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Chronik 2010

28.12. 60+ beendete das Jahr 2010 mit einem weiteren Spieleabend. Wir hatten diesen Termin gewählt, weil zwischen Weihnahten und Silvester auch die Berufstätigen ausreichend Zeit haben. Die Beteiligung (24) war aber eher bescheiden.

 

17.12. Für das 11. "a la carte-Essen" hatte Helga Eitel das Gasthaus "Lamm" in Hattenhofen ausgesucht. 24 Teilnehmer fanden sich in Hattenhofen ein. Ich bin noch nie in diesem Lokal gewesen und lernte auf diese Weise wieder ein gutes Restaurant kennen.

 

16.12. Das Mittagessen für ältere Senioren wurde kurz vor dem Jahresende auch etwas weihnachtlich gestaltet. Im Programm wurde ein weihnachtliches Überraschungsmenü angekündigt. Diesmal kochten mehrere Köchinnen gemeinsam. Da nur wenige Senioren zum Essen erwartet wurden, lud man auch alle ein, die im Laufe des Jahres bei den Mittagessen mitgeholfen hatten. Hinter dem Überraschungsmenü verbarg sich: Klare Brühe mit Eierstich, Sauerbraten mit Kartoffelklößen und Rotkraut, Himbeerfruchtpüree mir Zitronencreme.

 

13.12. Nachdem der Winter schon eine Weile andauerte und auf der Albhochfläche schon reichlich Schnee gefallen war, lud Gerhard Bergmann zu einem Skilanglauf ein. Als Laufstrecke war die Asch-Loipe beim Schopflocher Moor vorgesehen. 5 Teilnehmer.

 

09.12. Für Dezember hatte Marliese Berger einen Bahnausflug nach Wiblingen geplant. Obwohl es an diesem Tag lausig kalt und recht winterlich war, fanden sich 28 Teilnehmer ein. Zunächst ging es per Bus nach Göppingen und par Bahn nach Ulm. In den Ulmer Vorort Wiblingen brachte uns dann wiederum ein Bus. In Wilblingen gab es ein Kloster mit einer großen Barockkirche. Heute ist das Kloster weilweise Museum. Außerdem sind verschiedene Ämter untergebracht. Im Kloster hatten wir eine örtliche Führung, die uns die prächtige Bibliothek zeigte und die Klosterkirche. Zum Mittag waren wir in einem guten Restaurant in Wiblingen. Zurück in der Innenstadt führte uns ein Bekannter von Hans Binder durch einige neu gestaltete Häuserblocks. Auf dem Münstervorplatz war gerade Weihnachtsmarkt. Den besuchten wir, bis es anfing zu schneien. Zum Aufwärmen gingen wir in ein Café, bis es Zeit wurde, sich zur Rückfahrt am Hauptbahnhof zu sammeln.

 

07.12. Das gemeinsame Frühstück im Dezember war gleichzeitig auch der weihnachtliche Jahresabschluss in diesem Jahr. Entsprechend waren die Tische weihnachtlich geschmückt. Auf ein Beiprogramm mit auswärtigen Referenten hatten wir diesmal verzichtet. Das angekündigte Weihnachtsfrühstück lockte 66 Besucher herbei. Im geselligen Teil sangen wir etliche Weihnachtslieder. Frau Schart begleitete uns am Klavier. Frau Jörger las eine humorvolle Geschichte über Weihnachtsbäckerei.

 

27.11. Eigentlich war vereinbart, in diesem Jahr nicht noch einmal zur Olivenernte nach Portugal zu reisen. Doch auf Wunsch von Martin Holl und zur Freude von Jörg Binder fand sich doch nochmals eine kleine Gruppe, die nach Castello Vide reiste, um dem Jörg bei der Olivenernte zu helfen (Robert Lay, Gerhard Neuper, Martin Holl, Hans und Eberhard Binder). Ich war diesmal nicht dabei. Nachdem ich erst kürzlich aus Peru heimgekehrt war, wollte ich nicht schon wieder verreisen. Der Flug war diesmal etwas komplizierter. Da es im Winter keinen direkten Flug mehr gibt, flogen sie mit Zwischenlandung in Mallorca nach Lissabon. Zurück war es noch komplizierter. Da die spanischen Fluglotsen streikten, mussten sie über Nordafrika fliegen.

24.11. Der frühe und kräftige Wintereinbruch erinnerte daran, dass es Zeit ist, von den Wanderungen und Radtouren auf Veranstaltungen zu wechseln, die im Hause stattfinden. Verschiedene Teilnehmer warteten schon ungeduldig auf den nächsten Spieleabend. Am 24. November fand der statt und Gerhard Neuper übernahm auch wieder die Vorbereitung und sorgte für Getränke und Knabbereien. 20 Mitspieler fanden sich ein.

 

19.11. Für das 10. "a la carte-Essen" hatte Helga Eitel die "Ratsstube" in Weilheim ausgesucht. Rund 20 Teilnehmer haben sich so an das gemeinsame, gesellige Mittagessen gewöhnt, dass sie auch kommen, wenn man dem PKW zu dem Restaurant fahren muss.

 

18.11. Das Mittagessen für ältere Senioren kochte im November Ingrid Schützler. Einschließlich der Helfer genossen 20 Personen das Menü. Heute gab es: Melone mit Schinken, Szegediner Gulasch mit Kartoffelbrei, Zimteis mit Pflaumenkompott.

 

17.11. Für den November hatte Robert Lay einen Ausflug nach Owen geplant. Leider war das Wetter schon recht kalt und winterlich. Ungeachtet dessen fand sich eine recht große Teilnehmerzahl von 34 Personen. Im Mittelpunkt stand die Führung durch die evangelische Marienkirche, die der örtliche Pfarrer, Herr Graf, übernahm. Die Kirche hat eine lange und bewegte Geschichte. Ursprünglich war es eine Wehrkirche. Die ältesten Teile des Kirchturms sind romanisch und stammen aus dem 12. Jahrhundert. Kirchenschiff und Chor sind dagegen Musterbeispiele der Spätgotik. In er Kirche befindet sich auch die Grablege der Herren von Teck. Vielleicht war die Teilnahme an diesem Ausflug so groß, weil es hinterher noch die Möglichkeit gab, in Dettingen bei Firma Gubor / Rübezahl im Werksverkauf Schokolade zu kaufen.

 

Im November: In der Vorweihnachtszeit gab es dafür besonderes Interesse. Der Neubau von zwei Kreisverkehren in die westliche Umgehungsstraße von Zell brachte es mit sich, dass der Durchgangsverkehr durch die Ohmdener und Göppinger Straße geführt werden musste. Die Eltern der jüngsten Schüler hatten Angst um Sicherheit ihrer Kinder und wünschten einen Schülerlotsendienst. Die Männer von 60+ erklärten sich bereit, die Aufgabe zu übernehmen. Es folgte eine Einweisung durch die Polizei und die Ausrüstung mit Warnwesten und Kellen. An allen Schultagen sorgte 60+ dafür, dass die Kinder morgens zwischen 07:30 und 08:00 Uhr sicher in die Schule kamen und mittags zwischen 12:00 und 12:30 Uhr wieder nach Haus. Die Einsatzpläne habe ich aufgestellt und verteilt. Ich hatte aber nie Probleme, genügend freiwillige Helfer zu finden. Ursprünglich sollten die Kreisel am 10. Dezember fertig sein. Doch das Wetter spielte nicht mit. Letztlich wurde die Verkehrsumleitung erst Mitte März 2011 aufgehoben und die Schülerlotsenaktion beendet. Übrigens fand unsere Aktion bei der Bevölkerung große Akzeptanz. Bei besonders kaltem Wetter brachte man uns heißen Kaffee zum Einsatzort. Am Ende lud die Gemeinde alle 18 Helfer zu einem Essen in den "Deutschen Kaiser" ein.

 

Im Winterhalbjahr 2009 / 2010 erschienen jeweils montags zur großen Pause einige Vertreter von 60+ in der hiesigen Schule und verteilten Äpfel und Gemüse. Ost und Gemüse wurden im Vorfeld gewaschen und in handliche Stücke geschnitten. Die kostenloste Vitamingabe fand bei den Schülern reißenden Anklang. Deshalb wiederholte man die Aktion im Winterhalbjahr 2010 / 2011. Es fanden sich auch jeweils Spender, die die Kosten für die Nahrungsmittel kostenlos zu Verfügung stellten. Die Aktion dauerte bis März 2011.

 

02.11. Das gemeinsame Frühstück im November habe ich leider verpasst, weil ich mich noch in Peru befand. Ungeachtet dessen hat es natürlich in gewohnter Weise stattgefunden. Wie üblich haben etwa 50 Besucher teilgenommen. Ein Beiprogramm gab es auch. Die Altenhilfe-Fachberaterin Isolde Engler vom Landratsamt Göppingen sprach zu dem Thema ?Damit das Altwerden glückt?. Sie lenkte den Blick auf die eigene Wohnung oder das eigene Haus und auf die Möglichkeiten dieses barrierefrei und altengerecht zu gestalten. Außerdem informierte sie über Hilfen, die man in Anspruch nehmen kann, wenn man im Alter in der gewohnten Umgebung bleiben will. Eigentlich war vorgesehen, dass Landrat Edgar Wolf uns heute besuchen wollte, aber das scheiterte letztlich an Terminschwierigkeiten.

 

22.10. Als Ziel für das "a la carte-Essen" hatte Helga Eitel diesmal den Landgasthof "Rössle" in Häringen ausgewählt. Dazu traf man sich am Friedhof in Zell und fuhr mit einigen PKWs nach Häringen. Die Teilnehmerzahl war mit 18 etwas geringer als üblich. Gut gesättigt machte man sich später wieder auf den Heimweg.

 

21.10. Für den gleichen Tag hatte sich Marlies Berger einen ungewöhnlichen Bahn- und Busausflug zur Firma Würth nach Künzelsau einfallen lassen und vorbereitet. Leider habe ich selbst an diesem Ausflug nicht teilnehmen können, da ich mittlerweile in Peru war. Um 08:15 Uhr trafen sich 18 Unternehmungslustige Teilnehmer am zeller Friedhofsparkplatz. Um 9 Uhr ging es per Bahn ab Ebersbach über Stuttgart nach Stuttgart Hall-Hessental. Weiter ging es par Bus nach Künzelsau-Gaisbach, wo man gegen Mittag abkam. Mittagessen gab es in der Kantine der Firma Würth. Anschließend gab es Informationen über diese Firma mit einem Film und eine Führung durch die Logistikzentren. Zum Ausschnaufen gab es eine Kaffeepause im Verwaltungsgebäude. Im Museum Würth gibt es garade eine Sonderausstellung anlässlich des 75. Geburtstages von Reinhold Würth und des 65. Firmenjubiläums. Kurz nach 17 Uhr war es Zeit zur Heimfahrt. Wiederum per Bus und Bahn ging es nach Ebersbach, wo man um 20 Uhr eintraf.

 

21.10. Das Mittagessen für ältere Senioren kochten im Oktober Erika Güth und Renate Gregorg. Das leckere Essen fand auch diesmal großen Anklang. Freilich hätten es, wie bei den letzten Mittagessen, ein paar Gäste mehr sein dürfen (14 Teilnehmer). Heute gab es: Feine Würzbutter-Häppchen, Grüne-Bohnen-Topf mit Lammfleisch, goldbraun überbackene Topfenpalatschinken mit Vanillesauce.

 

16.10. Dieser Samstag stand ganz unter dem Thema "Wurstsalat". Robert Lay organisierte diese Benefizveranstaltung Zunächst sammelte er Wurst und andere Zutaten als Spenden. So konnten die Einnahmen des Abends fast vollständig zur Unterstützung der Jugendarbeit in Aichelberg an die evangelische Kirchengemeinde weitergeleitet werden. Auf diese Weise kamen ? 600,- zusammen. Robert und einige Helferinnen bereiteten im Vorfeld ganze Berge von Wurstsalat: verschiedenen Sorten (Schwäbischer, Schweizer, Straßburger, Nürnberger und Regensburger Wurstsalat) aus insgesamt 18 kg Wurst, sowie zahlreichen Gurken, Zwiebeln und anderen Zutaten. Für die 48 Teilnehmer des Abends gab es Wurstsalat, soviel man vertragen konnte. Dafür zahlte man gern ? 9,- .

 

11.10. Die diesjährige Herbstwanderung hatte ich vorbereitet. Das Wetter war seit einigen Tagen beständig und sonnig - so ein richtiger goldener Oktober. 14 Wanderer machten mit. Es hätten ruhig ein paar mehr sein können. Wir fuhren mit vier PKWs nach Adelberg. Nach einer kurzen Besichtigung der Klosteranlage (Kräutergarten) erwartete uns die Pfarrerin von Adelberg. Sie zeigte uns die kleine Klosterkirche - insbesondere den bedeutenden Hochaltar und erzählte etwas über die Geschichte des Dorfes und Klosters. Wir wanderten durch das Dorf Adelberg und weiter durch den Wald nach Oberberken. Von hier ging es hinunter zum Herrenbach-Stausee und wieder hinauf zum Kloster. Zum Abschluss kehrten wir dann noch in Rechberghausen (Grüner Baum) ein.

 

05.10. Mit einem gemeinsamen Frühstück begannen vor 5 Jahren die Aktivitäten von 60+. Genau genommen war dieses erste Frühstück am 11. Oktober 2005. Der Beginn des Frühstücks um 09:00 Uhr und der Veranstaltungsort im evangelischen Gemeindehaus haben sich seither nicht geändert. Nicht geändert hat sich auch das bewährte Frühstücksteam, obwohl anfangs geplant war, das Helferteam jährlich auszuwechseln. Nach wie vor kauft Robert Lay Wurst und Käse ein. Lisa Bergmann besorgt Brot und Brötchen und dekoriert die Wurstplatten. Erika Güth sorgt für den Kaffee - um nur die wichtigsten Helfer zu nennen. Ist einer von ihnen verhindert, findet sich immer jemand, der einspringt. Bei jenem ersten Frühstück kamen 25 Teilnehmer. Nun sind wir beim 57. Frühstück und 47 Teilnehmer waren dabei. Ein Beiprogramm gab es auch diesmal wieder. Frau Fährmann aus Neidlingen war bei uns zu Gast. Frau Fährmann lebt den größten Teil des Jahres in Afrika und gründet oder unterstützt dort verschiedene Aufklärungs- und Selbsthilfegruppen. Als wirksames Unterrichtsmedium verwenden sie dazu selbstgestaltete Puppenspiele. Frau Fährmann erzählte von ihrer Arbeit und zeigte ein Puppenspiel. Nebenher sammelte sie Spenden für die nächste Reise nach Afrika.

 

28.09. Tagesausflug nach Marbach. Diesen Tag hatte Marliese Berger geplant und organisiert. Mit 24 Teilnehmern war das Interesse recht groß, obwohl das Wetter nicht besonders einladend war und die Schifffahrt auf dem Neckar nicht ganz billig ist. Wie bereits mehrfach erprobt, fuhren wir mit PKWs nach Kirchheim und mit der S-Bahn über Stuttgart nach Marbach. Bei der Alexanderkirche trafen wir eine resolute Frau, die uns mit Mutterwitz und Sachkenntnis durch das sehenswerte Städtchen führte. In einer historischen Wirtschaft legten wir die Mittagspause ein. Wir nutzten die Gelegenheit, uns etwas aufzuwärmen. Um 14:00 Uhr fuhren wir per Schiff nach Bad Cannstatt. Bergwärts und durch 4 Schleusen dauert diese Fahrt doch gut zweieinhalb Stunden. Leider fehlte die Sonne. So hielt sich die prächtige Herbstfärbung doch sehr in Grenzen. Auf dem Weg von der Anlegestelle zur S-Bahn kamen wir am Cannstatter Wasen vorbei, der zur Zeit gerade stattfindet. Wir hielten uns aber nicht lange auf und waren gegen 18:00 Uhr wieder zurück in Zell.

 

17.09. Das "a la carte-Essen" fand nun auch schon zum 8. Mal statt. Diesmal hatte Helga Eitel das Café Aichelberg ausgewählt und dort Plätze bestellt. 24 Essensgäste stellten sich ein. Als Tagesessen gab es heute Fischfilet, das auch von den meisten gewählt wurde. Bei trübem Wetter nahmen nur wenige die Gelegenheit wahr, zu Fuß nach Aichelberg zu wandern.

 

16.09. Nach der Pause im August gab es nun wieder ein Mittagessen für ältere Senioren. Diesmal hatte sich Robert Lay bereiterklärt, das Essen vorzubereiten und zu kochen. 15 Essensgäste waren wiederum hochzufrieden. Diesmal gab es: Zuchinicremesuppe (köstlich!), Rouladen, Blaukraut und Kartoffelbrei, Orangentraum.

 

14.09. "Unbekanntes am Fuße der Teck" hatte ich die kleine Radtour nach Bissingen genannt, zu der ich eingeladen hatte. Bei recht herbstlichem Wetter fanden sich 6 Teilnehmer ein. Wir fuhren durch das Wiestal bis Jesingen und dann weiter über Nabern nach Bissingen. Das erste Ziel war die ehemalige Turmhügelburg im Pfarrgarten. Natürlich waren alle überrascht über die Existenz dieser Burgstelle. Die Weiterfahrt durch das Naturschutzgebiert Eichhalde war einigermaßen beschwerlich. Ich zeigte den Teilnehmern, wo das aufgelassene Dorf Kinne gestanden haben könnte, und wo man noch Reste des Kinner Sees erkennen kann. Die Furt über den oberen Gießnaubach war heute recht schlammig. Auf der Rückfahrt legten wir in Weilheim noch eine Kaffeepause ein.

 

09.09. Für heute hatte Marliese Berger zu einer eingeladen. Die Führung übernahm Frau Müller, eine sehr vitale betagte Dame. Frau Müller stammt zwar von der Alb (Nellingen), ist aber seit Jahrzehnten in Göppingen sehr aktiv: im Stadtrat, in den Parteien und im Dekanat. Zunächst zeigte uns Frau Müller das Rathaus (in dem ich noch nie gewesen bin) und an Hand von Bildern die Entwicklung der Stadt. Später wanderten wir durch die Altstadt. Unsere Führerin zeigte und die Stellen, an denen früher die Stadttore standen und die Häuser, die den großen Stadtbrand (1782) überlebt haben. Nach drei interessanten Stunden löste sich unsere Gruppe auf, fuhr zurück nach Zell oder kehrte noch zu einer Tasse Kaffee ein.

 

07.09. Im September gab es dann wieder ein gemeinsames Frühstück - mittlerweile das 56. Mit 55 Teilnehmern war es wiederum gut besucht. Als Beiprogramm besuchten uns diesmal Schulleiter Habig und sein Stellvertreter Alfred Schittenhelm von der hiesigen Grund- und Hauptschule. Künftig wird Zell mit Schlierbach und Albershausen eine Werkrealschule bilden. Die beiden Pädagogen erklärten, was sich hinter dem System der Werkrealschule verbirgt und was sich künftig für die Zeller Schule und für die hiesigen Schüler ändern wird. Außerdem bedankten sich die beiden bei jenen Helfern von 60+, die montags in der großen Pause frische Äpfel, anderes Obst und Gemüse verteilen. Bei den Schülern sei das sehr beliebt und schlicht "der Renner".

 

27.08. Nachdem die Ladies-Wanderung zum Wasserberghaus am 29. Juli so gut eingeschlagen hatte, hatte Lisa für diesen Tag eine ähnliche Ladies-Wanderung zum Bosslerhaus geplant. Doch im Vorfeld war das Wetter nicht so toll. Als einige Teilnehmerinnen absagten verschob Lisa diese Wanderung. Hinterher zeigte sich, dass das Wetter doch gar nicht so schlecht gewesen wäre.

 

25.08. In die Ferienzeit fiel ein weiterer Bahnausflug, den Marliese Berger vorbereitet hatte. 17 Teilnehmer kamen mit. Wir fuhren mit der S-Bahn von Kirchheim nach Stuttgart und weiter mit der U-7 zum Killesberg. Die Messehallen wurden mittlerweile abgerissen und das Gelände wird großflächig umgestaltet. Noch vorhanden ist der Höhenpark mit seinen Blumenanlagen und Erholungsmöglichkeiten. Zu Beginn fuhren wir eine Runde mit der Kleinbahn. Dann machten wir uns zu Fuß auf den Weg. Wir waren auch in den "Sandwelten". Das ist eine Ansammlung aus Sand-Plastiken, die mit Leim wetterfest und dauerhalt gemacht wurden. Das Wetter war ideal - sonnig, aber nicht zu heiß. Nach dem Mittagessen fuhren wir mit der U-Bahn auf die andere Seite von Stuttgart zum Fernsehturm. Marliese hatte uns einen Führer bestellt, der uns auch in das Fundament des Turmes führte und viel über die Statik und die raffinierten Sicherheitssysteme zeigen und erklären konnte. Natürlich waren wir auch oben auf den Aussichts-plattformen. Das war bei sonnigem Wetter und guter Fernsicht besonders eindrucksvoll. Am Bahnhof wurde auch an diesem Tag gegen Stuttgart-21 protestiert. Wir überlegten, ob wir uns das mal ansehen sollten. Aber offensichtlich herrschte auf dem Bahnhofsplatz großes Chaos. Darauf verzichteten wir dann doch besser.

 

20.08. Das "Mittagessen für ältere Senioren" macht im August Pause - nicht aber das gesellige Essen "à la carte". Helga Eitel hatte Plätze in der Pizzeria ?Il Prodoma? in Zell bestellt. Immerhin 24 Teilnehmer trafen sich auch zur sommerlichen Ferienzeit. Das Wetter war sonnig und warm. So konnte man im Garten essen.

 

10.08. Am 23. September 2009 hatten wir die erste Hälfte des neuen Filsradweges abgeradelt ? vom Reußenstein bis Süßen. Nun stand die zweite Hälfte bis Plochingen auf dem Programm. Nachdem ein Termin schon am Regenwetter gescheitert war, trommelte Walter Reißmüller die Teilnehmer nun kurzfristig telefonisch zusammen. 11 Personen machten mit, darunter drei Frauen. Bei prächtigem Sommerwetter fuhren wir über Hattenhofen, Sparwiesen und dem Filseck nach Faurndau. Im Filstal folgten wir dem Radweg bis Plochingen. In der Fischerhütte waren wir zum Mittagessen angemeldet. Über Wernau und Wendlingen ging es weiter. In Kirchheim legten wir eine weitere Pause ein, um etwas zu trinken oder ein Eis zu genießen. Zur Heimfahrt (es waren insgesamt 54 km) wählte Walter die Strecke über Holzmaden und Aichelberg. Das Wetter war recht durstig . So kehrte ein Teil der Gruppe noch im Biergarten des Deutschen Kaiser ein, um ein kühles Bier zu genießen.

 

03.08. Im August konnte kein Frühstück stattfinden, weil das Gemeindehaus geschlossen war. Im letzten Jahr hatten wir ersatzweise eine abendliche Wanderung mit Grillabend veranstaltet. Nachdem diese großen Anklang fand, wiederholten wir das Angebot in diesem Jahr. Wir wanderten um 19:00 Uhr zu dem Grundstück von Gerhard Bazlen am Oberlauf des Gießbaches. Tische und Bänke, sowie Getränke waren schon vor Ort. Auch das Grillfeuer war schon lange in Betrieb. Zunächst grillte jeder, was er sich mitgebracht hatte. Als es dunkel wurde, rückten wir um das Feuer zusammen. Stundenlang wurde gemeinsam gesungen, wobei wir von Hermann Degen (Gitarre), Elisabeth Degen (Mandoline) und Herrn Bürkle (Akkordeon) kräftig unterstützt wurden. Nach dem gelungenen Abend im Vorjahr trafen sich auch dieses mal 40 Teilnehmer ? obwohl es im Vorfeld recht viel geregnet hatte.

 

29.07. Schon länger hatte Lisa Bergmann im Sinn, eine Wanderung nur für Frauen zu organisieren. Doch mal war das Wetter schlecht, mal hatte das als Ziel vorgesehene Wasserberghaus geschlossen. Nun passte alles. Die Ladies-Wanderung konnte stattfinden. 19 Teilnehmerinnen fanden sich ein. Sie fuhren mit PKW zum Parkplatz zwischen Reichenbach und Unterböhringen. Hier startete die Wanderung hinauf zum Wasserberghaus. Die Einkehr auf der Berghütte wurde noch etwas gesellig ausgeweitet. Elisabeth Degen hatte ihre Mandoline mitgebracht. Elisabeth machte Musik, die Frauen sangen dazu. Der Rückweg führte dann wieder hinunter zu den PKW.

 

25.07. Teilnahme am Jakobsfest in Faurndau. Die Organisatioren des Jakobsweges in unserer Gegend veranstalteten auch in diesem Jahr ein Jakobsfest ? diesmal an verschiedenen Stellen in der Ortsmitte von Faurndau. Wir wurden eingeladen, teilzunehmen. Ich schlug eine Radtour nach Faurndau vor. Doch da ich dazu selbst keine Zeit hatte, kam nichts Gemeinsames zu Stande. Die Angebote des Jakobsfestes verteilten sich über den ganzen Tag. Lays hatten wieder einen eigenen Informationsstand. Im Laufe des Tages fanden sich auch verschiedene Besucher von 60+ ein.

 

24.07. Wie jedes Jahr lud uns die evang. Kirchgemeinde ein, beim Großputz im Gemeindehaus kräftig mitzuhelfen. Für uns ist das jedes Mal eine Gelegenheit, uns für das kostenlose Gastrecht erkenntlich zu zeigen. 13 fleißige Helfer von 60+ machten mit. Alle Stühle wurden gereinigt und soweit nötig repariert. Die Holzfenster im Erdgeschoss wurden gestrichen. Die Küche samt allen Schränken wurde gereinigt und auf Vordermann gebracht. Da es fast ununterbrochen regnete, fielen die Arbeiten im Garten diesmal aus. Am Schluss gab es wie üblich ein kleines Vesper mit Butterbretzeln.

 

16.07. "A la carte-Mittagessen" hatte man diesmal den Kleintierzuchtverein in Schopflenberg ausgewählt. Es war auch vorgeschlagen worden, mit dem Fahrrad hinzufahren oder von Hattenhofen aus zu wandern. Doch da es sehr heiß war, verzichteten wir auf zusätzliche Aktivitäten in der Mittagszeit. Wie zu erwarten, war das Essen gut und sehr reichlich. 21 Teilnehmer fanden sich dazu ein.

 

15.07. Das Essen für ältere Senioren im Monat Juli hatten Karin und Walter Dahlmann übernommen. 18 betagte Teilnehmer freuten sich über ein leckeres Menü. Auf dem Speiseplan stand heute: Sommerlicher Kräuterdip auf Toast Hackfleischküchle, Kohlrabigemüse mit Kartoffeln und Vanilleeis mit Früchten.

Am gleichen Tag nachmittags traf sich Marliese Berger mit 20 Interessenten. Sie fuhren nach Göppingen und sahen sich dort eine Ausstellung des göppinger Expressionisten Robert von der Heide an. Die Tochter des Künstlers Rotraud von der Heide führte unsere 60+-Gruppe höchstpersönlich durch die Ausstellung.

 

13.07. und 14.07. Eberhard Binder hatte uns vorgeschlagen, doch einmal in die Schweiz zu fahren, um das Flyer-Werk zu besichtigen und auf den Elektro-Fahrrädern eine Radtour zu unternehmen. Robert Lay und ich griffen diesen Vorschlag auf und luden zu einer solchen Reise ein. Dabei sollte die Werksbesichtigung mit einer Einladung in die Kantine und eine geführte Tour mit Elektro-Fahrrädern kostenlos sein. Da die Zahl der Teilnehmer zu gering für einen Bus war, planten wir zunächst eine Anreise im eigenen PKW vor. Auf Wunsch von Herrn Binder und von einigen Teilnehmern, verfolgten wir aber die Alternative per Bus weiter. Ich fand ein deutlich billigeres Busunternehmen (allerdings mussten wir die Übernachtung des Fahrers und eventuelle Überstunden extra übernehmen). Letztlich machten 27 Teilnehmer mit. Wir fuhren mit einem Bus der Firma Hildebrand aus Gruibingen. Wir starteten um 07:00 Uhr, machten an der Autobahn-Raststätte Hegau eine Pause und erreichten um 12 Uhr unser Hotel in Huttwil. Es gab die Möglichkeit zu einem guten, preisgünstigen Mittagessen im Hotel. Nachmittags besichtigten wir die Firma Bike-tec. Mir fiel auf, dass in dieser doch recht neuen Fabrik noch sehr viel per Hand montiert wird. Uns wurden die unterschiedlichen Baureihen vorgestellt. Schließlich konnten wir die verschiedenen Flyer selbst ausprobieren. Eine Tasse Kaffee und süße Stückle gab es auch. Die Kosten dafür hatte Eberhard Binder übernommen. Unser Bus brachte uns dann noch nach Bern. Er fuhr dann ohne uns zurück nach Huttwil, weil dem Busfahrer eine längere Schichtzeit nicht erlaubt ist. Am Hauptbahnhof trafen wir uns mit einem Bekannten von Michael Gregorg. Der führte uns auf einer ausgiebigen Tour durch die Altstadt von Bern. Die berühmten Bären von Bern haben wir auch gesehen - jedenfalls aus einiger Entfernung. Sie sind jetzt nicht mehr in den engen Gruben. Den Bären ist nun ein großes Stück der Böschung vorbehalten, die hinunter an die Aare führt. Abendessen gab es im Freien vor einem Restaurant mitten in der Altstadt. Am Tag war es heiß gewesen. Nun wurde die Temperatur angenehmer. Um 22 Uhr fuhren wir per Bahn zurück. Eine Stunde später erreichten wir wieder das Hotel in Huttwil. Nach einer relativ kurzen Nacht und einem vorzüglichen Frühstück stellten wir uns wieder bei dem Flyer-Werk ein. Wir wurden mit Elektro-Fahrrädern ausgestattet und unternahmen unter Führung einer jungen Frau eine Radtour durch die hügelige Gegend des Emmentals. Die vielen, auch steilen Anstiege machten mit den Flyern keine echten Probleme. Gegen Mittag wurde es wieder sehr heiß. So begnügten wir uns mit knapp 2 Stunden Radtour. Anschließend traten wir die Heimreise an. Die Mittagspause legten wir in der Gegend von Zürich ein. Am späten Nachmittag erreichten wir wohlbehalten Zell.

 

06.07. Zum 55. Gemeinsamen Frühstück hatten wir dann wieder ein volles Haus (59 Gäste). In meinem monatlichen Rückblick + Vorschau ging ich diesmal auch auf unsere Befragung vom letzten Frühstück ein. Diese hatte ergeben, dass eigentlich keine Änderungen gewünscht werden. "Möglichst ohne Änderung weiter so!" - könnte man die Antworten zusammenfassen. Wirklich neue Ideen waren Mangelware. Als Beiprogramm war Bürgermeister Link bei uns. Er hatte noch die Landschafts-Architektin Tietze mitgebracht. Bürgermeister Link stellte den Friedhof als Institution unserer Gemeinde vor. Allgemein sind in den letzten Jahren neue Bestattungsformen in Mode gekommen (anonyme Bestattung, Friedwald, Urnenwand uam.) Auch in Zell ist man dabei, den Friedhof umzugestalten und die vielfältigen Bestattungsformen anzubieten. In einem zweiten Teil des Beiprogramms wanderte die ganze Gesellschaft zum nahen Friedhof. Der Bürgermeister und vor allem Frau Tietze zeigten uns, was sich bereits auf dem Friedhof geändert hat, welchen Sinn das hat, und wie man sich eine künftige Weiter-entwicklung vorstellt. Für uns Senioren war das sehr informativ und interessant. Denn wer befasst sich schon mit diesem Thema, wenn kein aktueller Anlass vorliegt?

 

29.06. Obwohl sehr heißes Hochsommerwetter zu erwarten war, fanden sich 28 Teilnehmer ein, die die Landesgartenschau sehen wollten - überwiegend Frauen - versteht sich. Wir fuhren per PKW nach Kirchheim und mit der S-Bahn nach Stuttgart. Weiter ging es mit der Gäubahn nach Rottweil und noch ein Stück mit der hohenzollernschen Privatbahn bis Schwenningen. Obwohl wir nie lange warten mussten, addierte sich die Fahrzeit auf über 4 Stunden. Die Gartenschau empfing uns mit gleißendem Sonnenschein. Bald zerstreute sich unsere Reisegruppe in kleine Gruppen und Grüppchen. Unerwartet zogen Wolken auf und dann regnete es etwas. Das war eigentlich ganz angenehm. Die Gluthitze mäßigte sich, die Luft wurde etwas erfrischender. Die Angebote auf der Gartenschau waren recht vielfältig und voller Ideen. Freilich hatte ich die Blumenpracht in Bad Rappenau oder in Rechberghausen noch großartiger in Erinne-rung. Mit Marliese Berger wanderte ich durch die gesamte Anlage. Zwischendurch genehmigten wir uns Pausen zu einem kleinen Mittagessen und später zu Kaffee und Kuchen. Am späteren Nach-mittag fanden sich die Mitreisenden wieder ein. Der unangenehmste Teil des Ausfluges stand noch vor uns. Besonders die 1½ -stündige Fahrt mit der Gäubahn war schier unerträglich. Im Zug war es heiß und stickig. Die Fenster ließen sich nicht öffnen, aber von funktio-nierender Klimaanlage keine Spur. Selbst die Luft im Stuttgarter Hauptbahnhof kam uns danach als erfrischend vor.

 

23.06. und 24.06. Nachdem die ?Alpenrosenwanderung? im vergangenen Jahr so einen großen Anklang gefunden hatte, organisierten Herr Bürkle und Herr Dahlmann auch in diesem Jahr wieder eine Bergwanderung. Freilich stand diesmal kein langer Anstieg auf einen Gipfel im Mittelpunkt, sondern wir bewegten uns mehr in den Talregionen. Deshalb waren unter den 18 Teilnehmern auch überwiegend Frauen. Wir fuhren mit 5 PKW nach Oberstorf und trafen uns bei der Talstation der Söllereck-Bahn. Die Ehepaare Dahlmann und Bürkle warteten bereits vor Ort. Um 9 Uhr startete die Bahn ihren Betrieb. Wir fuhren hinauf zum Söllereck. Wir wanderten von hier auf einem guten Wanderweg am Hang entlang ins Kleine Walsertal hinein. Um die Mittagszeit kehrten wir in einem Gasthof oberhalb von Riezlern ein. Die Wanderung in ungewohnter Höhe war offenbar doch nicht so leicht, wie erwartet. So bekam Ali Purfard Kreislaufprobleme. Er ent-schloss sich, die Wanderung abzubrechen. Seine Frau holte ihr Auto vom Parkplatz, holte ihrem Mann an dem Berggasthof ab und brachte ihn ins Hotel bei Sonthofen. Nach der Einkehr folgte eine steile, schlecht zu laufende Strecke ins Tal bei Riezlern. Mit diesem Abstieg hatte Frau Heidler Probleme. Sie wählte die Möglichkeit, die Strecke bis zum Anfang der Breitachklamm mit einem öffentlichen Linienbus zu fahren. Es fuhr auch gerade ein Bus. Leider war zu wenig Zeit, um Ort und Zeit eindeutig zu vereinbaren, wo sie die Gruppe wieder treffen konnte. Wir anderen setzten die Wanderung im Tal der Breitach fort. Das war landschaftlich wunderschön, ab die Strecke zog sich gewaltig. Im "Waldhaus" kehrten wir nochmals kurz ein, um etwas zu trinken. Am oberen Ende der Breitachklamm war Frau Heidler nicht. Wir hätten sie oben an der Bushaltestelle Walserschanze abholen sollen. Sie konnte aber auch bereits in der Klamm sein. Die Breitachklamm war beein-druckend. An ihrem Ausgang hatten wir ein Auto deponiert, mit dem die Fahrer die anderen Fahrzeuge am Söllereck-Parkplatz holen konnten. Inzwischen hatte Frau Heidler mehrere Stunden an der Walser-schanze gewartet. Ein freundliches Ehepaar nahm sie mit zur Ver-kehrsinformation nach Riezlern. Von dort rief sie bei Erika Güth in Zell an. Erika kannte zwar unser Hotel auch nicht, aber sie hatte die Handy-Nr. von Walter Dahlmann. Der holte sie dann von der Verkehrsinformation ab. Unser Hotel war ein kleines, gemütliches Hotel in Westerhofen bei Sontheim. Wir hatten noch etwas Zeit, uns zu duschen, zu erfrischen oder aus-zuruhen. Nach einem Abendessen im Hotel schauten wir uns dort gemeinsam ein Fußballspiel der Deutschen bei der Weltmeisterschaft in Südafrika an. Zu später Stunde holte Herr Bürkle sein Akkordeon. Und da es wiedermal einen deutschen Sieg zu feiern gab, wurde noch viel gesungen und gefeiert. Für den nächsten Tag entschloss sich die Mehrheit nochmals zu einer größeren Wanderung von Riezlern nach Mittelberg und zurück. Frau Heidler war einigermaßen enttäuscht, weil sie die Breitachklamm verpasst hatte, ebenso das Ehepaar Purfard. Ich schlug vor, auf die größere Wanderung zu verzichten und dafür die Breitachklamm zu besichtigen. So machten wir es dann auch. Ich fuhr mit Purfards und Frau Heidler nochmals zur Klamm. So bei morgendlicher Beleuchtung war das Naturerlebnis noch viel schöner, als am Nachmittag zuvor. Um die Mittagszeit trafen wir die Wanderer in einer Gastwirtschaft bei Mittelberg wieder. Während die ihren Rückweg antraten, unternahmen wir noch einen längeren Spaziergang ins Gemsteltal. Vor der Heim-fahrt gönnten wir und noch einen Eisbecher in einem Café in Mittelberg.

 

18.06. Mittagessen "a la Carte" fand in der Sonne in Pliensbach statt. Mit 24 Personen war es sehr gut besucht. Genau genommen war es kein ?a la Carte.Essen. Es gab für alle das Tages-essen: Schweinebraten, grüne Bohnen und Kartoffeln - wie immer in der "Sonne" - schmackhaft und sehr reichlich.

 

17.06. Für das Essen für ältere Senioren zeichneten Renate Gregorg und Erika Güth verantwortlich. Da Erika an diesem Tag zur Behandlung ins Krankenhaus musste, blieb die Hauptarbeit diesmal bei Renate. Freilich gab es auch nur 15 Personen zu beköstigen. Auf dem Speiseplan stand heute: Kräuterrahmsuppe, Salatteller, Hühnerfrikassee mit Reis und Rotweingelee

 

16.06.Walter Reißmüller hatte schon seit geraumer Zeit eine Führung im Wasserkraftwerk Iffezheim angemeldet. Wir machten einen Tagesausflug daraus und genossen zuerst eine Führung durch das Renaissance-Schloss in Rastatt. Nach einem guten Mittagessen ebenfalls in Rastatt fuhren wir bei Iffezheim an den Rhein. Die Führung im Wasserkraftwerk war sehr beeindruckend. Sie führte bis unterhalb der Turbinen, etwa 20 m unter dem Wasserspiegel des aufgestauten Rheins. Für mich war auch die Unterwasserbaustelle höchst interessant, in der das Kraftwerk gerade um eine weitere Turbine vergrößert wird. Bei mäßigem, kühlem Wetter waren nur 11 Teilnehmer dabei. Wir fuhren mit 4 PKW.

 

11.06. Auch in diesem Jahr hatte man Bärbel Seefeldt schier genötigt, wie-der ein "Matjesessen nach Hausfrauenart" durchzuführen - heuer zum 4. Mal. 43 Gäste fanden sich im Gemeindehaus ein. Einige weitere Portionen wurden an Personen verkauft, die an diesem Abend keine Zeit hatten. Eigentlich hatten sich noch mehr Gäste angemeldet. Deshalb gab es für die Anwesenden "Heringe satt". Und es schmeckte wieder wunderbar.

 

01.06. Nach der Rekordbeteiligung beim letzten Frühstück reduzierte sich das 54. gemeinsame Frühstück wieder auf "Normalmaß" mit 41 Teilnehmern. Auch das hatte seine Vorteile: Es war nicht so laut, man konnte in Ruhe sein Frühstück genießen und beim "Nachfassen" gab es immer noch eine reiche Auswahl am Büffet. Die bereits mehrfach verschobenen "Bilder aus Schottland" konnten wieder nicht gezeigt werden, weil Ingrid Schützler in Kroatien fest saß. Als Beiprogramm ließen wir uns etwas Anderes einfallen. Nach fast 5 Jahren 60+ war es doch an der Zeit, mal nachzufragen, ob denn unser Angebot noch den allgemeinen Wünschen entspricht, oder ob inzwischen ganz andere Ideen herumgeistern. Wir bereiteten eine entsprechende Befragung vor.

 

31.05. Wie der ganze Mai war auch dieser Tag kühl und verregnet. Ausgerechnet diesen Tag hatte sich Marliese Berger für ihren Bahnausflug nach Stuttgart ausgesucht. Immerhin 16 Teilnehmer ließen sich nicht abschrecken. (Ich selbst hatte keine Zeit, mitzukommen. Deshalb bin ich über Details nicht informiert.) Wie geplant, war man in dem Weißenburger Park und schaute sich einige Sehenswürdigkeiten an. Auf den anschließenden Besuch auf dem Fernsehturm verzichtete man. Dafür gab es Gelegenheit zum Schoppen in der Innenstadt. Einige Männer, die das nicht wollten, traten vorzeitig die Heimreise an.

 

28.05. Das 4. gemeinsame Mittagessen "a la Carte" fand diesmal in Bad Boll der Krone satt. Wiederum hatte Helga Eitel dieses Treffen organisiert. Aber 20 Teilnehmer fanden sich in Boll ein. Soweit ich weiß, sind einige von Zell nach Boll gewandert.

 

20.05. 60+ kocht für ältere Senioren Beim 4. Mittagessen standen vor allem Karin und Walter Dahlmann in der Küche. Der Jahreszeit ent-sprechend hatten sie sich ein Spargelessen ausgedacht, über das sich 20 Senioren besonders freuten. Heute stand auf dem Speiseplan: Hühnersuppe mit Kräuterflädle, frischer Spargel mit gekochtem Schinken, Sauce hollandaise und Kartoffeln und Rhabarber-Erdbeer-Desserts.

 

11.05. Das 53. gemeinsame Frühstück war auf den 2. Dienstag im Monat verlegt worden, weil eine Woche zuvor, doch einige 60+-Teilnehmer im Tschechien unterwegs waren. Der ungewöhnliche Termin ließ uns eine geringere Beteiligung beim Frühstück erwarten. Doch das Gegenteil war der Fall. Die Aussicht auf Bilder und Geschichten von unserer Pragreise ließ die Teilnehmerzahl auf das Rekordergebnis von 72 hochschnellen. Wir stellten nicht nur einen zusätzlichen Tisch auf. Es zeigte sich auch bald, dass das Angebot an Brot, Butter, Wurst und Käse diesem Ansturm nicht gewachsen war. Das Früh-stücksteam war bemüht, schnell noch Nachschub zu besorgen. Als Beiprogramm zeigte Hermann Degen ganz aktuell Bilder unserer Busreise durch Tschechien.

 

03.05. bis 08.05.

Montag: Unsere diesjährige Busreise nach Tschechien startete am Montag morgens um 7:00 Uhr. Dieser ungewöhnliche Reisebeginn fand seinen Grund darin, dass wir (Erika und ich) am Vorabend noch beim Chor-konzert in Holzmaden mitgesungen hatten. Kurzfristig hatte es noch einigen Wirbel gegeben. Wilhelm Beißer aus Holzmaden war am Freitag ins Krankenhaus eingeliefert worden. Wegen des Feiertages (1.Mai) und Wochenendes, konnte nicht geklärt werden, was ihm wirklich fehlt. Jedenfalls konnten er und seine Frau die Reise nicht antreten. Ganz ähnlich war es bei Rita Bayer. Dort war ihr Ehemann ins Krankenhaus eingeliefert worden. So starteten wir nur mit 25 statt 28 Teilnehmern. Keiner der betroffenen Teilnehmer hatte eine Reiserücktrittsversicherung. Uns gelang es auch nicht, so kurzfristig Ersatzpersonen zu finden. So werden die Betroffenen auf einem Teil der Kosten sitzen bleiben. Das Wetter war kühl, bedeckt mit gelegentlichen Regenschauern. Von der Fahrt auf der Autobahn über Ulm, Crailsheim, Nürnberg und Bayreuth gibt es wenig zu berichten. Ich erzählte etwas über die wechselvolle Geschichte Böhmens bzw. Tschechiens, sowie über das Egerland. Nachmittags erreichten wir unser Tagesziel Karlsbad. Unterwegs erreichte unseren Busfahrer telefonisch die Nachricht, dass wir nicht im Hotel Mattern sondern im Hotel Adria wohnen würden. Beim Hotel Mattern sollte ein Stadtführer auf uns warten. Also fuhren wir zum Hotel Mattern und landeten auf einer Baustelle. Dass hier in den nächsten Wochen niemand wohnen kann, hätte man auch etwas früher wissen können. Der Stadtführer wartete dann auch am Hotel Adria. Er stieg zu uns in den Bus. Wir fuhren eine Runde durch die Außenbezirke des mondänen Badeortes. Die Innenstadt ist für große Busse gesperrt. Man fährt mit einen kostenlosen Shuttle-Bus hinein. Wir wanderten im Tal des Tepl und staunten über die prächtigen Villen und Hotel-paläste. Die Zimmer im Hotel Adria (jedenfalls unseres) waren frisch renoviert, wunderschön und geräumig. Offenbar waren wir die ersten Gäste nach der Renovierung. Das Keller-Restaurant im Hotel war weniger begeisternd. Das Abendessen war zwar ganz ordentlich, aber man hatte noch keinerlei Getränke und servierte nur Wasser. Ludwig (unser Busfahrer) verdonnerte die Geschäftsführerin vom Hotel Mattern, uns eine Auswahl von Getränken zu bringen. Das klappte aber nicht. Schließlich holte er Bier, Sprudel und Säfte aus unserem Bus. Später unternahmen wir noch eine Wanderung in die Innenstadt. In einem kleinen Lokal kamen wir in geselliger Runde doch noch zu unserem böhmischen Bier oder mährischen Wein.
Dienstag: Das Frühstück im angeblichen 4-Sterne-Hotel hatte höchstens zwei Sterne verdient (kein Müsli, kein Joghurt, kein Obst, schlechter Kaffee, saurer Orangensaft). Wir hatten heute eine angenehme, kürzere Fahrt durch die böhmische Landschaft nach Prag vor uns. Zur Einstimmung stellte uns Erika die "Moldau" von Smetana vor. Um die Mittagszeit erreichten wir Prag. Unser Hotel "Olympik I" ist ein Hochhaus im Stadtteil Karlin, etwa 4 km östlich der Altstadt. Das große Hotel wird von zahlreichen Reisegruppen (vielen Schulklassen) angesteuert. Die Zimmer sind zweckmäßig und ein wenig abgewohnt. Am Hotel trafen wir Iva. An diesem Nachmittag führte sie uns ein Stück durch die Kleinseite, dann über die Karlsbrücke, durch das Clementinum und schließlich zum Altstätter Ring. Weiter führte uns Iva zum Wenzelsplatz, zur Kirche Maria Schnee und durch die Pariser Straße zurück zur Moldau. Abendessen gab es heute im Hotel. Ein durchaus ansprechendes Abendessen wartete auf uns. Zum Ausklang waren wir dann noch in der Hotelbar.
Mittwoch: Nach dem Frühstück brachte uns unser Bus zum Hradschin - Stadt-burg und Regierungssitz, hoch über der Kleinseite von Prag. Iva war wieder mit dabei und erklärte uns die großartige Anlage. Leider war es recht kalt und zugig. Vor dem Veitsdom wartete eine lange Schlange auf Einlass. Doch die Warterei lohnte sich. Innen ist der gotische Dom wirklich eindrucksvoll. Iva führte uns noch hinunter an die Moldau und hinüber in die Altstadt. Am anderen Ende der Neustadt wartete in einem Brauereikeller ein typisch böhmisches Mittagessen auf uns. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung. Einige von uns blieben in der Innenstadt, um sie noch auf eigene Faust zu erkunden. Andere - darunter mich - brachte der Bus ins Hotel, um etwas auszuruhen. Gegen Abend brachte uns der Bus erneut an den Rand der Altstadt. Im Regen wanderten wir zum "Schwarzen Theater - Image". Dieses bot eine Mischung aus humorvoller Pantomime und fantastischem Schwarzlicht-Ballett. Die meisten von uns waren hellauf begeistert.
Donnerstag: Nach zwei Tagen Großstadt stand heute ein Ausflug in die Umgebung von Prag auf dem Programm. Das Berounka-Tal ist ein beliebtes Naherholungsgebiet zum Zelten, Grillen, Angeln und Bootfahren. Bei feuchtkaltem Wetter war davon freilich nicht viel zu sehen. Heute begleitete uns Zuzana, eine andere Reiseführerin. Ziel unseres Ausfluges war Karlstein, die bekannteste und wichtigste Burg Tschechiens - vielleicht auch die schönste. Vor Ort hatten wir eine deutschsprachige Führung. Eigentlich hatten wir heute ein Picknick im Grünen geplant. Doch an-gesichts des ungemütlichen Wetters verzichteten wir darauf. Zuzana organisierte uns kurzfristig ein Restaurant, in dem wir eine Kleinigkeit essen konnten. Um 14:00 Uhr waren wir wieder zurück in Prag. Der Nachmittag stand wiederum zur freien Verfügung. Wieder blieb ein Teil unserer Gruppe in der Stadt - diesmal auch Erika und ich. Es regnete gerade. Wir "flüchteten" ins Café Slavia - ein traditioneller Prominenten- und Künstler-Treffpunkt. Ich trank eine heiße Schokolade und gönnte mir eine Schokoladentorte - köstlich!! Wir waren nochmals am Wenzels-platz und auf dem (Aussichts-)Turm des Rathauses. Gegen 18:00 Uhr stellten wir uns an der Moldau ein und warteten auf den Rest unserer Reisegruppe. Für den Abend hatten wir noch ein besonderes Erlebnis vorgesehen: Eine Schiffsfahrt auf der Moldau mit festlichen Abendessen. Das Auswahlbüffet war gut und reichlich. Die Aussicht auf das abendliche Prag war freilich nicht so gewaltig, wie die Millionen Lichter des nächtlichen Budapest, wo wir eine ähnliche Schiffstour unternommen hatten.
Freitag: Endlich war das Wetter besser. Auf der Weiterfahrt nach Süden zeigte sich das mittelböhmische Hügelland bei Sonnenschein und in saftigem Grün. In Tabor legten wir eine Pause ein. Wir suchten einen Parkplatz, möglichst nahe an der historischen Altstadt. Es zeigte sich aber, dass uns doch ein kleines, tiefes Tal von der Hussiten-Festung trennte. Bis alle wieder beim Bus waren, dauerte die Pause doch länger als geplant. Etwa um 14:00 Uhr erreichten wir unser Tagesziel: Budweis. Wir bezogen Quartier in einem ordentlichen Hotel nahe am Stadtzentrum. Erika und ich nutzten die anschließende Freizeit, zu einem ersten Besuch der Altstadt und des riesigen Marktplatzes. Leider war die Abfahrt zur Brauereibesichtigung bereits für 15:30 Uhr angesetzt. (Die Besichtigung hätte man sinnvoller Weise zwei Stunden später durchführen sollen.) Die Stätte, an der das berühmte Budweiser Bier gebraut wird, ist schon beeindruckend: Alles vom Feinsten! Auch die Zahlen sind unglaublich: 1,3 Millionen Hektoliter Bierausstoß pro Jahr und eine Abfüllanlage, die 40.000 Flaschen in der Stunde schafft. Anschließend gab es ein gutes Abendessen in der Brauereigaststätte - und natürlich köstliches Bier. Um 19:00 Uhr waren wir zurück am Hotel. Einige gingen noch in die Altstadt von Budweis. Doch alle waren müde. So lief an diesem Abend nicht mehr viel zusammen.
Samstag: In Tschechien war heute Feiertag. Man feierte die 65. Wiederkehr des Kriegsendes. So waren die Straßen wie leergefegt. Es war immer noch recht kühl. Aber wenigstens war es trocken und die Sonne ließ sich gelegentlich blicken. Bereits nach 25 km legten wir in Krumau eine Pause ein. Wie gestern in Tabor parkten wir möglichst nahe an der Altstadt und erschlossen uns das sehenswerte Städtchen zu Fuß. Ich war noch nie zuvor hier gewesen. Wir hätten uns mehr Zeit für die Besichtigung lassen sollen. Krumau ist wirklich so schön und interessant, wie es in den Reiseführern beschrieben wird. Wir waren in dem weitläufigen Schloss und besuchten die Bären im Schlossgraben. Zu einem Spaziergang durch den Schlosspark oder -garten reichte es nicht mehr. Der eigentliche Stadtkern liegt auf einer Halbinsel, die von der jungen Moldau umflossen wird. Wir setzten die Heimreise durch den Böhmerwald fort, dessen Berge hier immerhin bis 1400 m hoch sind. Bei Philippsreut passierten wir die deutsche Grenze und erreichten zwischen Passau und Deggendorf die Autobahn. Auf der Strecke nach München gibt es keine Autobahnraststätte. So diente uns ein Rasthof bei Wörth/Isar zu einer etwas verspäteten Mittagspause. Von der restlichen Heimfahrt gibt es nicht viel zu berichten. In Augsburg legten wir nochmals einen kurzen Stopp ein. Ansonsten kamen wir flott vorwärts und erreichten schon um 18:00 Uhr das heimatliche Zell.

 

22.04. Zur Blütenwanderung hatte Gerhard Bergmann eingeladen. Wir fuhren nach Schlat und parkten in der Ortsmitte. Bei herrlichem Sonnenschein wanderten wir (23 Wanderer) durch die blühenden Apfelbäume. Weiter ging es durch den Wald aufwärts zum Fuchseck-hof. Für einige war der steile, lange Anstieg doch grenzwertig. (Man sollte doch bei ähnlichen Wanderungen im Vorfeld auf die Anforde-rungen hinweisen!) Die weitere Strecke zum Gairenhof, unterhalb des Wasserberges und hinunter nach Schlat war dann nicht mehr so anspruchsvoll. Den geselligen Ausklang fand der Tag im "Block-haus" am Ortsrand von Schlat.

 

16.04. Mittagessen "a la Carte" fand zum 3. Mal statt, diesmal im Deutschen Kaiser in Zell. Wiederum hatte Helga Eitel dieses Treffen organisiert. Ich hatte wiederum keine Zeit. Aber 24 Anderen hat es in der Gemeinschaft gut geschmeckt.

 

15.04.60+ kocht für ältere Senioren Diesmal hatte sich Renate Gregorg gemeldet, um das 3. Mittagessen zu organisieren; freilich mit Helfern. Auch diesmal wurde es eine harmonische Veranstaltung, die die älteren Senioren sehr genossen. Nur, es hätten wiederum deutlich mehr als 18 Mittagsessensgäste sein dürfen. Heute gab es: Bunten Bohnensalat, Schweinehals im Speckmantel mit Kartoffelbrei und Tomatensoße und Joghurtcreme mit Früchten.

 

14.04.Vor anderthalb Jahren hatte uns Herr Weil, der Köngener Bürger-meister, durch das Schloss in Köngen geführt. Schon damals hatte er versprochen, uns auch das Gruppenklärwerk Wendlingen zu zeigen, dessen Verbandsvorsitzender er ebenfalls ist. Nun hatte Michael Dreher die Führung organisiert. 25 Teilnehmer trafen sich vor Ort. Die Führung begann mit einer Übersicht im Verwaltungsgebäude. Gerade als wir eine Wanderung über das Gelände begannen, ging ein Platz-regen nieder. Wir flüchteten uns unter Dach und kürzten die Runde etwas. Übrigens führte Bürgermeister Weil die Wanderung durch das Gelände nicht selbst, sondern ein leitender Angestellter des Klärwerks.

 

08.04. Erika und ich hatten die Teilnehmer unserer ins Nebenzimmer des Deutschen Kaiser ins Lamm eingeladen. Dabei waren zwei Ehepaare aus Holzmaden. Da wir nicht sicher waren, die Mindestteilnehmerzahl von 25 zu erreichen, hatten wir auch im Holzmadener Chor geworben. Besondere Probleme oder Vorbereitungen gab es diesmal nicht. So war die Informationsstunde bald beendet.

 

07.04. Ostereiersuche fand in diesem Jahr auf besondere Art statt. 7 Eiersucher fanden sich bei herrlichem Sonnenwetter per Fahrrad ein. In die Nähe der Verstecke ließen sie sich mit einem Navigationsgerät (Garmin) leiten. Vor Ort suchte man zu Fuß weiter. Zu finden gab es kleine Knabbereien oder etwas zu trinken. Die Strecke von Versteck zu Versteck ergab eine schöne Runde von Zell über Boll, Sparwiesen und Hattenhofen wieder nach Zell. Der Osterhase hätte auch ein paar Wasserflaschen verstecken sollen. Am Ende der Runde waren wir fast verdurstet. Da die Terrasse vom Schäferhof noch nicht geöffnet hatte, landeten wir im Garten von Hermann Degen, um den ärgsten Durst zu löschen.

 

06.04. Zum 52. gemeinsamen Frühstück fanden sich wieder 50 Früh-stücksgäste ein. Zu Ostern hatte das Frühstücksteam die Tische entsprechend geschmückt. Zu dem üblichen Büffet gab es zusätzlich bunte Eier und Schokolade-Osterhäschen. Für das Beiprogramm hatten wir Frau Rummel eingeladen, die Leiterin der hiesigen Volksbank. Frau Rummel referierte über das Thema ?Sparen im Alter? oder "Lohnt sich eine Geldanlage angesichts der Wirtschaftskrise überhaupt?". Zu dem Thema private Pflegeversicherung entwickelte sich eine lebhafte Debatte, die man sicher noch 2 Stunden hätte fortführen können.

 

24.03. Bereits vor einigen Monaten hatte Walter Reißmüller eine 60+-Gruppe zur Besichtigung des Atomkraftwerkes Philippsburg angemeldet. Maximal 20 Personen durften mit. Doch da die Teilnahme an bestimmte Bedingungen geknüpft war, reduzierte sich die Zahl im letzten Moment. Schließlich fuhren 14 Personen mit 4 PKW ins Rheintal. Die Führung fand zum Teil in einem Informationszentrum statt, zum Teil mit einer Wanderung durch das Kraftwerk selbst mit Besichtigung eines der beiden Reaktorgebäude und eines Kühlturmes. Insgesamt ein hochinteressanter Besuch - egal ob mein ein Fan der Kernenergie ist, oder auch nicht. Bevor wir die Rückfahrt antraten, stärkten wir und noch in einer Gaststätte in Waghäusel.

 

22.03. Wanderung zum Frühlingsbeginn" führte nach Heiningen. Ich hatte sie mir ausgedacht und vorbereitet. 14 Teilnehmer wander-ten mit. Das Wetter war sonnig, aber noch recht kalt. Der Frühling sollte noch lange auf sich warten lassen. In Heiningen empfing uns Pfarrer Wagner und führte uns durch die Wehrkirche. Ich erzählte im Pfarrgarten, warum Heiningen einst als Stadt vorgesehen war, und warum von der Stadt Heiningen kaum noch was zu erkennen ist. Per Bus fuhren wir nach Bad Boll und kehrten im Café Rosenau ein. Der Rest nach Zell wanderten wir zurück.

 

19.03. Mittagessen "a la Carte" fand zum 2. mal statt, diesmal im Ochsen in Gammelshausen. Helga Eitel hatte dieses Treffen organisiert. Ich hatte diesmal keine Zeit. Aber 22 andere kamen. Allen hat es in der Gemeinschaft gut geschmeckt.

 

18.03. 60+ kocht für ältere Senioren Ingrid Schützler und Erika Güth hatten sich gemeldet, um das 2. Mittagessen zu organisieren. Wenige Tage zuvor ereilte Ingrid Schützler ein Skiunfall, der sie für Wochen außer Gefecht setzte. Kurzfristig sprang Bärbel Seefeldt ein und wickelte die Kohlrouladen. So wurde es doch eine harmonische Veranstaltung die die älteren Senioren sehr genossen. Nur, es hätten deutlich mehr als 15 Mittagsessensgäste sein dürfen. Übrigens gab es heute: Nudelsuppe, Kohlrouladen mit Salzkartoffeln und Ananascrème.

 

11.03. Dieser Termin war für einen Spieleabend offenbar sehr unglücklich gewählt. Gerhard Neuper (und seine Frau) konnten nur insgesamt 8 Mitspieler begrüßen. Die aber spielten verbissen bis in die späte Nacht.

02.03. Im September 2008 hatte Robert Lay schon einmal zur Besichtigung der Rundfunk- und Fernsehstudios des SWR in Stuttgart eingeladen. Die Besucherzahl ist auf 25 begrenzt. Deshalb konnten damals nicht alle Interessenten teilnehmen. Robert versprach, den Ausflug zu wiederholen. Das war nun der Fall. Die Teilnehmerliste war auch diesmal übervoll, sodass sich die Frage nach einer weiteren Wiederholung stellt. Diesmal fuhr man mit PKWs nach Kirchheim und dann per S-Bahn und Straßenbahn zum SWR. Ich war diesmal nicht von der Partie, aber meine Frau. Erika war hellauf begeistert von dem, was man dort sehen und erfahren konnte ? die anderen Besucher jedenfalls ebenso. Besonders beeindruckt hat sie die technische Ausstattung der Fernsehstudios mit unzähligen Scheinwerfern, mehreren Kameras und Mikrophonen; dazu die vielen Kameraleute, Toningenieure, Beleuchter und Helfer, die die Kabel ziehen. Von alledem sieht man als Fernsehkonsument nichts. Da wirkt ein Fernsehstudio klein, intim und aufgeräumt.

 

02.03. 50 Gäste fanden sich zum mittlerweile 51. gemeinsamen 60+ Frühstück ein. Wie immer fanden sie ein reiche gedecktes Auswahl-büffet vor. Diesmal waren die Speisen so reichlich, dass man sich nach einer Weile auch noch einen vielseitigen Nachschlag holen konnte. Übrigens man sollte sich gelegentlich mal bei den Helfern bedanken, die immer das tolle Frühstück zaubern (Lisa besorgt Brot und Weckle und dekoriert die Wurstplatten, Robert kauft Wurst und Käse, Erika kocht Kaffee ? um nur die wichtigsten zu nennen. Ursprünglich war daran gedacht, das Frühstücksteam jedes Jahr auszutauschen. Doch was sich so perfekt eingespielt hat, ist schwer zu ändern. So schaffen bei 51. Mal noch die gleiche Helfer wie beim 1. Mal. Als Beiprogramm hatte Robert Lay ein Dorfspiel vorbereitet. (Ein ähnliches Dorfspiel, aber im Gelände, machte Robert schon mehrfach beim Schüler-Ferienprogramm.) Er teilte die Anwesenden in 4 Gruppen. Die alteingesessenen Zeller hatten gewisse Vorteile. So gewann schließlich auch die Gruppe, in der Gerhard Bazlen die meisten Punkte gesammelt hatte.

 

21.02. An diesem Donnerstag war das evangelische Gemeindehaus voll belegt. Im Erdgeschoss probte der Posaunenchor, wie jeden Donnerstag. Im Obergeschoss trafen sich Frauen, um den Weltgebetstag vorzubereiten. So fand der Spieleabend von 60+ in einem der Jugendräume im Keller statt. Da sich Gerhard Neuper vertreten ließ, bereitete ich den Abend vor. Später löste mich Robert Lay ab, da ich selbst auch noch andere Termine hatte. Den 15 Teilnehmern am Spieleabend muss es diesmal besonders gut gefallen haben. Ich habe mir sagen lassen, dass die letzten erst gegen halb Zwei heimgegangen sind.

 

21.02. Nächtlicher Bahnausflug zum Basler Morgenstreich. Diesen ungewöhnlichen Ausflug hatte sich Marliese Berger einfallen lassen und auch hervorragend organisiert. Abends um 21:00 Uhr traf sich die kleine Gruppe (nur 7 Teilnehmerinnen und ich) am Göppinger Bahnhof. In Stuttgart, Karlsruhe und Offenburg mussten wir umsteigen. Schließlich brachte uns ein Sonderzug nach Basel. Nachts um 2:30 Uhr kamen wir an. Es war relativ warm (geschätzte 5 oder 6 Grad C). Auf dem Weg zur Innenstadt begann es zu regnen ? nicht sehr stark, aber doch die ganze Nacht lang. Wir suchten uns, auf Empfehlung von Marliese, einen geeigneten Standplatz vor dem Rathaus. Um 4:00 Uhr wurde die Straßenbeleuchtung abgeschaltet. Auch die Lichter in den Häusern waren verloschen. Wenig später zogen die ersten Gruppen über den Rathausplatz. Es gibt Hunderte von Gruppen, Gruppen zwischen 30 und 200 Teilnehmern. Alle haben phantasievolle Masken und bunte Kleidung, unterschiedlichster Art. Auf dem Kopf tragen sie gleichartige bunte Lampen, an denen man die Gruppenzugehörigkeit erkennen kann. Etwa 1/3 der Gruppenmit-glieder haben Trommeln, die sie vehement, schmissig und laut mit ihren Schlägeln bearbeiten. Die restlichen 2/3 haben kleine Flöten, denen sie unablässig schrille Töne entlocken. Einige der Gruppen führen große Holzrahmen (Lampen) mit sich, die außen mit Stoff oder Folie bespannt und von innen beleuchtet sind. Die bunten Bilder nehmen regionale Probleme oder die Politik auf die Schippe (für Nichtschweizer kaum verständlich). Der Libysche Diktator Gaddafi ist wohl der Lieblingsfeind der Schweizer. Nach einer Weile vermischen sich die Trommeln und Flöten der verschiedenen Gruppen zu einem seltsamen und gleichbleibenden Geräuschbrei, der durch die ganze Stadt wabert. Zehntausende von Zuschauern stehen im Dunkel (und im Regen) am Straßenrand. Nach gut 1½ Stunden war wohl der offizielle Teil vorbei. Nun marschierten die Gruppen kreuz und quer durch die Altstadt. Dazwischen mischten sich die Zuschauer, die langsam abwanderten oder eine Wirtschaft suchten, um sich aufzuwärmen und zu trocknen. Das taten wir dann auch. Freilich dauerte es eine Weile, ehe wir in dem Gedränge ein geeignetes Plätzchen fanden. (Glücklicherweise waren wir ja nur ein kleines Grüppchen). Ich aß die obligatorische Basler Mehlsuppe ? sie schmeckte scheußlich. Später waren wir dann nochmals in der Altstadt. Die Gruppen waren immer noch oder schon wieder unterwegs. Der charakteristische Lärm der Trommeln und Pfeifen ebbte noch nicht ab. Erst als es gegen 7 Uhr langsam hell wurde, wurden die Gruppen immer kleiner. Mal war nur noch eine handvoll Musikanten unterwegs, mal war es ein einzelner Trommler, der unverdrossen gemessenen Schrittes durch die Stadt marschierte und unablässig trommelte (immerhin pausenlos seit über drei Stunden. Welch sportliche Leistung!). Zum Frühstück und zum Trocken kehrten wir in einem schönen Café ein. Dann wurde es Zeit, zum Bahnhof zu wandern. Die Rückfahrt am Oberrhein entlang, über Singen und Rottweil, zeigte und Gegenden, in die man nicht so oft kommt. In Göppingen schien die Sonne. Die Schneereste waren weggetaut, und 11 Grad C ließen hoffen, dass der lange Winter allmählich weicht.

19.02. Durch die Änderungen beim Mittagstisch für Senioren waren nun die jüngeren, aktiveren 60+-Mitglieder außen vor. Da sie aber nicht auf das gewohnte Mittagessen in gemütlicher Runde verzichten wollten, schlug man vor, sich in der Gaststätte Schäferhof zum gemeinsamen Mittagessen zu treffen. 23 Teilnehmer zeigen, dass es in dieser Richtung Bedarf gibt. So soll es künftig außer dem "60+ kocht für ältere Senioren" auch ein zwangloses, gemeinsames Mittagessen für die aktiveren Senioren geben. Dazu wird man sich jeweils ein anderes geeignetes Restaurant auswählen. 18.02. 60+ kocht für ältere Senioren - unter diesem Namen fand der gemeinsame Mittagstisch, den Wolfgang Holzschneider bisher organisiert und durchgeführt hatte, seine Fortsetzung in etwas veränderter Form. Hauptunterschied ist, dass die "aktiven" 60+-Mitglieder nicht eingeladen waren. So gab es, einschließlich Küchenpersonal nur 23 Essensgäste. Fünf kleine Tischgruppen waren hübsch gedeckt mit Tischdecken und Blumen. Die Speisen kamen in Schüsseln auf den Tisch. Jeweils ein jüngeres 60+-Mitglied sorgte an jedem Tisch dafür, dass niemand zu kurz kam. Jeder konnte essen, so viel er wollte. Die älteren Senioren genossen es sichtlich, dass man sich so intensiv um sie bemühte. Herr Geiger hatte einige Senioren zu Hause abgeholt und später wieder heimgebracht. Übrigens gab es heute: Hühnerbrühe mit Gemüseeinlage und Backerbsen, Kalbsgeschnetzeltes mit breiten Nudeln und Mischgemüse, Erdbeersorbet und Mousse au Chocolad.

17.02. Miteinander Masken zu basteln, war eigentlich für den 8.2. vorgesehen. Aus verschiedenen Gründen wurde dieses Angebot von Erika Güth auf den 17.2. verlegt. Schade, dass nur 4 Frauen teilnahmen. Mittels Gipsbinden nahm man eine Negativform vom eigenen Gesicht ab. Wenn der Gips hart ist, kann man in der Negativform wieder eine (oder mehrere) Positivmaske(n) formen. Das geschieht mit Pappmaché. Soweit kam man an diesem Nachmittag. Nun müssen die Pappmaché-Masken einige Tage trocknen. Die Gruppe wird sich dann nochmals treffen, um die Masken phantasievoll zu bemalen.

11.02. Nachdem im vergangenen Jahr das Interesse an einer eigenen Faschingsveranstaltung deutlich nachgelassen hatte, verzichteten wir dieses Jahr darauf. Stattdessen lud Walter Dahlmann zu einem Raclette-Essen ins katholische Gemeindehaus ein. Da der Termin genau auf die Weiber-Fasnet fiel, wurde der Raum mit Luftballons, Girlanden und Luftschlangen geschmückt. Die 19 Teilnehmer brutzelten emsig an den vier Raclette-Tischen. Allen hat es bestens geschmeckt und viel Spaß gemacht. Zu späterer Stunde zeigte ich Bilder von Masken und Kostümen. Die Bilder hatten Elisabeth Degen und ich im Herbst 2008 bei der Venezianischen Messe in Ludwigsburg aufgenommen.

 

02.02. Bei der "Kaffeefahrt" im vergangenen April hatten etliche 60+-ler billige Türkei-Reisen ?gewonnen?. Wirklich hatten dann ein Dutzend Personen aus Zell diese Reise auch gebucht und waren jetzt gerade in der Türkei. Trotzdem fanden sich 49 Gäste zum gemeinsamen Frühstück ein. Es war übrigens das 50. Frühstück bei 60+. Weil die Organisatoren mit weniger Personen gerechnet hatten, wurden Wurst und Käse knapp. Man hat dann schnell noch für Nachschub gesorgt. Als Beiprogramm war Herr Necker aus Deggingen bei uns und sorgte für eine vergnügliche dreiviertel Stunde. Herr Necker ist Lehrer im Ruhestand und befasst sich auf humorvolle Art mit dem Thema ?Älter werden?. Er las aus seinen Büchern vor und lockerte seinen Vortrag mit einigen Liedern zur Gitarre auf.

28.01. Der Januar zeigte sich in diesem Jahr ausgesprochen winterlich mit Frost und reichlich Schnee. Deshalb stand auch schon zeitig fest, dass die Schneewanderung auf der Alb stattfinden konnte. Auch die Skilangläufer würden auf ihre Kosten kommen. Mit drei Fahrzeugen fuhren wir nach Westerheim. Die Straßen auf der Alb waren stellenweise mit Schnee zugeweht, ließen sich aber ganz gut befahren. Am Alb-Bad parkten wir. Vier Langläufer machten sich per Ski auf den Weg. Die restlichen 6 Ausflügler wanderten durch die tief verschneite Landschaft. Die Bäume waren dick weiß bereift. Ein paar Sonnenstrahlen fehlten, sonst wäre das Bild noch schöner gewesen. Nach etwa 1 ½ Stunden Wanderung wärmten wir uns im Vorraum des Hallenbades auf, bis auch die Skiläufer eintrafen. Eine Einkehr folgte dann noch ins Deutschen Haus. Gerhard und Lisa Bergmann einen herzlichen Dank für die Organisation.

 

21.01. Für diesen Abend wurde zum 10. Spieleabend eingeladen. Für die Vorbereitung und Durchführung sorgte wiederum Gerhard Neuper. Da donnerstags der Saal des Gemeindehauses belegt ist, trafen sich die Spieler im Gruppenraum im Obergeschoss. Diesmal kamen 21 Personen. Deshalb herrschte drangvolle Enge an 5 Spieltischen, was aber der guten Stimmung keinen Abbruch tat.

 

21.01. Mehr Aufmerksamkeit als unsere Angebote im Januar fand das, was diesmal nicht angeboten wurde: Der Mittagstisch für Zeller Senioren fiel aus. Wolfgang Holzschneider hatte diesen Mittagstisch in den letzten drei Jahren insgesamt 34 Mal organisiert und (mit Helfern) durchgeführt. Stets war es ihm gelungen, ein schmackhaftes Menü auf den Tisch zu zaubern - und das zu einem unglaublich günstigen Preis. Von allen, die davon profitiert haben (und das waren keineswegs nur die alten Senioren) gebührt ihm herzlicher Dank. Nun waren Wolfgang Holzschneider und besonders seine Frau Gerti gesundheitlich schwer angeschlagen. Das ließ einen weiteren ehrenamtlichen Einsatz in diesem Umfang nicht mehr zu. Es soll auch nicht verschwiegen werden, dass es immer wieder Kritik an Wolfgang Holzschneider gab, wegen seines gelegentlich etwas rüden Umgangs mit den Helfern oder der selbstherrlichen Art, Entscheidungen zu treffen. Verärgert über diese Kritik entschloss sich das Ehepaar Holzschneider, ganz aus der aktiven Mitarbeit bei 60+ auszusteigen. Nun soll die soziale Aufgabe, besonders den alten, einsamen Mitbürgern ein gutes Essen in gemeinsamer Runde zu bieten, nicht einfach gestrichen werden. Eine Gruppe von engagierten 60+-Leuten hat sich zusammengesetzt und einen Weg gefunden, wie und mit welchen Helfern das Angebot fortgeführt werden kann.

14.01. Marliese Berger hatte sich einen Bahnausflug zur Krippen-ausstellung in Malmsheim einfallen lassen und organisiert. Das Wetter war kalt aber (vormittags) sonnig. So hätte der Ausflug wesentlich mehr als 8 Teilnehmer verdient gehabt. Wir parkten in Kirchheim und fuhren mit der neuen S-Bahn nach Stuttgart und weiter nach Malmsheim. Die Ausstellung war durchaus sehenswert. Gezeigt wird eine ganze Kirche voller Figuren und Modelle zum Thema "Christen in aller Welt". (Der Name "Krippenausstellung" passt nicht so recht.) Im Gemeindehaus neben der Kirche gab es ein einfaches Mittagessen (Maultaschen) sowie Kaffee und Kuchen. Wir wanderten dann noch durch die verschneite Landschaft nach Renningen, ehe wir die Rückfahrt antraten.

 

05.01. Das erste gemeinsame Frühstück im neuen Jahr war auch das 49. Frühstück bei 60+. Da man gleichzeitig auch am Beginn eines neuen Jahrzehnts stand, wurde dieses zuerst mit einem Glas Sekt begrüßt. Heute waren 58 Gäste zum Frühstück gekommen.Zum Wechsel des Jahrzehnts hatten wir unseren Bürgermeister, Herrn Link, eingeladen. Der erzählte uns im Beiprogramm, was so alles unter seiner Regie in Zell gebaut wurde oder was sich verändert hat. Er gab auch einen Ausblick, was in der Gemeinde geplant ist oder bereits begonnen wurde.

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