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Chronik 2012

27.12. Die letzte Aktivität im Jahr 2012 war wiederum ein Spieleabend - wie in den vergangenen Jahren auch. Wir wählten den Termin in den Weihnachtstagen, weil man auch Berufstätigen die Teilnahme ermöglichen wollte. 26 Mitspieler kämpften eifrig mit Würfeln oder Spielkarten. Ob auch Berufstätige darunter waren, weiß ich nicht.

19.12. Für den Ausflug in der Weihnachtszeit bestand der Wunsch nach einem Besuch eines Weihnachtsmarktes. Man entschied dich für Esslingen, obwohl wir dort 2005 und 2011 schon zweimal waren. Robert Lay übernahm die Organisation. Es war auch geplant, den Ausflug mit einer Besichtigung der Sektkellerei Kessler zu verbinden. Doch eine Führung mit Sektprobe wäre recht teuer gewesen, sodass man darauf verzichtete. Man fuhr mit der S-Bahn über Kirchheim. 15 Teilnehmer waren dabei.

13.12. Für das gesellige Mittagessen hatte Helga Eitel diesmal das Restaurant "Löwen" in Bad Boll ausgewählt. Nach den zahlreichen Reis-Mahlzeiten in Südostasien freute ich mich wieder auf ein richtiges deutsches oder schwäbisches Essen (Ich wählte Sauerbraten). Insgesamt fanden sich 21 Gäste zum Mittagessen ein - und soweit ich weiß, hat es allen hervorragend geschmeckt.

04.12. Da ich mich in dieser Zeit auf einer Reise durch Kambodscha befand, habe ich unser gemeinsames, weihnachtliches Frühstück diesmal leider verpasst. Trotzdem war diese Veranstaltung wieder ausgezeichnet besucht (60 Teilnehmer). Das Auswahlbüffet war diesmal besonders reichhaltig und die Tische wurden durch die weihnachtliche Dekoration (Schlitten) geziert, die unsere Frauen im November gebastelt hatten. Das Beiprogramm kann aus eigenen Reihen und
gemeinsam wurden Weihnachtslieder gesungen.

28.11. Am Monatsende luden Gerhard Neuper und seine Frau Annemarie wieder zu einem Spieleabend ein. Ich habe mir sagen lassen, dass an 6 Tischen eifrig und lange gespielt wurde. Es waren wohl 22 Mitspieler dabei.

26.11. bis 01.12 Auch in diesem Jahr war wieder eine Gruppe in Portugal, um Jörg Binder bei der Olivenernte zu helfen. Allerdings bestand diese Gruppe hauptsächlich aus den Brüdern von Jörg, sowie Martin Holl. Wir können die Erntehilfe also kaum auf unsere Fahnen schreiben. Allerdings gibt es den bequemen Billigflug nach Portugal auch nicht mehr. Die Reise wird von Jahr zu Jahr umständlicher und deutlich teurer. Deshalb wird man künftig kaum noch Freiwillige finden, die als Erntehelfer nach Portugal fliegen.

22.11. Heute fand das gesellige Mittagessen im November statt - das 33. In dieser Art. Wie vor einem Jahr hatte Helga Eitel dazu das Deutsche Haus bei Gruibingen ausgewählt. Ganz so viel Betrieb wie im Vorjahr war diesmal nicht. Auch von unserer Seite gab es keine Rekordbeteiligung. Auch ich war nicht dabei, weil ich mich an diesem Tag auf dem Flug nach Bangkok befand. An dem kalten aber sonnigen Tag nutzten einige der 22 Teilnehmer das Mittagessen zu einer Wanderung zum Deutschen Haus und zurück.

15.11. Um 07:45 Uhr trafen sich 20 Mitfahrer am Busbahnhof. Marliese Berger hatte zu einer Fahrt nach Ravensburg eingeladen. Diesmal wählten wir für die erste Etappe den öffentlichen Bus. Weiter ging es per Bahn über Ulm nach Ravensburg. Nach einem Kilometer Wanderung durch die Altstadt erreichten wir das Humpis-Quartier. Das ist eine Ansammlung von 7 sehr alten Wohnhäusern, um einen Hinterhof gruppiert. Der Namen stammt von einer reichen und einflussreichen Händlerfamilie aus dem 15. Jahrhundert. Heute sind die alten Häuser sehr aufwändig restauriert. Ein Museum ist eingerichtet. Wir genossen eine Führung bei der die wichtigsten Bewohner des Quartiers vorgestellt wurden: Ein Ledermacher im 12.Jahrhundert, der Fernhändler im 15. Jhdt., ein Gerber im 17. Jhdt. und schließlich ein Gastwirt und Brauer im 19. Jhdt. Eine Sonderausstellung befasste sich mit dem Thema "Schwabenkinder". Eine Gaststätte ist in dem Häuserblock untergebracht. Dort waren wir zum Mittagessen angemeldet. Viele Stufen und steile Pfade führen hinauf zum "Mehlsack" und weiter zur Veitsburg. Der Nebel war inzwischen verschwunden. Eine prächtige Aussicht öffnete sich über die Dächer der alten Reichsstadt und die Umgebung. Es reichte noch für Kaffee und Kuchen, bevor wir den Heimweg antraten. Der Bus von Göppingen nach Zell steuerte unterwegs alle möglichen Haltestellen an. So war es schließlich nach 20:00 Uhr, bis wie Zell wieder erreichten.

13.11. Die Weihnachtszeit und unser Weihnachtsfrühstück stehen vor der Tür. Erika Güth lud einige Frauen ein, um weihnachtliche Tischdekoration zu basteln. Nach einer guten Stunde war die Bastelarbeit schon beendet. Einerseits kamen mehr Helferinnen als erwartet (7 Frauen), andererseits hatte Erika zu Hause schon gut vorgearbeitet.

06.11. Das gemeinsame Frühstück im November war wiederum gut besucht (58 Teilnehmer). Als Beiprogramm hatten wir Besuch vom Pflegezentrum Göppingen. Frau Krüger-Wiegmann erzählte uns, welche Hilfen und Informationen das Pflegezentrum bieten kann. Umgekehrt nutzte sie die Gelegenheit, etwas über das "Innenleben" von 60+ zu erfahren. Sie zeigte sich begeistert, von dem, was wir geschaffen haben und von der Lockerheit und Offenheit, wie wir nun schon seit 7 Jahren vielfältige Unternehmungen anbieten und durchführen.

30.10. Ende Oktober fand wieder ein Computerabend "Bits und Bytes" im Feuerwehrhaus statt. Es war der 13. Informationsabend dieser Art und möglicherweise auch der letzte. Diesmal fanden sich nur 5 Besucher ein. (Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich diesmal auch nicht dort war.) Nebenbei war der Raum schlecht beheizt und ungemütlich kalt. Jedenfalls sah sich Michael Gregorg veranlasst, die Sache zu überdenken und eine Form zu finden, die auf Dauer mehr Erfolg verspricht. Künftig sollen Fragen und Probleme im kleinen Kreis und möglichst bei dem Fragenden zu Haus besprochen werden. Da kann man konkreter Lösungen finden. Ob das funktioniert, wird sich zeigen.

25.10. Gleich zum nächsten Tag hatte Marliese Berger zu einem Tagesausflug eingeladen. 19 Teilnehmer, überwiegend Frauen, fanden sich ein. Es ging von Ebersbach mit der Bahn über Stuttgart und Heilbronn nach Weinsberg. Am anderen Ende der Altstadt steht das Wohnhaus von Justinus Kerner, in dem Museum für den Arzt und Dichter eingerichtet ist. Im Haus hatten wir eine Führung von einem Historiker, der uns auf sehr humorvolle Weise über das Leben vor zwei Jahrhunderten und über die merkwürdigen Behandlungsmethoden des Arztes berichtete. Anschließend war es Zeit für das Mittagessen, das wir im Gasthof "Post" einnahmen. Dann genossen wir die Farben und die Herbstsonne, bei einer Wanderung durch die Weinberge hinauf zur Burgruine "Weibertreu". Oben besichtigten wir die eindrucksvollen Reste der Burg. Es gibt auch einen Kiosk, in dem man uns Kaffee kochte und Kuchen verkaufte. Schließlich wurde es Zeit, wieder hinunter zum Bahnhof zu laufen und die Rückreise anzutreten.

24.10. An gleichen Abend führte Herr Neuper wieder einen Spieleabend durch, der sehr gut besucht war (25 Teilnehmer). Man hat mir erzählt, dass es diesmal besonders lustig gewesen sei. An den Spieltischen wurde viel gelacht.

24.10. Die Herbstwanderung war ursprünglich für den 22. 10 geplant. Wirklich wäre das ein "goldener" Oktobertag gewesen. Als dann der 23. feucht und nebelig war, glaubten wir, die schönen Herbsttage für dieses Jahr verpasst zu haben. Doch am 24. kam um die Mittagszeit die Sonne durch den Nebel und bescherte uns einen schönen Tag. Zunächst fanden sich nur eine Handvoll Teilnehmer ein, um nach Eckwälden zu wandern. Andere waren direkt nach Eckwälden gefahren und gesellten sich zu der Gruppe. Schließlich waren wir 14 Wanderer. In Eckwälden wurden wir von Rita Bayer mit einem Schnäpschen begrüßt. In Eckwälden wartete auch Eckehard Christof auf uns, der uns auf dem historischen Weg durch den Ort führte. Über die Entwicklung des Ortes wusste er zahlreiche Geschichten zu erzählen. Im Café "Albblick" legten wir eine Rast ein, bevor wir wieder nach Zell wanderten.

18.10. Das gesellige Mittagessen im Oktober war das 32. in dieser Art. Dazu hatte uns Helga Eitel im Café Waldeck in Aichelberg angemeldet und Plätze reserviert. An dem kühlen, aber sonnigen Spätsommertag fanden sich 20 Teilnehmer zum gemeinsamen Mittagessen ein.

16.10. Als Halbtagesausflug schlug Robert Lay die Besichtigung einer Straußenfarm vor. Diese liegt im Lindenhof nahe bei Böhmenkirch. Herr Bosch, den Robert Lay aus dem Kreisrat kennt, übernahm es, uns durch die Farm zu führen, die sein Sohn vor einigen Jahren aufgebaut hat. Strauße werden bei uns zur Fleischerzeugung gezüchtet. Jeder Strauß liefert etwa 30 kg verwertbares Fleisch, das fettfrei ist und wie Rindfleisch schmeckt. Auch das Leder ist von guter Qualität. Natürlich galt es, viele Erfahrungen zu sammeln: Wie die Laufvögel unser Klima verkraften und das hiesige Futter. Wie man die Eier ausbrütet und die Küken aufzieht. Wie die Ställe gestaltet sein müssen und wie man schließlich die Tiere schlachtet. Zur Farm gehört ein Hofladen, in dem man Straußensalami und andere Erzeugnisse vom Strauß erwerben kann. Wir hatten einen der wenigen "goldenen" Oktobertage dieses Jahres erwischt - ein bisschen kühl und windig, aber mit einer wunderschönen Herbstfärbung und guter Fernsicht. 21 Personen nahmen an dem Ausflug teil. Wir unternahmen dann noch eine
kleine Wanderung in der herrlichen Natur, unter Führung von Herrn Bosch. Zum Abschluss des Ausflugs kehrten wir im "Rössle" in Steinenkirch ein.
 
15.10. In Eckwälden wird heuer das 900-jährige Bestehen gefeiert. Über 800 Jahre davon gehörte Eckwälden zur Gemeinde Zell. Wir haben das zum Anlass genommen, Bolls Gemeindearchivar (Eckehard Christof) einzuladen, um uns etwas über Eckwälden zu erzählen und entsprechende Bilder zu zeigen. Ursprünglich war dieser Vortrag als Frühstücks-Beiprogramm im September geplant. Wir hatten das geändert, weil im September einige 60+-ler in Schottland waren, die den Vortrag auch gern hören wollten. Der Besuch der Abendveranstaltung (31 Teilnehmer) blieb dann hinter den Erwartungen zurück. Insbesondere fehlten die Schottland-Fahrer, deretwegen man den Vortrag verschoben hatte. Der Vortrag selbst war dann hochinteressant. Herr Christof hatte allerhand schöne Luftaufnahmen und historische Bilder und wusste dazu einige alte Geschichten zu berichten. Um den Abend etwas aufzulockern gab es leckere Schmalzbrote und Eckwäldener Jubiläumsbier. Nach dem Bildervortrag gab es noch Gelegenheit, Herr Christof Fragen zu stellen.

02.10. Im Oktober waren dann die Urlaubsreisenden fast alle wieder im Lande. Das gemeinsame Frühstück konnte vor vollem Haus stattfinden (59 Besucher). Diesmal waren auch 4 Schüler und eine Lehrerin (Frau Bader) bei uns, um mal zu erleben, wie das bei 60+ funktioniert. Ein Beiprogramm gab es diesmal auch. Ein Vertreter der Göppinger Polizei (Herr Vater) warnte vor Dieben und Betrügern an der Haustür, die auf die Mitleidstour reisen und allerhand Tricks drauf haben, um an das Geld von älteren und alleinstehenden Menschen zu kommen.

27.09. Die ETB in Göppingen-Holzheim ist das Entsorgungsunternehmen, das regelmäßig unsere Mülleimer leert, aber auch gelegentlich den Sperrmüll, Sondermüll oder Grünmüll abholt. Robert Lay hatte die entsprechenden Beziehungen und ermöglichte uns eine Werksbesichtigung. Der Geschäftsführer höchstpersönlich führte uns über das Gelände uns erklärte, wie die einzelnen Stoffe voneinander getrennt und als Wertstoffe weiterverwendet werden. Mich hat sehr beeindruckt, wie sauber die ganze Anlage ist. Die Weiterverwendung geschieht im gleichen Tempo, wie die Anlieferung. Auf dem Umschlagplatz lagern nur kleine Restmengen. Nach der Besichtigung kehrten wir im Blockhaus in Schlat ein. 27 Teilnehmer.

27.09. Heute fand die Urnenbeisetzung von Wolfgang Holzschneider statt. Bis 2009 hatte er sich bei 60+ sehr engagiert und monatlich ein sehr beliebtes Mittagessen für Senioren angeboten. In den 7 Jahren, seit 60+ besteht, ist damit zum ersten Mal einer der Hauptakteue verstorben. Aus unseren Reihen wollten 25 Personen die Beerdigung besuchen. Um das zu ermöglichen, verschob Robert Lay den nachfolgenden Ausflug nach Holzheim um eine Stunde.
 
25.09. Zu Michael Gregorg's Computerabend fanden sich diesmal 9 Teilnehmer ein. Es ging heute um Office-Anwendungen, um die Ordnung in den eigenen Daten und um Neuentwicklungen auf dem Computer-Sektor.

20.09. Für das gesellige Mittagessen im September hatte Helga Eitel die "Ratsstube" in Weilheim ausgewählt. Ich war zu der Zeit als Schülerlotse im Einsatz. Ich habe mir aber berichten lassen, dass 25 Mittagsgäste in Weilheim waren, denen es ausgezeichnet geschmeckt hat.

17.09. bis 12. Oktober 2012 Die Schulleitung bat uns, zum Schuljahresbeginn wieder einen Schülerlotsendienst einzurichten, um besonders die Schulanfänger sicher über die Göppinger Straße zu geleiten. Robert Lay warb um Mitstreiter. Ich stellte den Einsatzplan zusammen. Es fanden sich 10 Helfer, die jeweils von 7:30 bis 8:00 Uhr und von 12:15 bis 12:45 Uhr Dienst taten. Freilich fragten wir uns auch, ob die Aktion Sinn macht, denn nur ganz wenige Schulanfänger wollen zu diesen Zeiten die Straße queren.

11.09. Für diesen Tag hatte Walter Reißmüller einen Tagesausflug nach Bad Waldsee geplant und vorbereitet. Wenige Tage vorher rief er mich an und teilte mir mit, dass ihn ein Muskelfaserriss außer Gefecht gesetzt habe und er zur Zeit weder wandern noch autofahren könne. Also verschoben wir die den geplanten Ausflug, und ich ließ mir spontan einen Ersatz einfallen. Dieser sollte ein Besuch im Miedermuseum in Heubach werden und eine Wanderung rings um den Rosenstein. Weil ich mich selbst dort nicht so gut auskannte, fuhr ich mit Erika und Gerhard Bergmann zum Rosenstein. Wir informierten uns über die Wanderwege und Einkehrmöglichkeiten. Heute trafen sich 14 Teilnehmer am Friedhofsparkplatz. Bei herrlichem Sommerwetter fuhren wir über den Furtlespass nach Heubach. Bei dem kurzen Spaziergang zum alten Schloss bekamen wir einen ersten Eindruck von dem alten, malerischen Städtchen. Im Schloss befindet sich das einzige Miedermuseum Deutschlands. Hier hatten wir eine interessante Führung. Mich beeindruckten weniger die Textilien an sich, sondern die Qualen, die die adeligen und wohlhabenden Frauen auf sich nahmen, um dem damaligen Schönheitsideal nahe zu kommen. Zum Mittagessen fanden wir uns im Biergarten der Brauereigaststätte "Hirsch" ein. Anschließend fuhren wir auf den Rosenstein und parkten auf dem Sattel, der den Berg mit der Albhochfläche verbindet. Als Wanderung gingen wir einmal rings um den interessanten Berg. Von Ostfelsen hat man einen großartigen Blick Richtung Albuch und Aalen. Weitere Aussichtspunkte öffnen den Blick Richtung Remstal, Ellwanger Berge und Gmünd. Eindrucksvoll sind auch die zahlreichen Höhlen, die früher von Bären und Steinzeitmenschen bewohnt waren. In eine, die "große Scheuer", stiegen wir hinunter. Nach dem Lärmfelsen und der Ruine Burg Rosenstein fanden wir uns in der Waldschenke ein, wo es Getränke oder auch Kuchen gab. Plötzlich schlug das Wetter um. Der Himmel bezog sich mit dunklen Wolken und böiger Wind kam auf. Wir beeilten uns, zu den Autos zu kommen. Wir erreichten sie, als gerade die ersten Tropfen herunterprasselten. Auf der Heimfahrt schüttete es. Aber nun war uns das egal.
  

04.09. Unser gemeinsames Frühstück im September verursachte bereits im Vorfeld einigen Wirbel. Etwa ein Dutzend der üblichen Teilnehmer würden fehlen, weil sie in Irland und Schottland unterwegs waren. Ein weiteres Dutzend war sonst auf Reisen oder verhindert. Man trat mehrfach an mich heran, das geplante Beiprogramm über Eckwälden zu verschieben, weil man es nicht versäumen wollte. Wir rechneten also nur mit etwa 30 Personen und stellten entsprechend weniger Tische und Stühle auf. Letztlich waren es aber doch 41 Teilnehmer, und ohne Beiprogramm wurde es ein gemütliches, geselliges Frühstück.
 
23.08. Mitten in den Sommerferien wurde in der evang. Akademie von Boll ein Dokumentarfilm über Richard Wilhelm gezeigt. Da viele Spuren von Herrn Wilhelm nach Boll führen, regte Marliese Berger an, bei 60+ einen abendlichen Filmbesuch in Boll zu organisieren. Etwa 20 von uns fanden sich in Boll ein.
Vor gut 100 Jahren leitete Christof Blumhardt das Bad Boll. Darüber hinaus war er Abgeordneter der SPD und auf verschiedenen Ebnen sozial tätig. So verdankt Zell seinen ersten Kindergarten jenem Herrn Blumhardt und ein Straßenname erinnert an ihn. Eine Tochter Blumhardts heiratete Richard Wilhelm und folgte ihm nach China, als dieser als Missionar nach China ging. Eine Enkelin der beiden machte sich nun auf den Weg, um die Spuren ihrer Großeltern in China aufzuspüren. Daraus entstand der Dokumentarfilm.
Wilhelm war eigentlich nicht als Missionar tätig. Es interessierte sich vielmehr für die chinesische Schrift und Sprache und erschloss sich die teilweise sehr alte chinesische Literatur und Kultur. Er gründete eine deutsche Schule in Tsingtau. Seine Meriten erwarb er sich hauptsächlich mit der Übersetzung chinesischer Bücher ins Deutsche (z.B. das "I Ging" = "Buch der Wandlungen").

16.08. Auch das griechische Lokal in Göppingen (Orakel) war schon einmal das Ziel für unser geselliges Mittagessen (August 2011). Damals saßen wir draußen unter Bäumen. Diesmal hatte es über Nacht geregnet. Der Tag war dann wieder warm, aber zum Mittagessen gingen wir ins Haus. 19 Teilnehmer waren dabei. Wir hatten mit weniger gerechnet, denn etliche von 60+ waren gerade im Urlaub. Wer zu Haus war, ließ es sich hier gut gehen. Einige nutzten die Gelegenheit, hinterher in Göppingen einkaufen zu gehen.

07.08. Wie in den letzten Jahren blieb das Gemeindehaus im Augst wegen der Ferien geschlossen. So konnte auch das übliche gemeinsame Frühstück am Monatsanfang nicht stattfinden. Wie in den letzten Jahren ersetzten wir es durch einen Grillabend auf dem Gelände von Gerhard Bazlen am Oberlauf des Gießbaches. Robert Lay war zu dieser Zeit in Amerika. So übernahmen Walter Dahlmann, ich und einige Helfer die Vorbereitung: Getränke besorgen, Tische und Bänke aufstellen, Beleuchtung aufstellen usw. Das hohe Gras musste gemäht werden ? das übernahm Franz Schierling. Da beim letzten Mal die meisten Besucher per Auto gekommen waren, ersparten wir uns diesmal eine Abend- bzw. Nachtwanderung. Mit 30 Besuchern war der Grillabend diesmal nicht ganz so gut besucht. Nachdem alle satt waren, entzündeten wir ein größeres Feuer und nahmen rings um das Lagerfeuer Platz. Das Ehepaar Degen und Herr Bürkle sorgten für Musik. Noch bis tief in die Nacht hinein sangen wir bei prächtiger Stimmung manches gesellige Lied. Am nächsten Morgen trafen sich einige Helfer zum gemeinsamen Frühstück und zum Aufräumen des Geländes.

24.07. Zwischen Mitte Juni und den großen Ferien gab es einen Kunst- und Aktionspfad am Randecker Maar. Geschaffen wurde er von der Jugendhilfeeinrichtung Ziegelhütte und einer Reihe von örtlichen Künstlern. Den Künstlern bot diese Aktion eine Möglichkeit zur Präsentation ihrer Kunstobjekte. Die Schüler halfen bei der Herstellung der Kunstwerke und sie sorgten für die Bewirtschaftung der Gäste. Marliese Berger ergriff die ungewöhnliche Gelegenheit und organisierte eine Führung auf dem Kunstpfad. 28 Teilnehmer trafen sich am Friedhofsparkplatz und fuhren mit etlichen PKWs hinauf zur Ziegelhütte. Einer der älteren Schüler von der Ziegelhütte übernahm die Führung. Er hat seine Sache recht gut gemacht und erzählte von der Entstehung der Kunstwerke und was der Künstler mit den Objekten ausdrücken wollen. Nach einer guten Stunde waren wir auf dem etwa die halbe Strecke bis nach Ochsenwang gekommen. Unser Führer beendete hier seine Führung. Es war sehr heiß. Deshalb war wohl niemand traurig, dass wir hier bereits umkehrten. Hinter der Ziegelhütte fanden wir ein schattiges Plätzchen, wo wir ein Wasser, ein Kaffee oder auch ein Stück Kuchen kaufen konnte.
Übrigens war zufällig auch ein Reporter des Teckbotens anwesend, der sich unserer Führung anschloss. Ein paar Tage später erschien eine ausführliche Reportage unseres Besuchs am Kunstpfad im Teckboten ? einschließlich einiger Bilder.

19.07. Für das gesellige Mittagessen im Juli hatte Helga Eitel das Restaurant "Il pomodoro" in Zell ausgesucht ? genau wie vor einem Jahr. Freilich hofften wir auf gutes Wetter, damit man draußen essen kann. Das kleine Lokal bietet auch kaum genug Plätze für unsere Gruppe. An diesem Tag hatte man draußen 2 lange Tische für uns vorbereitet ? einer unter einem vorspringenden Dach, der andere unter großen Sonnenschirmen. Anfangs war das Wetter auch ganz brauchbar: ein bisschen windig, aber warm genug. 24 Mittagsgäste fanden sich ein. Als war gerade unser Essen bekamen, setzte ein heftiger Regenschauer ein. Die Gäste unter den Sonnenschirmen flüchteten ins Haus ? darunter auch ich.

18.07. Walter Reißmüller lud kurzfristig zu der lange geplanten Radtour ein, die mehrfach verschoben war: Eine Tagestour nach Schwäbisch Gmünd. Ich habe die Fahrt nicht mitgemacht, weil ich noch einen anderen Termin hatte und weil mich die Tour vielleicht doch überfordert hätte. Morgens um 9 machten sich 6 Radler auf den Weg. Das Wetter war warm, sonnig und etwas schwül. Man fuhr über Faurndau und Rechberghausen nach Wäschenbeuren. Durch das Beutental führte der Weg hinunter ins Remstal und schließlich nach Schwäb. Gmünd. Nach einigen Besichtigungen in der Altstadt ging es weiter nach Straßdorf, wo eine Mittagspause eingelegt wurde. Danach ging es vollends über den Schurwald und auf der alten Bahnlinie wieder hinunter ins Filstal. Gegen 16:30 Uhr war man wieder in Zell. Die Strecke zählte diesmal 72 km.

12.07. Der Besuch bei der Landesregierung in Stuttgart war seit langem geplant. Wenn ich richtig informiert bin, muss man sich ein halbes Jahr im Voraus anmelden. Den Besuch in der Villa Reitzenstein hatte Robert Lay beantragt. Marliese Berger plante einen Besuch in Stuttgart, bei dem der berühmte Schwabe Hegel im Mittelpunkt stehen sollte. In dem Tagesauflug fasste man beide Termine zusammen. Die Teilnehmerzahl war diesmal auf 30 begrenzt. Letztlich waren 29 Personen dabei. Wir fuhren von Kirchheim mit der S-Bahn nach Stuttgart. Zuerst besuchten wir das Hegel-Museum in der Eberhardstraße, wo wir eine Führung genossen. Eine Mittags-pause legten wir auf dem Hamburger Fischmarkt ein, der dieses Jahr zum 25. Mal stattfindet.
Nachmittags fuhren wir mit der Straßenbahn hinauf zur Villa Reitzenstein.
Im Amtssitz von Ministerpräsident Kretschmann wurden wir freundlich empfangen. In einem schönen Salon (Bücherei) hatte man bereits Kaffee und Kuchen für uns vorbereitet. Dann erzählte uns einer der Mitarbeiter über die Geschichte der Villa Reitzenstein und über die Arbeit der Dienststellen im Hause. Dann bekamen wir eine Führung durch das Haus, sahen die Prunkräume, in denen hochrangige Gäste empfangen werden (z.B. kürzlich Fürst Albert und Charlene von Monaco) und sahen den Arbeitsraum, in dem sich die Landesregierung regelmäßig trifft. Natürlich waren der Ministerpräsident und seine Minister heute nicht im Hause. Die Besichtigung endete mit einem Spaziergang durch den schönen Park, vom dem man einen schönen Blick hinunter in den Suttgarter Talkessel hat.
Auf Wunsch einiger Teilnehmer unterbrachen wir die Heimfahrt noch einmal am Hamburger Fischmarkt, um uns mit Käse eizudecken.

10.07. Die Radtour ins Geißentäle war mehrfach verschoben worden. Aber nun war es so weit. 9 Radler machten mit. Diesmal wollten wir in Zell starten und wieder enden und die Fahrräder nicht mit dem Auto bis Mühlhausen transportieren. Wir starteten um 13:30 Uhr und fuhren nach  Boll. Dann ging es die Gruibinger Steige hinauf zur So-da-Brücke und wieder hinunter nach Gruibingen und Mühlhausen. Auf der ehemaligen Bahnstrecke fuhren wir bis Bad Überkingen. Im Café an der Fils, das wir bereits von anderen Gelegenheiten kannten, erfrischten wir uns. Dann ging es auf ähnlichem Weg zurück. Südlich der Fils lernte ich die alte Degginger Steige kennen. Die Pfarrkirche von Deggingen haben wir auch kurz besichtigt. Bis zu So-da-Brücke geht es fast ständig bergauf. Da war ich mit meiner Kondition ziemlich am Ende. Wir fuhren am Deutschen Haus vorbei. Ich fuhr dann nach Eckwälden hinunter und direkt nach Zell. Der Rest der Gruppe fuhr über die Grünbrücke und durch Aichelberg nach Zell. Zum Abschluss kehrten sie dann noch im Deutschen Kaiser im Biergarten ein. Mein Tacho zeigte bei der Heimkehr 57 km ? für einen Nachmittagsausflug ganz stattlich.
 
05.07. Eine Gartenschau ist immer ein beliebtes Ziel für uns. Dieses Jahr war die Landesgartenschau in Nagold. Marliese Berger nutzte dieses Ziel für einen Bahnausflug. Ähnlich wie bei dem Ausflug kürzlich nach Calw fuhren wir ab Kirchheim mit der S-Bahn nach Herrenberg und dann weiter per Bus nach Nagold. Freilich war Nagold zu dieser Zeit ein beliebtes Ausflugsziel. Deshalb war die Buslinie zwischen Herrenberg und Nagold ziemlich überlastet. Wir hatten im Bus unsere Gruppe angemeldet, was sich an dieser Stelle als vorteilhast erwies. Kurz vor dem Mittag erreichten wir die Landesgartenschau. Dort trennte sich unsere Gruppe. Jeder konnte sich anschauen, was ihn besonders interessierte. Ich war zuerst im Ausstellungsteil an der Nagold in der Nähe der Altstadt. Nachdem wir uns mit einer Mittagspause etwas ausgeruht und erfrischt hatten, sahen wir uns auch den Teil am Riedbrunnenpark an. Später zogen dunkle Wolken auf. Es regnete auch etwas. Schließlich wurde es Zeit zur Heimfahrt. Übrigens waren heute 23 Teilnehmer dabei ? logischerweise überwiegend Frauen.

03.07. Unser gemeinsames Frühstück im Juli war wiederum ausgezeichnet besucht (61 Besucher). Mit so vielen Gästen hatte das Vorbereitungsteam nicht gerechnet und musste schnell noch Waren einkaufen. Als Beiprogramm hatten wir Dieter Schart gewonnen, der uns auf humorvolle Art etwas über Hegel erzählte, den Philosophen, seine Bedeutung und seine Denkweise. Dieses Thema war besonders angebracht, weil in den nächsten Tagen ein Ausflug nach Stuttgart geplant war, bei dem der berühmte Schwabe Hegel im Mittelpunkt stehen sollte.

01.07. Vor 20 Jahren wurde in Zell das evangelische Gemeindehaus in Zell erbaut. Der damalige Pfarrer Heiner Daxer hatte den Bau in die Wege geleitet, kurz bevor er die Gemeinde verließ. Aber ich glaube, auch er hatte keine Vorstellung davon, wie intensiv das Haus von der ganzen Gemeinde angenommen und mit Leben erfüllt wird. Wir von 60+ jedenfalls täten uns bedeutend schwerer, könnten wir das Gemeindehaus nicht häufig und kostenlos nutzen. Nun sollte das 20- jährige Bestehen des Gemeindehauses mit einem Sommerfest gefeiert werden. Ausrichten sollten das Fest die verschiedenen Gruppen, die das Gemeindehaus regelmäßig nutzen.
Wir beteiligten uns damit, dass wir zum Mittagessen 160 Fleisch-küchle herstellten, spendeten und austeilten. Robert Lay organisierte unseren Beitrag ? unterstützt von einigen Helferinnen. Freilich gab es auch andere Beiträge: musikalische Beiträge beim Gottesdienst, historische Führungen durch den Ort, nachmittags Kaffee und Kuchen, Kinderspiele, Bücherstube und anderes mehr.
Leider war das Wetter für ein Sommerfest ungeeignet. Es war kühl es regnete zeitweise. Immerhin waren die Angebote unter Dach sehr gut besucht. Von den Fleischküchle, von den Torten und Kuchen blieb kein Stück übrig.

29.06. Tagesausflug nach Calw. Seit bekannt war, dass sich unser ehemaliger Pfarrer Heiner Daxer im Ruhestand wieder in seine Heimat Calw zurückgezogen hatte und sich dort zum Stadtführer ausbilden ließ, planten wir, ihn einmal zu besuchen. Dazu wird dort Hermann Hesse gedacht, der vor 50 Jahren gestorben ist. So organisierte Marliese Berger ein Tagesausflug nach Calw und 29 Teilnehmer wollten mit. Wir fuhren von Kirchheim mit der S-Bahn nach Weil der Stadt und mit dem Bus weiter nach Calw. Am Busbahnhof begrüßte uns Herr Daxer hocherfreut. Er führte uns zunächst in das Hermann-Hesse Museum, durch das wir eine gesonderte Führung genossen. Anschließend war es Zeit für eine Mittagspause. In der Ratsstube waren Plätze für uns bestellt. Bei sommerlichem Wetter konnten wir aber draußen Essen. Anschließend führte uns Heiner Daxer durch die Stadt, wobei die Spuren von Hermann Hesse und allerhand Anekdoten im Mittelpunkt standen. Wir gönnten uns eine Pause für einen Eisbecher oder erfrischendes Getränk, bevor wir uns per Bus und Bahn wieder auf die Heimfahrt machten.
 
27.06. Die Radtour war eigentlich schon am 20. 6. von Walter Reißmüller geplant, musste aber wegen des Regens eine Woche verschoben werden. Die kleine Schar von 6 Teilnehmern traf sich um 10:00 Uhr am Friedhofsparkplatz, fuhr hinüber ins Filstal und weiter im Schurwald hinauf an das Kaisersträßle. Essen hatte man diesmal mitgebracht und legte am Herrenbach-Stausee eine Picknickpause ein. Das Wetter war heute heiß und schwül. Bis man wieder gegen 18:00 Uhr in Zell ankam, hatten sich 63 km angesammelt.

18.06. bis 21.06. Den Ausflug ins Allgäu hatte wiederum Herr Bürkle organisiert. Nachdem wir 2012 keine größere Busreise geplant hatten, schlugen wir vor, den Ausflug ins Allgäu auf 4 Tage auszudehnen. Aber dann tauchten Probleme auf. Frau Bürkle bekam am 18. 6. einen Termin für eine Gehirnoperation. Verständlicherweise konnte Herr Bürkle in diesen Tagen nicht ins Allgäu reisen. Damit die ganze Sache nicht platzt, entschlossen sich Gerhard Bergmann und ich, die Reiseleitung kurzfristig zu übernehmen. Wir bekamen vom Herrn Bürkle das vorbereitete Programm und einige Wanderkarten.
Nachdem Gerhard Bergmann schon zwei Tage zuvor im Allgäu war, startete ich mit der restlichen Reisegruppe (11 Personen) um 7:00 Uhr in Richtung auf die Berge. Am Allgäuer Tor bei Kempten legten wir eine kurze Pause ein. Etwa um 9:30 kamen wir am vereinbarten Parkplatz hinter Oberstdorf an. Hier trafen wir auf Lisa und Gerhard Bergmann. Eigentlich war jetzt eine Wanderung ins Oytal geplant. Doch heute war gutes Wetter mit prächtiger Fernsicht. Der Wetterbericht für die nächsten Tage versprach wechselhaftes Wetter. Gerhard schlug vor, heute auf das Nebelhorn zu fahren und lieber morden ins Oytal zu wandern. So machten wir es dann auch. Wir parkten die Autos und fuhren mit der Nebenhornbahn ganz hinauf bis zum Gipfel. Oben genossen wir zunächst die atemberaubende Aussicht auf die Bergwelt Tirols. Von hier war eine Wanderung zur 200 m niedriger gelegenen Zwischenstation der Nebelhornbahn (Höfratsblick) vorgesehen. Doch oberhalb von 2000 m gab es noch recht viel Schnee. Also fuhren wir wieder eine Station hinunter und machten im Restaurant Höfratsblick unsere Mittagspause. Danach legten wir eine kleinere Wanderung ein, zu einem Aussichtspunkt, von dem man zum Alpsee hinunter blicken kann. Auch hier gab es noch so viel Schnee, dass wir stellenweise kaum vorwärts kamen. Wir fuhren noch eine Zwischenstation weiter nach unten. Bei der Albseealpe gibt es eine kleinere Rundwanderung mit vielen Informationstafeln. Die meisten von uns unternahmen diese Rundwanderung. Wer sich das nicht zutraute oder keine Lust hatte, konnte in der Nähe eine Kaffee trinken oder sich mit einer Buttermilch erfrischen. Allmählich zogen Wolken auf.
Es reichte gerade noch bis zu den Autos, ehe der Regen einsetzte. Die Pension Elisabeth in Westerhofen kannten wir ja schon aus den Vorjahren. Das Abendessen war ausgezeichnet. Hinterher reichte es noch zu einem Spaziergang oder zu einem Glas Wein auf der Terrasse.
19.06. Entgegen der Wettervorhersage war heute wieder ein prächtiger Sommertag. Wir unternahmen heute die Wanderung ins Oytal, die eigentlich für Montag vorgesehen war. Es war recht angenehm, dass der Wanderweg hauptsächlich im schattigen Wald verlief. Wir konnten uns Zeit lassen. Zu Mittagszeit erreichten wir das Oytalhaus, das bereits gut besucht war. Mit etwas Glück fanden wir aber noch schattige Plätze auf der Terrasse. Von hier hatten wir die Möglichkeit, mit einer Kutsche nach Oberstdorf zu fahren, oder uns einen Roller zu mieten. Aber der Rollerverleih öffnete erst um 15 Uhr. So entschlossen wir uns, den Rückweg ebenfalls zu wandern.
Kurz vor Oberstdorf legten wir noch eine Pause ein für Kaffee oder Eis ? das Café kannten wir bereits vom letzten Jahr. Auf den letzten Kilometern braute sich dann doch noch ein Gewitter zusammen. Es reichte wiederum gerade bis zu den Autos ehe ein heftiger Schauer runterprasselte.
Unser Hotel hatte heute Ruhetag. Für das Abendessen hatte uns Gerhard Bergmann ein Restaurant in Ofterschwang ausgewählt und Plätze reserviert. Wir haben wirklich gut gegessen. Die Wolken hatten sich inzwischen verzogen und das Allgäu zeigt sich frisch gewaschen von seiner besten Seite.
20.06. Für heute hatten wir eine Wanderung im Raum zwischen Ofterschwang, Obermaisel-stein und Fischen geplant. Wir starteten die Wanderung an der Sonnenalp bei Schweineberg. Bevor es losgehen konnte, musste ich noch mein Auto am geplanten Ziel bei Fischen deponieren. Wir wanderten durch das Moor nach Diederichs und weiter nach Bolsterlang. Da die Zeit schon fortgeschritten war, und wir entsprechend Hunger hatten, suchten wir nach einem Restaurant, fanden aber nichts Passendes. Ein Gasthof in Sonderdorf hatte zwar noch geschlossen, aber man verkaufte uns doch etwas zu trinken. Nun war Obermaiselstein nicht mehr weit, wo ohnehin eine längere Pause geplant war. Während wir auf einer überdachten Terrasse saßen, ging ein Regenschauer nieder. Dunkle Wolken kündeten weiteren Regen an. Ich schlug vor, mein Auto zu holen. Wer nicht mehr laufen wollte, konnte hier im Café auf mich warten. Dann kam aber doch der größere Teil unsere Gruppe mit nach Fischen. Allerdings fing es, kaum dass wir unterwegs waren, heftig zu regnen an. Wirklich begleitete uns der Regen auf der ganzen 1 ½ -stündigen Wanderung bis meinem Auto. Ich brachte dann die Fahrer zu ihren parkenden Autos an der Sonnenalpe und holte dann den Rest der Wandergruppe aus Obermaiselstein. Zurück in Westerhofen kam dann die Sonne wieder hervor. Vor dem Abendessen machten wir noch eine Spaziergang ins nahe Hüttenberg.
21.06. Am vierten Tag verließen wir nach dem Frühstück unsere Pension. Vor der Abreise waren wir noch kurz in Hüttenberg, um uns mit Käse einzudecken. Wir fuhren hinauf über Hindelang ins Tannheimer Tal. Wir parkten in der Ortschaft Haldensee und unternahmen eine Wanderung rings um den Haldensee. Die Wolken vom Vortag hatten sich verzogen und wir genossen einen prächtigen Sommertag in der herrlichen Bergwelt. Auf dem Wanderweg fanden wir einen Schlüsselbund, den offenbar jemand kurz vorher verloren hatte. Wir entschlossen uns, diesen im nächsten Hotel zu deponieren. Die Fundstelle markieren wir mit einem Zettel, mit einem Hinweis auf den Verbleib des Schlüssels. Einige Minuten später kam uns ein Mann entgegen, der es eilig hatte und offenbar nach etwas suchte. Ich fragte ihn, ob er einen Schlüssel suche. Ihm fiel hörbar ein Stein vom Herzen und er war glücklich, sein Schlüsselbund wieder zu bekommen. Am östlichen Ende des Haldensees hatten wir das Mittagessen vorgesehen. Das Café am Ufer hatte geschlossen. So landeten wir auf der Terrasse eines luxuriösen Hotels. Wir speisten vorzüglich ? wenn auch ein wenig teuer. Am Nordufer des Sees wanderten wir zurück. In Haldensee gönnten wir uns noch ein Eiskaffee oder ein Kuchen, bevor wir die Heimfahrt antraten.
Übrigens war die Kopfoperation von Frau Bürkle verschoben worden, weil der vorgesehene Spezialist nicht zur Verfügung stand. Sie war denn eine Woche später operiert worden. (Soweit ich weiß, mit dem gewünschten Erfolg. Allerdings wird sie mit den Folgen des Eingriffs noch eine Weile zu kämpfen haben.)
 
15.06. Den nächsten Tagesausflug hatte Walter Reißmüller organisiert. Was die Bahnfahrt anbetrifft, hatte ihn Marliese Berger unterstützt. Leider waren nur 8 Mitreisende dabei. Das hätten ruhig einige mehr sein dürfen. Wir fuhren mit Autos nach Ebersbach und dann mit der Bahn weiter nach Bad Friedrichshall-Kochendorf. Ganz in der Nähe des Bahnhofs befindet sich der Eingang zum Salzbergwerk. Zum Mittagessen kehrten wir in der ehemaligen Werkskantine ein, die heute für die Touristen da ist. Anschließend fuhren wir in das Salzbergwerk ein. Mit einem Fahrstuhl ging es in wenigen Sekunden etwa 250 m hinunter unter Tage. Durch lange Stollen und riesige Kavernen gibt es einen Rundweg. Unterwegs gibt es in Schaukästen und Kammern allerhand Exponate, die gut beschriftet sind. Eine Führung gibt es unten nicht, aber das ist auch nicht notwendig. Jedenfalls bekommt man einen umfassenden Eindruck von der beschwerlichen Arbeit unter Tage. Wieder oben reichte es gerade noch zu einer Tasse Kaffee, bevor der Zug uns wieder heimwärts brachte.

14.06. Für das gesellige Mittagessen im Juni hatte Helga Eitel das "Café Aichelberg" in Aichelberg ausgewählt. Bei prächtigem Wetter konnten die 18 Teilnehmer an einer langen Tafel im Garten Platz nehmen. Allen hat es gut geschmeckt. Einige Teilnehmer hatten das Mittagessen mit einer Wanderung nach Aichelberg verbunden.

05.06. Das gemeinsame Frühstück im Juni war das 66. dieser Art. Mit 54 Teilnehmern war es wiederum gut besucht. Als Beiprogramm hatten wir uns das Thema "Ist der  Euro noch zu retten?" vorgestellt. Doch Herr Graf musste uns kurzfristig absagen. Ich sprang ein und zeigte als Alternative Bilder aus Istanbul. Ganz ideal war diese Lösung nicht. Jedenfalls gelang es mir schlecht, die vielen Bilder und mein Wissen über die interessante Stadt in einem Beiprogramm unter-zubringen.

01.06. Fünf gelungene Matjes-Essen haben auch die eingefleischten Schwaben überzeugt, dass solch ein typisch norddeutsches Essen ausgesprochen lecker sein kann. So war es keine Frage, dass das "Matjes-Essen nach Hausfrauenart" auch dieses Jahr wiederholt wurde ? zu sechsten Mal. Wie immer standen für die Vorbereitung Bärbel Seefeld und einige Helferinnen. 45 Teilnehmer füllten das evang. Gemeinde-haus. Weitere 10 Essensportionen wurden nach auswärts verkauft, weil die Interessenten nicht kommen konnten. Wie immer schmeckten die Filets hervorragend und auch das Jever-Pils fand guten Zuspruch.

29.05. Vor einer längeren Pause im Sommerhalbjahr bot Michael Gregorg noch einmal einen Computerabend an. 10 Interessenten fanden sich ein. Neben anderen Themen ging es um das Aufstellen und Bearbeiten von EXEL-Tabellen.

24.05. Für das gesellige Mittagessen im Mai hatte Helga Eitel wieder einmal das Restaurant "Ochsen" in Gammelshausen ausgewählt. Ich war nicht dabei, da ich bei einer Beerdigung singen sollte. Auch andere konnten oder wollten an dem schwülheißen Tag nicht nach Gammelshausen fahren. Die Teilnehmerzahl beschränkte sich auf 18. Sonst habe ich von diesem Ausflug nur Gutes gehört.

23.05. Die geplante Radtour fiel aus, weil gerade beim Start heftiger Regen einsetzte, dessen Ende nicht abzusehen war.

15.05. An diesem Tag luden Erika und ich zu einem Tagesausflug nach Bad Urach ein. Um 9:00 Uhr trafen sich 18 Teilnehmer und fuhren per Pkw über die Alb nach Urach. Um 10:00 Uhr hatten wir eine recht interessante Führung durch das Residenzschloss der württembergischen Herrscher. Anschließen warfen wir ein Blick in die spät-gotische Amanduskirche. Ich führte dir Gruppe durch den schönsten Teil der Altstadt. Zum Mittagessen waren wir im Hotel "Vier Jahreszeiten" (Wir haben wirklich ausge-zeichnet gespeist).
Inzwischen hatte sich das Wetter verschlechtert: Windböen scheuchten Regen-schauer durch die Straßen. Die Führung der Wanderung zum Wasserfall hatte Gerhard Bergmann übernommen.
Wir parkten am Wanderparkplatz und begannen die Wanderung, als es noch regnete. Doch es besserte sich. Auf dem Rückweg schien sogar die Sonne. Im Biergarten beim Parkplatz konnten wir draußen sitzen und Eis essen. Als uns die nächste Regenfront erreichte. Saßen wir wieder im Auto zur Heimfahrt.

14.05. Die aktivsten Mitglieder von 60+, die immer wieder Angebote organisieren, trafen sich abends im Gemeindehaus zu einem Planungstreffen. Man stimmte sich ab, welche Ausflüge in diesem Jahr noch vorgesehen sind. Darüber hinaus sprach man über weitere Änderungsvorschläge. Es wurde beschlossen, das 60+-Café nicht mehr zu veranstalten, weil der Aufwand für den mäßigen Erfolg zu hoch ist. Mit den Senioren von Bad Boll soll Kontakt aufgenommen werden, um gelegentlich gemeinsame Angebote zu veranstalten.

09.05. Die nächste Radtour fiel in einen Zeitraum mit einigen sommerlichen Tagen. Als Strecke hatte Walter Reißmüller ausgesucht: Zell- Hattenhofen, Abershausen, Uhingen und weiter an der Fils entlang, an Göppingen vorbei. Beim neuen OBI-Baumarkt gibt es ein Café, das ich noch nicht kannte. Übrigens waren nur 6 Radler dabei. Für den Rückweg wählten wir die Strecke über Eschenbach, Heinigen und Bad Boll.

08.05. Unser gemeinsames Frühstück fand erst am 8. Mai statt, denn der 1. Mai ist ja ein Feiertag gewesen. Mit 50 Teilnehmern war es eine gemütliche, harmonische Veranstaltung. Als Referentin für unser Beiprogramm hatten wir diesmal Frau Dr. Glass vom Landesapothekerverband Stuttgart. Unter dem Thema "mit Medikamenten sicher und fit unterwegs" informierte sie über die Wirkungen von Medikamenten im Straßenverkehr. Es ist weithin unbekannt, dass Medikamente bei älteren Menschen oft ganz anders wirken und vielleicht Nebenwirkungen haben, wenn man sie langfristig einnimmt.

26.04. Marliese Berger hatte erneut einen Tagesausflug organisiert. Diesmal fuhren wir per Bahn nach Rottenburg. Wiederum stand ein berühmter Schwabe im Mittelpunkt des Interesses: Sebastian Blau.
28 Mitfahrer waren dabei. Vor Ort unternahmen wir zunächst eine kleine Wanderung am Neckar entlang. Hier befindet sich der Sebastian-Blau-Weg. Gelegentlich sind hier Tafeln aufgestellt mit Gedichten des Mundartdichters. Nach dem Mittagessen wartete uns ein älterer Mann, der uns auf humorvolle Weise die schönsten Stellen der Rottenburger Altstadt zeigte. Es reichte noch zu einem Kaffee oder Eis, bevor wir wieder per Bahn zurückfuhren.

25.04. Zum Winterabschluss fand nochmals ein Spieleabend statt. Ähnlich wie an den anderen Spieleabenden fanden sich etwa 20 Interessenten ein, die eifrig mit Karten, Würfeln oder Dominosteinen bis Mitternacht um den Sieg stritten.

24.04. Als der Computerabend im Monat April stattfand, kam ich gerade von meiner Reise nach Istanbul zurück. Deshalb weiß ich auch nicht, mit welchen Themen man sich beschäftigte. 12 Personen sollen an diesem Abend teilgenommen haben.

24.04. Die zweite Radtour dieses Jahres habe ich verpasst, weil ich zu der Zeit in Istanbul war. Sie begann und endete in Mühlhausen und führte im oberen Filstal bis nach Bad Überkingen. Der Transport der Fahrräder zum Start geschah per Auto. Diesmal waren nur 6 Radler dabei. Eine Rast bei Kaffee und Kuchen gab es auch ? im Café an der Fils in Überkingen. Es reichte gerade noch bis zu den Autos in Mühlhausen, ehe ein Regenschauer niederprasselte.

19.04. Das gesellige Mittagessen im April fand wieder im China-Restaurant "Rote Sonne" in Göppingen statt. Dort waren wir schon einmal im Oktober 2011. Die gute Resonanz, die jener Besuch gefunden hatte, war der Grund, wieder dort hinzugehen. 23 Teilnehmer fuhren nach Göppingen und waren mit dem Esser wiederum hochzufrieden.

17.04. Robert Lay hatte zu einer "Brauereibesichtigung mit Bierverkostung" eingeladen. Ziel des Ausflugs war die Kaiser Brauerei in Geislingen. Um den Teilnehmern nicht zuzumuten, nach dem Biergenuss noch Auto zu fahren, beauftragte man für die Fahrt einen Bus. Das wiederum erforderte eine größere Anzahl von Teilnehmern, damit die Fahrt für den Einzelnen nicht zu teuer wurde. Schließlich fanden sich 34 Teilnehmer. Ich selbst hatte leider einen anderen Termin.
Der Bus brachte uns pünktlich nach Geislingen. Es folgte die Brauereibesichtigung und einige Erläuterungen zum Bierbrauen. Zum Abschluss gab es ein gemeinsames Essen in der Brauereigaststätte und Bier so viel man wollte.

04.04. Bei der Radtour zum Frühlingsbeginn beschränkte sich Walter Reißmüller auf eine Fahrt in der näheren Umgebung. Es ging nach Neidlingen und Bissingen. Das Wetter war bedeckt mit angenehmen Temperaturen. Die Beteiligung war mit 9 Personen recht erfreulich. Bevor man sich auf den machte, kehrten die Radler in Kirchheim im Café an Teckcenter ein.

03.04. Das gemeinsame Frühstück im April war auch gleichzeitig unser Osterfrühstück. Neben dem üblichen Angebot gab es österliche Dekoration, bunte Eier und eine Auswahl an verschiedenen Schinken und Fisch. 52 Besucher wollten das Osterfrühstück nicht versäumen. Als Beiprogramm war Frau Springmann bei uns und stellte ihr ungewöhnliches Hobby vor: Scherenschnitte. Dazu zeigte sie einen kleinen Film über die Entstehung der Kunstwerke ? von der Motivsuche bis zur Fertigstellung.

27.03. In diesen Tagen hatte mich der Heuschnupfen so richtig erwischt. Ich verzichtete auch die Teilnahme an heutigen Computerabend. Wenn ich richtig informiert bin, kamen diesmal 10 Teilnehmer zu diesem Abend. Es ging nochmals um Bildbe-arbeitung sowie und das Kaufen und Verkaufen im Internet.

22.03. An diesem sonnigen Vorfrühlingstag sollte unser drittes 60+-Café stattfinden. Allerdings stand der Termin von Anfang an, unter einem wenig guten Stern. Als Unterhaltungsprogramm hatte uns das Flötenensemble "Surprise" seine Mitwirkung zugesagt. Nur kursierte damals gerade eine Grippewelle in Ort. Die Flötengruppe war außer Gefecht gesetzt und musste kurzfristig absagen. Herr Bürkle mit seiner Ziehharmonika sprang ein. Als auch Robert Lay als Mitorganisator ausfiel, blieb die Hauptarbeit an Erika hängen. Die Werbung um Kuchenspenden und den Besuch unseres 60+-Cafés hatte alle Register gezogen. Der Erfolg war eher mager. 29 Besucher kamen zu unserm Café und verlebten einen harmonischen Nachmittag. Es bleibt aber die Frage, ob der ganze Aufwand an Vorbereitung, Werbung, Dekoration und Kuchenspenden bei so schwacher Resonanz überhaupt lohnt.

21.03. Den Spieleabend organisierte wiederum Gerhard Neuper. Man sagte mir 20 Mitspieler hätten bis nach Mitternacht um den Sieg gekämpft.

17.03. An diesem Samstag machten wir einen Bahn-Tagesausflug nach Speyer. Walter Reißmüller hatte den Ausflug geplant und organisiert. Marliese Berger unterstützte ihn dabei. Der Tag erwies sich als sehr lehrreich und interessant und hätte sehr viel mehr als 7 Teilnehmer verdient gehabt. Wir fuhren von Ebersbach nach Speyer und mussten unterwegs in Stuttgart und Bruchsal umsteigen. In Speyer benutzten wir einen Pendelbus vom Bahnhof ins Zentrum. Zunächst besuchten wir den alten, würdigen Dom. Jeder bekam einen Audioguide, mit dem man sich eine ausführliche Beschreibung aller Sehenswürdigkeiten anhören konnte. Zum Mittagessen waren wir im nahen Rathauskeller. Nachmittags waren wir im Technik-Museum. Dieses besitzt eine umfangreiche Sammlung von alten Autos. Andere Schwerpunkte sind die Luft- und Raumfahrt und besondere Schiffe. Viele Exponate (die Concorde, einen Raum-Shuttle und ein U.Boot) kann man auch von innen besichtigen. Zuletzt erholten wir uns bei Kaffee und Kuchen ? auch das gibt es im Technik-Museum.
Dann war es Zeit zur Heimfahrt ? wieder per Bus zum Bahnhof, dann per Bahn nach Bruchsal, Stuttgart und Ebersbach, schließlich per PKW nach Hause.

15.03. Für das gesellige Mittagessen hatte Helga Eitel diesmal das Restaurant "Post" in Weilheim/Teck ausgesucht. Ich erinnere mich, Kalbsleber gegessen zu haben. Mir hat es geschmeckt und ich meine den anderen 22 Besuchern auch.

13.03. Das Osterfrühstück sollte wieder einen besonders schönen Tisch-schmuck erhalten. Dazu traf sich Erika mit 8 Frauen zu einem Bastelnachmittag. Im Vorfeld hatte sie Plastikbecher von Frucht-zwergen gesammelt, die als Eierbecher dienen sollten.

07.03. Das Wetter war zwar noch recht winterlich (Nachtfrost), aber die Mittagssonne ließ die Temperaturen in einen erträglichen Bereich klettern. Walter Reißmüller entschied sich kurzfristig zu einer ersten, kleinen Radtour einzuladen. Ich selbst hatte an diesem Tag keine Zeit. Wie man mir erzählte, machten 7 Radler mit. Man blieb im Raum Kirchheim, Dettingen, Weilheim.

06.03. Unser gemeinsames Frühstück war mit 57 Teilnehmern wiederum gut besucht. Als Beiprogramm hatten wir uns wieder mal ein Thema aus der Zeller Ortsgeschichte ausgewählt: "Zeller Flurbereinigung und die Umgehungsstraßen".
Erinnerungen zu diesem Thema hatte unser Altbürgermeister Schwegler niedergeschrieben. Aber da er zur Zeit gesundheitlich recht angeschlagen war, konnte er das Referat nicht selbst halten. Robert und ich stellten einige Bilder zusammen, um das Referat stellvertretend zu halten. Beim Frühstück kam Herr Schwegler dann doch. Natürlich ließen wir ihm bei unserem Beiprogramm den Vortritt.

28.02. Michael Gregorg hatte zum 8. Computerabend "Bits & Bytes" ins Feuerwehrmagazin eingeladen. 13 Interessenten kamen, um etwas über Bildbearbeitung zu erfahren. Als Fachmann hatte er meinen Sohn Karsten gebeten, der uns in die Grundbegriffe der Bildbearbeitung einführte. Er zeigte uns aber auch, wie die Bilder in der Presse und in der Werbung geschönt oder verfälscht werden. Man muss damit rechnen, dass nahezu alle veröffentlichten Bilder mehr oder weniger manipuliert worden sind.

27.02. In der Weihnachtszeit waren Elisabeth und Hermann Degen aus einer Rundreise in Südafrika unternommen. Von diesem Urlaub hatte er zahlreiche schöne Bilder mitgebracht, die er uns in einem Lichtbilderabend "Südafrika" vorführte. Mit 68 Besuchern war der Abend überaus gut besucht. Für mich und Erika war der Bilderabend besonders interessant, weil wir 2005 eine ähnliche Reise unternommen hatten.

22.02. Auch in diesem Monat organisierte Gerhard Neuper einen Spieleaband. Das war nun bereits der 27. Abend dieser Art. In diesem Winter waren die Abende gut besucht (23 Teilnehmen). Leider fanden die Spieleabende stets mittwochs statt. Da habe ich in der Regel andere Verpflichtungen.

16.02. Für das gesellige Mittagessen "a la Carte" hatte Helga Eitel diesmal das Restaurant "Schäferhof" in Zell ausgewählt, um bei winterlichem Wetter keine weite Anfahrt zu haben. Mit 26 Gästen wir die Veranstaltung auch wirklich gut besucht.

09.02. Anfang Februar herrschte in unserer Gegend strenger Winter. Oben auf der Alb lag auch reichlich Schnee. Wir luden auch in diesem Jahr zu einer Schneewanderung ein. Immerhin 17 Teilnehmer machten mit. Wir fuhren zum Harpprechtshaus und stellen dort die Autos ab. Den Wanderweg hatte sich Gerhard Bergmann ausge-dacht. Wir wanderten zum Bahnhöfle, zum grauen Stein und durch das Trockental Richtung Pfulb zurück. Im Harpprechtshaus sind wir dann auch eingekehrt. Bei der Heimfahrt begann es zu schneien. Da der Schnee liegenblieb wurde es glatt. Doch letztlich sind alle gut die Steige hinunter und nach Haus gekommen.

07.02. Das gemeinsame Frühstück im Februar war überraschenderweise besonders gut besucht. Das Frühstücksteam hatte wahrlich nicht mit 69 Besuchern gerechnet, zumal es heute sehr kalt war (minus 11°C). Da dachten wir doch, dass die Leute lieber im Haus bleiben würden. Einen guten Appetit hatten die Besucher jedenfalls mitgebracht. Schnell wurden noch zusätzliche Tische aufgestellt und mehr Brot besorgt.
Als Beiprogramm hatten wir diesmal das Thema ?Energiesparen im Haushalt? Michael Gregorg und Herr Ulmer nahmen sich dieses Themas an. Herr Ulmer hatte eine ganze Sammlung von Energiesparlampen mitgebracht und erläuterte ihre Einsatzmöglichkeiten und Vorteile.

31.01. Zum ersten Computerabend in diesem Jahr fanden sich 9 Teilnehmer ein. Diesmal ging es in erster Linie um das EXEL-Programm. Michael Gregorg zeigt, wie man eine EXEL-Tabelle aufbaut, wofür eine solche Tabelle gut sein kann und wie man mit ihr arbeitet. Mich interessierte besonders der Ausdruck einer EXEL-Tabelle als Diagramm.

 

26.01. Marlies Berger hatte zu einem Bahnausflug nach Weil der Stadt eingeladen und einen Tag organisiert, der unter dem Thema "Johannes Keppler" stehen sollte. Am Vortag meldeten sich 5 Teilnehmer ab, die die Beerdigung von Steffi Kill nicht versäumen wollten. An einem schönen Wintertag mit Sonne und Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt  fanden sich dann noch 13 Teilnehmer ein. Das erste Ziel war ein kleines Museum in Weil der Stadt, das im Geburtshaus des berühmten Astronomen eingerichtet ist. Wir bekamen eine sehr interessante Führung durch das Haus, die uns einen Einblick in das Leben und die Arbeit von Johannes Keppler gab. Zum Mittag kehrten wir in der "Krone-Post" ein, einem alten Restaurant am Marktplatz von Weil der Stadt. Anschließend wartete ein Natur- und Landschaftsführer auf uns, der uns nach Merklingen begleitete. Unterwegs hielten wir mehrfach an. Unser Führer nahm Proben von den verschieden Büschen und Bäumen. Und er erzählte uns, wie sehr sich die Pflanzen an das Klima und die Beschaffenheit der Böden anpassen.
Beim Abstieg nach Merklingen stürzte Frau Doludda unglücklich. Sie konnte ihren rechten Arm nicht mehr bewegen. Wir befürchteten, er sei gebrochen oder ausgekugelt. Unser Führer brachte sie zu einem Arzt in Merklingen. Während sie dort zur Behandlung war, machten wir eine kleine Wanderung um die Wehrkirche in der Ortsmitte. Der Arzt gab Entwarnung: Es sah nach einer Prellung aus. Inzwischen war es spät geworden. Bei der Rückwanderung nach Weil der Stadt wären wir in die Dunkelheit geraten. So verzichteten wir auf die Rückwanderung und fuhren mit dem Bus zurück. Vor der Heimfahrt mit der S-Bahn kehrten wir noch in ein Café ein.

25.01. Zu diesem Spieleabend hatte wiederum Gerhard Neuper eingeladen. Ich hatte an diesem Abend keine Zeit. Ich habe mir sagen lassen, dass der Abend mit 25 Spielern und Spielerinnen gut besucht war, sodass mein Fehlen nicht weiter aufgefallen ist. Es wurde begeistert gespielt, bis man kurz vor Mitternacht zum Aufbruch blies.

 

19.01. Zum Mittagessen "a la Carte" hatte uns Helga Eitel diesmal Plätze im "Deutschen Kaiser" in Zell bestellt. So mitten im Winter wollte man keine längere Anfahrt haben. 25 Mittagsgäste fanden sich ein. Die Portionen waren überreichlich - aber nicht in allen Fällen auch besonders schmackhaft.

16.01. Da, wie erwähnt, in diesem Jahr ein kleiner Zirkus in Zell überwintert, schlug ich vor, den Zirkus und seine Tiere in ihrem Winterquartier zu besuchen. Bei sonnigem, aber kaltem Wetter trafen sich 21 Teilnehmer am Friedhofsparkplatz zu einem kleinen Spaziergang. Durch die kleinen Wegle ging es hinter den Häusern und zwischen den Gärten zum westlichen Ortsende, wo der Zirkus gegenüber von Wertstoffhof ein Winterquartier aufgeschlagen hat. Von den Kamelen, Lamas, Ziegen und Hunden wurden wir freudig begrüßt, zumal einige Besucher ein paar Leckerbissen mitgebracht hatten. Andere ließen eine kleine Spende für Futter dort. Der Rückweg führte durch das Streichbett zum Einkaufszentrum Reutter, wo wir auf eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen einkehrten.

 

12.01. In den letzten Tagen fiel in den Bergen reichlich Schnee. Bei uns ging das mehr als Regen nieder. So lag ich richtig, wenn ich im Januar keine Schneewanderung sondern eine Stadtführung in Kirchheim plante. Die Stadtführung nannte sich "Tortenspaß mit Henriette". Das war eine Führung durch die Altstadt, mit dem besonderen Schwerpunkt auf die Herzogin Henriette. Sie lebte als Witwe mit ihren Kindern in Kirchheim und gründete allerhand soziale Einrichtungen (Waisenhaus, Altenheim, Krankenhaus uam). Sie verheiratete ihre Kinder gezielt und war schließlich mit fast allen europäischen Königshäusern verwandt. Von ihren Reisen brachte sie aus Wien eine Torte mit (ähnlich der berühmten Sacher-Torte). Diese heißt in Kirchheim Henrietten-Torte und wird heute noch hergestellt. Unsere Stadtführung endete im Café Moser, wo wir die Henrietten-Torte probieren konnten. 17 Teilnehmer reisten mit nach Kirchheim.

 

03.01. Wie in den letzten Jahren begann das Jahresprogramm wieder mit einem gemeinsamen Frühstück und einem Glas Sekt, mit dem wir das neue Jahr begrüßten. Mit 45 Gästen war das Frühstück nicht ganz so gut besucht, wie wir erwartet hatten. Auf der anderen Seite war das Frühstück etwas gemütlicher und der Ansturm auf das Büffet nicht gar so groß. Als Beiprogramm hatten wir Vertreter unserer "Nebenkriegsschauplätze" eingeladen, die über ihre Aktivitäten berichteten. So berichtete Walter Dahlmann von der Aktion "Senioren für Senioren" ? eine Tätigkeit, die selten in der Öffentlichkeit auftaucht. Rita Bayer und Erika Güth erzählten über die "Bücherstube". Obwohl die Bücher wirklich zu Billigstpreisen verkauft werden, sammeln sich im Laufe der Zeit namhafte Beträge, mit denen man soziale Projekte unterstützen kann.
Für das Highlight bei diesem Frühstück sorgte etwas ganz anderes: Vor dem Wintereinbruch gastierte ein kleiner Zirkus in Zell. Danach wollten sie ins Winterquartier nach Westfalen fahren. Doch ein Schaden an der Zugmaschine verhinderte die Heimreise. Der Zirkus war gezwungen über Winter hier zu bleiben. Natürlich war das auch ein finanzielles Problem. Ohne Vorstellungen hat der Zirkus fast keine Einnahmen, braucht aber andererseits Geld für die Reparatur und das Viehfutter. Vor Weihnachten besuchten einige Vertreter von 60+ die Zirkusfamilie. Sie brachten Heu und Stroh für die Tiere , sowie Bücher und Spielzeug für die Kinder mit. Ein Bericht über diesen Besuch erschien mit Bild in der Zeitung. So erfuhr die Öffentlichkeit über die missliche Lage der Zirkusfamilie. Seither haben die Zirkusleute es leichter, Spender für altes Brot, Gemüse oder kleine Geldbeträge zu finden.
Robert Lay lud die Zirkusfamilie zu diesem Frühstück ein. Die Kinder bedankten sich bei uns mit Ausschnitten aus ihrem Zirkusprogramm.

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