch vergessen zu erwähnen: Frau Dr. Schützler hatte den Ausflug organisiert.

 

08.12. Das gemeinsame Frühstück im Dezember wurde als Weihnachtsfrühstück gestaltet. Es gab weihnachtliche Dekoration und ein besonders reichhaltiges Frühstücksbüffet. Wolfgang Holzschneider hatte extra diverse verschiedene Pasteten aus dem Elsass besorgt. Mit 70 Teilnehmern war dieser Frühstückstreff auch besonders gut besucht. Nach dem Essen zog ich Bilanz über das fast vergangene Jahr. Mit 65 Veranstaltungen gab es 2009 ebenso viele Angebote wie im Vorjahr. Auch die Zahl der Teilnehmer hatte mit über 2000 nicht nachgelassen. Erika Güth und Michael Dreher hatten ein weihnachtliches Beiprogramm zusammengestellt und vorbereitet. Gudrun Schiller war gekommen, um unsere Weihnachtslieder am Klavier zu begleiten. Auch der Nikolaus (Robert Lay) ließ sich blicken und verteilte körbeweise Äpfel, Mandarinen und Walnüsse. Spontan wiederholte das Gesangsquartett (Erika Güth, Lotte Breitung, Erwin Joos und ich) ihren gelungenen Auftritt aus dem Vorjahr.

 

23.11. Zwanglose Treffen am Nachmittag oder Abend zum Karten- oder Würfelspiel sind inzwischen auch schon Tradition geworden. Dieser Spielabend war bereits der achte in dieser Art. Die ersten Abende wurden durch Robert Lay oder Walter Dahlmann organisiert. Doch da die oft anderweitige Verpflichtungen haben, hat Gerhard Neuper die Vorbereitung übernommen. In der Regel kommen etwa 20 begeisterte Spieler. Und Schluss ist oft erst nach Mitternacht.

 

19.11. Beim Mittagstisch für Zeller Senioren gab es im November Fleischküchle mit Kartoffelbrei und Kohlrabi. Natürlich gab es Suppe vorneweg und ein leckeres Dessert (Pudding) hinterher. Leider interessierten sich nur 45 Personen für dieses Mittagessen.

 

10.11. Den Ausflug nach Ulm und die abendliche Stadtführung durch einen Nachtwächter hatte Robert Lay organisiert. Er hat in Ulm noch Beziehungen von seiner beruflichen Tätigkeit her. Die 24 Teilnehmer sind mit PKW nach Ulm gefahren. Dort erwartete uns der Nachtwächter mit Hellebarde, Laterne und mittelalterlicher Kleidung. Dann wählte er sich zwei Gassenknechte (Helfer), die mit Laterne, Hut und Holzschwert ausgestattet wurden. Robert Lay und mir fiel diese Ehre zu. Die nächtliche Führung durch das malerische Fischerviertel war sehr interessant - aber auf die Dauer auch lausig kalt. Nach zwei Stunden kehrten wir im Gerberhaus zum Abendessen ein. Wir waren froh, uns endlich aufwärmen zu können.

 

04.11. Bahnfahrt nach Baden-Baden zur Sonderausstellung "Der Blaue Reiter". Diesen Kulturbeitrag für 60+ hatte sich Marliese Berger ausgedacht und organisiert. Leider litt dieses Angebot unter mäßiger Witterung (feucht und kalt). Die 20 Teilnehmer machten sich dennoch mit guter Stimmung um 7:15 Uhr auf den Weg - zunächst mit PKW nach Ebersbach und dann weiter mit der Bahn über Stuttgart und Karlsruhe nach Baden-Baden. Dort kam man am späten Vormittag an. In der Sonderausstellung gab es eine umfangreiche Bildersammlung der bekannten Expressionisten (Marc, Kandinsky u.a.) zu bestaunen. Anschließend gab es noch Zeit, für eine Wanderung durch die berühmte Kurstadt.

 

03.11. Ich weiß nicht warum, aber dieses gemeinsame Frühstück war mit 64 Teilnehmern besonders gut besucht. Offenbar waren alle wieder in Zell. Niemand war verreist oder zur Kur. Das Beiprogramm hat auch wirklich ein großes Publikum verdient gehabt. Herr Hermann lieferte einen gekonnten Vortrag ab und zeigte auf eindrucksvollen Bildern, was heute alles in der Architektur aus Glas machbar ist.

 

21.10. Die Idee für den nächsten Ausflug stammte vom Ehepaar Würschum. Sie übernahmen auch die Organisation. 27 Teilnehmer fanden sich ein und fuhren mit PKWs nach Kuchen. Dort trafen wir uns mit Herrn Junginger, der uns durch die historische Arbeitersiedlung führte. Vor 150 Jahren gründete der Schweizer Arnold Staub in Kuchen eine große Textilfabrik. Er schuf bis zu 800 Arbeitsplätze und trieb die Industrialisierung des Filstales voran. Für die Arbeiter errichtete er eine Siedlung, die noch erhalten ist, und die damals schon erstaunlich soziale Gedanken verwirklichte. Leider war es an diesem sonnigen Nachmittag kalt und windig. Auf der interessanten aber auch langen Führung froren wir gotterbärmlich. Anschließend kehrten wir in Süßen im Café Galerie ein, um uns wieder aufzuwärmen.

 

16.10. Eigentlich hatte es eine Wanderung im goldenen Oktober und durch die bunt gefärbten Wälder werden sollen. Herr Bürkle hatte sich auch eine besonders schöne Route hoch über Neidlingen, am Heimenstein, zum Bahnhöfle und durch das Hasental ausgewählt. Im Harpprechtshaus wollte man einkehren. Zur Unterhaltung hatte Herr Bürkle dort extra seine Ziehharmonika deponiert. Leider spielte das Wetter überhaupt nicht mit: Von "Goldenem Oktober" keine Spur. Es war kalt (4 Grad) und regnete praktisch den ganzen Tag. So war es fast ein Wunder, dass sich immerhin 11 unverwüstliche Senioren trotzdem auf den Weg machten.

 

15.10. Zum 32. Mittagstisch für Zeller Senioren waren dann Wolfgang Holzschneider und seine Helferinnen schon wieder in voller Aktion. Das leckere Menü hätte eigentlich mehr als 40 Gäste verdient gehabt: Suppe: Frischgekochte Rinderbrühe mit selbstgemachten Lebernockerln. Hauptgericht: Zarter Rinder-Sauerbraten in Rotweinsauce mit Spätzle und Salatteller. Nachtisch: Obstsalat aus Zeller Gärten mit Likör.

 

10.10. Im vergangenen Jahr hatte Wolfgang Holzschneider mit großem Erfolg zu einem bayerischen Oktoberfest eingeladen - mit münchner Fassbier und Schweinshaxn. Diesmal übersetzte er das Ganze ins Schwäbische und in eine "Besenwirtschaft" ein. Wie immer bei Herrn Holzschneiders Veranstaltungen stand das Essen im Mittelpunkt. Es gab ein warmes Büffet: Krustenbraten mit Sauerkraut, Häxle gebraten oder gepökelt, Bauchläpple und Bauernbrot, sowie Kutteln in Rieslingsauce. Später gab es dann noch ein Überraschungsbüffet mit allerhand Leckereinen. Für Musik und Unterhaltung sorgte Hugo Karle. Mit 65 Gästen war das evangelische Gemeindehaus auch als Besenwirtschaft sehr gut besucht.

 

08.10. In diesen Tagen veranstaltete die Volkshochschule Bad Boll eine Aktion "Begegnung der Kulturen". In der Senioren-Wohnanlage waren einige tibetanischen Mönche zu Gast. Sie fertigten dort ein Sand-Mandala. Zu bestimmten Zeiten konnte man den Mönchen bei ihrer Arbeit zuschauen. Ich hatte 60+ eingeladen, eine Wanderung nach Boll zu unternehmen und die Mönche zu besuchen. 16 Wanderer nutzten die schönen Herbstnachmittag zu einem Spaziergang nach Boll. Bei einer Pause im Kurpark erzählte Erika etwas über den Sinn der Mandalas. Bei den Mönchen informierte uns dann Frau Linda Burchardt über das Leben in Tibet und den langwierigen Kampf der Tibetaner um ihre Religion und Tradition gegen die chinesische Besatzung. Eine Einkehr zu Kaffe und Kuchen durfte auch nicht fehlen, bevor wir den Rückweg antraten. Nun, das Café Rosenau lag ja gleich in der Nähe.

 

06.10. Bei diesem gemeinsamen Frühstück war ich dann auch wieder selbst dabei. 52 Teilnehmer hatte ich mir notiert. Auch dieses Mal gab es wieder ein interessantes Beiprogramm. Dafür sorgte Frau Bürkle. Sie hatte sich "Ikebana und Kandinsky" als Thema gewählt. Sie erzählte uns zunächst etwas über das Leben von Kandinsky und über dessen Vorstellungen bei seiner abstrakten Malerei. So verband Kandinsky bestimmte Farben mit geometrischen Formen - etwa Kreis, Dreieck oder Quadrat. Anschließend komponierte sie aus Holzklötzchen (gelbe Dreiecke, rote Kreiszylinder, blaue Würfel u.ä.) Ikebana-Einheiten, die wirklich Ähnlichkeiten zu Kandinskys Gemälden aufwiesen.

23.09. In diesem Sommer hat man die (vorhandenen) Wege und Radwege zwischen dem Bahnhöfle und Plochingen neu beschildert und als neuen Fils-Radweg propagiert. Walter Reißmüller hatte eingeladen, die obere Hälfte des Fils-Radwegs abzuradeln. Das Problem bestand darin, dass man die Fahrräder per PKW an den Startplatz (Reußenstein-Parkplatz) bringen musste. Das Ende der Strecke aber war in Zell. Mein Sohn Karsten und einer seiner Freunde waren mit von der Partie. Erika fuhr mit uns zum Reußenstein-Parkplatz und brachte dann unser Auto zurück. Die anderen Teilnehmer (insgesamt 15) fanden ähnliche Lösungen. Der erste Teil der Strecke war natürlich sehr angenehm. Die Strecke zum Bahnhöfle, vorbei am Filsursprung bis nach Wiesensteig ging ja ständig bergab. Auch im Geissentäle kamen wir flott vorwärts. Walter Reißmüller hatte in Geislingen eine Pause vorgesehen. Uns war das noch etwas zu früh. Wir fuhren dann noch bis Süßen. Erwin Joos kannte dort das Café Galerie. Es war ein schöner Spätsommertag. So konnten wir noch im Garten sitzen. Der Heimweg über Schlat, Gammelshausen und Boll war dann doch etwas anstrengender. Insgesamt kamen wir diesmal auf gut 60 km.

 

17.09. Im September gab es dann auch wieder den üblichen Mittagstisch für Zeller Senioren. Angesichts der leckeren Speisen, die Wolfgang Holzschneider und seine Helferinnen auf den Tisch zauberten, hätte die Beteiligung (etwa 50 Personen) ruhig noch etwas zahlreicher sein dürfen. Die genaue Menüfolge habe ich mir nicht gemerkt.

 

15.09. Diesmal hatte Walter Reißmüller nicht zu einer Radtour sondern zu einem Ausflug eingeladen, und zwar zur Charlottenhöhle bei Hürben. 17 Personen machten mit. Wir fuhren mit eigenen PKWs Richtung Ostalb. In der Charlottenhöhle hatten wir eine Führung bestellt. Da der Führer aber noch mit einer anderen Gruppe unterwegs war, erfuhren wir im Vorfeld allerhand interessante Dinge über Fledermäuse. Der Besuch in der Tropfsteinhöhle lohnt auch immer wieder. (Mein letzter Besuch war auch schon fast 20 Jahre her.) Am Fuß der Höhle hat man einen kleinen Freizeitpark mit Gartenrestaurant angelegt. Dort gab es Getränke und Kuchen. Anfangs war das Wetter kühl und feucht. Doch es besserte sich im Laufe der Zeit. Schließlich wurde es doch noch ein schöner Spätsommertag. Wir entschlossen uns, noch eine kleinere Wanderung anzuschließen. Die haben wir sehr genossen. Es wäre wirklich schade gewesen, gleich nach der Höhlenbesichtigung wieder heim zu fahren.

 

10.09. Nachdem die Radtouren "nur für Frauen" so guten Anklang gefunden hatten, organisierte Lisa Bergmann im September wieder eine Ladies-Tour. 8 Radlerinnen machten mit. Die Strecke ging von Zell das Wiestal hinab, über Jesingen, Nabern, Weilheim und Aichelberg wieder zurück nach Zell. Insgesamt waren das etwa 20 km.

 

03.09. Zwei Tage später stand Marliese Berger wieder im Mittelpunkt. Sie hatte eine Bahnreise zum Bodensee organisiert - genauer zur Dahlienblüte auf die Insel Mainau. Bei prächtigem Ausflugswetter trafen sich 20 Teilnehmer um 6:45 Uhr am Friedhofsparkplatz. Mit eigenen PKWs ging es nach Göppingen und mit dem Zug weiter über Ulm an den Bodensee. Per Schiff setzte man schließlich über zur Insel Mainau. Die Dahlien standen auf der Blumeninsel gerade in voller Blüte. Immer wieder gab es neue und noch schönere Blumenanlagen zu entdecken. Mittagessen gab es auf der Mainau. In Friedrichshafen legte man noch eine Kaffeepause ein, bevor es per Zug wieder Richtung Heimat ging.

 

01.09. Zum 45. gemeinsamen Frühstück haben sich Erika und ich wiederum vertreten lassen. Das Septemberprogramm hatte ich schon im Vorfeld ausgearbeitet und gedruckt. Obwohl noch viele regelmäßige Frühstücksbesucher irgendwo unterwegs waren, war die Veranstaltung mit 58 Teilnehmern gut besucht. Als Beiprogramm zeigte Marliese Berger Bilder von unserer Busreise in die Lüneburger Heide. Sie hatte dazu extra einen Schnellkurs genommen über den Umgang mit Labtop und Beamer.

 

26.08. Als Walter Reißmüller zu einer kleinen Radtour rings um Zell einlud, war ich bereits wieder auf Reisen - diesmal mit der evangelischen Kirchengemeinde in Rumänien. Man sagte mir, es hätten 11 Radler teilgenommen. Die Strecke führte irgendwo zwischen Schlierbach und Heiningen. Genaueres weiß ich nicht.

20.08. An Stelle des Mittagstisches für Zeller Senioren lud Wolfgang Holzschneider zu einem Weißwurstfrühstück zu sich nach Haus ein. Auf dem Hof hatte er Tische und Bänke aufgestellt. Bei herrlichem Sommerwetter fanden sich 63 Gäste ein - mehr als sich angemeldet hatten. Natürlich schmeckte es allen prima. Bald waren die 100 (?) Paar Weißwürste und zahlreiche Laugenbrezeln verputzt. Bei großer Sommerhitze war der Durst noch größer als der Hunger. Die Besucher leerten die beträchtlichen Biervorräte des Hauses Holzschneider bis auf die letzte Flasche. Wer wollte, konnte auch im Pool Abkühlung finden. Doch davon machten nur wenige Gebrauch.

 

12. - 17.08. Mittwoch (12. 8.): Morgens um 7 Uhr startete die unternehmungslustige Schar zu unserer diesjährigen Busreise in die Lüneburger Heide. Im letzten Moment war die Zahl der Mitreisenden doch noch auf 27 geklettert. Offenbar war der Termin in den Sommerferien nicht so glücklich gewählt. Viele Senioren haben in dieser Zeit andere Pläne oder Verpflichtungen, Über Ulm und Würzburg fuhren wir ohne größere Pause bis Hannoversch Münden. Wir wanderten gemeinsam durch die wunderschöne Altstadt. Nebenher gab es Möglichkeiten eine Kleinigkeit zu essen. Nachmittags folgten wir der Weser abwärts, vorbei an Karlshafen, Höxter und Holzminden bis Hameln. In der Rattenfängerstadt hatten wir eine interessante Stadtführung. Nun war es nicht mehr weit bis zu unserem Tagesziel Rinteln. Unser Hotel lag sehr günstig, direkt am Ufer der Weser und nur einige Schritte von der Altstadt entfernt. Wir trafen Karin und Walter Dahlmann, die schon einen Tag in Rinteln waren. Abendessen gab es im Hotel. Das Essen war gut, aber der Speiseraum sehr eng und ungemütlich. Um wenigstens ein bisschen was von dem hübschen Städtchen zu sehen, spazierten wir hinterher noch zum Marktplatz und genossen ein erfrischendes Bierchen.

Donnerstag (13. 8.): Auf die Ereignisse des heutigen Tages hatte ich mich besonders gefreut, ging es doch in die Gegend, in der ich meine glückliche Kindheit verbracht hatte. Nach einem ausgezeichneten Frühstück setzten wir die Reise fort. Über die Bückeberge fuhren wir die kurze Strecke bis Bückeburg. Wir steuerten das Hubschraubermuseum an. Einige wollten das Hubschraubermuseum nicht sehen. Sie schauten sich inzwischen das Schloss und die Weserrenaissance-Bauten in der Stadtmitte an. Wer nicht mit im Hubschraubermuseum war, hat wirklich etwas verpasst. Wir bekamen eine hochinteressante Führung. Die Zeit verging wie im Fluge. Wir haben unseren geplanten Zeitrahmen deutlich überzogen. Wir haben es uns geschenkt, auch noch das Residenzschloss der Fürsten von Schaumburg-Lippe anzuschauen. Durch den Schaumburger Wald fuhren wir nach Wiedensahl, jenem Dorf, in dem ich die Nachkriegszeit und Kindheit verbracht habe. Im Geburtshaus von Wilhelm Busch hatten wir eine kurze Führung. Plötzlich erkannte ich eine Frau, die in dem kleinen Museum (ehrenamtlich?) tätig war, wieder. Es war Alize Hengst. Mit der Familie Hengst aus dem Sudetenland haben wir seinerzeit unter einem Dach gewohnt. Ich erfuhr auch, dass mein Jugendfreund Willi Hengst bereits vor 8 Jahren gestorben ist. Auf der Strecke nach Loccum haben wir eine kleine Pause eingelegt. Wir haben Kaffee getrunkt und den restlichen Kuchen verzehrt, den wir aus Zell mitgenommen hatten. Wer noch Hunger hatte, konnte wenig später in Steinhude leckere Aalbrötchen oder Heringsbrötchen essen. Mit einem der dort üblichen Segelboote (die aber mit Motor fahren) setzten wir hinüber zur künstlichen Insel Wilhelmstein. Der Wasserstand des Sees war offenbar sehr niedrig. Im Küstenbereich rutschte das Schiff immer wieder auf dem Untergrund. Am späteren Nachmittag fuhren wir weiter nach Bad Fallingbostel und bezogen Quartier im Hotel Schneehagen. Das Hotel lag sehr ruhig am nördlichen Rand des Ortes. Unser Zimmer war recht schön. Aber offenbar waren die Zimmer in Größe und Ausstattung sehr unterschiedlich. Frühstück und Abendessen gab es in einem großen, aber wenig heimeligen Speiseraum. Wir waren (fast) die einzigen Gäste. Das Essen wurde in großen Schüsseln tischweise serviert. Ich würde es als schmackhafte Hausmannskost bezeichnen. Größter Pluspunkt des Hotel war das überaus freundliche Personal. Die jungen Damen haben einem die Wünsche geradezu von den Augen abgelesen und umgehend erfüllt. Dazu waren die Preise für ein frisches Bier oder ein Glas Wein sehr moderat. Nach dem Essen wanderten wir noch in die Ortsmitte nach Fallingbostel. Das war einigermaßen ernüchternd. Im Zentrum des Badeortes herrschte "tote Hose". Schließlich fragten wir uns zu einem einzigen Gartenlokal durch. Außerdem war der Weg vom Hotel zur Innenstadt doch ziemlich weit.

Freitag (14. 8.): Am dritten Tag unserer Reise ging es dann richtig hinein in die Lüneburger Heide. Das Wetter war - wie auf der ganzen Reise - prächtig. Wir fuhren per Bus bis Undeloh. Dort warteten zwei große Pferdekutschen auf uns. In einer knappen Stunde fuhren wir geruhsam über die Sandwege bis nach Wilsede. Es ging durch Kiefernwälder und über Heideflächen. Die berühmte Heideblüte war aber nicht so toll, dass wir deshalb unsere Reise hätten in den Sommer verlegen müssen. Einerseits hatte es in der Heide seit Monaten nicht mehr geregnet, sodass die Blüten schon verdorrten, ehe sie sich richtig entfalteten. Andererseits hat irgendein Käfer die Heidebestände auf weiten Flächen stark geschädigt. Der Aufenthalt in Wilsede war nicht lang genug, um die verschiedenen Museen anzuschauen. Wir kauften aber 30 Stück leckeren Butterkuchen, die wir später in Undeloh als Mittagessen genossen. Nachmittags fuhren wir nach Lüneburg. Die malerische Stadt lernten wir auf einer interessanten Stadtführung kennen. Nach einer Pause, in der ich mir einen Eisbecher gönnte, Zum Abendessen ging es zurück nach Bad Fallingbostel in unser Hotel. Diesmal schenkten wir uns eine Wanderung in die Innenstadt. Wir verbrachten den Abend auf der Hotelterrasse mit Kartenspiel, gemeinsamem Singen und anderer Kurzweil.

Samstag (15. 8.): Eigentlich wollten wir heute in das Wendland und an die Elbe fahren. Vielleicht hätten wir etwas früher starten sollen, denn das Programm war reichhaltig und die Fahrstrecke einigermaßen lang. Erstes Ziel war das Kloster Ebstorf bei Uelzen. Dieses Kloster kannte ich selbst noch nicht, Deswegen hatte ich für den Besuch etwas wenig Zeit eingeplant. Die Besonderheit des Klosters ist eine Weltkarte aus dem 14. Jhdt. Allein die Erläuterung dieser ungewöhnlichen Landkarte dauerte über eine Stunde und war hochinteressant. Auch die restliche Führung durch das Kloster nahm uns vollkommen in Bann. Als wir Ebstorf verließen, war es schon fast Mittag. Wir verzichteten auf Wendland und Elbe, denn wir sollten um 15:00 Uhr bereits in Celle sein. Wir sahen uns stattdessen den Hundertwasser-Bahnhof in Uelzen an. Hinterher gab es auf einem Waldparkplatz ein Picknick. Drago, unser Busfahrer hatte uns dazu eine reichhaltige Auswahl an Wurst, Käse und Obst besorgt. Pünktlich waren wir in Celle zu einer weiteren Stadtführung. Auch hier gab es noch eine Kaffeepause, bevor wir wieder nach Fallingbostel zurückkehrten. Der Abend verlief etwa wie am Vortage: Erst das Abendessen und dann ein geselliger Abend auf der Hotelterrasse.

Sonntag (16. 9.): Ganz in der Nähe von Fallingbostel befindet sich das Grab des Heidedichters Hermann Löns. Wir fuhren zu einem Parkplatz und unternahmen einen wundervollen, sonntäglichen Heidespaziergang zum Lönsgrab. Anschließend fuhren wir in die Gegend von Nienburg und besichtigten den Giebichenstein. Das ist der größte Findling Deutschlands, den die Gletscher der Eiszeit hierher gebracht haben. Ähnlich wie am Vortag gab es zum Mittagessen wieder ein Picknick unseres Busfahrers. Am Nachmittag hatten wir dann noch einmal einen besonderen Höhepunkt. Wir besuchten den Safaripark bei Hodenhagen. Zunächst ging es mit einem speziellen Doppelstockbus durch die "Kontinente" mit ihren jeweiligen Tieren. Offenbar waren die Tiere satt oder es war ihren zu heiß. Sie lagen meist träge im Schatten und ließen sich kaum locken, ihre Köpfe in den Bus zu strecken, um Futter zu erbetteln, Nach dieser Rundfahrt gab es dann nochmals eine lustige Fahrt in einem Safaribus. Unterwegs war man den Attacken von (künstlichen) Raubtieren ausgesetzt. Es ging durch Sümpfe und vorbei eine feuerspeienden Drachen oder wasserspritzenden Elefanten. Ein ungewöhnliches Erlebnis für Kinder, das aber auch den Alten Spaß gemacht hat. Anschließend gab es noch reichlich Zeit, der Fütterung der Affen zuzuschauen oder sich die anderen Attraktionen anzuschauen oder sich bei einem Eis oder Kaffee zu erholen. Zum Abendessen und zu einem vergnüglichen Abend waren wir wieder zurück im Hotel.

Montag (17. 8.): Nach dem Frühstück mussten wir die Heimreise antreten. Es begann mit einer kleinen Panne. Ein Zimmerschloss war defekt und ließ sich nicht öffnen. Auch durch das gekippte Fenster gelang es nicht, in das Zimmer einzusteigen. Innen aber stand noch ein Koffer, den wir mitnehmen wollten. Nach einer guten halben Stunde war das Problem beseitigt. Wir fuhren auf der Autobahn an Hannover vorbei nach Goslar. Dort hatten wir eine Führung in der bekannten Kaiserpfalz. Anschließend hatten wir noch Zeit, uns die malerische Innenstadt anzuschauen und/oder zum Mittagessen einzukehren. Ich aß Windbeutel in rekordverdächtiger Größe und mit viel Sahne. Auf der Weiterfahrt durchquerten wir den Harz über Clausthal-Zellerfeld nach Osterode. Letzteres gelang aber nicht so ganz problemlos. Die Hauptstraße nach Osterode war im Bau und gesperrt. Eine eindeutig bezeichnete Umleitungsstrecke gab es nicht. Das kostete Zeit und einige zusätzliche Kilometer. Ab Göttingen waren wir dann wieder auf der Autobahn. Für die Heimfahrt wählte unser Fahrer die Strecke über Würzburg, Heilbronn und Stuttgart. Etwas später als geplant waren wir wohlbehalten zurück in Zell.

 

04.08. August ist im Gemeindehaus Sommerpause. Das gemeinsame Frühstück fällt aus. Am gleichen Termin unternahmen wir eine kleine abendliche Wanderung zu Bazlens Grundstück am Oberlauf des Gießbaches. Robert Lay und Gerhard Bazlen hatten inzwischen Tische, Bänke und Getränke an diesen Platz gebracht und ein Grillfeuer vorbereitet. Vor Ort wurde dann das mitgebrachte Grillgut gebrutzelt und verzehrt. Immerhin 43 Teilnehmer hatten sich zu dieser Grillparty in freier Natur eingefunden. Herr Bürkle hatte sein Akkordeon mitgebracht. Zu später Stunde wurde das Grillfeuer zu einem großen Lagerfeuer angefacht. In großer Runde saßen wir darum herum und sangen ein Lied nach dem anderen. Erstaunlich, welch großes Repertoire da bei dem einen oder anderen zum Vorschein kam. Wir fühlten uns wie bei den Pfadfindern in der Jugendzeit. Im Schein von Taschenlampen begaben wir uns auf den Heimweg.

 

25.07. An diesem Samstag feierten die Organisatoren des Jakobsweges ein Jakobusfest bei Betzgenriet. Da auch einige Bekannte unter den Veranstaltern waren (Dr. Schumacher, Lay, Kadau), wählte ich das Fest als Ziel für eine 60+ -Wanderung. Zunächst fand sich nur ein kleines Grüppchen am Start in Zell ein. Unterwegs stießen wir auf einige Wanderer aus Hattenhofen. Einige Radfahrer gab es auch. Auf dem Jakobusfest sammelten sich schließlich etwa 20 Besucher von 60+. Für mich war dieses Fest noch von ganz anderem Interesse. Das Landesamt für Denkmalspflege hatte im Vorjahr Bodenerkundungen auf dem Schopflochberg durchführen lassen. Dabei hatte man Spuren der ehemaligen Burg und der ehemaligen Wallfahrtskirche gefunden. Der Grundstücksbesitzer zeigte uns die entsprechenden Stellen vor Ort. Nach etwa 2 Stunden wanderten wir zurück.

 

22.07. Radtour auf der Schwäbischen Alb. Walter Reißmüller hatte auch diese Tour erkundet und organisiert. Da ich dafür das Auto meines Sohnes mit Fahrraddachständern benötigte, konnte ich Karsten bewegen, auch mitzufahren. Insgesamt waren wir 9 Teilnehmer. Wir starteten die Runde an der Laichinger Tiefenhöhle. Von hier ging es über die Höhen der Alb bis hinunter nach Blaubeuren. Nach einem Besuch am Blautopf legten wir eine Pause in einem Straßencafé ein. Der Rückweg war etwas beschwerlicher, ging es doch im Tiefental ständig leicht bergauf, bis wir bei Sontheim wieder die Albhochfläche erreichten.

 

18.07. Einmal im Jahr ist Großputz im evangelischen Gemeindehaus. Da 60+ zu den regelmäßigen Nutzern dieses Hauses gehört, sind wir auch besonders gefordert, da kräftig mitzuhelfen. Ich war, wegen der Ungarn-Fahrt, diesmal nicht dabei. Nun, die Männer von 60+ waren auch so gut vertreten. Ein paar weitere weibliche Helfer wären sinnvoll gewesen. Hauptsächlich reinigte man die vielen Stühle und Stuhlpolster gründlich. Außerdem nahm man sich der Küche an. Ein paar Malerarbeiten seien auch durchgeführt worden, sagte man mir.

 

09.07. An diesem Donnerstag fand der 30. Mittagstisch für Zeller Senioren statt. Ich war zu der Zeit mit einer Ladung Kleiderspenden für die katholische Kirchengemeinde an die ukrainische Grenze unterwegs. Deshalb ist mir entgangen, welch leckere Sachen sich Herr Holzschneider für diesen Tag hatte einfallen lassen.

 

07.07. An diesem Dienstag waren Erika und ich mit dem Kirchheimer Doppelquartett zu einem (total verregneten) Ausflug in Dornbirn und auf dem Karren. So verpassten wir erneut das gemeinsame Frühstück von 60+. Auch ohne uns war das Frühstück mit 57 Teilnehmern gut besucht. Als Referent hatten wir Herrn Peter Huber aus Stuttgart eingeladen. (Wir hatten ihn bei einem Volkshochschulvortag über den Zeller Vikar Mährlen kennengelernt.) Heute berichtete uns Herr Huber über das Projekt "Stuttgart 21" - über den Stand der Planung, über die Finanzierung und die vielen Probleme und Einsprüche, die es bei diesem Projekt gibt.

 

30.06. Gebirgswanderung zur Alpenrosen-Blüte. Gerhard Bergmann und Walter Dahlmann hatten sich noch etwas Besonders ausgedacht und vorab erkundet: eine Gebirgswanderung von Balderschwang (bei Sonthofen) hinauf zum Riedberger Horn. Dazu benötigt man (wenn man sich Zeit lässt) einen Aufstieg von 3,5 Stunden. Da das für Viele zu anstrengend ist, bot Herr Bürkle auch noch eine leichtere Bergwanderung als Alternative an. Früh morgens machten sich 24 unternehmungslustige Zeller mit 6 PKW auf den Weg. Bei Ofterschwang trennte man sich. 10 Wanderer entschieden sich für die leichtere Wanderung mit Herrn Bürkle. Der Rest parkte an der Talstation der Hörnerbahn bei Balderschwang. Dann stiegen wir auf zum Weiler Horn. Wir hatten einen herrlichen Sommertag erwischt - sonnig, aber besonders in größerer Höhe nicht zu heiß. Der Pfad führte durch Wald und über Almwiesen. Meistens war es angenehm zu laufen. Manchmal versanken wir schier im Schlamm (Es hatte an den Vortagen ordentlich geregnet.) Das letzte Stück Wegs, über allerhand Felsen zu klettern, ging dann schon an die Reserven. Ich bin halt auch keine 40 mehr! Schließlich war es geschafft. Nach 3 ½ Stunden und rund 1000 Höhenmetern standen wir auf dem Riedberger Horn. Natürlich haben wir unterwegs auch Alpenrosen gesehen. Auf dem Rückweg kehrten wir nahe dem Berghaus Schwaben in eine Alm ein und tranken Buttermilch. (herrlich erfrischend). Das letzte Stück des Abstiegs ersparten wir uns. Wir fuhren mit der Hörnerbahn hinunter zu unseren Autos. Bei Fischen trafen wir uns wieder mit den "Fußgängern". Vor der Heimfahrt gab es dann noch einmal eine gemeinsame Erholung und Einkehr in Stein bei Immenstadt.

 

20.06. Bahnausflug nach München zur Tutanchamun-Ausstellung. In München gab es gerade eine eindrucksvolle Sonderausstellung über das Grab des Pharaos Tutanchamun und die unglaublichen Grabbeigaben, die man dort gefunden hatte. Marliese Berger organisierte eine Bahnreise zu dieser Ausstellung. 17 Teilnehmer wollten sie sehen. Leider darf man mit dem billigen Bahn-Gruppen-Ticket die schnellen Züge nicht benutzen. So dauerte es fast vier Stunden, bis wir die Ausstellung auf dem Olympia-Gelände erreichten. Die Ausstellung war großartig und sehr beeindruckend - auch wenn man, wie ich, die Objekte schon zweimal in Kairo gesehen hat. Hier waren die Grabbeigaben (teilweise Nachbildungen) sehr gut einzeln präsentiert und umfangreich erklärt. Nach einem kurzen Mittagessen reichte es noch zu einer Wanderung durch die Stadtmitte und zum Viktualienmarkt. Dann war es bereits wieder Zeit zur langen Rückfahrt.

 

18.06. Für den Mittagstisch für Zeller Senioren hatte sich Wolfgang Holzschneider ein Spargelessen einfallen lassen (Titel: ein königliches Essen aus Baden-Württemberg) - gerade noch vor dem Ende der Spargelsaison. 45 Gäste wollten sich das "königliche Essen" nicht entgehen lassen: Vorspeise: Klare Suppe mit Nudeleinlage. Hauptgericht: Deutscher Spargel von der Hahnweide bei Kirchheim mit Schinken, Sauce Hollandaise und Schwenkkartoffeln. Nachtisch: frisch gepflückte Erdbeeren mit Sahne. Da läuft einem doch beim Lesen das Wasser im Mund zusammen!

 

16.06. Das "Matjesessen nach Hausfrauenart" ist nun auch schon fast eine Tradition. Jedes Jahr wird es erneut gewünscht. Immer wenn im Mai/Juni die Matjesheringe besonders gut schmecken, lässt Frau Seefeldt die Filets direkt aus Cuxhaven kommen. Diesmal habe ich mit Walter Dahlmann die Heringe in Bad Cannstatt abgeholt. Es waren 9 Eimer mit insgesamt 360 Matjesfilets. Zum 3. Matjesessen kamen 45 Besucher ins evang. Gemeindehaus. Die Matjesfilets waren wieder köstlich. Die Menge war sehr reichlich - ist aber vollständig aufgegessen worden.

 

10.06. In diesem Jahr gab es eine Gartenschau in Rechberghausen. Und wenn so etwas praktisch vor unserer Haustür stattfindet. Ist ein Besuch mit 60+ geradezu Pflicht. Nach dem Mittagessen machten sich 8 Radfahrer auf den Weg nach Rechberghausen. Etwas später starteten dann auch noch 17 Ausflügler mit dem Auto. Am Eingang zur Gartenschau trafen wir uns. Wir hatten ein ideales Frühsommerwetter erwischt: sonnig, aber nicht zu heiß. Im Gelände der Gartenschau hatten wir eine kompetente Führung, die uns in zwei Stunden viel über die Blumen und Pflanzen, sowie über die Gestaltung der Anlage erzählte. Nach der Führung gab es noch ausreichend Zeit, auf eigene Faust durch die Gartenschau zu schlendern und sich in einem der Gartenlokale zu erfrischen. Zur Heimfahrt trennten sich die Autofahrer und Radfahrer dann wieder.

09.06. Diesmal wurde eine leichte Radtour für Frauen schon von vorn herein geplant. Die Organisation übernahm wieder Lisa Bergmann. An der Ladies-Radtour nahmen 8 Frauen teil. Es ging in die Gegend rings um Zell - wo genau, weiß ich nicht. Klar, durfte ja nicht mit.....

 

02.06. Beim gemeinsamen Dienstagsfrühstück sind wir nun schon bei Nr. 43 angekommen. Den 55 Besuchern schmeckte es wie immer ausgezeichnet. Das Monatsprogramm für den Juni konnte ich wieder selbst vorstellen. Ein informatives Beiprogramm gab es auch diesmal wieder. Dazu hatten wir Herrn Dr. Graf gewinnen können. Er versuchte sich an einem besonders komplexen Thema: Die Ursachen der augenblicklichen Finanz- und Wirtschaftskrise - und ihre Auswirkungen auf den "kleinen Mann".

 

28.05. Die diesjährige Maiwanderung hatte Gerhard Bergmann am Albtrauf organisiert. 21 Teilnehmer machten mit. Mit PKWs ging es hinauf zum Deutschen Haus, wo die Autos geparkt wurden. Durch den Wald stiegen wir hinauf zum Aussichtspunkt am Boßler. Leider war das Wetter nicht so besonders schön. Es war kalt, und die Fernsicht ins Land habe ich auch schon besser erlebet. Wir wanderten dann an der Albkante entlang nach Süden, vorbei am Jahrhundertstein und am Gruibinger Wiesle. Vor der Weilheimer Hütte bogen wir rechts ab, hinunter Richtung Häringen. Wir wanderten aber nicht bis zu dem Weiler, sondern wählten einen Weg, der am Hang entlang zurück zum Deutschen Haus führten (Den Weg kannte ich noch gar nicht.) Den Abschluss bildete eine Einkehr im Deutschen Haus. Das Deutsche Haus ist komplett umgebaut worden und hatte kurz vorher neu eröffnet.

 

20.05. Der Mittagstisch für Zeller Senioren fand nun auch schon zum 28. Male statt. Man sagte mir, dass knapp 50 Essen ausgegeben wurden - einschließlich einigen Portionen, die den alten Menschen ins Haus gebracht wurden. Insgesamt gesehen, scheint das Interesse an dieser Veranstaltung etwas abzunehmen. Zum wiederholten Male beklagte sich Herr Holzschneider, dass sich mehr Personen anmelden, als dann wirklich kommen würden.

 

19.05. Unterstützt von Marliese Berger organisierte Gerhard Bazlen einen tollen Bahnausflug zum Bodensee, den ich leider auch verpasst habe. Im Mittelpunkt stand der Besuch der modernen Apfel-Sortieranlage in Kressbronn. - Teilnehmerzahl 20 (?).

 

14.05. Nachdem sich die Frauen gelegentlich beklagen, bei unseren Radtouren würde zu schnell gefahren und über 40 km seien sowieso viel zu viel, organisierte Lisa Bergmann spontan eine Frauen-Radtour. 6 Frauen haben mitgemacht. Die Strecke entsprach etwa der Tour vom 8. April.

 

13.05. Auch im Mai hatte Walter Reißmüller zu einer Radtour eingeladen, an der ich leider nicht teilnehmen konnte. Man sagte mir, das Wetter sei gut gewesen und die Tour führte auf einer besonders schönen Strecke am Fuße der Alb entlang. Sie ging zunächst Richtung Neidlingen und dann vorbei an Limburg und Breitenstein bis nach Dettingen. In Kirchheim wurde bei Kaffee und Kuchen gerastet. Insgesamt waren es 42 km. 9 Radler haben mitgemacht.

 

05.05. Das gemeinsame Frühstück im Mai haben meine Frau und ich diesmal verpasst. Wir waren zu der Zeit auf Urlaubsreise durch die Kykladen. Aber zum Glück gibt es bei 60+ immer genug Andere, die einspringen und Kaffee kochen oder die Vorstellung des Monatsprogrammes übernehmen. Ich habe mir sagen lassen, dass 56 Personen beim Frühstück waren. Als Beiprogramm hatte uns Robert Lay Herrn Hülscher als Referenten vermittelt. Herr Hülscher ist im Planungsreferat für den Mittleren Neckarraum. Er erzählte uns, was im Kreis Göppingen und speziell für Zell in den nächsten Jahren geplant ist. Das hätte ich auch gern gehört. Doch man hat mir gesagt, ich hätte nicht viel verpasst.

 

28.04. Robert Lay hatte uns eine kostenlose Busfahrt nach Ravensburg vermittelt. Beim genaueren Hinsehen entpuppte sich das als eine Art Kaffeefahrt. Ich selbst verzichtete darauf, nachdem ich sah, dass der Bus auch ohne mich gut besetzt war (45 Personen). Man fuhr in ein Dorf bei Ulm. In einem Gasthof gab es eine umfangreiche Verkaufsveranstaltung für hochwertige Küchenmaschinen und Pfannen. Preisgünstige Türkei-Reisen konnte man gewinnen. Mittagessen gab es auch. Mit etlicher Verspätung fuhr man nach Ravensburg zur Firma De Beukelaer. Zu den geplanten Informationen über die Keksherstellung reichte es nicht mehr. Aber es gab eine Kaffeepause mit allerlei Keksproben und die Möglichkeit zu günstigem Fabrikeinkauf von Keksen. Auf Wunsch der Teilnehmer hielt der Bus auf der Heimreise in Weingarten. Gemeinsam schaute man sich die berühmte Weingartener Basilika an.

 

24.04. Zum Abschluss des Winterhalbjahres gab es noch einmal einen Spieleabend im evangelischen Gemeindehaus. 20 Spieler vergnügten sich mit verschiedenen Karten- oder Brettspielen. Die Organisation des Abend hatte freundlicherweise wiederum Gerhard Neuper übernommen.

 

22.04. Zum Thema "Blüten + Kunst auf dem Schurwald" hatte ich zu einer Wanderung eingeladen. 17 Teilnehmer ließen sich durch dieses Thema anlocken. Wir fuhren mit 5 PKWs über Reichenbach nach Hegenlohe und parkten beim Naturfreundehaus Schurwald. Von hier wanderten wir über die Höhen und durch blühende Streuobstwiesen nach Thomashardt. Ziel war das Künstlerehepaar Heinze, die uns bereitwillig ihre Werkstatt und etliche ihrer Schöpfungen zeigten. Frau Heinze hatte sogar auf dem Rathaus den Schlüssel für den bekannten, künstlerisch verzierten Wasserturm besorgt. So konnten wir hinauf und den prächtigen Rundumblick über den Schurwald genießen. Leider war die Fernsicht nicht gar so toll. Die Albkette in unserer Gegend war kaum im Dunst auszumachen. Auf anderem Wege wanderten wir zurück nach Hegenlohe. Vor der Heimfahrt legten wir dann noch eine Kaffee- oder Vesperpause im Naturfreundehaus ein.

 

16.04. Am Donnerstag nach Ostern fand wieder der Mittagstisch für Zeller Senioren statt. Mit 42 Besuchern war die Beteiligung etwas schwächer als sonst. Auf dem Speiseplan von Herrn Holzschneider stand diesmal: Suppe: Broccolicreme-Suppe. Hauptgericht: Dicke Rippe (Schweinebrust) fein gesalzen, mit vielen Kräutern gekocht, Oma?s Sauerkraut und Kartoffel-Sellerie-Püree. Nachtisch: Erdbeertraum mit Joghurt. Geschmeckt hat es prima - wie immer!

 

08.04. Walter Reißmüller hatte zu einer Radtour eingeladen. Zum Saisonbeginn hatte er sich eine kleine und leichte Tour ausgedacht: Das Wiestal abwärts bis Jesingen, dann über Nabern nach Weilheim und über Aichelberg zurück nach Zell, insgesamt 21 Km: Es ließen sich aber keine neuen Radler anlocken. Die 11 Teilnehmer waren wieder die alten Gesichter aus dem Vorjahr.

 

07.04. Am gemeinsamen Dienstagsfrühstück fanden sich 59 Teilnehmer ein. So wenige Tage vor dem Osterfest waren die Tische diesmal österlich geschmückt. Es gab auch bunte Eier und Kleinigkeiten aus Schokolade. Im Beiprogramm erzählte uns Frau Dr. Schützler etwas über die Gesundheitsreform. Das ist ein Thema, das auch für den Fachmann kaum zu durchschauen ist. Für den Patienten bleibt als Fazit, dass das gesamte Gesundheitssystem immer teurer wird. Andererseits steht der Aufwand für die Ärzte oder auch Krankenhäuser oft in keinem Verhältnis zu ihrer Vergütung.

 

27.03. Dia-Vortrag "Rom - die ewige Stadt". Ich war im April 2006 in Rom gewesen. Mit den Bildern dieser Reise entstand mein erstes Foto-Buch. Seither hatte ich im Sinn über Rom einen Dia-Vortrag zu halten. Im Herbst 2008 war Robert Lay ebenfalls in Rom gewesen. Wir entschlossen uns, den Dia-Vortrag gemeinsam zu gestalten. Eine große Bilderauswahl erhielten wir von Pfarrer Ehrensberger aus Weilheim. 42 Teilnehmer wollten den Bildervortag sehen. Ich beschränkte mich auf die Spuren aus dem Altertum, als Rom die Hauptstadt des Römischen Reiches war. Robert sprach über das heutige Rom, über die Kirchen und Rom als Sitz des Papstes. Eigentlich hatte Pfarrer Ehrensberger auch noch kommen wollen, um uns etwas über den Vatikan zu erzählen. Doch ausgerechnet an diesem Abend wurde in Weilheim Bürgermeister Bauer in den Ruhestand verabschiedet. Und das dauerte länger als geplant.

 

23.03. Geo-Cache ist eine moderne Form der Schnitzeljagd. Während der Begriff in der älteren Generation nahezu unbekannt ist. Hat die Suche nach den Caches (Verstecken) in der jüngeren Generation einen Boom ausgelöst. Nahezu überall auf der Welt sind Caches angelegt - in den Großstädten ebenso wie im Hochgebirge. Man holt sich die Koordinaten der Verstecke aus dem Internet und gibt sie in ein Navigationsgerät ein. Dieses gibt die Richtung und Entfernung zu dem gewünschten Ort an. Auch in unserer Umgebung und mitten in Zell gibt es Geo-Caches. Ich brachte mein "Garmin" mit. Nach Angabe dieses Navigationsgerätes suchten die 9 Teilnehmer verschiedene Caches - eines in der Ortsmitte, eines im Zeller Industriegebiet und am Waldrand des Oberholzes. Um unangenehme Überraschungen zu vermeiden, hatte ich die Verstecke im Vorfeld schon einmal aufgesucht. Nun ließ ich die Anderen suchen. An diesem Tag war es kalt und windig. Um uns aufzuwärmen, kehrten wir zum Schluss im Café des Einkaufszentrums Reutter ein.

 

19.03. Zum 26. Mittagstisch für Zeller Senioren fanden sich 51 Gäste ein. Herr Holzschneider hatte offenbar diesmal besonders reichlich gekocht. Die Portionen waren riesig und kaum zu bezwingen. Außerdem konnte man am Ende auch noch Suppe oder Schnitzel preisgünstig erwerben, weil sie übrig geblieben waren. Die Gäste nahmen diese Gelegenheit gerne war, denn die Speisen waren wieder einmal besonders lecker. Diesmal gab es Suppe: Klare Rinderkraftbrühe mit Brätnockerln und kleinen Maultaschen. Hauptgericht: Panierte Putenschnitzel mit großem Salatteller. Nachtisch: Vanillepudding mit Roter Grütze.

 

10.03. Seit einem Monat besitzt nun auch Firma Porsche in Zuffenhausen ein eigenes Automobil-Museum. Wie beim neuen Daimler-Benz-Museum in Untertürkheim wurde dazu ein hochmoderner und architektonisch interessanter und sehr teurer Neubau errichtet. Natürlich ist das funkelnagelneue Museum anfangs total überlaufen. Auf Monate hinaus sind alle Führungen ausgebucht. Trotzdem gelang es Walter Reißmüller, eine Führung zu bekommen. Freilich musste unser vorgesehener Termin kurzfristig geändert werden. Leider gelang es nicht, die Terminänderung in der NWZ bekannt zu machen. Trotzdem fanden sich 24 Personen ein, die das Porsche-Museum sehen wollten. Das Museum konzentriert sich natürlich auf Sport- und Rennwagen. Nebenher wird auch das Leben des Ferdinand Porsche und die Firmen-Historie vorgestellt. Nach der Führung hatten wir noch Gelegenheit, uns nach eigenem Wunsch umzuschauen. Schließlich trafen sich die Zeller in der Cafeteria, bevor man sich auf den Heimweg machte.

 

30.03 40-mal gemeinsames Frühstück bei 60+ - und kein Ende. Niemand hatte erwartet, dass gerade diese Veranstaltung solch ein erfolgreicher Dauererbrenner werden würde. Von den ersten drei Frühstückstreffen mal abgesehen, hatten wir stets um die 60 Teilnehmer (diesmal waren es 58). Offenbar ist unser dreigeteiltes Programm genau das richtige Konzept. Diese Dreiteilung besteht zunächst aus einem geselligen Frühstück mit einer reichhaltigen Auswahl: verschiedne Sorten Brot und Brötchen, verschiedene Sorten Wurst, Käse und Schinken, natürlich Marmelade, Honig und Butter, weiterhin Joghurt und Obstsalat, dazu Kaffee und verschiedene Säfte. Nach einer kleinen Schwätzpause folgt von mir ein kurzer Rückblick auf die vergangenen Veranstaltungen und die Ankündigung der geplanten Aktivitäten. Dazu werden die neuen Monatsprogramme verteilt. Im dritten Teil gibt es ein informatives Beiprogramm - etwa 30 bis 45 Minuten Interessantes über irgendein spezielles Thema. Je nach dem kann der Referent aus den eigenen Kreisen kommen oder ein eingeladener Fachmann sein. Um auf das 40. Frühstück zurückzukommen. Heute war der Referent Gerhard Bazlen und er erzählte uns allerhand Wissenswertes über den Anbau, die Pflege, die Ernte und die Anwendung von Gewürzkräutern.

 

27.02. Nachdem Robert Lay und Walter Dahlmann gerade verreist waren, erklärte sich Gerhard Neuper bereit, den Spieleabend im Gemeindehaus vorzubereiten. An vier Tischen wurde verbissen gespielt. 20 Spieler und Spielerinnen machten mit.

20.02. In den vergangenen Tagen hatte es noch einmal kräftig geschneit. Oben auf der Alb lag fast ein Meter Schnee. So lud Gerhard Bergmann kurzfristig zu der Schnee- und Skiwanderung ein, die im Januar nicht stattfinden konnte. Wir wiederholten die Strecke, die wir in Januar 2006 schon einmal gewandert waren. 20 Personen kamen mit. Knapp die Hälfte hatte ihre Ski dabei und testete die Langlaufloipe. Der Rest wanderte durch die tief verschneite Landschaft. Leider fehlte der Sonnenschein. Es war bedeckt bis regnerisch. Aber das tat der guten Laune keinen Abbruch. Zum Schluss fanden sich alle Ausflügler im Harpprechtshaus zu Kaffee und Kuchen oder zu einem Bier ein - und wärmten sich auf.

 

19.02. Die Anzahl der Mittagstische für Zeller Senioren ist nun auch schon bei 25 angekommen. Zur Feier des Tages lud uns Herr Holzschneider so gewissermaßen nach Italien ein: Suppe: Adria-Tomatensuppe mit Sahne verfeinert und Gebäck (sehr lecker!). Hauptgericht: frische Gemüse-Nudel-Pfanne mit Pangasius und Shrimps-Spieß. Nachtisch: Tiramisu-Becher nach italienischer Art. Den 56 Mittagsgästen hat es prima geschmeckt.

 

17.02. Einige Abende später hatten Walter Dahlmann und Hermann

Degen zu einem gemütlichen Bilderabend eingeladen. Zu einem guten Gläschen Wein oder einer Flasche Bier trafen sich 40 Gäste, um sich die Bilder unserer Veranstaltungen und Unternehmungen anzuschauen. Die beiden Organisatoren hatten eine Flut von Bildern zusammengetragen. Dabei wurde einmal mehr deutlich, welche Vielfalt von Aktivitäten 60+ in den vergangenen gut 3 Jahren bereits unternommen hat. Dabei hatten sie zahlreiche Veranstaltungen ausgelassen - bzw. nicht alle Unternehmungen wurden im Bild festgehalten. Jedenfalls verbrachten wir einen harmonischen Abend und freuten uns an den Erinnerungen.

 

13.02. Nach den guten Erfahrungen im letzten Jahr wollten wir auch diesmal wieder einen Faschingsabend veranstalten. Walter Dahlmann organisierte den Abend und suchte die erforderlichen Helfer. Man hatte das katholische Gemeindehaus hübsch geschmückt. Hermann Degen sorgte gegen eine geringe Aufwandsentschädigung für Musik und Stimmung. Leider zeigte sich, dass der Termin nicht besonders glücklich gewählt war. Einige mögliche Teilnehmer waren zum Skifahren unterwegs, andere besuchten eine Veranstaltung des Gartenbauvereins. So kamen zu unserem Faschingsabend nur 25 Besucher und die Stimmung schäumte nicht so hoch, wie im vergangenen Jahr.

03.02. Auch dieser Monat begann mit dem traditionellen gemeinsamen Frühstück am ersten Dienstag. Wie immer war die morgendliche Veranstaltung gut besucht (58 Teilnehmer). Als Beiprogramm hatte sich Herr Schart ein ungewöhnliches Thema ausgesucht: "Braucht eine Firma den lieben Gott?" Den Hintergrund für diese Themenwahl lieferte einerseits die aktuelle Wirtschaftskrise, andererseits der kürzliche Selbstmord des Konzernchefs Adolf Merckle. In spannender und kurzweiliger Art referierte Herr Schart über das problematische Thema. Dabei ging es um die verschiedenen Formen der Ethik.

 

28.01. Für diesen Tag hatte Erika Güth wieder einen Besuch des

Mittagskonzertes in Stuttgart vorbereitet. Doch wir bekamen keine Karten mehr. Also mussten wir den Besuch kurzfristig absagen.

 

22.01. Anfang Januar gab es Schnee und kalte Witterung. Doch mittlerweile war der Schnee wieder verschwunden. Eine Skiwanderung war auch dieses Jahr nicht möglich. Also wählten wir die von mir organisierte Winterwanderung. Diese führte nach Pliensbach, dann durch den Buchwald bis nach Betzgenriet. Nach einer Einkehr zu Kaffee und Tiramissou gab es die Möglichkeit, mit dem Bus heimzufahren oder auch den Rückweg zu wandern. Aber da wir einen schönen, winterlichen Sonnentag erwischt hatten, entschieden sich alle 25 Wanderer, auch den Rückweg zu Fuß zurückzulegen.

 

16.01. Bei der Olivenernte in Portugal hatte ich den Gedanken entwickelt, wieder einmal eine Weinprobe zu gestalten, und zwar ausschließlich mit portugiesischen Weinen. Daraus entwickelte sich das 60+-Highlight für den Monat Januar. Es gelang mir, Robert Lay und Jörg Binder (unseren "Portugiesen") für diesen Gedanken zu gewinnen. Jedenfalls luden wir zu einem Portugiesischen Abend ein. Der Andrang war gewaltig. Bei 80 Personen stoppten wir die Voranmeldung. Und am Portugiesischen Abend selbst war das Gemeindehaus mit 82 Gästen gestopft voll. Mit Erikas Hilfe hatten wir den Raum rot und grün (die Landesfarben) geschmückt. Zur Weinprobe gab es Portwein, Vinho Verde ("grüner" Wein) und mehrere Rotweine (Daowein, Alentejo und Duoro-Wein) Zwischendurch gab es portugiesischen Hartkäse aus Kuh- und Schafsmilch, portugiesische Oliven, spanischen Schinken, portugiesische Salami und viel Brot. Unterstützt von Bildern erzählte ich etwas über die Geschichte Portugals und über unsere touristischen Reisen durch das Land. Ebenfalls mit Bildern berichtete Jörg Binder über sein Leben in Portugal, über seine neue Heimat und den Olivenanbau. Dank an die Ehefrauen der Portugal-Fahrer, die die Vorbereitungen in der Küche übernommen hatten. Übrigens war die Kostenerstattung von 6,- ? recht knapp bemessen. Nur dadurch, dass wir einige überzählige Portweinflaschen verkauft haben, wurden die Kosten abgedeckt.

 

15.01. Zum 24. Mittagstisch für Zeller Senioren hatte sich Wolfgang Holzschneider wieder etwas Leckeres einfallen lassen. Mit seinen fleißigen Helfern bzw. Helferinnen bereitete er folgendes Menü: Suppe: Omas Linsensuppe. Hauptgericht: Hacksteak mit Champignonsoße, sowie Rosenkohl in Kräuterbutter und Salzkartoffeln. Nachtisch: Obst-Cocktail mit Vanilleeis und Likör. 60 Gäste kamen zum Mittagstisch. Überflüssig zu erwähnen, dass es allen geschmeckt hat.

 

07.01. Bei Jahresbeginn fand das gemeinsame Frühstück nun schon zum 38. Mal statt. Im Land waren noch Ferien bzw. Betriebsruhe, sodass auch einige Besucher zum Frühstück kamen, die normalerweise am Dienstagvormittag keine Zeit haben. Insgesamt kamen 54 Besucher. Als Beiprogramm hatte ich ein Zeller Quiz vorbereitet. Jeweils ca. 6 Personen bildeten ein Rateteam. Das Quiz hatte es in sich. Die Rateteams kämpften eifrig. Nach einer Weile sammelte ich die Bearbeitungsbögen ein und wertete sie aus. In dieser Zeit ergänzte Herr Gregorg sein Energiespar-Vortag (Beiprogramm beim September-Frühstück) um einige neuere Erkenntnisse. Anschließend gab ich die richtigen Antworten und Lösungen bekannt. Das beste Rateteam und damit Gewinner wurden einige Männer um Walter Reißmüller. Für jeden gab es einen Piccolo-Sekt. Nach dem Ende des Frühstücks blieb das Frühstücksteam noch da, um die Aufgaben und die Durchführung zu klären und teilweise neu zu regeln.

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