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Chronik 2011

28.12. Wie in den letzten Jahren endeten unsere Angebote mit einem Spieleabend kurz vor Silvester. Ursprünglich hatte man diesen Termin gewählt, weil zwischen Weihnachten und Neujahr auch die Berufstätigen normalerweise Zeit haben. Mit 30 Teilnehmern war der Spieleabend auch sehr gut besucht. Für diesen Abend hatte ich Robert Lay etwas Besonderes einfallen lassen. Gegen Mitternacht kochte er eine Gulaschsuppe, die reißenden Absatz fand. So gestärkt, dauerten die Spielrunden noch bis halb zwei, ehe man sich auf den Heimweg machte.

 

15.12. Auch im Dezember gab es noch einmal ein geselliges Mittagessen. Diesmal hatte Helga Eitel uns Plätze im "Panorama-Hotel" in Aichelberg bestellt. Es war wiederum ein kühler, aber sonniger Wintertag. Deshalb nutzen einige Teilnehmer die Gelegenheit zu einer Wanderung in die Nachbargemeinde. Insgesamt fanden sich 26 Teilnehmer ein. Offenbar hat es allen gut geschmeckt.

 

13.12. Es war der Wunsch geäußert wurden, auch in diesem Jahr einen Weihnachtsmarkt zu besuchen. Erika Güth organisierte das als Bahnausflug. 12 Teilnehmer machten mit. Wir fuhren nach Kirchheim und von dort mit der S-Bahn nach Esslingen. Wir wanderten zum ehemaligen "Kriminal". In diesem Gebäude befindet sich heute das Schreiber-Museum - eine Erinnerungsstätte an den Schreiber-Verlag mit zahlreichen Puppen und Papier-Modellen, auch einer Schau über die Entwicklung der Farbdruckerei. Der Museumsbesuch endete mit einem Becher Kaffee und einem Stück Kuchen. Danach gab es Zeit, sich den Weihnachtsmarkt ausgiebig anzuschauen und vielleicht ein paar Geschenke zu kaufen. Zur Rückfahrt trafen wir uns dann wieder auf dem Bahnhof.

 

06.12. Das letzte gemeinsame Frühstück im Jahr, war in gewisser Weise auch der Jahresabschluss. Der Raum war weihnachtlich geschmückt und das Auswahlbüffet fiel mit verschieden Fischsorten und Tasteten diesmal besonders reichhaltig aus. In Erwartung des besonderen Frühstücks bescherten uns 68 Teilnehmer ein gut gefülltes Haus. Als Gast hatten wir Herrn Reutsch aus Göppingen eingeladen, der seine Drehorgel mitbrachte. Zu dieser ungewöhnlichen Begleitung sangen wir Weihnachtslieder.

 

26.11. - 03.12. Auch in diesem Jahr reiste wieder eine Gruppe nach Portugal, um Jörg Binder bei der Olivenernte zu unterstützen. Mit dabei waren Robert Lay, Martin Holl und die drei Brüder von Jörg. Offenbar war das Wetter gut. Man erntete etwa 1000 kg Oliven.

 

29.11. Am letzten Computerabend "Bits und Bites" des Jahres referierte Michael Gregorg über das Exel-Programm, über die Möglichkeiten und Vorteile dieses Programms. Natürlich kann man ein solch umfangreiches Programm nicht in einem Abend erschöpfend behandeln. So konnte dies nur eine Einführung sein, die in weiteren Abenden eine Fortsetzung finden soll. Auf entsprechende Fragen der Teilnehmer hin befasste sich der Referent auch kurz mit dem Programm ?Powerpoint?. Darauf wird man sicher auch gelegentlich noch ausführlicher zurückkommen. Übrigens beteiligten sich 12 Personen an diesem Abend.

 

26.11. (Dieser Bericht wurde von Michael Gregorg verfasst und in die Chronik übernommen:) Eine Besichtigung der Pelletproduktion bei der Fa. Schellinger in Krauchenwies war angesagt. Die Anfahrt mit 3 Autos verlief bei gutem Wetter problemlos und die Führung konnte pünktlich beginnen: Zunächst bei noch laufendem Betrieb über die Lagerfläche mit Sägemehl, Hackschnitzeln und Produktionsresten - auch ein Festholzlager zur Überbrückung von Engpässen ist vorhanden - vorbei an Fremdkörperabscheidung, Vortrocknung, Zwischenlagersilo (mit Kletterwand) hinein in die Produktionshalle. Nach Produktionsende konnten wir uns dann das Herzstück der Pelletherstellung aus der Nähe und von innen ansehen. Ein Vortrag mit Kaffee und vielen "Aha-Informationen", Erklärungen und der Beantwortung unserer Fragen rundete dieses Erlebnis ab.
Nun hatten wir Hunger, aber das Essen mussten wir uns mit einem kleinen Umweg zum Knopfmacherfelsen noch verdienen. Der Ausblick von dort ins Donautal lohnte sich doch sehr! Nach gutem Essen im nahegelegenen Aussichtslokal ging's - der Nähe wegen - noch zum Kloster Beuron, wo wir eine Diashow über das Leben im Kloster sahen und Fragen wie "ist das viele Beten an jedem Tag nicht langweilig?" freundlich und geduldig beantwortet wurden. Danach ging's dann mit einbrechender Dämmerung wieder nach Hause - dageblieben ist keiner. Übrigens, am Ausflug nach Krauchenwies und zum Kloster Beuron beteiligten sich 13 Personen.

 

24.11. Zum geselligen Mittagessen hatte Helga Eitel diesmal ins ?Deutsche Haus? eingeladen. Es war ein kühler, aber sonniger Herbsttag mit guter Fernsicht. Einige nutzten die Gelegenheit zu einer Wanderung zu dem Ausflugslokal. Ich selbst war überrascht, an einem ganz normalen Werktag einen vollen Parkplatz und ein überquellend volles Lokal vorzufinden. Zum Glück hatte Helga Eitel unsere Tische reserviert. Letztlich fanden auch alle 34 (Rekordbeteiligung!) 60+-Teilnehmer ein Plätzchen. Trotz des Andrangs mussten wir nicht lange auf unser Essen warten.

 

23.11. Im November wurde auch wieder ein Spieleabend durchgeführt. Zu diesen Anlässen findet sich regelmäßig ein Kreis von etwa 20 Personen ein, die dann einen Abend lang begeistert mit Karten oder Würfeln spielen. Wobei die Mitspieler eher selten bei den anderen Unternehmungen von 60+ auftauchen. ? Aber so ist das ja auch gedacht: Jeder kann sich aus unseren Angeboten das auswählen, was ihm gefällt. Wer gerne spielt, soll das tun. Es gibt keinerlei Verpflichtung, auch bei Wanderungen oder Ausflügen mitzumachen.

 

18.11. Robert Lay lud zu einem Abend ein, der unter dem vielversprechenden Namen "Wein, Käse und exotische Früchte" stand. Mit sehr informativen aber auch humorvollen Sprüchen stellte Robert allerhand delikate Weine aus schwäbischen Landen vor. Dazu gab es die unterschiedlichsten Käsesorten und ? so gewissermaßen als Nachtisch ? einige ungewöhnliche und wohlschmeckende Früchte aus tropischen Ländern. Einige Frauen hatten sich eingefunden, um den Wein auszuschenken und die Delikatessen zu verteilen. Als Kostenbeteiligung verlangte man 10,- Euro. 42 Gäste fanden sich ein. Da Robert Lay zuvor mehrere Spender gesucht und gefunden hatte, blieb der größte Teil der Kostenbeteiligung übrig und wird einer sozialen Verwendung zugeführt werden.

 

15.11. Erika Güth besorgte die Bastelartikel und lud zu einem Bastelnachmittag ins Gemeindehaus ein. 7 Frauen fanden sich ein. Sie bastelten Weihnachtsmänner und Bäume aus Papier und Pappe. Das nächste Frühstück soll eine weihnachtliche Dekoration bekommen.

 

08.11. Unser gemeinsames Frühstück im November war wiederum gut besucht. Ich zählte 61 Teilnehmer. Als Beiprogramm war Herr Kröner zu Gast. Er berichtete von der Tätigkeit der Hospiz-Bewegung und dem Aufbau eines Stützpunktes in Göppingen. 60+ unterstützt die Hospiz-Bewegung finanziell. Unsere Tombola beim Dorffest (18. September) hatte einen satten Gewinn eingebracht. Der heutige Tag bot Gelegenheit, einen Scheck über 1000,- Euro zu überreichen. Auch ein Vertreter der Presse war anwesend, um die Übergabe in Bild festzuhalten.

 

04.11. Nachdem am Monatsanfang immer noch gleichbleibend freundliches Wetter herrschte, entschloss sich Walter Reißmüller kurzfristig eine kleinere Radtour auszurichten. Per Telefon informierte er die möglichen Interessenten. 10 Männer und eine Frau (Lisa) fanden sich zur Teilnahme ein. In flottem Tempo fuhren wir zur Kreuzeiche und dann hinunter nach Schlierbach. Durch das Industriegebiet und hinter der Umgehungsstraße ging es ans Ortsende und dann auf dem Radweg nach Wellingen. Vorbei am Kirchheimer Waldfriedhof und hinter dem Golfplatz herum führte der Weg nach Bodelshofen. Inzwischen hatte sich die Sonne hinter Wolken versteckt und es wurde kühl. In Kirchheim am Teckcenter legten wir noch eine Verschnaufpause ein, bevor es durchs Wiestal wieder zurück nach Zell ging. Gesamtstrecke 38 km.

 

27.10. Ende Oktober reihten sich etliche sonnige und relativ warme Tage an einander. Ausgerechnet an diesem Donnerstag war es bedeckt und nebelig. Die Sonne konnte sich den ganzen Tag nicht durchsetzen. Trotzdem fanden sich 26 Teilnehmer zu der herbstlichen Wanderung zum Wasserberg. Wir fuhren nach Reichenbach im Täle und begannen die Wanderung auf dem Sattel zwischen Reichenbach und Unterbühringen. Von hier ging es hinauf zum Haarberg und weiter zum Wasserberg. Interwegs waren Arbeiter dabei, die Wachholderheide ziemlich radikal von den Büschen zu befreien. Auf dem Wasserberghaus hatte man uns angemeldet. Das war auch gut so. In der Wirtschaft herrschte drangvolle Enge. Elisabeth Degen hatte ihre Mandoline mitgebracht. Eine Gitarre fand sich in der Berghütte. Bei Musik und Gesang stieg die Stimmung, bis es Zeit war, den Rückweg anzutreten.

 

25.10. Der Computer-Abend von Michael Gregorg fand wieder im Feuerwehrhaus statt. Der Internetanschluss, der allen Teilnehmern die drahtlose Nutzung des Internets ermöglichen soll, ist zwar noch nicht fertig, aber in der Einrichtung. Auf Wunsch der Teilnehmer (11) ging es diesmal hauptsächlich um das Skypen und darum, wie man sich an einer Versteigerung im Internet beteiligen kann.

 

21.10. Von verschiedenen Seiten tauchte der Wunsch auf, über geplante Aktivitäten und Reisen zu sprechen. Auch zu anderen Themen gäbe es Regelungsbedarf. So lud Robert Lay die "Aktivisten" ins Gemeindehaus ein, die hauptsächlich unsere Aktivitäten planen und vorbereiten. So trafen sich zehn 60+-ler, um das Programm durchzusprechen. Im Einzelnen möchte ich das hier nicht wiederholen. Nur so viel: es wurde vereinbart, die Planungsrunde jedes halbe Jahr stattfinden zu lassen. Außerdem wurde beschlossen, sich an den Kosten von Michael Gregorg zu beteiligen. Bei ihm fallen für unsere Homepage und bei den Computerabenden nennenswerte Beträge an, die er nicht privat übernehmen kann. Künftig wird 60+ im Halbjahr 100,- Euro zuschießen.

 

20.10. Für das gesellige Mittagessen a la carte hatte Helga Eitel diesmal die "Rote Sonne" in Göppingen ausgewählt. Das ist ein China-Restaurant. Man kann dort für wenig Geld sich am Auswahlbüfett bedienen ? so viel man will. 18 Mittagsgäste fanden sich ein. Am Büfett hat jeder etwas nach seinem Geschmack gefunden.

 

19.10. Das Sommerhalbjahr nähert sich dem Ende. Die Wanderungen und Radtouren werden in nächster Zeit in den Hintergrund treten. Den Beginn des Winterprogramms markierte ein erster Spieleabend. Die Vorbereitung übernahm wiederum Gerhard Neuper. 19 eifrige Mitspieler fanden sich ein, die bis Mitternacht spielten. Die letzten sollen erst um 1:30 Uhr heimgegangen sein.

 

11.10. Während ich zum Wandern im Allgäu war, unternahm eine andere Gruppe unter Führung von Walter Reißmüller eine Radtour nach Nürtingen: 6 Teilnehmer fanden sich zu der Halbtagestour ein, die insgesamt über 59 km führte. Von Zell radelte man über Weilheim und Owen nach Nürtingen. Zurück ging es über Wendlingen und Kirchheim. Dort gönnte man sich eine kleine Kaffeepause.

 

11. und 12.10. Nach den guten Erfahrungen mit den Bergwanderungen in den vergangenen beiden Jahren, wollten wir 2011 eine ähnliche Reise anbieten. Herr Bürkle übernahm wieder die Vorbereitung. Ursprünglich waren die Wanderungen im September geplant. Doch da das gewünschte Hotel keinen Platz für uns hatte, verschob sich die ganze Geschichte in den Oktober. Um 07:30 Uhr trafen sich 9 Teilnehmer am Friedhofsparkplatz und machten sich mit 3 PKWs auf die Fahrt ins Allgäu. Zunächst ließen dunkle Wolken Regen erwarten. Bei Kempten fügten wir eine kleine Kaffeepause ein. In Oberstorf trafen wir uns mit dem Ehepaar Bürkle. Nun starteten wir die erste Wanderung, in Tal der Trettach nach Spielmannsau. Nach etwa 2 Stunden kamen wir dort an und legten die Mittagpause ein. Inzwischen hatte sich blauer Himmel durchgesetzt und in der Sonne war es warm genug, draußen zu essen. Zurück wanderten wir eine ähnliche Strecke. Kurz vor Oberstorf gönnten wir uns noch ein Kaffee oder Bier. Nach insgesamt 18 km Wanderung hat es den meisten auch gereicht. In Westerhofen bei Sonthofen bezogen wir Quartier ? in Haus Elisabeth (wie im vergangenen Jahr). Nach dem Abendessen sorgte Herr Bürkle mit seiner Ziehorgel für Stimmung. Der nächste Morgen begann mit einem ausgezeichneten Frühstück. Nach der kalten Nacht war der Himmel wieder strahlend blau bis zum Horizont. Wir fuhren über Hindelang und Oberjoch hinauf nach Tannheim. Von dort wanderten wir zum Vilsalb-See und westlich um den See herum. Hinter dem See kehrten wir zum Mittag in der Vilsalp-Hütte ein. Es war wieder so sonnig, dass wir im Freien essen konnten. Nach der ausgiebigen Pause wanderten wir östlich um den See zurück und mit der Minibahn zurück nach Tannheim. Hier trennten wir uns und machten uns auf die Heimreise.

 

06.10. Jetzt im Herbst ließen wir unser 60+-Café wieder aufleben. Ähnlich wie bei der ersten Veranstaltung (am 10. 3. 2011) luden wir wieder zu Kaffee und Kuchen ein und garnierten den Nachmittag mit einem lockeren Unterhaltungsprogramm. Für das lockere Programm sorgten die Männer der Eintracht Kirchheim, die ich für diesen Aufritt gewinnen konnte. Vormittags traf sich meine Frau Erika mit einigen Helferinnen und Helfern, um Tische und Stühle aufzustellen und den Raum zu dekorieren. Das Kuchenbüfett war vorzüglich. Die Liedauswahl und die Darbietungen der kirchheimer Männer wusste zu gefallen. Leider war der Besuch der Veranstaltung ernüchternd. Einige der Sänger hatten ihre Frauen mitgebracht. So stellen die Kirchheimer die Hälfte der Café-Besucher.

 

04.10. Unser monatliches gemeinsames Frühstück war wiederum gut besucht (57 Teilnehmer). Als Beiprogramm hatten wir Christian Siller aus Hattenhofen eingeladen, der uns etwas über die Staufer erzählte und über die Turmbaupläne auf dem Hohenstaufen. Mit Herrn Siller hatten wir 2007 (am 30. 6. 2007) eine Radtour nach Waiblingen unternommen. Von dieser Tour besitzt mein Sohn Karsten zahlreiche Bilder. Die zeigte ich bei dieser Gelegenheit. Herr Siller hatte ein paar kleine Filme dabei. Doch die Vorführung klappte nicht so recht. Ich hätte das in Ruhe probieren sollen. Und für die Tonübertragung hätte ich andere Geräte benötigt.

 

29.09. Das gesellige Mittagessen "a la carte" fand nun schon zum 20. Mal statt. Damit hat sich Helga Eitel ein beliebtes Angebot ausgedacht, das zudem wenig Organisation benötigt. Diesmal wählte sie das Restaurant Café Waldeck in Aichelberg aus. 21 Gäste kamen nach Aichelberg. Es war ein schöner Spätsommertag. Auf der schattigen Gartenterrasse war es aber doch etwas kühl, sodass wir im Haus speisten.

 

26.09. Die Reihe der Computer-Abende von Michael Gregorg wurden nach den Sommerferien fortgesetzt. Diesmal trafen wir uns erstmals im Vereinsraum des Feuerwehrhauses, weil wir im Gemeindehaus keinen Internet-Anschluss haben, und ohne Internet können viele Fragen nicht verständlich beantwortet werden. Diesmal kamen 10 Teilnehmer - übrigens hauptsächlich Frauen. Unter anderem ging es um Sicherungsschirme gegen Viren und Trojaner und Ordnung und Organisation auf der Festplatte.

 

22.09. Für den September hatte sich Marlies Berger einen Bahnausflug nach Stuttgart ausgedacht. Ich bin zwar über drei Jahrzehnte täglich zur Arbeit nach Stuttgart gefahren, konnte heute aber sehen, dass es noch interessante Stellen in Stuttgart gibt, an denen ich noch nie gewesen bin. Wir fuhren also per Auto nach Kirchheim, dann weiter per Bahn zum Hauptbahnhof und schließlich per Bus zur Weißenhofsiedlung. Die Weißenhofsiedlung wurde 1928 als Architekturausstellung erbaut. Man baute hier zwei Dutzend Ein- und Mehrfamilienhäuser. Junge Architekten oder auch solche, die sich bereits einen Namen erworben hatten, durften hier ihre Ideen über modernes Bauen verwirklichen. Nach Beendigung der Ausstellung wurden die Häuser vermietet oder verkauft. Es zeigte sich, dass die modernen Wohnideen der Architekten bei den Mietern nicht immer angenommen wurden. In einem der Häuser ist heute ein Museum eingerichtet. Uns wurden darin die Bauentwicklungen der 20-ger Jahre erklärt. Zum Mittag kehrten wir im Naturfreundehaus auf dem Wartberg ein. Das Wetter war so spätsommerlich, dass wir im Freien essen konnten. Anschließend wanderten wir hinunter zum Egelsee und durch den Liebfriedschen Garten. Am Museum am Löwentor gönnten wir uns eine Pause mit Kaffee und Kuchen. Vom Nordbahnhof aus starteten wir die Heimreise. Für die Statistik: Es waren 15 Teilnehmer beim Ausflug dabei.

 

18.09. An diesem Sonntag fand das Zeller Dorffest statt. In der Lindenstraße hatten, wie üblich, die beteiligten Vereine ihre Verkaufsstände und Zelte aufgestellt. Leider hatte man den wohl schlechtesten Tag im September erwischt. Es regnete anhaltend. Und wenn es nicht regnete, dann war es doch lausig kalt und ungemütlich. So blieben die Gäste aus und das ganze Dorffest geriet einigermaßen kläglich. 60+ beteiligte sich mit einer Tombola. Auch die Bücherstube lockte mit einem neu geordneten Angebot. Für die Tombola hatte Robert Lay Gewinne gesammelt. Zum Beispiel wurde uns vom Fahrradladen Binder ein Fahrrad gespendet. Einige Frauen halfen, die Gewinne zu präsentieren (in den Jugendräumen des Gemeindehauses), die Lose zu verkaufen und die Gewinne auszugeben. Obwohl das Dorffest spärlich besucht war, gelang es unseren 60+-Frauen, fast alle 800 Lose zu verkaufen. Am nächsten Morgen wurden sie Reste aufgeräumt und Bilanz gezogen. Es stellte sich heraus, dass die Tombola eine Gewinn von insgesamt ? 850,- eingebracht hatte. Diese wurde von 60+ auf ? 1.000,- aufgestockt und an die Hospiz-Gesellschaft gespendet, die gerade in Göppingen eine örtliche Station aufbaut.

 

13.09. Für die Radtour im September hätte Walter Reißmüller kein besseres Wetter aussuchen können. Es war sonnig bis bedeckt, kaum Wind und nicht zu heiß. Für die Tour hatte er das Albuch ausgewählt, das zum Radfahren besonders geeignet ist. Wir trafen uns um 10 Uhr und fuhren zunächst mit dem PKW nach Steinheim am Albuch. Hier parkten wir (6 Personen) und setzten die Fahrt per Fahrrad fort. Zunächst ging es anhaltend bergauf. Zwischen Zang und Bartholomä waren wir dann am höchsten Punkt der Fahrt erreicht. Weiter ging es über Lauterburg. Ich wählte eine Abkürzung und traf mich im Felsenmeer des Wentals mit dem Rest der Gruppe wieder. Im Rasthof Wental kehrten wir zum die Mittagszeit ein. Danach folgten wir dem Gnannental und dem Hirschtal wieder zurück nach Steinheim. In Süßen wollten wir Kaffetrinken, doch das Café hatte geschlossen. Nachdem das Holzhaus in Schlat ebenfalls Ruhetag hatte, landeten wir schließlich im Café im Bad Boll.

 

06.09. Von dem Team, das monatlich das gemeinsame Frühstück vorbereitet, waren diesmal noch einige im Urlaub. Trotzdem fand es in gewohnter Weise statt und war mit 45 Teilnehmern wie üblich besucht. Übrigens war das Frühstück das 67. dieser Art. Eine kleine Panne gab es auch. Ein Ersatzmann war beauftragt worden, die bestellte Wurst abzuholen. Und der merkte nicht, dass versehentlich zu viel Wurst vorbestellt worden war. So blieb reichlich Wurst übrig, die man am Schluss an die anwesenden verkaufte. Auf ein Beiprogramm wurde diesmal verzichtet. Ursprünglich war vorgesehen, Bilder von unserer Schweiz-Reise zu zeigen. Doch war es bisher nicht gelungen, einen Termin für den Dankeschön-Abend mit Herrn Dreher zu finden. Man wollte sich bei dem Organisator der Schweiz-Reise bedanken und dabei auch die Bilderserie erstmals zeigen.

 

18.08. Für dieses gesellige Mittagessen "a la carte" hatte Helga Eitel das "Orakel" ausgewählt - ein griechisches Restaurant am Ortsanfang von Göppingen. Da war natürlich eine Anfahrt im Auto nötig. Trotzdem und trotz der Ferienzeit fanden sich 23 Gäste im Orakel. Übrigens haben 2 Männer von 60+ die Anfahrt per Fahrrad gewählt. Das Wetter war sommerlich, sodass wir in Garten essen konnten. Das Essen war ausgezeichnet und letztlich waren alle begeistert.

 

16.08. Erika und ich luden zu einem Besuch des Naturschutzzentrums Schopfloch und zu einer kleineren Wanderung ein. Einige Tage zuvor hatten wir den Ausflug geplant und erkundet. Erika kannte das Naturschutzzentrum von mehreren Besuchen mit Schulklassen. Inzwischen war das Zentrum geschlossen und umgebaut. Kürzlich wurde das Zentrum neu eröffnet - deutlich vergrößert und besser ausgestattet. Die 14 Teilnehmer fuhren in 4 PKWs hinauf zum Naturschutzzentrum. Mit einem kurzen Film über das Biosphärenreservat Schwäbische Alb wurden wir begrüßt. Dann hatten wir ausreichend Zeit, uns das kleine Museum anzuschauen. Im Hof fanden wir uns ein. Erika und ich hatten Kaffee, Kekse und andere Getränke mitgebracht. Dann fuhren wir zum Bahnhöfle und parkten dort. Bei sonnigem, aber nicht zu heißem Wetter wanderten wir zum Heimenstein und weiter zur Hindenburghütte. Unterwegs gab es einiges zu erfahren über den Riesen Heim und Burgen und Burgstellen rings um Neidlingen. An diesem Dienstag waren alle Wirtschaften in der Umgebung geschlossen. Deshalb trafen wir uns zum Abschluss noch im Biergarten des "Deutschen Kaiser" in Zell.

 

12.08. In den vergangenen Wochen hatten die Einsatzgruppen alle Verkehrszeichen von Zell fotografiert und die Bilder und Daten an Michael Gregorg abgeliefert. Dieser formatierte die Daten für die Darstellung auf der Webseite der Gemeinde Zell u. A. Dort ist das Ergebnis für jedermann einsehbar (V-Projekt). Der Bestand kann dort aktualisiert und bearbeitet werden und dient so der Verwaltung als ständige Planungsgrundlage - auch für die geplante Überarbeitung des Verkehrskonzepts. Am 12. August fand die Aktion für uns ihren Abschluss. Am Vormittag traf sich eine Abordnung von 60+ mit Bürgermeister Link, um die Bilder und Daten in Form einer CD zu überreichen. Bürgermeister Link bedankte sich bei uns. Frau Uldrian von der NWZ hielt die Übergabe für die Zeitung fest.

 

03.08. Die für den Juli geplante Radtour in den Schurwald ließ man nun stattfinden. Um 13 Uhr starteten 8 Radfahrer in Zell. Das Wetter war bedeckt und nicht zu heiß. Die Fahrt ging nach Faurndau und dann auf der alten Bahntrasse bis Birenbach. Im Tal des Herrenbach ging es weiter bis zum Stausee. In der Herrenmühle kehrten wir ein, um etwas zu trinken. Nun ging es hinauf auf die Höhen des Schurwaldes und über Wangen wieder hinunter ins Remstal. Auf dem Heimweg zogen sich dunkle Wolken zusammen. Es reichte gerade noch bis zu den ersten Häusern von Zell ? dann begann es zu regnen.

 

02.08. Wie jedes Jahr blieb im August das Gemeindehaus geschlossen, um Reinigungs- und Reparaturarbeiten durchführen zu können. So fiel auch das gemeinsame monatliche Frühstück aus. Als Ersatz boten wir am gleichen Tag einen Grillabend auf Gerhard Bazlens Grundstück an. (Ähnlich wie am 3. 8. 2010). Herr Bazlen war in dieser Zeit zur Kur. Der Grillabend konnte aber trotzdem, auf seinem Grundstück stattfinden. Das Wetter war an diesem Abend ideal. Robert Lay, Walter Dahlmann, Erika und ich sorgten im Vorfeld für Tische, Bänke, Getränke und Beleuchtung und entzündeten das Grillfeuer. Auf Wunsch einiger Teilnehmerinnen wurde die abendliche Wanderung zur Grillstelle bereits auf 17:00 Uhr angesetzt. Doch das war nicht so ideal. Zur abendlichen Wanderung fanden sich nur eine Handvoll Personen ein. Die anderen kamen direkt zum Grillplatz. Insgesamt waren es über 40 Teilnehmer. Zuerst wurde das eigene Grillgut gebrutzelt. Viele hatten auch Salate, Tomaten, Gurken, Eier u.ä. mitgebracht. Als es dämmerte, sammelte sich die ganze Gruppe um ein Lagerfeuer. Herr Bürkle hatte seine Ziehharmonika mitgebracht. So wurden noch zahlreiche Lieder angestimmt. Etwa um 22:00 Uhr machten wir uns auf den nächtlichen Heimweg nach Zell.

 

25.07. Ende Juli lud Michael Gregorg wiederum zu einem Computerabend ins Gemeindehaus ein. Es traf sich ein ähnlicher Personenkreis wie im Juni (18 Personen). Diesmal ging es darum, wie man auf der Festplatte seines Computers Ordnung hält, damit man seine Dateien auch wieder findet und bearbeiten kann.

 

21.07. Für das gesellige Mittagessen "a la carte" hatte Helga Eitel wieder einmal die zeller Pizzeria "Il Pomodoro" ausgewählt. Wir hatten Glück. Wir erwischten einen wunderschönen, sonnigen Mittag (das war in diesem Juli selten). Wir konnten im Garten sitzen. In dem kleinen Restaurant hätten die 28 Gäste gar nicht alle Platz gefunden.

 

20.07. Die für Juli geplante Radtour in den Schurwald wurde wegen Regen abgesagt und auf später verschoben.

 

16.07. Einmal im Jahr lädt die evangelische Kirchengemeinde freiwillige Helfer ein, das Gemeindehaus etwas gründlicher zu reinigen. In der Regel findet das kurz vor den Sommerferien statt. Nachdem 60+ das Gemeindehaus häufig nutzt, fühlen wir uns auch angesprochen, beim Großputz kräftig mitzuhelfen. Diesmal stellte 60+ zwölf Helfer und damit mehr als die Hälfte aller Freiwilligen. Wie in den vergangenen Jahren reinigten wir die Tische und Stühle und führten kleinere Reparaturen durch. Eine andere Gruppe reinigte die Küche und die Einbauschränke. Eine Gruppe von unseren Männern kümmerte sich um die Außenanlagen und den Garten. Da gab es zahlreiche Büsche und Hecken zurückzuschneiden. Allen Helfern vielen Dank.

 

15.07. Den Tagesausflug per Bahn im Juli hatte sich wiederum Marlies Berger ausgedacht und organisiert. Um 08:15 Uhr trafen sich 23 Teilnehmer am Friedhofsparkplatz. Ab Kirchheim ging es per Zug nach Murrhardt, wo man sich mit dem Führer, Herrn Schweizer, traf. Dieser zeigte uns zunächst das Carl-Schweizer-Museum, eine naturkundliche Sammlung. Zum Mittagessen waren wir im Gasthof "Hirsch" angemeldet. Nachmittags machte Herr Schweizer eine Stadtführung mit uns ? in die Altstadt, zum ehemaligen Kloster und zu der Waltrichskapelle. An diesem Platz befand sich früher ein römisches Heiligtum. Am späten Nachmittag machten wir uns wieder auf die Heimreise.

 

12.07. Der Sommer 2011 wird zwar als zu kalt und wenig sommerlich angesehen. Genau besehen gab es aber auch einige heiße, hochsommerliche Tage. Einen solchen heißen Tag mit bis zu 34 Grad C erwischten wir für einen Nachmittagsausflug nach Stuttgart. Walter Reißmüller hatte ihn vorbereitet. 12 Teilnehmer machten mit. Mit PKWs fuhren wir nach Stuttgart Gaisburg zum ehemaligen Schlachthof. In einem Verwaltungsgebäude des ehemaligen Schlachthofs ist heute ein Schweine-Museum. Hier ist alles ausgestellt, was irgendwie mit Schweinen zusammenhängt: Sparschweine aller Art, Spielzeug aus Holz oder Plüsch. Der Fantasie der Hersteller sind wirklich keine Grenzen gesetzt. Nachdem wir uns die vielfältigen ?Schweinereien? gründlich angesehen hatten, trafen wir uns noch im Garten zu einem Erfrischungsgetränk oder einem Eisbecher.

 

05.07. Das gemeinsame Frühstück im Juli war wiederum sehr gut besucht (62 Teilnehmer). Die Organisatoren hatten das schon geahnt und reichlich Brot, Käse und Wurst besorgt. Am Ende war dann auch dieses reichhaltige Büffet leergeräumt. Als Beiprogramm war Herr Kadel vom Gesundheitsamt Göppingen bei uns. Er sprach zu uns unter dem Thema ?Depression ? eine Volkskrankheit?. Für mich war es vollkommen neu, welche Rolle Depressionen in Deutschland spielt und dass sie oft mit dem Selbstmord enden. Wichtig auch die Tatsache, dass Laien beim Umgang mit Suizidgefährdeten vollkommen falsch reagieren.

 

01.07. Das "Matjes-Essen nach Hausfrauenart" durfte auch in diesem Jahr nicht fehlen. Etliche 60+-Mitglieder warteten schon darauf, dass Bärbel Seefeldt wieder ihre Köstlichkeiten auftischt. Das war nun schon die 5. Veranstaltung dieser Art. Frau Seefeldt hatte reichlich Heringsfilets eingekauft. 42 Teilnehmer genossen sie ausgiebig. Dazu wurden noch einige Portionen an Personen verkauft, die an dem Freitagabend nicht dabei sein konnten. Letztlich fand alles seine Abnehmer.

 

27.06. Ende Juni lud Michael Gregorg wiederum zu einem Computerabend ins Gemeindehaus ein. Es traf sich ein ähnlicher Personenkreis wie am 9. Mai (17 Personen). Herr Gregorg griff die Grundlagen-Themen des ersten Abends nochmals auf und vertiefte sie.

 

22.06. Einen Halbtagesausflug nach Schwäbisch Gmünd hatte Walter Reißmüller ausgesucht und vorbereitet. Im ausgehenden Mittelalter war Gmünd eine freie Reichsstadt und gehörte nicht zu Württemberg. Vor diesem Hintergrund blieb die Stadt katholisch und schloss sich nicht der Reformation an. Ein Erbe aus der streng katholischen Zeit ist der Kreuzweg und die Wallfahrtskirche St. Salvator. Heute ist beides saniert. Man kann eine Führung buchen, die den Keuzweg uns die in den Fels gehauene, doppelstöckige Kirche erläutert. Bei etwas wechselhaftem Wetter trafen sich 18 Teilnehmer am Friedhofsparkplatz und fuhren mit PKWs nach Schw. Gmünd. Hinter dem Bahnhof trafen wir uns mit der Stadtführerin. Auf der kleinen Wanderung gab es viel zu erfahren. Zum Ausklang fuhren wir nach Lorch, um im Café Muckensee zu Kaffee und Kuchen einzukehren ? gerade noch rechtzeitig, ehe ein heftiger Regenschauer niederprasselte.

 

16.06. Während ich mich auf der zuvor beschriebenen Reise in die Schweiz befand, traf man sich daheim auch zu dem monatlichen, geselligen Mittagessen "a la carte". Diesmal hatte Helga Eitel das "Ratsstüble" in Weilheim ausgewählt. 19 Teilnehmer trafen sich dort zu einem guten Essen.

 

15.06. Während eine kleinere Gruppe von 60+ die Reise in die Zentralschweiz genossen, organisierte Walter Reißmüller eine Radtour in das große Lautertal. Dazu war eine Anfahrt per PKW erforderlich. Die 6 Männer und eine Frau fuhren mit drei PKWs und ihren Fahrrädern nach Indelhausen ins Tal der großen Lauter. Nun setzte man die Fahrt per Fahrrad fort. In Hayingen sah man sich das Naturtheater an, wo gerade die Kulissen der nächsten Aufführung aufgebaut wurden. Weiter ging es nach Zwiefalten und ins Kloster Obermarchtal. Auf der Rückfahrt nach Indelhausen legte man noch einen Abstecher ins Wolfstal ein. Auch eine abschließende Einkehr gab es. Dazu steuerte man das Deutsche Haus bei Gruibingen an.

 

14. bis 19.06. Als Sommerreise schlug Michael Dreher eine Fahrt nach Luzern (Schweiz) vor. Er kennt dort eine Art Schullandheim. Dort war er schon mehrfach mit Schulklassen. Er übernahm auch die Organisation der Reise. Freilich lohnt sich bei einer kleinen Gruppe kein Reisebus. Auch für die Verpflegung hatten wir selbst zu sorgen. Diese Art des Reisens fand nicht überall Zustimmung. Letztlich fanden sich nur 9 Teilnehmer ? aber es war eine nette Gruppe mit durchweg guter Laune. Herr Johann verfasste einen Bericht über die Reise. Diesen werde ich im Folgendem übernehmen:
"60+ auf Wilhelm Tells Spuren". Vom 14.6. bis 19.6. erkundete eine Gruppe aus 60 + die Zentralschweiz rund um den Vierwaldstätter- und Zugersee. Michael Dreher, Initiator der Reise, kennt diese Gegend aus dem FF - hat er diese Gegend doch als Lehrer und Betreuer mit seinen Schülern bereits 17 Mal besucht. Warum diese Reise nicht mal mit jung gebliebene Senioren durchführen war seine Devise. Im Vorfeld unserer Reise hat er einen Film, von seinen Schülern zusammengestellt, im Gasthaus ?Deutscher Kaiser? gezeigt und damit unser Interesse für diese Gegend geweckt.
Mit Privatautos ging die Fahrt von Zell u. A. über die Autobahn durch den Hegau, vorbei am Hohentwiel über Schaffhausen und Zürich nach Baar, wo wir die Höllgrotten, die schönsten Tropfsteinhöhlen der Schweiz besichtigten. Anschließend fuhren wir nach Zug am Zugersee. Dort spazierten wir entlang der herrlichen Uferpromenade vorbei an einem Kleintiergehege. Danach stärkten wir uns nahe der Altstadt mit einer original Zuger Kirschtorte. Nicht wenige waren der Ansicht nicht die bestellte Torte erhalten zu haben, da die Torte ohne Kirschen so gar nicht unser Vorstellung, geprägt durch die uns bekannte Schwarzwälder Kirschtorte, entsprach. Nach dem ersten Happen bemerkten wir unseren "Irrtum", denn das Biskuit enthielt zwar keine Kirschen, dafür aber reichlich Kirschwasser. Zufrieden und leicht beschwingt, besuchten wir anschließend bei strahlendem Sonnenschein die wunderschöne Zuger Altstadt. Wir fuhren weiter nach Einsiedeln. Hier besichtigten wir das Benediktinerkloster und den zugehörigen Klostergarten. Am Spätnachmittag erreichten wir Walchwil am Zugersee und unser Ferienhaus Hinterberg am Zugerberg in 950 m ü. M. Das Haus ist für Gruppenreisende und Selbstversorger vorgesehen. Hier nahmen wir während unseres Aufenthaltes unser selbstzubereitetes, Frühstück, Kaffee und Abendessen ein. Mit gemeinsamen Spielen rundeten wir die Abende ab. Unser Besuchsprogramm begann mit einer Schifffahrt über den Vierwaldstättersee von Brunnen nach Luzern mit anschließender Altstadtbesichtigung. Danach Weiterfahrt von Luzern über den Vierwaldstättersee in den Urnersee bis Flüelen, vorbei an Rütli, wo 1307 der Rütlischwur stattfand. Dies war der erste Zusammenschluss der Urkantone Schwyz, Uri, Unterwalden zum Bündnis der Eidgenossenschaft. Nach kurzem Stopp an der Tellsplatte / Tellskapelle kehrte unser Schiff nach Brunnen, unserem Ausgangspunkt zurück. Ein herrlicher Tag mit vielen Eindrücken ging zu Ende. Den nächsten Tag fuhren wir mit einer Zahnradbahn auf die 1797 m ü. M. gelegene Rigi-Kulm, hoch über dem Vierwaldstätter-, Zuger- und Lauerzersee Von hier oben hatten wir einen sensationellen Ausblick auf Küssnacht am Zugersee bis nach Luzern mit dem Hausberg Pilatus sowie Teile der Alpen. Anschließend fuhren wir nach Altdorf. Beim Ortsrundgang Besichtigung des Tell-Denkmales und des Tell-Spielhauses. Danach Fahrt zur Peter und Paul-Kirche, der Tellskapelle und des Tell-Museums in Bürglen, laut Überlieferung die Heimat Wilhelm Tells. Am 3. Tag besichtigten wir die unserem Ferienhaus gegenüberliegende Käserei und die Herstellung der bekannten Käsesorten Gruyere, Walchwiler Bergkäse und Rossbergkäse. Die Milch wird von den Bergbauern aus der nahen Umgebung geliefert. Es wird sowohl Biomilch sowie herkömmliche Milch zu Milchprodukten verarbeitet. Nachmittags fuhren wir nach Luzern. Entlang dem Seeufer vorbei an blühenden Parkanlagen und Prachtbauten gingen wir zum Gletschergarten, ein von Wilhelm Amrein-Troller 1872 beim Bau eines Weinkellers unter einer Wiese entdecktes Naturdenkmal - eine Entdeckungsreise durch 20 Millionen Jahre. Man erlebt den Wandel vom subtropischen Palmenstrand am Meer bis zur Gletscherwelt der Eiszeit.
Das Museum zeigt durch Gletscher entstandene Gletschertöpfe, Gletscherschliffe, Findlinge, alte versteinerte Muscheln und Palmblätter, Geologische Schichten, Alpenmineralien sowie Alpenflora. Im Garten sieht man ein Modell wie ein Gletschertopf entsteht sowie einen hölzernen Aussichtsturm mit Blick über die Luzerner Altstadt zum Pilatus. Weitere Attraktionen sind das Alhambra, ein Spiegellabyrinth aus dem Jahr 1896 und Amrein-Trollers Wohnhaus. Im Parterre dieses historischen Gebäudes aus dem Jahr 1874 befinden sich eine kulturhistorisch einmalige Sammlung von Alpenreliefs und das weltweit älteste große Gebirgsrelief (6,7 m x 3,9 m) der Zentralschweiz von Franz Ludwig Pfyffer von Wyher in 40-jähriger Arbeit erstellt sowie ein Stadtmodell von Luzern. Im Gletschergarten befindet sich ein in die natürliche Felswand gehauener Löwe - "der sterbende Löwe von Luzern" - zum Andenken an den Heldentod gefallener Schweizer. Am vorletzten Tag fuhren wir nach Luzern zum Verkehrshaus. Attraktionen waren hier Dampf- und Elektroloks, Automobile, Flugzeuge und Transportsysteme verschiedener Epochen sowie das Planetarium. Neben dem konzentrierten Besuchs- und Besichtigungsprogramm hat die Gegend landschaftlich, kulturell und touristisch wirklich sehr viel zu bieten. Zum Abschied fuhren wir am letzten Abend zum Abendessen zur Berggaststätte Pfaffenboden oberhalb unseres Feriendomizils. Die Reise auf Wilhelm Tells Spuren war rundum gelungen, harmonisch, interessant und sehr informativ. Wir haben viel gelernt und könnten uns sehr wohl eine weitere Reise dorthin vorstellen.

 

09.06. Nachdem Bürgermeister Link uns am 18. Mai den Wunsch vorgetragen hatte, die Zeller Verkehrsführung zu dokumentieren, trafen sich Freiwillige, um die Aktion auf den Weg zu bringen. Wir teilten die Markung von Zell in vier Gebiete und die Helfer in vier Teams (Lay, Dahlmann, Güth und Degen). Michael Gregorg übernahm die Organisation und die Weiterverarbeitung der gesammelten Informationen. Das Ergebnis findet sich inzwischen unter "V-Projekt" auf der Webseite der Gemeinde und soll dort als ständig aktualisierter Katalog der Verkehrsbeschilderung von Zell dienen.

 

07.06. Für das gemeinsame Frühstück im Juni hatten wir wiederum ein interessantes Beiprogramm. Dieter Schart aus Betzgenriet, der schon mehrfach bei uns war und sein Thema aus philosophischer Sicht beleuchtete, hatte sich diesmal das Thema ?Wonach der Mensch sich sehnt?. Als Philosoph lenkte er die Gedanken dabei weniger auf die Erfüllung besonderer Wünsche ? etwa nach Reichtum, Gesundheit oder Macht. Glück und Zufriedenheit hängen davon ab, wie weitgehend der Einzelne sich frei und eigenverantwortlich entscheiden kann. Dass dieses Frühstück mit 62 Personen wiederum besonders gut besucht war, lag aber wahrscheinlich nicht am Beiprogramm. Auch diesmal reichten Brot, Wurst und Käse nicht, sodass wir schnell noch Nachschub besorgten.

 

25.05. Schon lange hatte Robert Lay im Sinn, einen Ausflug nach Dapfen auf die Schwäbische Alb zu unternehmen. Um 13:00 Uhr traf man sich am Friedhofsparkplatz und fuhr mir einigen PKWs über Münsingen auf die Albhochfläche.15 Teilnehmer waren dabei. (Ich selbst war zu dieser Zeit in der Osttürkei. Im Mittelpunkt des Ausflugs stand eine Führung durch die "Pralinen-Akademie". Das ist eine Werkstatt, in der allerhand Sorten von Pralinen hergestellt werden. Neben einigen köstlichen Proben gab es die Möglichkeit, sich reichlich mit Süßigkeiten einzudecken. Eine kleine Wanderung auf der Alb und schließlich die Einkehr in Zainingen gehörten ebenfalls zu dem Ausflug.

 

24.05. Da unseren Radtouren der Ruf anhaftet, sie seien für Frauen zu

anstrengend und wir würden zu schnell fahren (was meistens nicht der Wirklichkeit entspricht), lädt Lisa Bergmann die Frauen gelegentlich zu einer leichteren Ladies-Tour ein. In diesem Mai führte die Ladies-Tour eine Runde durch unsere Voralblandschaft. 8 Frauen machten mit. In Kirchheim machte man Station und gönnte sich ein Eis. Zum Abschluss kehrte man im Biergarten des "Deutschen Kaisers" ein. Dazu fanden sich auch einige Männer ein.

 

19.05. Für das gesellige Mittagessen "a la carte" im Mai hatte Helga Eitel die Gaststätte "Löwen" in Boll ausgewählt. Diesmal war ich wieder dabei und konnte mich überzeugen, dass ein gemeinsames Essen immer zieht, besonders, wenn man dafür nichts vorbereiten oder arbeiten muss. Immerhin 25 Teilnehmer von 60+ waren nach Bad Boll gefahren.

 

19.05. Im Mai organisierte Walter Reißmüller eine kleinere Radtour in der Voralb. Diesmal fanden sich nur 6 Teilnehmer. Bei sonnigem Wetter radelte man über Dürnau nach Eschenbach und weiter über den Gewerbepark nach Heiningen. Zum Ausklang gab es noch Kaffee und Kuchen im Café Mayer im Einkaufszentrum Reutter.

 

18.05. Der Bau der beiden Kreisverkehre und die damit zusammenhängenden Verkehrsumleitungen hatten das Thema Verkehrsführung in Zell aufgewirbelt. Der Gemeinderat hatte sich mehrfach mit verschiedenen Änderungswünschen der Anwohner zu befassen. Dabei zeigte sich, dass es kaum aktuelle Unterlagen gibt. Bürgermeister Link wünschte sich eine systematische Aufnahme aller Verkehrszeichen von Zell. Er fragte bei 60+ an, ob wir diese Aufgabe nicht übernehmen könnten (damit sie die Gemeinde nichts kostet). Er lud die Männer ins Rathaus ein, die auch schon den Schülerlotsendienst übernommen hatten. 14 Männer von 60+ trafen sich im Rathaus. Alle waren bereit, bei der neuen Aufgabe mitzuhelfen.

 

10.05. Als Wanderziel hatte Gerhard Bergmann für die Maiwanderungdas Oberholz bei Göppingen ausgewählt. Da war natürlich eine Anfahrt per PKW erforderlich. 21 Wanderer machten mit. Das Wetter war sonnig und schwül. Der angekündigte Regen ließ aber auf sich warten. Er ging erst am Abend nieder, als wir wieder zurück waren. Die Wanderung im schattigen Wald war angenehm. Einige Wochen zuvor hatte es nicht mehr geregnet. Die Pflanzen am Waldboden waren total vertrocknet. Zur geselligen Einkehr fuhren wir nach Bartenbach.

 

09.05. Michael Gregorg moderierte einen lockeren Informationsabend über das Thema "Computer". 16 Besucher kamen. Überraschenderweise waren davon die Hälfte Frauen. Bei diesem ersten Abend ging es um die Bestandteile des Rechners und welche Funktion diese haben. Es ist daran gedacht, diesem Informationsabend monatlich weitere Abende folgen zu lassen, in denen man einzelne Fragen umfassend und allgemeinverständlich behandeln kann.

 

03.05. Auch im Mai war unser gemeinsames Frühstück besonders gut besucht. Die 63 Teilnehmer räumten das Büfett so gründlich, dass wir auf die Schnelle noch Brot, Käse und Wurst besorgen mussten. Das Beiprogramm hatte Robert Lay organisiert. Er hatte Frau Lutz vom Kreisseniorenrat Göppingen eingeladen, die uns über die Themen ?Patientenverfügung?, ?Vorsorgevollmacht? und ?Betreuungsverfügung? informieren wollte. Einige Tage zuvor hatte Frau Lutz eine Augenoperation zu überstehen. Sie ließ sich deshalb von ihrem Stellvertreter vertreten. Wer sich noch besser informieren wollte, konnte für 4 ? das neue Heft des Kreisseniorenrates erwerben.

 

27.04. Für Ende April hatte sich Marliese Berger einen Bahnausflug nach Blaubeuren ausgedacht. Zunächst trafen sich 13 Personen, um per Bus nach Göppingen und dann mir der Bahn über Ulm nach Blaubeuren zu fahren. Ich wäre gern mitgefahren, hatte aber am Vormittag noch eine Chorprobe in Kirchheim. Ich entschloss mich dann per Auto nach Blaubeuren zu fahren und mich dort mit der Gruppe zu treffen. Ich traf um 11:30 Uhr in Blaubeuren ein ? gerade in dem Moment, als die Reisegruppe den Bahnhof verließ. Dort hatte sich die Gruppe mit einer Stadtführerin getroffen. Wir unternahmen eine Wanderung zum Blautopf. Zum Mittagessen waren Wir im ?Adler? in der Altstadt angemeldet. Danach erfolgte ein Besuch im Kloster und der mittelalterlichen Badstube des Klosters. Auf dem Weg zurück zum Bahnhof kehrten wir noch in einem Café ein, das für seine besonders guten Kuchen und Torten bekannt ist. Nun trennte ich mich von der Gruppe, um mit Erika per Auto heimzufahren. Die Rückfahrt per Bahn über Ulm und Göppingen dauerte dann noch deutlich länger.

 

20.04. Für den April hatte sich Walter Reißmüller eine Radtour in den Raum Kirchheim und ins Lenninger Tal ausgedacht. 8 Radler fanden sich zu der Tour ein. Man fuhr über Weilheim nach Dettingen und weiter bis Kirchheim. Im Teckcenter gönnte man sich eine Verschnaufpause, ehe es durchs Wiestal wieder nach Hause ging.

 

19.04. Zu meinen jährlichen Busreisen habe ich die Teilnehmer jeweils zu einem Vorbereitungstreffen ins Nebenzimmer des "Deutschen Kaisers" eingeladen. Dort konnte man das Reisprogramm nochmals genauer vorstellen, sagen, was die Teilnehmer mitnehmen sollten oder wer ggf. besondere Aufgaben übernehmen sollte. Zu einem solchen Vorbereitungstreffen lud nun auch Michael Dreher ein. Da wir diesmal mit eigenen Autos fahren wollten und für die Verpflegung selbst sorgen mussten, gab es eine lange Liste von Dingen, die jemand mitnehmen musste oder um die sich jemand kümmern musste. 9 Teilnehmer.

 

14.04. Das gesellige Mittagessen "a la cart" im April fand mal wieder in Zell statt, genauer gesagt in der "Sonne" in Pliensbach. Ich hatte diesmal keine Zeit, aber auch ohne mich fanden sich 23 Essensgäste ein. Bei dem reichlichen Essen ist gewiss jeder satt geworden.

 

11.04. Seit Anfang April hatten sich einige sommerliche Tage aneinandergereiht. Auch bei unserer Blütenwanderung erwischten wir prächtiges Wetter. Als Wanderziel hatte ich das Gebiet um das "Käppele" bei Dettingen ausgewählt. 12 Wanderer nahmen teil, es hätten ruhig ein paar mehr sein dürfen. An der alten Steinbrücke in Dettingen stellten wir unsere PKWs ab. Noch innerhalb der Ortschaft zeigte ich den Hügel auf dem einst das Schloss stand, das dem Dorf füher seinen Namen gab ?Dettingen am Schlossberg?. Dann wanderten wir durch die blühenden Streuobstwiesen hinauf zum Käppele. Wir wanderten weiter bis zu den Spuren der Burg Tiefenbach (eine der Rodungsburgen bei Dettingen. Auf einem anderen Weg wanderten wir wieder hinunter ins Lautertal. Auf Wunsch der Teilnehmer besuchten wir noch den Werksverkauf der Firma Gubor / Rübezahl in Dettingen. Schließlich trafen sich alle noch im Biergarten des "Deutschen Kaiser" in Zell.

 

05.04. Auch wenn die Osterfeiertage in diesem Jahr extrem spät lagen, gestalteten wir das gemeinsame Frühstück im April als Osterfrühstück. Die Tische waren österlich geschmückt und das Büfett mit Lachs, Pastete und bunten Eiern besonders reichhaltig. Auch wenn es diesmal kein Beiprogramm gab, war der Besuch mit 62 Teilnehmern besonders gut. Dabei hatten wir heute wenig Platz. Der Raum war geteilt und der kleinere Teil durch Theaterkulissen belegt. Wir beschränkten uns also auf den größeren Teil des Raumes und dekorierten das Büfett im Foyer.

 

24.03. Ähnlich wie am 3. März lud Erika die Frauen ins Gemeindehaus ein, um Tischschmuck zu basteln. Diesmal stand Ostern vor der Tür. 10 Frauen bastelten aus Papier und Pappe Osterhasen für unser Osterfrühstück.

23.03. Der letzte Spieleabend in diesem Winterhalbjahr fand am 23. März statt, auch diesmal organisiert von Gerhard Neuper. Wenn ich es richtig weiß, beteiligten sich diesmal 18 Mitspieler.

 

21.03. Schon seit einiger Zeit planten wir einen Persischen Abend. Wir verschoben ihn mehrfach, bis alle Beteiligten Zeit hatten. Mehr zufällig erwischten war den 21. März, der in Persien als Frühlingsanfang und besonderer Feiertag begangen wird. An diesem Feiertag wird ein Tisch dekoriert mit sieben Dingen, die in der persischen Sprache alle mit dem Buchstaben ?s? beginnen. Sigrun Pourfard dekorierte einen solchen Tisch und erklärte den persischen Brauch. Herr Johann zeigte Bilder von der letzten Reise in den Iran, die Pourfards organisiert hatten und an der eine ganze Reihe von 60+-lern teilgenommen hatten. Ali Pourfard las ein Gedicht vor, und gab damit eine Kostprobe der persischen Sprache und in die Kunst der persischen Dichter, die auch heute noch verehrt werden. Sigrun Pourfard hatte allerhand verschiedene persische Speisen bereitet (verschiedene Reisspeisen und Nachtisch). Zum persischen Abend kamen 52 Besucher. Als Kostenbeteiligung hatten wir ? 8,- verlangt. Da blieb einiges übrig. Sigrun Pourfard hatte gebeten, den Überschuss an eine Schule in Indien zu überweisen ? ein Projekt, das sie schon seit Jahren unterstützt. Nachden Sigrun den Betrag noch kräftig aufrundete, konnten ? 400,- nach Indien überwiesen werden.

 

17.03. Das 14. fand im Ochsen in Gammelshausen statt. An diesem Tag gab es im "Ochsen" ein volkstümliches Musikprogramm und Maultaschen, so viel man vertragen konnte. Von 60+ fanden sich 19 Gäste ein, die dieses Ereignis nicht verpassen wollten.

16.03. Für die erste Radtour im Jahr hatte sich Walter Reißmüller eine kleinere Fahrt nach Bünzwangen ausgedacht. Dort gibt es eine Dauerausstellung von Matthias Grünenwald. Hier ist aber nicht jener weltberühmte Grünewald gemeint, der im 16. Jahrhundert den Isenheimer Altar und ähnliche bekannte Kunstwerke hinterließ. Der Matthias Grünewald, dem man in Bünzwangen gedenkt, wurde vor 160 Jahren dort in einer armen Familie mit vielen Geschwistern geboren. Trotz der schlechten Voraussetzungen gelang es ihm die Kunstakademie in Stuttgart erfolgreich zu absolvieren. Immerhin konnte er von seinen Kunstwerken leben und hinterließ zahlreiche sehenswerte Gemälde und Skizzen. Einige Freiwillige betreiben ein paar Stunden in der Woche ein Café. Mit dem Gewinn möchte man letztlich eine Gemeindehalle finanzieren. Dort sind wir vor der Rückfahrt noch kurz eingekehrt. Übrigens waren 8 Radler dabei.

 

10.03. Unter dem Namen "60+-Café" luden wir zu einer unterhaltsamen Kaffeestunde ins Gemeindehaus ein. Einerseits sollte der Kaffeemachmittag en älteren Senioren wieder etwas bieten, nachdem das Mittagessen entfallen war. Gleichzeitig wollte man den Kreis der Eingeladenen etwas vergrößern. Für den Kaffeenachmittag hatten einige Frauen schöne Kuchen und Torten gespendet. Erika hatte die Tische besonders liebevoll geschmückt. Zur Unterhaltung der Gäste hatte Herr Bürkle sein Akkordeon dabei und sorgte für Musik. Das Konzept des Nachmittags ist voll aufgegangen. Guten Kaffee und Kuchen in netter Gesellschaft und ansprechendem Ambiente. Dazu ein lockeres Programm. Die 35 Gäste waren voll des Lobes. Jedenfalls soll das 60+-Café gelegentlich wiederholt werden.

 

03.03. Am Nachmittag lud Erika Güth die Frauen ins Gemeindehaus ein, um mit ihnen Tischschmuck für den geplanten Kaffeenachmittag zu basteln. 8 Frauen fanden sich ein. Unter ihren geschickten Händen entstanden etliche bunte Tulpen aus farbigem Papier, die man in kleine Blumentöpfchen "pflanzte".

 

03.03. Es war vorgesehen, den Neubau des Kreisverkehrs am Gewerbegebiet Wengen bis zum 10. Dezember fertigzustellen. Doch dann überraschte der frühe Wintereinbruch die Straßenbauer. Zum Jahresbeginn dauerte es noch eine Weile, bis der Boden aufgetaut und so weit abgetrocknet, war dass die Baustelle beendet werden konnte. Entsprechend lange benötigte man die Verkehrsumleitung und ebenso lange versahen wir den Schülerlotsendienst. Als das Ende abzusehen war, lud Bürgermeister Link alle Schülerlotsen zu einem Mittagessen in den "Deutschen Kaiser" ein, um sich bei den Helfern zu bedanken.

 

01.03. Zum gemeinsamen Frühstück im März kamen 45 Besucher. Nach dem üblichen Sturm auf das Frühstücksbüfett folgte wie üblich der kurze Rückblick auf die Angebote des vergangenen Monats und die geplanten Veranstaltungen im Monat März. Ein Beiprogramm hatten wir auch diesmal wieder. Dazu war Herr Holzäpfel aus Uhingen zu uns gekommen. Er zeigte uns Bilder zum Thema ?Baum und Mensch?. Er zeigte Bilder alter Bäume, die schon Jahrhunderte mit Stürmen und Unwetter überstanden hatten. Dazu suchte er vergleichbare Menschen, die in ähnlicher Weise durch ein langes, arbeitsreiches Leben, durch Krankheit und Entbehrung gezeichnet waren.

 

25.02. Für das gesellige Mittagessen "a la carte" hatte Helga Eitel mal wieder den "Deutschen Kaiser" in Zell ausgewählt. So ersparte man sich eine längere Anfahrt. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, kamen 25 Teilnehmer. Ursprünglich war das gesellige Mittagessen für den 18. Februar geplant. Doch da hatte sich im "Deutschen Kaiser" ein Bus mit Mittagsgästen angemeldet. Wir wichen deshalb auf die folgende Woche aus.

 

23.02. Auch in Februar sollte ein Spieleabend stattfinden. Dafür hatte ich Gerhard Neuper Mittwoch den 23. ausgesucht. Mittwochs hatte ich freilich keine Zeit. Doch 18 andere Mitspieler waren mit Feuereifer dabei.

 

22.02. Für den Februar hatte Marlies Berger einen Bahnausflug nach Pforzheim geplant und vorbereitet. 16 Teilnehmer ließen sich von dem winterlichen Wetter nicht abschrecken und kamen zu früher Stunde zum Friedhofsparkplatz. Per Bahn ging es von Göppingen über Stuttgart, Vaihingen und Mühlacker nach Pforzheim. Zuerst hatten wir eine Führung durch das Technische Museum der pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie. Hinter diesem Namen verbergen sich einige Werkräume mit alten Maschinen und Halbautomaten. So bekommt man eine Vorstellung, wie vor 50 oder 100 Jahren Goldkettchen oder anderer Schmuck hergestellt wurde. Nicht weit entfernt von diesem Museum ist das Pforzheimer Schuckmuseum. Dort hatten wir unser Mittagessen bestellt. Anschließend besuchten wir die Sonderausstellung ?Pretiosen der Habsburger?. Offenbar sammelte man früher seinen Reichtum nicht in Form von Aktienpaketen oder Konten auf der Bank, sondern in Kunst- und Wertobjekten in irgendwelchen Schatzkammern. So sammelten die Herrscher von Österreich, die Habsburger eine unübersehbare Vielfalt an Gold- und Silberschmuck, Edelsteinen und Gemmen, Gemälden, Teppichen, Waffen und anderem mehr. Wer noch nicht genug von den Pretiosen hatte, konnte sich die Dauerausstellung anschauen: unterschiedlichen Schmuck aus vielen Jahrhunderten. Die Mehrzahl von uns genoss lieber Kaffee und Kuchen. Danach war es Zeit, sich auf die Heimreise zu machen. Übrigens war heute Morgen Lokführerstreik. Wir überlegten, ob wir da nicht lieber per PKW fahren sollten. Der erste Zug in Göppingen hatte etwas Verspätung. Im Laufe des Tages merkten wir von den Streik dann nichts mehr.

 

07.02. Drei Wochen nach dem Bilderabend über Peru setzte ich die Fortsetzung an. Im Bilderabend über Peru 2 ging es hauptsächlich im das Kernland der Inkas, um Cuzco und Machu Picchu. Natürlich kamen bei der zweiten Auflage es gleichen Themas weniger Besucher. Immerhin waren es noch 26. In der Rückschau betrachtet, war der zweite Abend wohl der interessantere und bessere.

 

01.02. Auch bei diesem gemeinsamen Frühstück konnte sich das Frühstücksteam über einen guten Besuch erfreuen. 54 Besucher fanden sich ein. Das reichhaltige Büfett wurde gründlich geräumt. Ein Beiprogramm gab es auch. Frau Dr. Schützler zeigte Bilder von einer Schottlandreise. Dieses Beiprogramm hatten wir schon länger im Sinn. Doch wegen Terminschwierigkeiten hatten wir es immer wieder verschoben.

 

25.01. Den Ausflug nach Plochingen hatte sich Michael Gregorg einfallen lassen und vorbereitet. Wir trafen uns um 09:15 Uhr am Friedhofsparkplatz um mit PKWs nach Plochingen zu fahren. 18 Teilnehmer fuhren mit. Da es diesmal um technische Themen ging, waren die Männer deutlich in der Mehrzahl. Wir bekamen zunächst eine äußerst interessante Führung durch das S-Bahn-Depot. Hier werden alle S-Bahn-Züge des mittleren Neckarraumes gereinigt, gepflegt und repariert. Es gibt hier mehrere Hallen mit Einrichtungen, mit denen man einen kompletten S-Bahn-Zug anheben kann, damit er auch von unten repariert werden kann. Es gibt Waschanlagen, die einen ganzen Zug reinigen können. Graffitis und mutwillige Beschädigungen werden besonders behandelt. Besonders beeindruckt hat mich eine Art Drehbank, auf der abgefahrene Randkränze nachgedreht werden können, ohne die Achse auszubauen. In Plochingen ist auch ein zentrales Stellwerk, in dem alle S-Bahnen überwacht werden. Es wird angezeigt, wo sich jeder einzelne Zug gerade befindet. Nach Bedarf werden die Fahrwege geschaltet. Zum Abschluss hatten wir die Möglichkeit, in der Betriebskantine Mittag zu essen.

 

21.01. Geselliges Mittagessen "a la carte". Für dieses Mittagessen hatte Helga Eitel das Restaurant "Schäferhof" in Zell ausgewählt. So brauchten die meisten der 24 Teilnehmer keine Anfahrt per PKW. Wie immer schmeckte es den Teilnehmern in geselliger Runde besonders gut.

 

20.01. Das Mittagessen für ältere Senioren fand heute zum 11. Mal statt, nachdem es in den Vorjahren schon weitere 33 ähnliche Angebote unter Wolfgang Holzschneiders Regie gegeben hatte. Mit diesem Mittagessen im Januar beendete man die Reihe dieser Angebote. Die Zahl der älteren Mitbürger, für die das Mittagsmenü gedacht war, war ohnehin schon recht klein. Im Laufe des vergangenen Jahres schrumpfte die Zahl der Senioren weiter, meistens aus gesundheitlichen Gründen. Letztlich lohnte sich der große Aufwand für die wenigen Teilnehmer nicht mehr. Bei dem letzten Mittagessen gab es Szegediner Gulasch mit Schupfnudeln und Kraut.

 

19.01. Der Spieleabend im Januar fand besonderen Anklang. Jedenfalls hatte er mit 25 Mitspielen eine Rekordbeteiligung. Gerhard Neuper hatte wiederum für Getränke und Knabbereien gesorgt.

 

17.01. Zu Hause war ich gerade damit beschäftigt, die Erinnerungen an die Peru-Reise in ein Buch zu fassen. Da Karsten und Achim ebenfalls fotografiert hatten, konnte ich auf eine reiche Auswahl von über 1000 Bildern zurückgreifen. Und da ich gerade in diesem Thema fit war, lag es nahe, bei 60+ einen Bilderabend über ?Peru? anzubieten. 40 Personen kamen ins Gemeindehaus, um die Bilder über Peru zu sehen. Im Laufe des Abends zeigten sich dann die Probleme: Die Bilder waren wunderschön und das Thema interessant. Aber es war einfach nicht möglich, den umfangreichen Stoff in zwei Stunden unterzubringen. Ich entschloss mich spontan, den Abend zu beenden und für den Rest einen weiteren Bilderabend anzusetzen.

 

12.01. Winterwanderung nach Schlierbach. Nach zwei Monaten mit Kälte und Schnee gab es Anfang Januar Tauwetter. Eine Skiwanderung war nun nicht möglich. Ich lud stattdessen zu einer Winterwanderung ein (7 Teilnehmer). Da das Ziel etwas weit entfernt war, fuhren wir zunächst per PKW zur Keuzeiche. Von da ab setzten wir den Ausflug zu Fuß fort. Unterwegs begann es zu regnen. Ziel war das Rathaus. Hier gab es in den Gängen eine Ausstellung von wunderschönen Scherenschnitten von Frau Springmann. Da die Ausstellung noch nicht geöffnet hatte, gönnten wir uns einen Kaffee in der Bäckerei gegenüber. Auf dem Rückweg hatte der Regen etwas nachgelassen.

 

04.01. Wie in den letzten Jahren begann das Jahresprogramm wieder mit einem gemeinsamen Frühstück ? übrigens die 60. Veranstaltung dieser Art. Mit 55 Teilnehmern war das Frühstück gut besucht. Zu Beginn stießen wir mit einem Glase Sekt auf das neue Jahr an. Als Beiprogramm war mein Sohn Karsten bei uns. Er wählte sich das Thema Digitalfotographie und zeigte an Beispielen, wie man ein Bild verbessern kann, indem man die Helligkeit verändert, die Bilder nachschärft oder die Perspektive verändert.

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