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Chronik 2014

30. 12.  Die letzte Veranstaltung war, wie jedes Jahr, ein Spieleabend. Obwohl die Spieleabende immer nur im Winter stattfinden, ist man hier auch schon beim 43. Spieleabend angekommen. Man hat mir  von 26 eifrigen Spielern und hervorragender Stimmung berichtet.

18. 12.  Für das letzte gemeinsame Mittagessen im Jahr hatte Helga Eitel in das Panorama-Hotel nach Aichelberg eigeladen. Von 60+ waren 19 Personen dabei. Da Erika an diesem Tag zur Beobachtung im Krankenhaus war, war ich auf diese Art gut versorgt, ohne selbst kochen zu müssen.

10. 12.  Auf Anregung von Frau Stock (Schulleiterin) fand in der Grundschule eine Vorlese-Aktion statt, die bei den Schülern auf großes Interesse fiel. Vor 60+ machten 9 Personen (8 Frauen und 1 Mann) als Vorleser mit. Da viele Kinder beim Lesen und beim Verstehen des Gelesenen Defizite haben, gab diese Vorlese-Aktion Gelegenheit, darüber nachzudenken, ob man nicht im Rahmen der Ganztagsbetreuung mit den Kindern regelmäßig Lesen und Vorlesen sollte. Von uns wäre besonders Frau Fischer bereit, sich dort einzubringen.

3. 12.  Als wir kürzlich in der „Linde“ in Boll eingekehrt waren (13. 11.), lud man dort zu einem gemütlichen Nachmittag mit Hausmusik ein. Das Ehepaar Wohlrab aus Albershausen würde alpenländische Musik machen. 60+ empfahl einen zwanglosen Besuch der Veranstaltung. Wenn ich richtig informiert bin, waren von uns 5 Personen dort.

2. 12.  Das Weihnachtsfrühstück war das 102. gemeinsame Frühstück im Gemeindehaus. Für die weihnachtliche Stimmung hatte Erika Güth mit hübschem Tischschmuck gesorgt (kleine Gestecke mit Weihnachtssternen). Einige der regelmäßigen Besucher hatten sich im Vorfeld abgemeldet, weil sie krank oder nicht in Zell anwesend waren. Deshalb rechneten wir mit etwas geringerer Beteiligung. Umso mehr überraschte und eine Rekordbeteiligung von 72 Personen. Ich hatte einige Texte zu gekannten Weihnachtsliedern vervielfältigt. Die sangen wir an diesem Vormittag. Dabei unterstützten uns Wolfgang Elsässer und sein Bläserquartett. Einige weihnachtliche Geschichten las Friedlinde Jörger vor.

26. 11.  Der dritte Mittwoch im November war der Buß- und Bettag. Deshalb verlegte Gerhard Neuper den Spieleabend auf den 26. November. Der Beteiligung und der Spielbegeisterung der Anwesenden tat das aber keinen Abbruch (24 Teilnehmer).

20. 11.  Für das gesellige Mittagessen hatte Helga Eitel das Deutsche Haus ausgewählt. Wer es vorbestellte, konnte sich diesmal einen Gänsebraten bestellen. Die Beteiligung beim 55. geselligen Mittagessen war wiederum sehr gut (25 Personen). Die meisten haben wohl auch die Gelegenheit zu einem Gänse-Essen genutzt.

13. 11.  Lisa und Gerhard Bergmann organisierten eine Herbstwanderung nach Bad Boll. Auf Anregung von Michael Dreher sollte die mit einer Einkehr im Café „Linde“ verbunden werden. Den ganzen Vormittag hatte es geregnet. Mittags war dann das Wetter zum Wandern ganz brauchbar. Wir wanderten über Pliensbach und Sehningen nach Boll. Nach einer ausgiebigen Ruhepause bei Kochen und Kaffee ging es zurück über Bad Boll und den Zeller Berg. Zuvor hatten sich einige noch auf dem Boller Bauernmarkt mit Brot, Salat und Tomaten eingedeckt. Von 60+ waren wir 14 Teilnehmer, die aber zum Teil mit dem Auto nach Boll gekommen waren.

8. 11.  Die Bahn lud zu einem Tag der offenen Tür an die Tunnelbaustelle am Aichelberg ein. Dabei sollte die große Tunnelbohr-maschine getauft und ihr Arbeitsbeginn gefeiert werden. Wir hatten zwar erst kürzlich eine Wanderung zur Baustelle unternommen (am 9. 10.), aber die Möglichkeit, Bohrmaschine und Baustelle ganz aus der Nähe zu sehen, wollten wir uns doch nicht entgehen lassen.

Zu diesem Ereignis hatte die Bahn Pendelbusse von Ohmden/Zell, Weilheim und Kirchheim eingerichtet.

Wir von 60+ hatten uns um 10 Uhr am Zeller Busbahnhof eingefunden. Wie viele von 60+ dabei waren, lässt sich schwer sagen. Ich schätze etwa 25 – 30. Aber wir waren keineswegs allein. An der Haltestelle warteten über 100 Menschen. Der erste Bus ließ auf sich warten und konnte auch nicht alle mitnehmen. Im zweiten Bus, etwas später fand ich gerade noch Platz. In der Baustelle am Aichelberg hatte man nahe der Landesstraße einen geräumigen Platz für die Busse angelegt. Dann wanderten wir hinauf zum Tunnelportal, wo die Bohrmaschine einsatzbereit stand. Im Portal der 2. Tunnelröhre hatte man eine Bühne aufgebaut, auf der einige Berufene Grußworte sprachen. Als ich ankam, waren bereits einige Tausend Menschen dort. Ich stand vielleicht 70 oder 80 m von der Bühne entfernt. Näher ging es nicht. Leider war die Lautsprecher-übertragung miserabel. Auf meinem Platz war fast nichts zu verstehen. So waren die Reden und der anschließende Gottesdienst einigermaßen langatmig und langweilig. Die Taufe der Bohrmaschine erlebte ich als „Stummfilm“. Als dieser Teil der Feierlichkeiten beendet war, setzt man die Maschine symbolisch in Betrieb. Sie bohrte zwar nicht, aber das Brustschild drehte sich eine Weile in mäßigem Tempo. Die meisten Besucher zogen nun ab. Ich wollte noch ganz vorn zum Portal gehen, um das Brustschuld zu fotografieren. Das gelang mir auch, aber es erforderte viel Geduld.

Auf dem Rückweg hätte man auch eine Führung in der großen Bohrmaschine machen können. Aber das ging nur in kleinen Gruppen und es warteten schon viele Interessenten. Ob überhaupt jemand von 60+ solch eine Führung mitgemacht hat, weiß ich nicht.

Die Rückfahrt per Pendelbus klappte dann ohne längere Wartezeit, sodass ich zum Mittagessen wieder zu Haus war.

4. 11.  Wer hätte das gedacht? Ausgerechnet unser 101. gemeinsames Frühstück hatte mit 75 Teilnehmern eine Rekordbeteiligung. Zuerst hielt man einen Moment inne und gedachte am Ingrid Ernst, die am Vortag verstorben War. Marliese Berger las ein Gedicht vor. Das Büfett reichte auch für die große Anzahl von Besuchern. Wie üblich erinnerte ich an die Veranstaltungen im Oktober und kündigte an, was der November bringen sollte. Frau Buchholzer war bei uns und warb für ihre neue Aktion zur Hilfe für rumänische Kinder „Schenke ein Lächeln!“

Als Beiprogramm war Herr Kadel vom Gesundheitsamt Göppingen bei uns (der ehemalige Kollege von Karin Dahlmann). Er hielt ein Referat zum Thema „Trauerarbeit – aus der Sicht von Männern und Frauen“. Kernstück seines interessanten Vortrags waren einige Gedichte.

21. 10.  Für 30,-- € bot Buck – Reisen + Radeln eine Busfahrt nach Lahr an. Dort fand – wie jedes Jahr – gerade eine große Chrysanthemenschau statt. Erika schlug vor, die Fahrt als 60+ - Ausflug anzubieten und besorgte zeitig 20 Plätze. Diese Idee kam sehr gut an. Nach einigen An- und Abmeldungen „in letzter Stunde“ machten schließlich 29 Teilnehmer von uns mit. Um 7:45 Uhr wurden wir in Zell abgeholt. Der Wetterbericht hatte vor Sturmböen und heftigen Regenschauern gewarnt. Doch zunächst war das Wetter noch ganz ordentlich. Im Laufe des Vormittags kam die Sonne heraus. Gegen Mittag erreichten wir die Dorotheenhütte in Wolfach. Das ist eine alte Glashütte, die man besichtigen kann. Ein Laden, in dem man die außergewöhnlichsten Glaswaren erstehen kann und ein Restaurant gehören auch dazu. Hier haben wir auch die Mittagspause eingelegt. Am frühen Nachmittag erreichten wir Lahr. Der Bus setzte uns mitten in der Innenstadt ab. Hier startete auch gleich ein Rundfahrtzügle, das einen bequem durch die Chrysanthemen-Schau fährt. Allerdings waren die Plätze begrenzt. Ein Teil unserer Gruppe – ich auch – kam nicht mit. In einer halben Stunde sollte das nächste Zügle fahren. Doch das ließ auf sich warten. Schließlich entschlossen wir uns, die Schau zu Fuß zu erkunden. Ein wirklich beeindruckender Chrysanthemenzauber. Wolken waren aufgezogen, doch das Wetter war immerhin so gut, dass wir uns in einem Straßencafé Kaffee und Eis gönnten. Pünktlich um 17:00 Uhr holte uns der Bus wieder ab. Auf der Heimfahrt fielen die ersten Regenschauer. In der folgenden Nacht richtete ein Orkan allerhand Schäden an. Doch davon haben wir nichts mitbekommen.

16. 10.  Für das 55. gesellige Mittagessen im Oktober hatte Helga Eitel das Restaurant „Orakel“ in Göppingen ausgewählt. Obwohl wir schon mehrfach gute Erfahrungen mit diesem Haus gemacht hatten, fanden ich diesmal nur 14 Personen von uns ein. Das regnerische Herbstwetter verlockte auch nicht gerade dazu, sein gemütliches Haus zu verlassen.

15. 10.  Der 41. Spieleabend war wiederum bestens besucht. 27 eifrige Spieler machten mit. Gerhard und Annemarie Neuper sorgten wieder Getränke und etwas zu knabbern und dafür, dass der Raum zu später Stunde ordentlich verlassen wurde.

14. 10.  In Bad Ditzenbach war in diesen Tagen eine kleine Ausstellung von der Scherenschnitt-Künstlerin Brigitte Springmann zu besichtigen. Kurzfristig entschloss sich Erika Güth zu einem kleinen Ausflug nach Bad Ditzenbach einzuladen, den man mit dem Besuch der Ausstellung verbinden konnte. Der Tag war nochmals ein wunder-schöner, Goldener Oktobertag. 12 Teilnehmer fuhren mit 3 PKWs nach Bad Ditzenbach. Zuerst wanderten wir durch den Kurpark und was es sonst im Ort noch für Blumenanlagen gibt. Die Ausstellung „Kontur und Impression“ war im Haus des Gastes. Die Künstlerin war nicht anwesend. Doch sie hatte Erika gut informiert und mit Musterstücken ausgestattet. So machte Erika die Führung durch die Ausstellung. Hinterher waren wir im Kräuterhaus Sanct Berhard – ein hochinteressanter Laden für die, die es noch nicht kannten. Den Abschluss bildete ein Besuch in der angeschlossenen Chokolaterie – mit vorzüglicher heißer Schokolade und leckeren Kuchen.

10. 10.  Die von Walter Reißmüller geplante Radtour fiel aus, weil der Organisator erkrankte und das Wetter zweifelhaft war. Zwei Senioren schwangen sich trotzdem auf’s Rad.

9. 10.  Bei Aichelberg hat man mit den Vorarbeiten zum Bau des Boßler-Tunnels der Schnellbahntrasse begonnen. Am Tunnelportal hat die Bahn eine Besucherplattform aufstellen lassen, mit Bildern und Plänen, die die Arbeiten erläutern. Zu Zeit wird dort gerade die große Bohrmaschine montiert, die die Tunnelröhren bohren soll. Ich hatte zu einer Wanderung eingeladen, um den Fortschritt der Arbeiten anzusehen. Ich erwischte dazu den schönsten goldenen Oktobertag des Jahres. Es war angenehm, nach Aichelberg zu wandern. Vor Ort erwarteten und noch zwei 60+-Senioren, sodass wir insgesamt 14 waren. Auf der Besucherplattform erzählte ich etwas zu den Arbeiten und zu der Arbeitsweise der Bohrmaschine.

Auf dem Rückweg kehrten wir noch im Café Aichelberg ein. Es gab Vesper oder Eis.

8. 10.  Nun haben wir es tatsächlich geschafft – was am Anfang niemand geahnt oder zu hoffen gewagt hätte: Wir luden zum 100. gemeinsamen Frühstück ein. 59 Teilnehmer kamen zum Jubiläum. Zur Feier des Tages hatte Erika Güth die Tische mit Sonnenblumen-Gestecken geschmückt. Zu dem üblichen Angebot gab es leckeren warmen Leberkäs. Unseren Bürgermeister und den Pfarrer hatten wir gesondert schriftlich eingeladen. Bürgermeister Link konnten wir in unseren Reihen begrüßen. Er bedankte sich für unsere vielseitigen Aktivitäten und wünschte Glück und Erfolg in den nächsten Jahren. Außerdem hatte er uns einige Flaschen Sekt mitgebracht. Pfarrer Hölz hatte sich entschuldigt. Er feierte einen runden (?) Geburtstag und hatte selbst Gäste.

Neben dem üblichen Rückblick auf das Septemberprogramm und die Vorschau auf das Oktoberprogramm erinnerte ich an das erste Frühstück am 11. 10. 2005 und ich bedankte mich bei den fleißigen Helfern des Frühstücksteams, die nun bereits hundertmal Tisch und Stühle aufgestellt, Kaffee gekocht, Waren eingekauft, Platten dekoriert und Geschirr gespült haben.

Zum Beiprogramm hatten wir Herrn Jürgen Kaiser eingeladen, der sich auf sehr humorvolle Art mit den Eigenarten der Schwaben befasst. Uns hatte er das Thema „Warum Schwaben zum Lachen in der Keller gehen“ mitgebracht. Er hatte aus dem Thema einen wirklich lustigen Vortrag gemacht. Er beleuchtete aber auch durchaus ernsthaft, dass die Eigenheiten meist einen realen Hintergrund haben. Herr Kaiser hat eine ganze Reihe humorvoller Bücher verfasst und drucken lassen. Eine Buchhändlerin aus Göppingen hatte extra bei uns einen Stand aufgebaut, an dem man diese und ähnliche Bücher erstehen konnte. 

25. 9.  Nachdem der Versuch, die Landesgartenschau in Schw. Gmünd per Fahrrad zu besuchen, zweimal gescheitert war, schlug Robert Lay, die Landesgertenschau nochmals ins Programm aufzunehmen, diesmal mit dem Auto. Ich erklärte mich bereit, bei der Organisation zu helfen. Ich bekam über Martin Holl 13 verbilligte Eintrittskarten (zu 13,-- €) über den Obst- und Gartenbau-Verein. Schließlich waren wir 11 Ausflügler nach Gmünd. Ich hatte mir vorgestellt, bei der Hinfahrt beieinander zu bleiben und gemeinsam zu parkten. Doch Sigrun Pourfard fuhr über Sparweisen. So verloren wir uns gleich am Anfang aus den Augen und warteten am Ziel vergeblich auf einander. Nun war an diesem Tag kein besonderer Besucheran-drang. So trafen wir unsere Vermissten im Erdenreich (unterer Teil der Gartenschau) wieder. Zuerst  besichtigten wir die Blumenhalle. Dort hatte man die Themen Trauer und Herbst gewählt und die Halle mit entsprechenden Farben und Dekorationen ausge-schmückt. Das Wetter war feucht und herbstlich, aber es regnete nicht. Wir sahen uns noch die Blumenanlagen im Erdenreich an. Ich hatte geplant zum Mittagessen in die Stadt zu gehen. Doch die Mehrheit entschied sich, in der Gartenschau zu bleichen. Wir kehrten dann Im Haus „Gold und  Silber“ ein, wo man durchaus gut und preiswert essen kann.

Nachmittags fuhren wir mit dem Shuttlebus ins Himmelreich – dem oberen Teil der Gartenschau bei dem Ortsteil Wetzgau. Den Aufstieg auf den Himmelsstürmer (Aussichtsturm mit 209 Stufen) habe ich mir diesmal geschenkt. Ich glaube, es war niemand von uns oben. Aber die schönen Blumenanlagen und Mustergärten haben wir gründlich erwandert und bestaunt. Nach geraumer Zeit trafen sich alle wieder in einem großen Zelt zu Kaffee und Kuchen. Das heißt, einige hatten sich schon verabschiedet und waren zu Fuß hinter zum Bahnhof und Parkplatz gegangen. Die restlichen 0+-Senioren folgten wieder mit dem Shuttlebus.

23. 9.  Endlich hatte Walter Reißmüller Glück mit dem Wetter. Für eine Radtour war es geradezu ideal: Sonnenschein, aber nicht zu heiß, kaum Wind. Um 13:30 Uhr trafen sich (nur) 4 unternehmungslustige  Radler. Über Hattenhofen und Albershausen fuhren wir zunächst nach Uhingen, dann weiter das Filstal abwärts über Ebersbach uns Reichenbach nach Plochingen. Hier war Halbzeit. Wir kehrten in dr Fischerhütte ein und erholten uns bei Apfelschorle und Zwetschgenkuchen. Danach ging es den Neckar aufwärts über Wernau nach Wendlingen. Zurück ging‘s dann der Lauter entlang nach Kirchheim und im Wiestal Richtung Zell. Unterwegs schlug ich vor, in Ohmden noch eine Pause einzulegen. Doch die Wirtschaft in der Gemeindehalle ist seit geraumer Zeit geschlossen. Kurz nach 18 Uhr war ich wieder zu Haus. Die Gesamtstrecke war knapp über 50 Kilometer.

15. - 20. 9.  Obwohl die letzte Reise nach Walchwil (Mai 2013) in der Schweiz doch ziemlich unter dem schlechten Wetter gelitten hatte, fanden sich dieses Jahr wieder einige, die eine ähnliche Reise unternehmen wollten. Schließlich ließ sich Michael Dreher überreden und plante eine weitere Reise nach Walchwil. Acht 60+-Senioren fuhren mit. Ich war nicht dabei. Michael übermittelte mir einen recht kurzen Reisebericht, den ich ihn an dieser Stelle einfügen möchte.

 

Montag, 15. 9.

Die Hinfahrt unterbrach man diesmal in Schaffhausen und fügte eine Stadtbesichtigung ein. Mitten in der Stadt erhebt sich die markante Burg Munot, der man einen besonderen Besuch widmete. Die Reisegruppe führte die Hinfahrt noch über Einsiedeln, wo sie, wie bei der ersten Schweiz-Reise, das berühmte Kloster besuchten. Diesmal konnten sie die Kloster-Führung und eine Vesper der Mönche miterleben.

 

Dienstag, 16. 9.

Das gute Wetter am ersten Tag in der Schweiz nutzte die Reisegruppe zu einer Besichtigung von Brunnen und einer Schiffsrundfahrt auf dem Vierwaldstädter See. Bei dem Verkehrsmuseum bei Luzern unterbrach man die Fahrt ind wanderte zu Innenstadt.

 

Mittwoch, 17. 9.

Am Mittwoch stand ein nostalgisches Dampfbahn-Erlebnis im Berner Oberland auf dem Programm. Die Reisegruppe fuhr nach Brienz (etwa 60 km südwestlich von Luzern). Von hier schnauft seit 1892 eine Dampfbahn auf das Rothorn – jedenfalls im Sommer. Für die 1678 m Höhendifferenz benötigen die Dampflokomotiven eine Stunde. Der Ausblick vom Rothorn ist großartig und fast noch gigantischer als von der Rigi. Bei diesem Ausflug war man am Brienzersee, Lungernsee, Sarnersee und dem Dorf Sachseln. In dem Dorf Sachseln dreht sich alles um den Bruder Klaus. Ich habe mich im Internet schlau gemacht: Jener Bruder Klaus hieß eigentlich Nikolaus von Flüeli-Ranft. Er lebte als Bauer im 16. Jhdt. und hatte eine Frau und zehn Kinder. Irgendwann verließ er Frau und Kinder und lebte fortan in einer Einsiedelei. Über sein Leben in der Einsamkeit gibt es etliche Legenden. So sei ihm Jesus mehrfach erschienen und er habe jahrelang ausschließlich von Quellwasser gelebt. Später wurde Bruder Klaus heilig gesprochen und gilt als schweizer Schutzpatron. Heute erinnern in Sachseln ein Museum und die Grabeskirche an Bruber Klaus – ebenso zwei Kapellen im Ortsteil Ranft, die Einsiedelei, sein Geburts- und Wohnhaus, die man alle besichtigen kann.

 

Abends kamen die Hausleute Elisabeth und Noldi zu Besuch. Noch lange wurde diskutiert.

 

Donnerstag, 18. 9.

 Heute besuchte man nochmals das Verkehrsmuseum bei Luzern. Auch wanderte man erneut am Seeufer nach Luzern. Nachdem wir von Luzern schon viel gesehen haben, konzentrierte man sich diesmal auf das Erkunden der alten Stadtmauern.

 

Freitag, 19. 9.

Heute machte man einen Ausflug zum Titlis. Das ist ein 3239 m hoher Berg ca 30 km südlich des Vierwaldstädter Sees. Vom Engelberg im Tal führt eine Seilbahn zum Gipfel. Besonders sehenswert ist das Kloster Engelberg. Die Benediktinerabtei wurde bereits 1120 gegründet. Unsere Gruppe genoss eine Führung durch das Kloster. Außerdem konnten sie einen Almabtrieb miterleben.

Abends gab es wieder Diskussionen mit Noldi.

 

Samstag, 20. 9.

Heute stand die Heimreise auf dem Programm. Größere Pausen und Besichtigungen waren nicht mehr geplant. Man schaute viel mehr, auf kürzestem Weg wieder nach Haus zu kommen. Das klappte auch, ohne nennenswerte Zwischenfälle.

18. 9.  Der „Schäferhof“ in Zell bekam kürzlich einen neuen Pächter. Um zu testen, ob dessen Küche noch genauso gut ist, wie bei seinem Vorgänger, wählte Helga Eitel diesmal dieses Restaurant für das gesellige Mittagessen. Das Wetter war warm. So konnten wir angenehm auf der Terrasse speisen. 19 Teilnehmer fanden sich ein. Das Essen war vorzüglich. Die Speisekarten ließ keine Wünsche offen – sowohl in der Auswahl als auch hinsichtlich der Preise.

17. 9.  Die begeisterten Mitspieler konnten es nicht erwarten. So ließ Gerhard Neuper das Winterhalbjahr bereits im September beginnen und lud zum 40. Spieleabend ein. Die Beteiligung war mit 18 Teilnehmern nicht ganz so groß wie üblich, auch beendete man den Abend etwas zeitiger.

10. 9...Für diesen Tag war erneut die Radtour nach Gerstetten geplant. Das Wetter war ideal und auch die PKW-Anfahrt nach Amstetten organisiert. Trotzdem wurde die Radtour im letzten Moment abgesagt, weil der Organisator (Walter Reißmüller) zu eine Beerdigung musste.

3. 9.  Wenn das gemeinsame Frühstück mal ausfällt, wie im August, dann fehlt irgendwas. Jedenfalls waren zum 99. Frühstück wieder alle da. Mit 64 Teilnehmern hatten wir wieder ein volles Haus. Und jeder hatte viel zu erzählen.

Ein ungewöhnliches Beiprogramm hatten wir auch. Helmut Klatt erzählte uns etwas über Michael Ende. Er berichtete über den Lebenslauf des Schriftstellers und las Proben aus seinen Werken vor. Herr Klatt machte das wirklich gut. Ich hätte nicht geglaubt, wie interessant und spannend solch ein Vortrag sein kann. Ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass Helmut Klatt die Margarete Ostheimer als Ehrengast mitgebracht hatte, die ihrerseits in der Kindheit mit Michael Ende die gleiche Schule besuchte.

20. 8.  Die Schönwetterperioden in diesem Sommer hielten nicht lange. Umgekehrt dauerten die Regenperioden auch nicht lange. Heute hatten wir Glück. Der angekündigte Regen blieb aus. So konnte unsere Kutschfahrt im Raum Heiningen – Göppingen ein gelungenes Erlebnis werden. Übrigens war das Interesse an der Kutschfahrt sehr groß. 28 Personen machten mit und füllten die beiden Kutschen bis auf den letzten Platz.

In gemächlichem Tempo fuhren wir über das Totländ zum Stadtwald Eichert  bis in die Nähe  der Müllverbrennungsanlage. Bei der Aussichtshütte oberhalb von Göppingen legten wir einen Zwischenstopp ein. (Hier war ich noch nie!) An der Klinik am Eichert und am Wasserturm vorbei, ging es zurück nach Heiningen.

Zum gemeinsamen Abendessen hinterher hatte Robert Lay das Kleintierzüchterheim in Schopflenberg ausgewählt. Doch die hatten ihre Probleme mit unserer Gruppe. Zunächst hatten sie keinen Platz im Haus und wiesen uns in ein Zelt im Garten. Dort war es anfangs sehr kalt. Freilich heizte man kräftig. Dann dauerte es ewig, bis jeder etwas zu essen hatte. Letztlich ging es auf 23 Uhr, bis wir wieder in Zell waren.

14. 8.  Das gesellige Mittagessen fand zum wiederholten Male in der Pizzeria „il pomodoro“ in Zell statt. Das Wetter war zwar nicht unbedingt für das Essen im Freien geeignet. Aber man hat in der Pizzeria eine Art Wintergarten angebaut, in der man auch recht gemütlich sitzt. Trotz Ferienzeit hatten sich 22  60+-Senioren eingefunden. Geschmeckt hat es allen.

13. 8.  Es regnete mal wieder. Die geplante Radtour nach Uhingen konnte nicht stattfinden. Da aber die Führung im Fotomuseum bereits bestellt war, disponierten wir um. Wir ließen die Fahrräder in der Garage und nahmen die Autos. 6 Männer nahmen an dem Ausflug teil. Im Fotomuseum gab es allerhand über die Entwicklung der Kameras und der Fotografie zu sehen und zu erfahren. Das Fotomuseum ist im Uhinger Rathaus. Zum Abschluss des Ausflugs gab es Kaffee und Kuchen in einem nahen Café.

5. 8.  Wie jedes Jahr war das Gemeindehaus im August geschlossen. Ein gemeinsames Frühstück war daher nicht möglich. Wie in den letzten Jahren schlugen wir ersatzweise einen Grillabend auf dem Gelände von Gerhard Bazlen im Gießbachtal vor. Die Vorbereitung (Tische, Bänke, Getränke, Lampen, Feuerstelle usw.)  übernahmen Robert Lay, Walter Dahlmann und ich. Um 18 Uhr trafen die Teilnehmer ein. Bald schmeckten die Grillhälse, Würste, Salate und was die Besucher sonst noch mitgebracht hatten. Mit dem Wetter hatten wir Glück. Es war praktisch der einzige Abend in der Woche, in der solch ein Grillfest möglich war. Als es später kühler wurde, wärmten wir uns am Lagerfeuer. Nur das übliche Singen am Lagerfeuer fiel aus. Unsere beiden Musikanten (Hermann Degen und Hans-Jörg Bürkle) waren wegen Krankheitsfällen und ihren Familien nicht dabei.

25. 7.  Für heute war Regen angekündigt. Deshalb verschob man die geplante Kutschfahrt auf den 20. August. Mir konnte das nur recht sein, denn im August konnte ich auch teilnehmen.

24. 7.  Den Tagesausflug nach Leonberg, den Marliese Berger organisiert hatte, habe ich leider verpasst. 13 Teilnehmer machten mit. Man fuhr mit dem Bus nach Göppingen und weiter mit der Bahn nach Leonberg. Dort wartete auf die Ausflügler ein Stadtführer. Nach dem Mittagessen besichtigte man den außergewöhnlichen Pomeranzengarten unterhalb des Schlosses. Ich denke, dass man sich auch noch einen Kaffee gegönnt hat, bevor man wieder per Bahn und Bus zurückgefahren ist.

17. 7.  Für das gesellige Mittagessen hatte Helga Eitel diesmal den Wannenhof bei Göppingen-Hohenstaufen ausgewählt. Ich selbst konnte nicht dabei sein, weil ich zu der Zeit auf dem Weg in die Hohe Tatra war. Im Wannenhof sind wir schon vor Jahren gewesen. Allerdings war der Wannenhof vorübergehend geschlossen und ist nun mit einem neuen Pächter wieder eröffnet. Man hat mir berichtet, dass 20  60+-Senioren im Wannenhof waren und es allen gut geschmeckt hat.

12. 7.  Einmal im Jahr ruft die Kirchengemeinde zu einem Großputz auf. Angesprochen sollen sich alle Gruppen fühlen, die immer wieder das Gemeindehaus nutzen. Von 60+ fand sich ein Dutzend Helfer (genauer gesagt überwiegend Helferinnen) ein. Ich selber kümmerte mich mit einigen Frauen um alle Stühle. Wir haben die Polster abgewaschen und die Holzteile mit Möbelpolitur abgerieben. Andere Helfer von uns reinigten hauptsächlich die Küchenschänke von innen. Zum Schluss bedankte sich die Kirchengemeinde mit einem kleinen Vesper bei den Helfern.

10. 7.  Für heute hatte Lisa Bergmann zu einer Ladies-Tour eingeladen. Als sich abzeichnete, dass kaum eine Frau die Fahrradtour mitmachen wollte. Wurde aus der Ladies-Tour eine Wanderung von Weilheim nach Neidlingen gemacht, bei der auch Männer mitwandern durften. 14 Teilnehmer, darunter 4 Männer trafen sich am Ortsende von Weilheim. Auf dem Weg nach Neidlingen begleitete uns Nieselregen. In Neidlungen kehrten wir in der „Alten Kass“ ein. Einige Freiwillige betreiben dort in der ehemaligen Raiffeisen- kasse ein Café. Auf dem Rückweg hatte der Regen aufgehört.

9. 7.  Einmal mehr in diesem Jahr fiel eine Radtour dem Regenwetter zum Opfer. Geplant war heute eine Radfahrt von Amstetten nach Gerstetten.

8. 7.  Da ein guter Teil der 60+-Senioren am 1. 7. In Südtirol weilte, verlegten wir das gemeinsame Frühstück um eine Woche. 62 Gäste fanden sich zum 98. Frühstück ein. Da die Reise nach Südtirol wirklich ringsum begeisternd schön gewesen war, und ich viele schöne Bilder mitgebracht hatte, entschlossen wir und kurzfristig, als Beiprogramm etwas von unserer Südtirol-Reise zu berichten und Bilder zu zeigen.

30. 6. - 4. 7.  Der Gedanke, einmal mit 60+ nach Südtirol zu reisen, war wenigstens zwei Jahre alt. Allerdings fürchteten wir, nicht genügend Teilnehmer für einen Bus zu finden und planten daher eine Reise mit privaten PKWs. Walter Dahlmann kennt sich in Südtirol gut aus und schlug auch ein Hotel und diverse Ausflugsziele vor. Dann entdeckten wir, dass das Reiseunternehmen Burkhardt eine ganz ähnliche Reise zu ähnlichem Preis anbietet. Dort wurde und alles geboten. Wir mussten selbst nichts organisieren.

Im Januar 2013 versuchte ich, bei Burkhardt-Reisen Südtirol zu buchen. Doch ich war zu spät. Eine andere Gruppe hatte sich schon angekündigt. Außerdem waren für 2013 bereits zwei mehrtägige Reisen (Schweiz und Paris) vorgesehen. Also verschoben wir das Projekt um ein Jahr. Und dieses Mal waren wir rechtzeitig dran, um zunächst mal 20 Plätze zu reservieren. Das steigerte sich noch auf 27 Teilnehmer. Freilich fielen im letzten Augenblick noch zwei Ehepaare wegen Krankheit aus, dass letztlich 23 60+-ler übrig blieben.

 

Montag, 30. 6.

Wir wurden um 6:45 Uhr in Zell von Herrn Burkhardt und seinem Bus abgeholt. Bei der Abfahrt regnete es noch. Aber im Laufe des Tages wurde das Wetter immer besser. Einen ersten Halt gab es in der Raststätte „Illertal“ und dann wieder um die Mittagszeit bei Innsbruck. Insgesamt kamen wir flott voran und hatten unterwegs keinen Stau.

Nachmittags erreichten wir das erste Ziel: das Antholzer Tal. Beim Biathlon-Stadion parkten wir und legten eine Wanderung um den idyllisch gelegen Antholzer See ein. Zu einem schnellen Kaffee oder Bier reichte es auch noch. Dann fuhren wir zurück nach Niederrasen (ans Anfang des Antholzer Tales) und bezogen im Hotel „Brunnerhof“ Quartier. Es ist ein kleines, sehr liebevoll ausgestattetes Hotel. Zum Empfang gab es ein mehrgängiges Festmenü an reich geschmückten Tischen. Dass es jeden Abend solch ein prächtiges und schmackhaftes Abendessen geben sollte, wussten wir anfangs noch nicht.

Zu der Zeit lief gerade die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien im Gang. Heute abend spielte Deutschland gegen Algerien. Es fand sich auch ein Fernsehraum im Hotel, in dem die Interessenten den deutschen 2:1-Sieg erleben konnten.

 

Dienstag, 1. 7.

Der nächste Morgen begann erst einmal mit einem großartigen Frühstück. Der Blick nach draußen ließ einige Fragen offen. Einige Berge lagen im prächtigen Sonnenschein, andere Gipfel hüllten sich in Wolken. Immerhin schien das geplante Tagesprogramm möglich zu sein. Wir fuhren über Brixen nach Seis am Schlern. Von hier führt eine Straße hinauf auf die Seiser Alm. Doch die Straße ist für private PKWs oder Busse gesperrt. Man muss mit der Seilbahn hinauffahren. Das genossen wir auch. Oben angekommen in der kleinen Ortschaft Compatsch trennte sich unsere Reisegruppe in verschiedene Grüppchen. Je nach Leistungsvermögen wollte man kleinere oder größere Wanderungen unternehmen.

Ich hatte kurz vor unserer Reise eine heftige Wundrose am rechten Unterschenkel. Mein Arzt hatte mich gar nicht gern reisen lassen und hatte mir eingeschärft, das Bein auf jeden Fall zu schonen. Deshalb schloss ich mich dem Grüppchen der „fußkranken“ an. Wir mieteten und eine Kutsche. So konnten wir bequem die Seiser Alm erleben und erfuhren von dem Kutscher nebenbei allerhand Details über das Leben auf der Alm oder die Vegetation. Zur Mittagszeit suchten wir uns ein Restaurant in Compatsch. Später fuhren wir hinunter nach Seis. Die Gruppe traf sich bei der Talstation am Omnibus. Wir fuhren die kurze Strecke nach Kastelruth. Das berühmte Städtchen wird von vielen Touristen besucht. Entsprechend hat sich das Nest touristisch herausgeputzt. Nachmittags war es doch noch zu einem warmen Sommertag geworden. Der kurze Aufenthalt reichte gerade noch zu einem Kaffee oder Eis. Abends erwartete uns wieder ein Festessen in Hotel Brunnerhof. Fußball gab es heute nicht, aber man konnte Karten oder Würfel spielen oder den Wellnessbereich genießen.

 

Mittwoch, 2. 7.

Der morgendliche Blick aus dem Fenster versprach heute nichts Gutes. Nicht nur die Gipfel der Berge hüllten sich in dichte Wolken, bis in die Täler hing grauer Nebel und es regnete. Bei dem Wetter auf die Plätzwiese in 2000 m Höhe zu fahren, machte eigentlich nicht viel Sinn. Aber Herr Burkhardt hatte auch noch einen Plan „B“. Wir fuhren ins Ahrntal und besichtigten das Krippenmuseum in Lattach. Das ist ein privates Museum mit einer großen Sammlung verschiedenarter Krippen, einer Schnitzerwerkstatt und sonst noch allerhand Sehenswürdigkeiten. An Regentagen wie heute, war man hier auf großen Ansturm vorbereitet und schleuste die Touristen busweise durch das Haus. Es gab auch eine Weinprobe und Proben der heimischen Volksmusik. Da die Führung recht flott ging, gab es hinterher noch Zeit, sich einzelne Exponate in Ruhe anzuschauen oder zu fotographieren.

Inzwischen hatte es aufgehört zu regnen. Wir entschlossen uns, doch noch auf die Plätzwiese zu fahren. Anfangs geht das mit dem eigen Bus. Auf halber Höhe muss man den Bus abstellen und ein einen öffentlichen Postbus umsteigen. Die Gipfel ringsum waren meist wolkenverhüllt. Gelegentlich sah man aber doch etwas. Oben starteten wir zu einer kleineren Wanderung. Die „Fußkranken“   landeten aber gleich bei der ersten Berghütte und gönnten sich ein einfaches Mittagessen. Aus wir dann auch noch ein Stück laufen wollten, begann es gerade wieder zu regnen. Die ganze Gruppe traf sich dann wieder bei der oberen Postbus-Station.

Eigentlich stand heute noch ein Besuch am Pragser Wildsee auf dem Programm. Angesichts des Wetters verzichteten wir darauf und kehrten etwas früher ins Hotel zurück.

 

Donnerstag, 3.7.

Endlich war das Wetter so, wie wir es uns gewünscht hatten: azurblauer Himmel und beste Fernsicht. Wir fuhren heute über Toblach mitten in die Dolomiten; zunächst an den Dürrensee. Dann ging es weiter hinauf bis zur Auronzohütte. Das ist eine große Schutzhütte mit Restaurant in 2320 m Höhe. In der Nähe ist ein großer Parkplatz für PKWs und Busse. Von hier ab geht es zu Fuß weiter. Wir wandern Richtung Süden, unmittelbar am Fuße der steil aufragenden 3 Zinnen. Der Weg ist breit und bequem, aber sehr frequentiert – die reinste Touristenrennbahn. Nach einer halben Stunde erreichten wir eine Kapelle und nach weiteren 20 Minuten  die Lavaredohütte. Die schnelleren Wanderer waren längst voraus und auf dem Weg zur Locatellihütte. Ich wäre auch gern noch ein Stück gewandert, um die 3 Zinnen auch von der anderen Seite zu sehen. Aber angedenk der Ermahnungen meines Arztes verzichtete ich darauf. In der Lavaredohütte (2344 m) kehrten wir ein, bis die schnelleren Wanderer von der Locatellihütte (2438 m) zurückkamen.

Nachmittags fuhren wir noch zum Misurinasee und wanderten einmal rund um den See. Auf der Rückfahrt ins Hotel hielten wir noch einmal bei Toblach in einer Käserei. Von der Möglichkeit, hier leckeren Käse zu kaufen, haben alle lebhaften Gebrauch gemacht.

Der Abend war nun der letzte gemeinsame Abend unserer Reise. Erika bedankte sich im Auftrag der Gruppe bei Herrn Burkhardt. Auch der zog für diese Reise eine sehr positive Bilanz.

 

Freitag, 4. 7.

Der Tag unserer Heimreise war wieder ein wnderschöner Sommertag. Der  Besuch am Pragser Wildsee war noch nicht abgehakt. Deshalb verließen wir das Hotel und fuhren zunächst nicht Richtung Heimat, sondern erst ins Pragsertal zu dem idyllischen Bergsee. Der Aufenthalt reichte gerade, um einmal um den See zu wandern, was auch die meisten taten. Wer es gemütlicher haben wollte, suchte sich am Ufer ein schattiges Plätzchen. Vom Pragser Wildsee ging es dann wirklich auf die Heimreise. Wir kamen gut vorwärts. Um die Mittagszeit waren wir in der Gegend von Innsbruck. Eine letzte Pause legten wir im Illertal ein. 17:30 Uhr erreichten wir Zell wieder. Damit reichte es uns sogar noch zu der Fußballübertragung um 18:00 Uhr (Deutschland – Frankreich 1:0).  

26. 6.  Nachdem der dritte Donnerstag im Monat diesmal ein Feiertag (Frohnleichnam) war, verlegte man das gesellige Mittagessen auf den folgenden Donnerstag. Helga Eitel hatte das Café Aichelberg (Weigele) ausgesucht. 20 Besucher fanden sich ein und konnten bei sommerlichem Wetter im Garten speisen. Einige haben das Treffen auch zu einer Wanderung nach Aichelberg genutzt.

20. 6.  Der Schwabe ist je kein besonderer Fischesser, und wenn, dann handelt es sich um Süßwasserfische wie Forellen oder Felchen aus dem Bodensee. Dass er sich – bei entsprechender Zubereitung – aber auch für Meeresfische begeistern lässt, hat Bärbel Seefeldt mehrfach bewiesen. Sie bietet jedes Jahr einmal „Matjesfilets nach Hausfrauenart“ an. Dieses Mal schon zum 8. Male. Die frischen Matjesfilets (Mai-Matjes) werden extra in Cuxhaven bestellt. Dazu gibt es eine schmackhafte Remoulade mit Äpfeln und Gurken und Pellkartoffeln. Jever-Bier von der Küste rundet die Mahlzeit ab.

50 Personen fanden sich zum Matjes-Essen im Gemeindehaus ein. Weitere 15 Portionen wurden „außer Haus“ geliefert. Es schmeckte wieder köstlich.

18. 6.  Die geplante Radtour nach Schw. Gmünd zu Landesgartenschau wurde verschoben oder abgesagt. Eine längere, hochsommerliche Phase war zu Ende gegangen. Nun war mit Regen zu rechnen.

12. 6.  Der mehrfach avisierte und verschobene Ausflug zum Kloster Denkendorf fand nun endlich doch statt. Mit16 Teilnehmern war das Interesse auch gar nicht so gering. Wir fuhren in 4 PKWs. Am Kloster erwartete uns „Reiseleiter“ Michael Dreher, der sich hier bestens auskennt. Zuerst verteilte er Lagepläne, damit jeder sich in der Klosteranlage zurechtfindet. Dann genossen wir eine ausgiebige Führung. Michael zeigte uns allerhand interessante Details, an denen wir - ohne ihn – achtlos vorbeigegangen wären. Höhepunkt war der Besuch in der alten Krypta. Das ist ein sorgfältig gemauerter Gewölbekeller mit Fresken von 1515 (die kaum noch zu erkennen sind) und einem Nachbau des leeren Grabes Christi.

Nach der Klosterführung wanderten wir hinunter in der Ortsmitte und kehrten im „Kreuz“ ein.

5. 6.  Marliese Berger hatte zu einem Ausflug per PKW nach Ebersbach eingeladen. Im Mittelpunkt stand Dr. Hermann Kurz. Er war Schriftsteller, Übersetzer und Publizist aus unserer Gegend und war Mitglied der schwäbischen Dichterschule. Er war 1813 in Reutlingen geboren und starb 1873 in Tübingen. Sein bekanntestes Werk ist „Der Sonnenwirt von Ebersbach“ – eine schwäbische Volksgeschichte. Zu seiner Erinnerung hatte die Stadt Ebersbach eine kleine Ausstellung eingerichtet. Unsere kleine Gruppe bekam eine kostenlose Führung. Mag sein, dass Hermann kurz zu unbekannt ist, mag sein dass der Termin zu kurzfristig angesetzt war. Jedenfalls fanden sich nur 5 Teilehemer, die mmit nach Ebersbach wollten.

3. 6.  Das gemeinsame Frühstück im Juni bescherte uns mit 62  Besuchern wieder ein volles Haus. Und die amüsierten sich köstlich bei dem Vortag unseres „Haus-Philosophen“ Dieter Schart. Der hatte sich als Beiprogramm das Thema „Glaube und Aberglaube“ ausgewählt. Er führte uns vor, wie eine professionelle Wahrsagerein Karten legt und was und warum man alles aus der Lage der Karten herauslesen kann.

22. 5.  Um den Tagesausflug nach Nördlingen vorzubereiten, war ich schon zu Ostern mit meiner Familie in der Stadt gewesen. Damals bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass Nördlingen und Umgebung so viel zu bieten haben, dass man längst nicht alles an einem Tag sehen und erleben kann.

Bei prächtigem Sommerwetter machten sich 14 Teilnehmer auf den Weg (es hätten durchaus ein paar mehr sein dürfen). Zuerst umrundeten wir Nördlingen auf der erhaltenen Stadtmauer. Dabei erfuhren wir allerhand über die Stadt von der netten Führerin. Bei der Hitze war es angenehm, dass der Wehrgang meistens im Schatten lag. Das Restaurant für unser Mittagessen hätte nicht besser gewählt sein können. Die Speisen waren ausgezeichnet, die Bedienungen sehr freundlich und die Preise moderat. Anschließend hatten wir eine aufschlussreiche Führung im Rieskratermuseum. Am fortgeschrittenen Nachmittag war uns der Sinn mach einem erfrischenden Getränk oder einem Eis. Die eigene Stadtbesichtigung fiel dann meist etwas kürzer aus. Gegen Abend bezog sich der Himmel. Doch alle kamen gut Heim, bevor es regnete.

21. 5. Als Beiprogramm beim letzten Frühstück hatten wir das  Thema Naturschutz am Hohenstaufen. In Ergänzung dieses Themas machten wir nun eine Wanderung rings um den Hohenstaufen. Als Wanderführer konnten wir wieder Herrn Dr. Rapp gewinnen. Bei heißem Sommerwetter fanden sich 22 Teilnehmer in Hohenstaufen ein. Zuerst waren wir im Ausstellungsraum bei der Barbarossakirche, wo wir einen Einblick in die Geschichte der Staufer bekamen. Dann führte der Weg ganz hinauf auf den Gipfel des Berges. Auf etwas unbekannteren Pfaden ging es wieder Hinunter zur Spielburg, die für Naturschutzfreunde besondere Schätze bereithält. Den Abschluss fand die Wanderung mit einem Besuch im Restaurant Hohenstaufen.

15. 5.  Im Februar 2010 lud Helga Eitel die 60+-ler erstmals ein, sich in einem Restaurant zum geselligen Mittagessen zu treffen. Mit dieser Idee ist sie offenbar auf eine Marktlücke gestoßen. In der Zwischenzeit findet ein solches Mittagessen regelmäßig am 3. Donnerstag jeden Monats statt – immer in einem Restaurant in der Umgebung.

Im Mai 2014 hatte Helga Eitel die Krone in Hattenhofen ausgewählt.

Mit 16 Personen war die Beteiligung diesmal nicht besonders groß.

Übrigens, was wohl niemand wusste: Dies war unser 50. geselliges Mittagessen.

14. 5.  Für heute hatte Walter Reißmüller zu einer kleineren Radtour eingeladen. 6 Radler machten mit. An der doch recht bescheidenen Teilnehmerzahl lässt sich erkennen, dass wir alle älter werden. Die Ausfälle wegen Krankheit oder irgendwelchen Verpflichtungen nehmen im Laufe der Zeit zu.

Unser Ziel war Göppingen und hier das Wackler-Museum in der Nähe des Bahnhofs. Wir erlebten eine interessante Führung durch das kleine Privatmuseum, das Wissenswertes über die Geschichte der Firma Wackler und der Stadt Göppingen zeigt. Nach einer Pause im Café „OBI“ setzten wir die Heimfahrt über Holzheim und Heiningen fort. (Fahrstrecke 35 km) 

8. 5.  An diesem Tag wurden in Zell und in umliegenden Gemeinden Verkehrszählungen an verschiedenen Kreuzungen und Einmündungen durchgeführt. Mit der Organisation und Auswertung der Zählung wurde eine Fachfirma beauftragt. Um die Kosten für die Aktion in Grenzen zu halten, wurden als Zähler freiwillige Helfer gesucht, die mit einer kleineren Aufwandsentschädigung vergütet wurden. Helfer zu finden, war in anderen Gemeinden ein Problem. In Zell übernahm das 60+.

Bereits am Vortage trafen sich die Helfer im Zeller Rathaus. Wir wurden informiert, was und wie gezählt werden sollte. Die Aufgaben waren sehr unterschiedlich. Ich machte eine Querschnittszählung am Deutschen Kaiser, 4 Stunden morgens und 4 Stunden am Nachmittag. Das war für eine Person leicht zu schaffen und eher langweilig.

Andere Zähler hatten das nicht so stressfrei. Sie mussten die Nummernschilder aufschreiben (damit der Fahrweg verfolgt werden kann). Das war kaum zu schaffen. Abends traf man sich im Zeller Rathaus, wo die Vergütung ausbezahlt wurde: 60,-- € für 8 Stunden.

6. 5.  Unser 96. gemeinsames Frühstück war wieder eine gelungene Veranstaltung. 53 Besucher bescherten uns ein volles Haus und gute Stimmung. Als Beiprogramm hatten wir den Nabu-Vorstand Dr. Rapp aus Göppingen gewinnen können. Er erzählte uns, welche schützenswerten Pflanzen und Tiere es am Hohenstaufen gibt und auf welche Art der Nabu dort helfend eingreift. Das Ganze verdeutlichte er mit einer Auswahl interessanter Fotos.

Am Schluss gab es noch eine Überraschung. Wir hatten im Winterhalbjahr wiederum Äpfel und Gemüse an der hiesigen Schule verteilt. Nun kamen etwa 30 Schulkinder zu uns und bedankten sich für unser Engagement mit einigen Liedern und einem kleinen Singspiel. Schließlich verteilten sie an jeden der Senioren einen selbstgebackenen Maikäfer.

30. 4.  Die für heute geplante Radtour wurde wegen des Regens abgesagt.

24. 4.  Das Neue Schloss in Stuttgart ist normalerweise für Besucher nicht geöffnet. Wenn man das richtige Datum auswählt und rechtzeitig eine Teilnehmerliste einreicht, ist eine Führung durch das Neue Schloss möglich. Marliese Berger hatte die Organisation übernommen und 25 Personen angemeldet (letztlich waren es 21).

Das Neue Schloss wurde 1944 weitgehend zerstört und 1958-64 wieder aufgebaut. Die Führung, die wir genossen, offenbarte allerhand Kunstwerke, die man retten oder restaurieren konnte.

Bevor wir uns am Bahnhof zur Heimfahrt trafen, gab es noch etwas Zeit. Ich gönnte mir bei herrlichem Sommerwetter Kaffee und Kuchen im Freien. Andere waren wohl Einkaufen.

23. 4.  Ursprünglich war diese Wanderung als Kirschblüten-Wanderung geplant. Doch in diesem Jahr war die Natur so früh dran, dass die Krischen an 23. April längst verblüht waren. Bei ganz ordentlichem Wetter trafen sich 9 Wanderer bei Dürnau und wanderten nach Gammelshausen. Immerhin einige blühende Apfel- und Birnbäume gab es noch. Zum Abschluss der Wanderung kehrten wir im Café Linde in Boll ein.

17. 4.  Für das gesellige Mittagessen im April hatte Helga Eitel ausgewählt. Im April 2013 waren wir schon einmal dort und hatten nur gute Erfahrungen gemacht. Diesmal kamen 18 Teilnehmer und konnten die guten Erfahrungen erneut bestätigen.

16. 4.  Zum 39. Mal und zum letzten Mal in diesem Winterhalbjahr fand ein Spieleabend im evang. Gemeindehaus statt. Von 20 Teilnehmern und schönen Spielen bei guter Stimmung hat man mir berichtet.

5. 4.   An diesem Tag veranstaltete das Max-Planck-Institut in Büsnau einen Tag der offenen Tür. Nachdem mein Sohn Achim dort arbeitet, war ich über diese Veranstaltung und die dortigen Angebote bestens informiert. Ich lud deshalb bei 60+ zu einem Besuch der offenen Tür ein. Aber sei, dass es an dem wenig einladenden Wetter (Nieselregen) oder an dem ungewohnten Wochentag (Samstag) lag oder dünkte die ganze Sache zu hochwissenschaftlich – jedenfalls fanden sich nur 4 Personen, die mit mir nach Stuttgart fuhren.

Vor Ort gab es dann viel Erstaunliches zu sehen, auch für Leute ohne jede Vorkenntnis. Z.B. wie man künstliche Muskeln veranlassen kann, sich zu bewegen oder unter welchen Bedingungen eine Flüssigkeit „bergauf“ fließt.

1. 4.   Ostern war in diesem Jahr zwar erst am 20. und 21. April, trotzdem gestalteten wir das gemeinsame Frühstück am 1. Des Monats als Osterfrühstück. Die Tische waren im Raum verteilt und nummeriert. Erika hatte die Tische mit österlichen Blumen (Tulpen) geschmückt. Das Frühstückbüffet war besonders reichhaltig ausgestattet. Den Preis für ein besonderes Frühstück anzuheben (was beim Planungstreffen angedacht war), darauf verzichteten wir dann doch. Nach dem Frühstück verteilte der Osterhase (Gerhard Bergmann) bunte Eier. 54 Besucher waren diesmal dabei. Ein Beiprogramm hatten wir auch. Ingrid Schützer erzählte allerlei über Osterbräuche in verschiedenen Ländern und zeigt Bilder dazu.

27. 3.  Eine Besichtigung der Mühle Sting in Jesingen hatte Robert Lay schon längere Zeit im Sinn. Doch als er sich dort nach einem geeigneten Termin erkundigte, wurde ihn gesagt, man würde gerade den Mühlenladen umbauen. Wir sollten besser im Frühjahr 2014 kommen, wenn der Laden fertig ist. Der heutige Donnerstag bot prächtiges Frühlingswetter. War es das gute Wetter oder das interessante Ziel? Jedenfalls finden sich 29 Senioren von 60+ in Jesingen an der Mühle ein. Ein gutes Dutzend von ihnen war per Fahrrad gekommen (ich auch), der Rest mit dem Auto. Die Führung durch die Mühle war hochinteressant. Jedenfalls wusste ich bisher nicht, dass das Korn bis zu 17 Mahlvorgänge durchlaufen muss,  ehe es zu feinem Mehl geworden ist. Oder nass man je nach Feinheitsgrad in Grieß, Dunst oder Mehl unterscheidet. Zum Schluss erstanden wir allerhand Spezialitäten im Mühlenladen. Dort kann man sich einen Kaffee kochen lassen. Doch mit einer so großen Besuchergruppe war das kleine “Café“ doch überfordert. Wir steuerten auf der Heimfahrt wieder das neue Café Mayer in Aichelberg an.

20. 3.  Vom Spieleabend erreichen mich immer ähnliche Berichte. Der Abend im März war gut besucht (26 Mitspieler),  es wurde mit Begeisterung gespielt erst gegen Mitternacht machte man sich auf den Heimweg.

19. 3.  Vom Spieleabend erreichen mich immer ähnliche Berichte. Der Abend im März war gut besucht (26 Mitspieler),  es wurde mit Begeisterung gespielt erst gegen Mitternacht machte man sich auf den Heimweg.

14. 3.  Am 29. Januar hatte Marliese Berger zu einer Ausstellung über die russischen Zaren und die württembergischen Königinnen eingeladen. Nun gab es zum gleichen Thema noch einen Fachvortrag in Stuttgart. Diesmal reichte ein Auto, um die Interessenten zu  dem Vortrag zu bringen.

12. 3.  Das Wetter wirkte schon recht frühlingshaft. So besehen hatte Walter Reißmüller einen guten Termin für eine erste kleinere Radtour im Jahr 2014 gewählt. 7 Männer und eine Frau machten mit. Das Ziel war Neidlingen. Aber da wir nicht den kürzesten Weg nahem, kamen insgesamt 28 km zusammen. Auf der Rückfahrt legten wir eine Pause im neuen Café Mayer in Aichelberg ein.

11. 3.  Das „Haus der Mitte“ in Bad Boll und das dort eingerichtete „Café Linde“ war schon im Januar Ziel eines Ausflugs. Diesmal wollten wir uns die Bügelstube anschauen. Bei frühlingshaftem Wetter fanden sich 26 Besucher in der Bügelstube ein. Man zeigte uns die modernen Geräte und wie präzise dort gearbeitet wird. Sicher überzeugten sich einige der Besucher, ihre Bügelwäsche künftig auch dort glätten zu lassen. Nach der gründlichen Führung durch die Bügelstube, ließen wir den Ausflug bei Kaffee und Kuchen im Café Linde ausklingen.

4. 3.  Warum ausgerechnet das gemeinsame Frühstück im März besonders gut besucht war, weiß ich nicht. Jedenfalls kamen 70 Teilnehmer, obwohl sich einige der regelmäßigen Teilnehmer entschuldigt hatten. Als Beiprogramm war Herr Leihbacher von der hiesigen Feuerwehr bei uns. Er informierte uns über Sinn und Zweck und über neue Vorschriften bezüglich von Rauchmeldern. Ob das zusätzliche Besucher angeworben hat?

22. 2.  Das Highlight im Februar war sicherlich der Bahn-Tagesausflug nach Friedrichs-hafen, den sich Marliese Berger ausgedacht und organisiert hatte. Als Wochentag hatte sie einen Samstag gewählt, weil dann die Gruppenkarten schon früher gelten. 19 Teilnehmer machten mit. Wir fuhren per Bus nach Göppingen und dann per Bahn weiter nach Ulm und Friedrichshafen. Gegen 11 Uhr kamen wir am Bodensee an. Im ehemaligen Hafenbahnhof ist das Zeppelin-Museum eingerichtet, in dem gerade Umbauarbeiten stattfinden. Im Zeppelin-Museum genossen wir eine Führung. Dabei wurde klar, dass die Luftschiffe ursprünglich für die militärische Nutzung gedacht waren – z. B. zur Beobachtung des Geländes hinter den feindlichen Linien. Nach dem ersten Weltkrieg entwickelten sich die Zeppeline zu einer sehr bequemen und luxuriösen Möglichkeit für Fernreisen. Per Flugzeug war das noch lange nicht möglich. Leider waren die Luftschiffe sehr empfindlich gegen Sturm. Und da man in Deutschland brennbares Gas (Wasserstoff) verwendete, führte das zu katastrophalen Brand-unfällen. Heute gibt es nur eine wenige Luftschiffe für Werbung und touristische Rundflüge.

Im Zeppelinmuseum gibt es ein Restaurant, in dem wir die Mittagspause einlegten. Danach wanderten wir die Uferpromenade entlang in den Stadtteil Buchhorn. Dort gibt es ein Schulmuseum, in dem wir ebenfalls eine Führung bestellt hatten. Zu sehen gab es verschiedene Klassenzimmer - angefangen bei den ersten Klosterschulen, bis hin zu den Dorfschulen, wie wir sie selbst noch erlebt haben.

Heute war das schweizer Ufer gut zu sehen. Darüber hinaus funkelten die schneebedeckten Berge in der untergehenden Sonne – von Bregenz in einer langen Kette bis zum Säntis. Solche Fernsicht ist am Bodensee selten. Vom Stadtbahnhof ging es dann wieder auf die Heimfahrt. 

20. 2.  Für das gesellige Mittagessen im Februar hatte Helga Eitel diesmal das Restaurant „Löwen“ in Bad Boll ausgewählt. 19 Essensgäste fanden sich ein. Dieses Restaurant hatten wir ja schon mehrfach besucht. Das Essen war – wie immer – ausgezeichnet.

19. 2.  Vom Spieleabend im Februar wurden mit 26 Teilnehmer gemeldet. Auffällig ist dabei, dass am Spieleabend regelmäßig einige Besucher mitmachen, die an anderen Angeboten nie zu sehen sind und die ich folglich auch kaum kenne.

10. 2.  Die Wilhelma in Bad Cannstatt ist dafür bekannt, dass es dort eine Sammlung von Kamelien gibt, die zur Blütezeit einen Besuch wert sind. In den vergangenen Jahren hatten wir den Termin verpasst. Diesmal organisierten meine Frau Erika und ich einen Ausflug zur Kamelienblüte. Das Wetter war trüb und garniert mit einem Regenschauer, hätte aber wesentlich kälter sein können. 21 Teilmehmer fuhren mit nach Bad Cannstatt. Die Kamelien blühten zwar, aber noch nicht in voller Pracht. Dabei hatte extra angerufen, um nach dem richtigen Termin zu fragen. Ich nehme an, dass man uns bewusst einen falschen Termin nannte, um auch in der „Sauren-Gurken-Zeit“ Besucher zu haben. Nach dem Besuch im Palmenhaus, Kamelienhaus und anderen Gewächshäusern kehrten wir zu Mittagessen im Wilhelma-Restaurant ein. Anschließend gab es noch Zeit für Besichtigungen nach eigenen Wünschen. Die meisten besuchten wohl das neue Menschenaffenhaus, in dem die Gorillas und Bonobos untergebracht sind.

4. 2.  Für das gemeinsame Frühstück im Februar war für die Vor-bereitung und Durchführung wieder das gewährte Frühstücksteam verantwortlich - in bewährter und erprobter Weise. Mit 56 Teilnehmern war die Veranstaltung wieder gut besucht. Ein Beiprogramm gab es auch. Dazu war Herr Göttner aus Göppingen zu uns gekommen. Er berichtete uns über die segensreiche Arbeit der Tafelläden.

31. 1. Nachdem im letzten Winter (16. 2. 2013) das Salzbraten-Essen ein voller Erfolg war und darüber hinaus ein köstliches Erlebnis für den Gaumen, wollte Robert Lay dieses Jahr eine ähnliche Veranstaltung folgen lassen. Diesmal hatte er sich ein Spanferkel-Essen ausgedacht und vorbereitet. Dem erwarteten Überschuss wollten wir diesmal für die Kirchenrenovierung spenden. Wiederum wurde der Backofen angeheizt und frisches Brot gebacken. 28 kg Fleisch wanderten in den Backofen, dazu gab es verschiedene Arten von Kartoffelsalat und als Desert Paradiescreme. Zum Preis von 10 € gehörte auch Getränke nach Wahl. Zum Spanferkel-Essen kamen 65 Besucher. Dazu wurden noch etwa 15 Portionen Spanferkel außer Haus geliefert. Nicht nur ich war der Meinung, dass das Essen ausgesprochen köstlich war.

29. 1.  Nach der Inka-Ausstellung im Dezember lud Ingrid Schützler zu einer weiteren Ausstelllung in Stuttgart ein. Diesmal ging es um die Pracht der russischen Zaren. Genauer gesagt, ging es um vier Frauen aus dem Hause Romanow, die die Verbindung zum württembergischen Königshaus herstellen. Allerdings waren die vier Zarentöchter mit ihrer Rolle als „schmückendes Beiwerk“ neben dem württembergischen König nicht einver-standen. Sie widmeten sich allerhand sozialen Projekten. Ihnen ist es zu verdanken, dass damals im Lande etliche Krankenhäuser, Schulen, Feuerwehren oder Altersheime entstanden.

Nach der ausführlichen Führung durch die Ausstellung trafen sich die 22 Teilnehmer zum Mittagessen in der Markthalle. Anschließend gab es noch reichlich Zeit, zu anderen Aktivitäten. Einige waren in der Leonhardskirche, wo gerade eine Mittagstafel angeboten wurde, andere waren in der Stiftskirche und zu einer Musikinstrumente-ausstellung im Fruchtkasten. Am späteren Nachmittag traf man sich am Bahnhof zur Heimreise.

23. 1. Eine Woche später stand das „Haus der Mitte“ wieder im Mittelpunkt. Im Industrie-gebiet Zell gibt es eine integrative Holzwerkstatt die ebenfalls zum „Haus der Mitte“ gehört. Auf Vermittlung von Michael Dreher konnten wir die Werkstatt besichtigen. Hier werden Spielzeug und Dekorationsartikel aus Holz hergestellt. Der Verkauf der Waren finanziert die Werkstatt weitgehend. Hier werden vier Schreiner und fünf junge „Menschen mit Unterstützungsbedarf“ beschäftigt – letztere mit einfachen aber sinnvollen Arbeiten (z.B. schleifen, färben, ölen). Der Werkstatt macht einen modernen und gut aufgeräumten Eindruck. Im Mai möchte man ein Werkstattlädle eröffnen, um die Produkte noch besser zu verkaufen. Von 60+ waren 16 Besucher bei der Besichtigung.

22. 1. Der Spieleabend im Januar war nun bereits der 36. dieser Art. Mir wurde von 25 Teilnehmern beichtet, die begeistert spielt haben. Die Organisation des Abends übernahmen in gewohnter Weise Gerhard und Annemarie Neuper.

16.01. Eine richtige Winterwanderung hatten wir dieses Jahr nicht geplant. Wir verknüpften sie mit dem geselligen Mittagessen im Januar. Dafür hatte Michael Dreher uns im Café Linde in Bad Boll Plätze und das Mittagessen bestellt. Wir trafen uns um 11 Uhr am Friedhofsparkplatz, um bei trübem, kühlem Wetter nach Boll zu wandern. Als wir ankamen, waren einige weitere Besucher schon per Auto eingetroffen. Insgesamt waren wir nun 25 Personen. Das Café Linde ist neu eröffnet. Es gehört zum Haus der Mitte und bietet einigen Behinderten Arbeitsmöglichkeiten. Zur Mittagszeit wird dort auch ein Mittagessen angeboten – solide Hausmannskost, die allen schmeckte. Einige legten den Weg nach Zell wieder zu Fuß zurück. Andere (ich auch) fuhren per Auto.

7. 1.  Der Jahresbeginn wurde wieder mit einem gemeinsamen Frühstück begangen (dem 92.). Wir begrüßten das Jahr wiederum mit einem Glas Sekt. Diesen spendeten diesmal zwei aktive Senioren, die kürzlich einen runden Geburtstag feiern durften (Lehmann + Käser). Mit 45 Besuchern war dieses Frühstück nicht so überfüllt und laut, dafür aber umso gemüt-licher und weniger hektisch. Auf ein besonderes Beiprogramm hatten wir verzichtet. Ich hatte einen kurzen Rückblick auf das Jahr 2013 vorbereitet. Da ich gerade schlecht bei Stimme war, trugen Erika und Robert Lay den Jahresrückblick und das Monatsprogramm vor. Bei der Gelegenheit bedankte sich Erika bei den zahlreichen stillen Helfern, die selten im Rampenlicht stehen – sei es beim Geschirr spülen in der Küche, beim Ausgeben von Obst in der Schule, bei der Aktion „Senioren helfen Senioren“ und vieles mehr.

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